Stichwort: Politik

  • abolish the monarchy – daily awesome impression

    Frank Feldmann
    29. April 2011, 08:52 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Fun, Lifestyle

    “Abolish the Monarchy” via Andrew Burgin

  • art & agenda – daily awesome impression

    Timo Maier
    23. März 2011, 10:29 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Ab April im Buchhandel. (via)

  • JMStV – Illustration von Ulf Kollwitz

    Timo Maier
    02. Dezember 2010, 20:13 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Web 2.0

    Wir belassen es in der Diskussion um den geplanten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) mit dem treffenden, visuellen Kommentar von Ulf Kollwitz. Allen unseren Lesern rate ich in eigenem Interesse (besonders, wenn ihr selbst eine Website betreibt) Ruhe zu bewahren und sich ausführlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Verlässliche Informationsquellen und-sammlungen bieten Netzpolitik und der AK-Zensur.

    Ebenfalls einen schönen, visuellen Kommentar hat der Pantoffelpunk auf seiner Startseite (links oben), der die Kennzeichnungspflicht bereits voll antizipiert hat.

    Update: Hier könnt ihr unterzeichnen, wenn ihr den JMStV ablehnt. Darüber hinaus ist auf Carta noch eine chronologische Linksammlung über die Empörungswelle im Netz zu finden.

  • Faschiertes von Thilo Sarrazin

    Matias Roskos
    03. September 2010, 09:08 Uhr, 8 Reaktionen

    Ulf Kollwitz hat sich des Themas Thilo Sarrazin und seines… öhm… peinlichen (?)… Buches angenommen. Heraus gekommen ist dieses hier:

    Faschiertes von Thilo Sarrazin

    (In Groß gibts die Illustration, wenn man drauf klickt.)

  • Artist of the Month Juni 2010: Derek Chatwood

    Timo Maier
    07. Juni 2010, 00:07 Uhr, 0 Reaktionen

    Die Illustration von Derek Chartwood gefallen mir abgesehen von ihrer zeichnerischen Hochwertigkeit so gut, weil sie Geschichten erzählen, die sehr viel Raum zum Nachdenken frei machen und sogar dazu anregen. Oft sind seine Werke konkret politisch, was man auf den ersten Blick bisweilen gar nicht ausmachen kann. Wer würde spontan darauf kommen, dass das Bild (weiter unten) mit den auf einem Kampfroboter aus der US-amerikanischen Fernsehserie Batllestar Galactica herumtollenenden Schlümpfen eine konkrete Anspielung auf die gesellschaftspolitischen Machtverhältnisse im heutigen Iran darstellt?

    It represents the classic leadership of Iran, combining the clerical leadership governed by Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei, and the political power base, led by President Mahmoud Ahmadinejad. It is an artificial construct built on a false premise of freedom and democracy, and as such is slow witted and near impossible to reason with.

    The smurfs represent the Iranian people, shown here attacking the cylon. When the smurfs believe that they live in a representative democracy, and it is then shown to be false, they do not take it well. They will climb around and dance and make all sorts of noises. Unfortunately the cylons have been allowed to control them for so long, that they are much more powerful than the smurfs. While it is inspirational to see the smurfs organized, and with one voice denouncing the brutal dictatorship that they now realize they live under, it is also ultimately futile. The cylons are much more powerful, and have blasters and laser cannons.

    Überhaupt sind die begleitenden Texte des Künstlers zu seinen Bildern enorm aufschlussreich, wenn auch in keinem Moment analytisch oder rein informativ. Sie sind vielmehr eine direkte Erweiteung des Kunstwerks.

    Chetwood karikiert einzelne Personen, ganze Berufsgruppen oder massenmediale Phänomene in einer popkulturellen (Trash-)Ästhetik und nutzt gleichzeitig ihre Symbole und ganze Genres als Referenzsystem. Missstände werden hier teils sehr abstrakt, als Kombination von Analogien (Schlümpfe = Bevölkerung Irans), teils sehr plakativ (Swineflu) aufgegriffen, deren radikale Ironisierung und schonungslose Enthüllung sind eindeutiges Merkmal nahezu all seiner Bilder. Eine Haltung, die ich sehr hoch schätze!

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  • China? Nein Danke!

    Matias Roskos
    17. März 2008, 10:46 Uhr, 2 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Endlich! Endlich wehrt sich eines der friedlichsten Völker der Welt. Der Dalai Lama trifft es mal wieder punktgenau, wenn er von kulturellem Völkermord spricht. Das die Chinesen damit nichts anfangen können ist mir schon klar. denn schließlich gehört diese Politik – Erobern + Assimilieren bis an die Schmerzgrenze – seit jahrtausenden zu ihrer Politik. Ohne Rücksicht auf Verluste. Das vergangene und dieses Jahrhundert ist Tibet dran, ein Land dreimal so groß wie Deutschland, mit einer Bevölkerungstärke kleiner als Berlin. Und: reich an Bodenschätzen!!! Und genau darum geht es mal wieder. Wie auch schon im Irak.

