schönfärben-jetzt.de stellt ein Toolkit bereit, mit dem man selbst zum aktiven Adbuster werden und Werbung entlarven kann. Wen das Thema interessiert, kann sich hier eine einführende Doku von ZDF.kultur anschauen.
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“Make it blue. Make it red. Make it a pony. Keep fighting the good fight.” via Ads of the World
Wo Matias sich gerade über demliche Wärbung ausgelassen hat – hier zwei Beispiele für äußerst gelungene Wwerbung. So könnte sich Plakatwerbung meinetwegen immer und überall ausgestalten.
Vorgestern in Berlin drüber gestolpert: “Wärben sie hier für 1 Jahr“. Ich habe lange überlegt, was man mir sagen will. Außer, dass man nicht schreiben kann. Ich habe dann auf Facebook und Twitter gefragt, ob einer was damit anfangen kann. Hier einige Antworten:
Vielleicht heißt das ja auch Färben!
“Färben Sie hier für ein Jahr” und damit ist vielleicht deine ältere verwaschene Wäsche gemeint?
Für 8 Euro pro Jahr würde ich es mir überlägen.
das ist wenn gorillas marketing machen – aber vermutlich ist es genau das, was sie wollen….endlose facebook postings, die sagen: “haste die bekloppten typen von der agentur xy gesheen? können nich mal richtig schreiben” :-D
Dann wurde ich auf zwei Blogpostings hingewiesen (Danke Karen und Karin!). Mit dem Thema hatten sich schon Mausmaler “Wärben Sie hier…” und Schuh-Chromosom “Werbung mit Wärben” beschäftigt.
Aus ersterem konnte ich ersehen, dass diese Werbung nun tatsächlich schon mindestens ein Dreivierteljahr hängt. Unfassbar. Und in zweiterem ist nachzulesen:
Und dann dachte ich kurz, halt stop, da war doch was, mit der Rechtschreibreform. Und dann, Bingo, das Internet verriet, es handelt sich bei wärben tatsächlich um eine existente Form von werben. Es ist der Konjunktiv 2 von werben. Aber gerade das, macht noch weniger Sinn. Warum benutzt man diese längst veraltete Höflichkeitsform, die kein Mensch mehr kennt. Der Konjunktiv 2 wird auch zum Beschreiben nicht der Wirklichkeit entsprechender Dinge benutzt, also was bitte will der Verfasser uns damit sagen!?
Aber damit nicht genug, man findet tatsächlich noch eine, mir zumindest bis heute unbekannte Bedeutung von wärben. Es handelt sich hierbei anscheinend um eine neue oder sehr alte Form, ich weiß es halt nicht genau. Auf alle Fälle für diejenigen die etwas über das Färben der Haare wissen wollen, sollten ruhig mal nach Haare wärben schauen. Viel Spass! Ja man lernt halt nie aus.
Interessant. Will man hier wirklich mit einer Verballhornung des Wortes werben? Ich kanns mir nicht vorstellen. Weil: das kapiert niemand. Und sich damit ins Gespräch bringen? Mag sein. Aber über diese Schiene ins Gespräch zu kommen… Puh. Naja, warum nicht. Ich sag nur “C wie Zukunft”. Traurig. Aber sowas sieht man immer wieder. Ich finds nicht nur ballaballa, sondern eher peinlich und ziemlich demlich. Oder wie seht Ihr das?
Wer kennt noch solche Beispiele? Immer her damit!
Mix aus erotischen Videos, Kurzfilmen, Experimentelles, Photographie-Making-ofs, Werbung und Werbeverarsche. Wohl bekommt’s.
Hinter jedem guten Song steckt eine Geschichte. Hier großartig visualisiert von Young&Rubicam Buenos Aires für eine Kampagne der Hardrock Cafes. Die Motive in Groß gibt es nach dem Klick.
Gefunden auf Ads of the world