Eckstück Berlin: Das Streetartcafé

Ward ihr schonmal im Eckstück in Berlin / Kreuzberg, dem neuen Streetartcafé? Ich war unlängst dort und kann einen Besuch jedem Kunstbegeisterten im Allgemeinen und Graffiti-Liebhaber im Speziellen selbiges nur dringend empfehlen. Die Räumlichkeiten sind weitläufig, offen und freundlich, die Außenfassade des Gebäudes ist hoch bis in den dritten Stock mit feinsten Graffitis bedeckt. Die Decke des Innenraums gleicht einer postmodernen Sixtinischen Kapelle, hier kann man sich an der Deckenkunst kaum sattsehen – eine gelebte Galerie. Überall hängen Gemälde, klein wie groß, aber auch andere kunstvolle oder dazu gemachte Gegenstände wie eine Büste oder das Moped an der Wand, die das abwechslungsreiche Interieur nachhaltig prägen. Im Nebenraum ist eine Fotogalerie mit Motiven des gestalterischen Prozesses des Ladens zu bewundern, die Sitzgelegenheiten sind äußerst gemütlich und selbst auf dem Klo erwartet den Gast die eine oder andere Überraschung. Ganz zu Schweigen von der stimmungvollen Illumination. Ich fand es ganz großartig, hoffe, dass sich der Laden lang hält und werde von nun an öfter dort verweilen. Hier eine Photostrecke, damit ihr euch einen (hoffentlich guten) Eindruck machen könnt.

Graffiti Visualblog

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streetart is not for sale

urbanart adbusting

Zustimmung! Keine Frage, viele großartige, kontroverse, kritische Graffiti-Künstler machen auch Produktdesign, um von ihrer Leidenschaft leben zu können. Und das ist auch gut so. Des Weiteren berühren sich Urbanart und Marketing generell in unserer Zeit sehr stark, das ganze Guerilla-Marketing hat sich von der Straße aus entwickelt und auch dabei sind schon großartige Kampagnen entstanden. Wenn ich allerdings durch die von Werbung zugekleisterten Städte spaziere, muss ich nicht auch noch alle paar Meter auf dem Bürgersteig von einer lieblosen Schablonenparole für ein mittelmäßiges Remake belästigt werden.  Danke Michael für das Foto!

Graffiti-Kultur an der Saar

Das ist den saarländischen, französischen und allen anderen freien Kunstschaffenden gewidmet, die an dem Folgenden beteiligt waren – ein großartiges Stück Gemeinschaftsarbeit!

Saarbrücken, Hauptstadt des Saarlandes, ist tatsächlich eine der deutschen Städte, die als Kulturzentrum gelten darf. Neben dem Deutsch-Fanzösischen Theaterfestival Perspective und dem Filmfestival Max Ophüls Preis (uva. Festivals) besticht dieses, für einen in Berlin wohnenden Menschen, eher kleines Städtchen vor allem durch eine der ästhetisch schlimmsten Stadtplanungsverbrechen, die jemals in deutschen Landen begangen wurden: Die Bundesautobahn 620, die entlang der beschaulichen Saar und damit mitten durch die Stadt führt. So wundert es den Besucher doch sehr, wenn er entlang des Ufers zur anderen Seite des Flusses nichts als das Betongrau der Autobahn sieht mit ihrem jede Idylle gekonnt unterdrückenden, stetigen Lärmpegel; ein mechanischer Fluss neben dem Organischen, Sinnbild der Modernisierung. Doch mit eben jener Monstrosität tut sich auch ein Kunstraum auf, eine hohe Wand, die die Autobahn nach oben versetzt vom Spazierweg trennt und somit eine üppige Bühne für eine weitere kulturelle Sehenswürdigkeit liefert, die so jedoch nicht in den gängigen Stadtführern vermerkt ist – eine lange Mauer voll feinster Graffiti-Artworks.

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Spreegraffiti

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist … bunt. Zumal, wenn sie in Berlin stattfindet. Dort macht die freie Kunst auch nicht vor den Wasserstraßen halt und ziert, wo immer es auch möglich ist, die Uferwände, Brückenpfeiler und der zur Spree gewandten Fassaden. An diesem ersten durchgängig sonnigen Wochenende habe ich es endlich mal zu einer Spreefahrt geschafft und kann es nur jedem empfehlen. Es ist ein wahrhaft entspannendes und überaus abwechslungsreiches Erlebnis. Ich habe mindestens ein Dutzend neue Orte gefunden, an denen ich unbedingt mal den Tag vertrödeln muss, freie Räume, in denen die Gestaltungshingabe ihrer Bewohner der klinischen Ordnung der von Marken und Firmen kontrollierten, vollständig überwachten Promenaden aufs Schönste trotzt. Hier mag ich selbst die Touristenfahrten! Hier geht es zum Album.

20 Fotos Streetart im Friedrichshain

Ich hatte mit Timo, dem neuen VisualBlog-Co-Chefredakteur, vereinbart, wenn es sich anbietet hier auf dem VisualBlog etwas Pingpong zu spielen. Oft sehen wir Dinge anders, betrachten sie aus einem anderen Blickwinkel, haben eine andere Grundeinstellung dazu. Doch beide lieben wir spannende Kreativprojekte. Und beide haben wir einen Hang dazu junge Talente zu entdecken und zu supporten.