    China ist eine Weltmacht, die es sich nicht erlauben kann, nicht erlauben will einen Millimeter Boden preiszugeben. China ist damit eine unreife Weltmacht, verhaftet in altem Denken. Kommunikation ist für sie Teufelszeug. Unterdrückung ist einfacher.

    Und nun haben sie sich die Olympischen Spiele ins Haus geholt. Und – ich hab lange darüber nachgedacht, bevor ich es so schreibe – es ist gut, das die Olympischen Spiele in China sind!!! Sorry, Mike! Ich weiß, du siehst es anders. Und ich kann dich zu 100 Prozent verstehen.

    Aber!!! – niemand würde Notiz nehmen vom Tibet-Problem. Doch so schaut die gesamte Welt auf China. Und die Tibeter haben eine winzige Chance, das die Welt ihr Problem endlich sieht und begreift. Ein Volk wird unterdrückt. Es droht in den kommenden 100 Jahren seine fast vollständige Auflösung. Und ein Grundpfeiler dieses Volkes ist Friedfertigkeit! Wir brauchen Völker wie die Tibeter. Völker, die noch versuchen im Einklang mit der Natur zu leben. Völker, die positiv denken und niemand anderem etwas zuleide tun wollen. Völker, die andere Völker akzeptieren und sie nicht erobern wollen.

    Darum MUSS die Welt auf Tibet schauen. Und die Olympischen Spiele sind wie eine überdimensionale Lupe, die uns China und damit auch das Tibetproblem viel deutlicher sehen lassen!

    Aber es nutzt nichts, wenn wir jubelnd die Spiele verfolgen. Keine Lobhudeleien auf den Aufschwung Chinas. Da bin ich auf deiner Seite, Mike. Aber ein Boykott – wem schadet er? Ausschließlich den Sportlern und den Sportfans. Viele Leistungssportler freuen sich seit Jahren auf dieses Ereignis. Es ist oft ihre einzige Chance an einem so gewaltigen Ereignis teilzunehmen. Für viele sind die olympischen Spiele auch wirtschaftlich überlebenswichtig. Viele Sportler sichern mit einer einzigen Medaille ihre komplette nachfolgende Karriere ab. Sie siegen für ihre Zukunft, für ihre Familien.

    Ein Boykott tut den falschen Menschen weh! Aber alle müssen dafür sorgen, das es keine Jubelspiele werden. Es muss kritisch, sehr kritisch und aufmerksam nach China geschaut werden. Und um ein Zeichen zu setzen, sage ich: Lasst uns die Eröffnungsfeier boykottieren! Lasst uns dafür ein Konzert für Tibet feiern. Wo und wie auch immer. Das wäre ein besseres Zeichen! Statt einer monströsen Eröffnungsfeier Konzerte für Tibet!

    Mehr zu diesem Thema auch auf folgenden Seiten:

  • Bin ich ein Berliner? Oder: Was sollen die Fisimatenten?

    Frank Feldmann
    11. März 2008, 15:37 Uhr, 3 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Ich nehme meine Meinung gleich mal vorweg. Braucht Berlin eine Imagekampagne? Einen Slogan für die weite Welt? Eine Formel für das eigene Verständnis? 3 x ein klares “Nein”! Aber mich fragt ja Keiner. Und so haben wir sie nun, die Kampagne und können “Berlin sein“.

    Sind wir das nicht? Berlin ist für die Meisten hier ein Lebensgefühl. Egal ob hineingeboren oder hineingezogen. Und wer mal hier war, der lässt zumindest den berühmten Koffer in der Stadt. Mann hasst die Stadt oder man liebt sie. Ich liebe Berlin. Im Frühling, Sommer und auch im Herbst. Im Winter etwas weniger. Ich bin seit meiner Geburt Berlin. Ich lebe Berlin. Und nun erfahre ich, dass das Berliner Selbstwertgefühl aufgebaut werden muss. Aha! Schon mal was von der “großen Klappe” der Berliner gehört? Schon mal im Ausland gewesen und die leuchtenden Augen der Gesprächspartner gesehen, wenn man sagt, dass man Berliner ist? Man möchte gar nicht glauben, dass die Kampagne von einem regierenden Bürgermeister mit iniitiert wurde, der selbst gebürtiger Berliner, weltoffen und regelmäßig auf Reisen ist. Sind die Partner für Berlin von Bonnern, Hamburger und Münchnern unterwandert?

