Stichwort: Sport

  • Hall of Fame des deutschen Sports – da fehlt noch einiges

    Matias Roskos
    07. Mai 2008, 13:29 Uhr, 4 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Wenn das Thema Sport aufkommt verdreht meine Freundin die Augen. Es gibt kaum eine Sportart, die mich nicht interessiert. Und schon als Zehnjährige saß ich brüllend vor dem Fernseher als Waldemar Cierpinski zum zweiten Mal Olympiasieger im Marathon wurde. Ich weiß, ich weiß – das war die unsägliche Olympiade in Moskau, die vom Westen boykottiert wurde. Aber dennoch durfte man doch jubeln und sich freuen, oder? Denn er war der einzige Marathonläufer, der neben Abebe Bikila zweimal den olympischen Marathonlauf gewinnen konnte.

    Hall of Fame des deutschen SportsNun wurde die Hall of Fame des deutschen Sports eröffnet. Eine gute Idee.

    Die von der Stiftung Deutsche Sporthilfe begründete Hall of Fame des deutschen Sports schafft ein bleibendes Forum für Persönlichkeiten, die durch Leistung und Haltung Vorbild geworden sind: Sportlerinnen und Sportler unseres Landes, Trainer, Funktionsträger, Betreuer oder Mäzene, die ihren Erfolgswillen mit den Prinzipien des Sports in Einklang gebracht haben. Ins Leben gerufen wurde die Hall of Fame des deutschen Sports anlässlich der Verleihung der Goldenen Sportpyramide 2006. Mit ihr bekennt sich die Sporthilfe zur wichtigen Rolle von Eliten in der Gesellschaft, zu jenen leistungsbereiten Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die als Leitbilder anderen Menschen Mut machen.

    heißt es dort.

    Aber… da fehlt doch einer der größten Marathonläufer die es je gab: Waldemar Cierpinski! Und wo ist Kristin Otto, wo Katharina Witt? Jens Weißflog und Sven Hannawald sind genauso wenig zu finden wie Henry Maske, Meinhard Nehmer, Heike Drechsler und Olaf Ludwig. Liegt es daran, das es DDR-Sportler waren? Ich hoffe nicht!!!

    Die Hall of Fame des deutschen Sports besteht derzeit aus 40 Mitgliedern, darunter die bisherigen neun Preisträger der Goldenen Sportpyramide seit 2000. Jährlich werden drei weitere Mitglieder aufgenommen. Das Vorschlagsrecht haben die Stiftung Deutsche Sporthilfe, der Deutsche Olympische Sportbund und der Verband Deutscher Sportjournalisten. Die Berufung kann auch posthum erfolgen.

    erfährt man. Es besteht also die Chance, das sich diese eigenartig anmutende Zusammensetzung die nächsten Jahre noch deutlich verändert. Mit den dortigen Namen kann nämlich die Jugend meist so gut wie gar nichts anfangen. Was deren Leistungen auf keinen Fall schmälern soll. Aber ein gesunder Mix würde besser wirken. Schließlich fehlen auch Boris Becker, Michael Stich, Steffi Graf und Michael Schumacher. Das darf so nicht bleiben.

  • Mit virtuellen Pixeln zum Weltmeistertitel

    Matias Roskos
    20. März 2008, 08:38 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    PixeleisGestern abend war es endlich so weit. Ein fünfjähriger Weg, akribisch geplant und mit viel Aufwand gegangen und mit vielen vielen Dornen gesäht, fand seinen vorläufigen Endpunkt. Aliona Savchenko und Robin Szolkowy gewinnen im Scandinavium von Stockholm ihren ersten Weltmeistertitel im Paarlauf.

    Ich habe mir die Entscheidung angesehen. Sonst zappe ich bei Eiskunstlaufen weiter. Nur bei Katharina Witt damals war das anders. Und jetzt wieder bei Aliona Savchenko und Robin Szolkowy. Das ist nicht einfach Eiskunstlauf, das ist Kunst, Entertainment, beste Unterhaltung. Die über 8.000 Menschen in der Halle jubeln ihnen zu, klatschen mit. Sie gehören überall auf der Welt mittlerweile zu den Stars der Szene. Nur in Deutschland will man davon anscheinend nichts wissen. Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender jedenfalls übertragen nicht. Peinlich, traurig, eine Farce. Fußball-DFB-Pokal geht vor. Das sehe ich ja noch ein. Aber es gibt ja noch ZDF und die dritten Programme. Aber es gibt zum Glück ja Eurosport.

