Stichwort: Photographie

  • Small Worlds by Keith Loutit

    Timo Maier
    29. April 2010, 09:12 Uhr, 2 Reaktionen
    Kategorie: Film

    Das sog. Tilt-Shift-Verfahren ist eine der Photographie entlehnte Tricktechnik, mit Hilfe derer sich die Welt wie ein animiertes Modell darstellen lässt. Am ehesten erinnern Videos, die in diesem Verfahren gedreht wurden an Modelleisenbahnen aus Opas Zeit. Merkmal hierbei ist die Kombination aus  extremen Panoramaeinstellungen, Unschärfen und Zeitraffung. Ein wahrer Meister dieser Videokunst ist Keith Loutit, der es zudem noch versteht, nicht nur großartige Situationen filmisch zu verarbeiten, sondern diese auch noch hervorragend zu montieren und passende Songtitel darüberzulegen. Hier das neuste Werk von Loutit, eine Vorschau zu seiner kommenden Ausstellung Small Worlds.

    Wer den Rest seiner Werke noch nicht kennt, sollte dringend seinen vimeo channel oder seine Website besuchen. Beides ist ein purer Genuss!

  • red – daily awesome impression

    Timo Maier
    29. April 2010, 06:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein
  • generation conflict – daily awesome impression

    Timo Maier
    26. April 2010, 06:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    (via)

  • snakebite – daily awesome impression

    Timo Maier
    25. April 2010, 06:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    (via)

  • shadow – daily awesome impression

    Timo Maier
    24. April 2010, 06:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein
  • colorful – daily awesome impression

    Timo Maier
    23. April 2010, 06:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Colorful High-Speed Water Figures by Visboo Magazine

  • I shot myself

    Timo Maier
    18. April 2010, 23:38 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein, Erotik, Kultur

    Das Projekt ishotmyself ist eine Photoplattform im Web, auf der Frauen Nacktbilder von sich selbst einstellen können. Das Besondere ist, dass die Photos auch von selbigen gemacht wurden. Sie sind Photographierende und Photographiertes zugleich.

    Is Project_ISM art? It gets more visitors than the Guggenheim and has more original portraits than the Louvre. Is it crude? That depends on what you do with it. Is it culturally valuable? That’s not for us to decide.

    Das Zitat zeigt, was erreicht werden soll: Die Lust an der Selbstdarstellung, in welcher Art und Weise auch immer. Wollen sie sich pornographisch inszenieren, so tun sie es. Wollen sie sich als klassischen Akt stilisieren, so tun sie es. Und wollen sie einfach mal einen Schnappschuss von ihrer Vagina machen, krude und spröde, wie es die Situation gerade hergibt, so können sie auch dies tun. Wichtig ist nur, dass sie es selbst machen. Selbst bestimmen, was sie wie und wann zeigen, eben ihr Selbstbestimmungsrecht wahrnehmen.

    The female nude has, and always will be, highly trafficked. But whether the subject of prurient desire or simply a fundamental beauty in the human aesthetic, it has been captured, manipulated, and presented, so far, almost entirely by men.

    Und hier liegt der tiefere, sogar subversive Charakter des Projekts. Dem (weiblichen) Körper das Recht auf die Autonomie des Abbildungsprozesses zurückzugeben. Mein Körper gleich mein Bild von meinem Körper. Dies kann als gezielte Kritik an der pornographischen Vermarktungsmaschinerie gedeutet werden. Eine Frau die sich präsentieren will in ihrer Nacktheit, und sei es auch auf pornographische Weise, behält ihr Selbstbestimmungsrecht. Die lustvolle Selbstliebe: Erst religiös unterdrückt, dann wirtschaftlich ausgebeutet – wann frage ich, gehören unsere Körper uns und nicht dem Fremdbild, bestimmt von einer für natürliche Schönheit blinden Maschinerie der Wirtschaftskontexte.

    And so ISM has become a venue for women to present themselves on their own terms. Some come here with art, some with porn, and most with an adventurous spirit

    Darum wird im verwendeten Text auch bewusst von Selfplotation in Abgrenzung zu Exploitation (Ausbeutung, Ausnutzung Verwertung) gesprochen, ein kleiner, aber sehr gewichtiger sprachlicher Unterschied. Naked ammunition, so eine andere Formulierung, das bedeutet, dass niemand hier dem fremden Objektiv wehrlos ausgeliefert ist. Überhaupt ist dem Sprachgebrauch ein auf Gewalt hinweisender Gestus sexueller Vermarktung inhärent. Das Selbst als Munition, der Auslöser als Schuss, wie bei einem Photoshooting. Dies deutet auf eine Befreiung hin, auf eine angestrebte Selbstidentifikation, die in jedem Moment mit der Kontrolle des Prozesses der Bildanfertigung einhergeht. Denn wenn eine hier präsentierte Frau, oder besser die Bilder eben jener, sich pornographisch ausbeutet, ist sie herzlich dazu eingeladen. Jedoch beutet sie sich selbst aus, hat somit also Kontrolle über das eigene Potenzial und wird nicht von anderen pornographisch ausgestellt im Sinne einer Gewinnmaximierung. Pornographie ist hier demnach nicht im Fokus der Kritik. Es kommt lediglich auf die Perspektive an. Und diese Perspektive ist meinem Empfinden nach schön. Bedeutend oft ist nämlich das Gesicht im Fokus des Bildes zu sehen, das Gesicht, in stiller Übereinkunft mit der eigenen Lust, das, und man vergisst es oft, da es so offensichtlich ist, auch nackt ist.

    Menschen sind schön! Besonders wenn sie aus den Plakaten heraustreten, aus der Retusche der Werbewelt ausbrechen, sich selbst feiern. Man sollte seinen Körper lieben lernen, mit allem eventuellen Makel. Es geht in erster Intention um Selbstliebe, einzig und allein begriffen als Selbstakzeptanz. Was wir von hier aus daraus machen, bleibt ganz uns überlassen. Genau deshalb sind Projekte wie ishotmyself gut und wichtig und jederzeit wert unterstützt zu werden.

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  • Fotorealistisches von Dirk Dzimirsky

    Frank Feldmann
    09. April 2010, 08:42 Uhr, 1 Reaktion

    Dirk Dzimirsky kratzt auf der Oberfläche um etwas freizulegen und zu schauen, was sich darunter verbirgt. Und er ermöglicht uns einen Blick auf jenes, was er dort sieht. Großartige fotorealistische Zeichnungen.

    Dzimirsky selbst über seine Kunstwerke: “Im Gegensatz zu den Medien und ihrer künstlichen Vorstellung von Schönheit, welche nicht nur nicht an der Darstellung der wahren Person interessiert ist, sondern sie eher zerstört, indem sie jede Spur von dem, was uns zum Menschen macht, entfernt, möchte ich die Präsenz einer Person und ihr spezifisches inneres Selbst beschreiben und erfassen.

    Dirk Dzimirsky

    Dirk Dzimirsky

    Dirk Dzimirsky

  • alice – daily awesome impression

    Timo Maier
    09. April 2010, 06:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    alice

    Drink Me by Annie Leibovitz

  • water – daily awesome impression

    Timo Maier
    07. April 2010, 06:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    w09_22712197

    REUTERS // Cheryl Ravelo (via)