    be Berlin

    OK – zumindest die Webseite gefällt mir. Vom Design her. Inhaltlich kann ich nicht nachvollziehen, wie man die Hauptseite in Flash bauen konnte. Und auch mit den Elementen des Social-Web, die im Mittelpunkt der Webseite zu einer Kampagne mit dieser Sende- und Empfangsnachricht stehen sollten, wird eher halbherzig umgegangen. Es ist schon etwas absurd, wenn ein Zusammengehörigkeitsgefühl gefördert werden soll, wir aber gar nicht zusammenkommen können. Wo ist die zu so einer Plattform ja schon unabdingbar dazu gehörende Community? Warum können die Geschichten von mir nicht kommentiert werden? Bewerten kann ich sie (irgendwie?), aber gerade das macht ja an der Stelle nun mal gar keinen Sinn. Jede Geschichte, die eine Berlinerin oder ein Berliner zu erzählen hat, ist eine Top-Geschichte! Was soll sie sonst da? Und so bin ich jetzt mal gespannt welche Storys in den nächsten Tagen überhaupt den Weg auf die Plattform finden, ob sich insbesondere die üblichen Verdächtigen da abfeiern lassen (müssen) und wie sich die ganze Idee entwickelt.

    Eigentlich könnte man sich ja in Berliner Art entspannt zurücklehnen, kurz die Augen reiben und jut is. Wenn da nicht auch das ganze schöne Geld wäre, was da verbrannt wurde. Wird nicht wenig gewesen sein (an den Spekulationen über die Höhe will ich mich mal besser nicht beteiligen…). Als ob wir nicht tatsächliche Probleme in der Stadt haben. Ein Imageproblem in der Innen- und Außenansicht gehört ganz sicher nicht dazu.

    Freut mich übrigens sehr, dass Johnny Häussler das ähnlich sieht. Aber hey – der hat ja auch den Spree(durch)blick.

    Und jetzts sei ich wieder leise.

  • Privacy International: Privatsphäre in den USA und Großbritannien genauso wenig wert wie in China und Russland

    Matias Roskos
    11. März 2008, 08:38 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Privacy InternationalDie USA galten einst als das Land mit Vorbildwirkung für bürgerliche Freiheitsrechte. Das hat sich spätestens seit dem 11. September geändert. Vielleicht aber war die Wahl von George W. Bush schon der entscheidende Faktor.

    Jedenfalls stellt der Jahresbericht von “Privacy International” (PI) fest, das es in westlichen Demokratien wie den USA und Großbritannien immer stärkere Eingriffe in die bürgerliche Freiheit gibt. Laut PI befinden sich damit die USA und Großbritannien mittlerweile auf dem gleichen Niveau wie China, Russland oder Thailand, wenn es um Videoüberwachung, Bespitzelung durch Arbeitgeber, Abhörmethoden oder mangelnde parlamentarische und juristische Kontrolle der Überwachenden geht. Diese sogenannten Demokratien haben sich damit einigen der totalitärsten Staaten dieser Welt stark angenähert. Und das finde ich absolut beängstigend.

    Wir hier in Deutschland liegen übrigens auf einem sehr erfreulichen Niveau, was wir sicherlich unter anderem der starken Bürgerrechts- und Grünenbewegung zu verdanken haben. Danke, Grüne! Bitte macht weiter so und lasst nicht locker, wenn es um Bürgerrechte und unsere Privatsphäre geht. Denn bei PI heißt es zu Deutschland: “nachlassender Schutz trotz demokratischer Standards”. Nachlassend hört sich auch nicht so positiv an!

    Aber auch kritische Weblogs wie Netzpolitik.org, der bereits über den PI-Report berichtete, und andere sind super wichtig, damit die bürgerlichen Freiheitsrechte nicht so weit beschnitten werden, das wir in zwanzig Jahren das Wort Freiheit nur noch als leere Worthülse empfinden.

    Mehr Infos auf der Privacy International Seite. Ich hätte die Karte hier gern auch abgebildet, bin mir aber nicht sicher, ob ich das so einfach darf. Hier geht es zum Report über Deutschland.

  • Was ist mit Myanmar

    Matias Roskos
    17. Dezember 2007, 11:24 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Ich habe mich die letzten Wochen immer wieder gefragt, was aus den Demonstrationen in Myanmar geworden ist. Nirgends in den Medien findet sich dazu noch ein Wort. Zu weit weg? Wirtschaftlich zu uninteressant dieses Land? Muss wohl so sein.

    Schön, das es bei Spreeblick jetzt einen langen Artikel gibt, der ein wenig Einblick gibt in die Entwicklungen dort unten in diesem vergessenen Land.

    Bitte hier entlang zum Spreeblick-Artikel. Danke dafür!

  • Free Burma!

    Matias Roskos
    04. Oktober 2007, 00:01 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein
    Free Burma