    Ein wunderbarer Lauf, trotz Fehler. Viel Ausstrahlung, eine fantastische Atmosphäre. Glückwunsch zum verdienten Weltmeistertitel! Es wäre traurig gewesen, hätten die chinesischen Präzisionsartisten gewonnen. Keine Kunst, nur Akrobatik. Zu perfekt, ohne Emotionen, ohne Ausdruck.

    Wer die Geschichte dieses deutschen Paares verfolgt hat, weiß was sie die letzten Jahre erleiden mussten. Grund ist ihr stasibelasteter Trainer Ingo Steuer, selbst letzter deutscher Weltmeister im Paarlauf im Jahr 1997. Aber darum soll es mir hier nicht gehen.

    VisualOrgasm-PixeltownWas ich beachtlich und einen Fingerzeig für die Zukunft finde, ist die Art, wie man an potentielle Sponsoren herantritt. Jeder, der das Paar unterstützen möchte, kann auf ihrer Pixel Eis Seite virtuelle Eiskristalle kaufen. Das Prinzip ist ähnlich wie in unserer Pixeltown.

    Fankristall:
    Für eine jährliche Spende ab 120,00 Euro erhalten Sie die Möglichkeit, einen Eiskristall auf unserer virtuellen Eisfläche zu erwerben. Ihre Spende kann auf maximal 32 Eiskristalle erweitert werden.

    Werbekristall:
    Für eine jährliches Sponsoring ab 180,00 Euro zzgl. ges. MwSt. erhalten Sie gegen Rechnung die Möglichkeit einen Eiskristall auf unserer virtuellen Eisfläche zu erwerben. Ihr Sponsoring kann auf maximal 32 Eiskristalle erweitert werden.
    Wir sind gern bereit, Ihr Firmenlogo, einen Firmenslogan oder eine Tätigkeitsbeschreibung sowie die Verlinkung zur firmeneigenen Homepage in unseren Eiskristallen zu präsentieren.

    heißt es auf der Webseite. Auch Werbebanden sind für 5.000 Euro jährlich zu haben. Und diese Art der Unterstützung wird genutzt, von Fans wie auch von Firmen. Die Banden sind ausgebucht, 14 Stück insgesamt. Das würde bedeuten, das man damit allein 70.000 Euro einnimmt. Sicherlich gibt es für langjährige Partner kleinere Rabatte. Aber wenn man dann noch die Pixel innen drin hinzu nimmt, kommt man in etwa auf eine Summe von 80.000 bis 90.000 Euro im Jahr. Damit kann man auf jeden Fall einen Teil der Trainingslager bestreiten. Aber drei Menschen, die beiden Läufer plus Trainer, der ja nicht mehr vom Verband unterstützt werden darf, können davon nicht leben.

    Pixeleis

    Trotzdem – dies ist ein guter Weg um Fans und Sponsoren mit Hilfe des Internets einzubinden in die Erfolgsgeschichte und ihnen zugleich einen Mehrwert in Form einer Verlinkung und in Form von virtueller Aufmerksamkeit zu bieten. Diesen Weg werden in der Zukunft ganz sicher noch viel mehr Sportler gehen. Auch wir merken ja an unserer Pixeltown, das diese Idee eines sympathischen Linkkaufs funktioniert. Eine gute Idee die Spaß macht plus Mehrwert in Form eines Links mit Firmeninfo – das funktioniert. Wie man an Pixeleis sehen kann.

  • Inferno am Fuße des Fichtelbergs

    Frank Feldmann
    11. Januar 2008, 08:00 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Termine

    Am kommenden Wochenende ist es nun wieder so weit – das Inferno Ost fegt über die Pisten am Fichtelberg! Der Park ist präpariert, die Wetterprognose sieht vielversprechend aus und die Teilnehmerlisten sind gefüllt. Es ist also angerichtet für das größte Ski-Spektakel im Wilden Osten vom 11.-13. Januar. Sport und Spaß stehen an diesen Tagen absolut im Vordergrund. Bei Slopestyle, X-Cross, der ewig kalten Waterslide und der Longest Rail Battle werden die Profis auf den Brettern die die Welt bedeuten ihr Können zeigen. Am Abend wartet dann das mittlerweile legendäre Partyprogramm auf alle Teilnehmer.

    Inferno Ost!

    Wir begleiten das Inferno als Medienpartner und haben dem Team um Philipp Heinrich auch exklusiv eine schöne Snowboardpiste in die Pixeltown gebaut. Und auch da liegt reichlich Schnee.