Streetart ist für mich zu 80% einfach nur Schmiererei und Schmutz. Postbubertäres Rumgekritzel. Was man als Kind nicht durfte, lässt man nun raus. Wie ein Hund, der an eine Hauswand pinkelt. Aber (!): 20% der Sachen sind großartig. Sie sind Kunst. Sie liebe ich. Trotz des ganzen Rotzes dazwischen.

Timo war neulich in MEINEM Kiez unterwegs. Ich wurde im Friedrichshain geboren. Ich zog dann mehrmals um innerhalb Berlins. Aber seit über 15 Jahren lebe und arbeite ich hier in Berlin-Friedrichshain. Hier nun mein fotografischer Rückschlag auf Timos Graffiti-Post neulich. Viel Spaß damit.

Streetart Friedrichshain 2010

Streetart Friedrichshain 2010

Streetart Friedrichshain 2010

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Obelisk in Kreuzberg

Kurz und knapp, heute wird wild rumgeblogt, und da möchte ich euch auch nicht meinen letzten Spaziergangfund vorenthalten. Auch im Winter sind die Menschen hier kreativ. Ein Zeugnis ihrer Schaffenskraft habe ich vor Umbras Kuriositätenkabinett (ein herrlicher Titel) in Kreuzberg gefunden: Den Bücherobelisken.

BE! your own brand! Kreativ-Contest mit CROW´n´CROW startet!

Du bist mehr als nur einer unter vielen.
Du bist etwas Besonderes. Du bist ganz Du selbst.
Und so sollten auch die Dinge, die Dich umgeben, individuell sein.

Zum Launch der Open-Beta von CROW´n´CROW, laden wir Dich ein, Deiner Individualität Ausdruck zu verleihen. Gib hochwertigen Produkten einen unverwechselbaren Look. Zeig, was in Dir steckt. Zeig allen Deinen Style. Zeig, was Du drauf hast. Sei kreativ. Sei individuell. Und gewinne Preise im Gesamtwert von über 5.000 Euro!

crowncrow.jpg

Was Du gewinnen kannst?

Als Siegerin oder Sieger des Projektes erhältst Du für Deinen Entwurf 1.200 Euro! Für Platz 2 gibt es 500 Euro und Platz 3 wird mit 300 Euro honoriert. Bis Platz 10 erhalten die Gewinner Barpreise. Der Bestplatzierte des User-Votings geht mit 200 Euro nach Hause. Zusätzlich werden unter allen Gewinnern coole CROW´n´CROW-Promotaschen oder Gutscheine ausgeschüttet.

Und auch die schnelle Teilnahme lohnt sich: Gehöre zu den ersten 5 Designern deren Entwürfe frei gegeben werden und stecke dafür 20 Euro ein. Und mit etwas Glück sendest Du den 100., 250., 500. oder gar 1.000. Entwurf ein und bekommst dafür 50 bzw. 250 Euro.

Was Du dafür tun musst?

Deine Aufgabe ist es, Deiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Es gibt keinerlei inhaltlichen Vorgaben. Studiere die Projektseite, lies Dir aufmerksam die Teilnahmebedingungen durch, downloade Dir die Templates:

Template für den Sitzsack

Template für die Tasche in Größe „M“

Template für die Tasche in Größe „XL“

und gestalte eine der Taschen oder einen Sitzsack oder beides. Alle helfenden Infos dazu, inklusive einem Tutorial, findest du auf der Projektseite und in den Teilnahmebedingungen. Mit maximal 20 unterschiedlichen Entwürfen kannst Du Dich an dem Projekt beteiligen. Bis zum 17.08.08 hast Du Zeit, Deine Ideen einzusenden. Danach bewertet die VisualOrgasm-Community die Einsendungen und ermittelt via User-Voting die Finalisten. Jeder Designer hat die Möglichkeit, mit maximal 2 Entwürfen in die Endrunde zu gelangen.

In die Finalrunde kommen 20 Designs und die Wildcard jedes Jurors. In dieser entscheidet dann ab dem 26.08.08 unsere Jury, der u.a. Adhemas Batista, Kai Müller, Rene Walter und Silke Berz angehören, über die Gewinner.

Was das soll?

BE! your own brand! Werde Teil dieser Community und nutze den Contest, um Produkte nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Selbst, wenn Du am Ende nicht zu den 10. Gewinnerinnen oder Gewinnern gehörst: Es gibt keine Verlierer, denn bei diesem Contest gibt es keine Verlierer! Du kannst Dir im gleichem Atemzug ein Profil auf der CROW´n´CROW-Beta anlegen und dein Artwork hochladen. Sobald das Lifestyleportal für Individualisten im September online geht, kannst Du mit deinen Designs nachhaltig Geld verdienen.

Was noch zu sagen ist!

Wir wünschen Dir viel Spaß und Erfolg bei „BE! your own brand!“ und freuen uns auf Deine Einsendungen. Bei Rückfragen stehen wir Dir jederzeit zur Verfügung: einfach ein Mail an: cnc@vo-agentur.de

Und natürlich werden wir das Projekt hier im Blog und im Projektblog ausführlich begleiten. Schon morgen kannst Du lesen, warum DU mit CROW´n´CROW immer einen Flügelschlag voraus bist…