    Für alle, die noch nicht genau wissen, wie sie an dem Wochenende nach O’thal kommen hier noch zwei Hinweise:

    Der Sportreiseveranstalter Movens bringt euch Freitag und Samstag von Chemnitz über Annaberg zu den Inferno-Ost Partys und gegen 2.30h wieder zurück. Außerdem bietet euch CHB für 49€ den Transfer von Berlin und zurück sowie einen Tagesliftpass an. Anmeldung in den CHB Filialen.

    Na dann – Hals- und Beinbruch!

  • Wir sind Weltmeister!

    Matias Roskos
    01. Oktober 2007, 09:08 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Allgemein

    Frau und Sohn schüttelten gestern (Sonntag) nur den Kopf, als ich morgens meinte “Um 14 Uhr muß ich Zuhause sein. Ich will das Finale der Frauen-Fußball-WM sehen!”

    Ich gebe es zu: vor ein paar Jahren wäre dies auch für mich noch undenkbar gewesen. Aber diese Frauen haben etwas bewegt bei den Sportfans in Deutschland. Spätestens als sie vor vier Jahren zum ersten Mal Weltmeisterinnen wurden. Da horchten viele auf. Und diesmal schauten sogar viele zu. Und es hat sich gelohnt!

    Das Spiel war spannend. Es war tatsächlich Fußball. Mit allem was dazu gehört. Mit harten Zweikämpfen, mit schnellen Sprints, mit feinen Tricks am Ball, mit fiesen Nicklichkeiten, mit einem Kopfballtor. Es war guter, spannender Sport! Es hat Spaß gemacht zuzuschauen.

    Und: Deutschland hat gewonnen! Glückwunsch Mädels. Das war ein großes Spiel einer großen Mannschaft gegen eine andere große Mannschaft. Denn die Brasilianerinnen waren, machen wir uns nichts vor, fußballerisch besser. Aber es haben – Achtung: ein Klischee wird bestätigt! – die sogenannten deutschen Tugenden gewonnen. Der unbedingte Wille gewinnen zu wollen. Der Glaube an sich selbst und an das Unmögliche. Disziplin im taktischen Bereich. Stärke im Zweikampf. Ausdauer. Und das notwendige Quentchen Glück, das wir wohl auch immer wieder einmal haben. Und letztendlich nicht zu vergessen eine unglaublich starke Torhüterin, die aus meiner Sicht der entscheidende Faktor zum Sieg war. Ein ganzes WM-Turnier ohne Gegentor. Das hat im Fußball bisher noch niemand geschafft. Kompliment Nadine Angerer!

    Ein tolles Jahr für den deutschen Sport. Erst werden wir zu Anfang des Jahres Handball-Weltmeister. Dann gewinnt Daniel Unger die Triathlon-WM in Hamburg. Und nun wird die deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft Weltmeister in China.

  • Tonstörung = Godefroot (traurige ARD)

    Matias Roskos
    23. Mai 2007, 14:21 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Eigentlich passt dieses Thema nicht wirklich in dieses Blog. Aber Frank und ich haben nicht nur eine Leidenschaft für gut gemachte Webprojekte. Wir sind auch fanatische Sportfans! Und DIESES Thema ist einfach zu skandalös um es nicht zu beachten.

    Ich saß Montag Abend mit offenen Mund vor dem Fernseher und sah “Beckmann”. Bert Dietz, ehemaliger Radprofi beim Team Telekom und Mannschaftskamerad von Jan Ullrich, Bjarne Riis und Erik Zabel erzählte davon, dass er sich über Jahre hat dopen lassen, um vorn mitfahren zu können.

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  • Henry Maske

    Matias Roskos
    01. April 2007, 00:13 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Was für ein Kampf! Was für eine Boxnacht! Was für ein großartiger Boxer! Was für ein fantastischer Sportler! Henry Maske.

  • Danke RTL – kein Formel1 am Samstag Morgen

    Matias Roskos
    17. März 2007, 09:47 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Warum auch. Warum sollte ich als alter Formel1-Fan am Samstag Morgen um, sagen wir mal 8 Uhr, Formel1 schauen wollen, wenn eine neue Saison anfängt. Fans haben gefälligst um 3 Uhr nachts aufzustehen. Oder sie haben Pech. Da bringt RTL doch lieber Homeshopping.

    Und das vor einer Saison, auf die Formel1-Fans mit großer Spannung warten. Denn noch nie war so unklar, wer überhaupt um den Titel mitfahren wird. Ferrari gegen Renault? Oder ist McLaren so stark, dass Sie mit Fernando Alonso mitstreiten werden um den Titel? Wie stark ist BMW dieses Jahr? Was ist mit Jenson Button? Der ist doch auch endlich mal fällig für den Titel.

    Man!!! Die Saison wird derartig heiß erwartet von den Fans, die schon seit ein oder zwei Jahrzehnten treu sind. Und was macht RTL?! Versemmelt derartig den Saisonstart, dass es schon peinlich ist. Das kann nicht sein! Ich HASSE Homeshopping!!! Ich hatte mich auf Formel1 gefreut heut morgen… Na egal. Blieb die Kiste halt wieder mal aus. Da werd ich mich dann wohl doch Richtung Premiere orientieren müssen, wenn das normal werden sollte bei RTL.

  • Ronny Ackermann ist Weltmeister

    Matias Roskos
    03. März 2007, 10:06 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Danke, Ronny Ackermann, für einen tollen Sport-Samstag-Morgen. Dieser Mann ist unglaublich. Zum dritten Mal in Folge wurde er Weltmeister über die Lange Strecke in der Nordischen Kombination. Damit gehört er definitiv zu den ganz großen im Wintersport überhaupt. Nach zwei Jahren endlich wieder ein Sieg. Und das gleich mit dem Weltmeistertitel.

    Was mir an diesem Mann so gefällt, ist die Professionalität mit der er ganz offensichtlich seinen Sport betreibt. Das erinnert mich in manchen Momenten schon an Michael Schumacher. Ich bin ein Fan von Menschen, die ihren Job ernst nehmen. Bei vielen kommt sowas falsch an. Ich liebe Professionalität. Und man sieht, dass man auch daran und dabei Spaß haben kann.

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  • Ein Dankeschön an die deutschen Biathleten und Biathletinnen

    Matias Roskos
    12. Februar 2007, 10:03 Uhr, 2 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Ich möchte mich als absoluter Wintersportfan mal kurz bei den deutschen Biathleten und Biathletinnen bedanken! Was ihr am vergangenen Wochenende abgeliefert habt, ist einfach sensationell und hat mir ein paar wirklich schöne Fernseh-Augenblicke beschert! Danke!

    Schade nur, dass die Übertragungen wieder einmal von unpassender Bierwerbung begleitet wurden. Ich frage mich immer wieder: Was soll das? Muss mein dreieinhalbjähriger Sohn Wintersport mit Bier in Verbindung bringen und damit aufwachsen, dass Alkohol irgendwie cool ist? Nee, oder? Auch die Bierwerbung auf den Mützen könnte verschwinden, denke ich. Ihr, als Leistungssportler und Vorzeigeathleten habt nun mal auch Vorbildfunktion.

    Trotzdem. Danke an Michael Greiß und Andi Birnbacher für das tolle Massenstartrennen bei den Männern. Danke an die vier Mädels der Goldstaffel, an die vier Männer für die Bronzemedaille in der Staffel und natürlich ein dickes Danke an die neue Weltmeisterin Andrea Henkel, an die Silbermedaillengewinnerin Martina Glagow und die Bronzemedaillengewinnerin Kati Wilhelm. DAS war ein geniales Frauen-Massenstartrennen. Herrlich!

  • Handball-WM in Deutschland startet heute

    Matias Roskos
    19. Januar 2007, 07:12 Uhr, 2 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Wir hatten im letzten Jahr die Fussball-WM in Deutschland. Heute startet eine weitere wichtige WM hierzulande. Und wie es nunmal ist nach einer WM in der Sportart Nummer 1 – man redet viel zu wenig darüber. Doch auch Handball ist nicht nur aus meiner Sicht geniale Sportart, sondern auch gerade in Deutschland, wo Handball erfunden wurde, eine der wichtigsten Ballspiele überhaupt. Und heute beginnt die Handball-WM, in Berlin mit dem Spiel Deutschland gegen Brasilien.

    Die Hallen sind fast ausverkauft. Ein tolles Zeichen. Ich hoffe nun, dass das Fieber aus den Hallen auch ein wenig überspringt auf alle anderen. Diese Sportart hat es verdient, die deutsche Mannschaft hat es verdient. Wir wünschen dem Team, das nur Geheimfavorit hinter den Großen der Branche (Frankreich, Kroatien, Spanien) ist, den größtmöglichen Erfolg und viele tolle Spiele hier in Deutschland.

    Hier geht es zur offiziellen Handball-WM-Seite und auf Sportdigital.tv kann man alle Spiele life im Internet sehen.

    PS: Wer gute Handball-Seiten entdeckt – über Spieler, Mannschaften oder auch zur WM – sagt bitte Bescheid!