Stichwort: Nachrichtenportale

  • Es geht voran bei Tagesblick

    Matias Roskos
    02. Juni 2008, 17:08 Uhr, 2 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0

    TagesblickSchritt für Schritt geht es voran beim unabhängigen Online-Nachrichtenportal Tagesblick. Seit einigen Wochen schon kann man Tagesblick auch per RSS abonnieren. Kommentare sind nun (auch auf mein Drängen) implementiert. Die Besucherzahlen steigen stetig. Und neue Partner konnten gefunden werden.

    diplomaten.netTagesblick-News auf diplomaten.netSo ist Tagesblick nun neben Welt-Online das zweite Informationsmedium für deutsche Diplomaten und Botschaftsangehörige weltweit. Auf Diplomaten.net, hinter dem eine Firma steckt, die in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt deutsche Diplomaten und Botschaftsangehörige weltweit mit Serviceangeboten betreut – ist Tagesblick mit durchlaufenden Meldungen abrufbar.

    Mit dem Vorstand des Clubs des Auswärtigen Amtes wurde wiederum vereinbart, dass die Abend-Veranstaltungen, die dort angeboten werden (Lesungen, Diskussionsrunden etc.) zukünftig in Zusammenarbeit und unter Nennung von tagesblick.de stattfinden. Diese Veranstaltungen sind immer hochkarätig aus Politik und Wirtschaft oder mit Vertretern ausländischer Organisationen bestückt.

    Weitere Gespräche laufen zur Zeit um den Content von Tagesblick auf spannenden Partnerseiten zu platzieren. Die Macher sind extrem zufrieden mit der Entwicklung von Tagesblick. Ziel ist vordergründig sicherlich nicht der Mainstreamleser. Auch die Zoomer-Zielgruppe ist nur bedingt die Zielgruppe von Tagesblick.

    Tagesblick positioniert sich in einem Lesersegment, das Wert auf Qualität der Berichterstattung und auf Hintergrundinformationen setzt. Und das funktioniert immer besser. Die Richtung stimmt, die Entwicklung ist bestens. Man darf gespannt sein, wie es mit Tagesblick in den kommenden Monaten weitergeht. Mir machts Spaß mit an Bord zu sein.

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  • Zoomer? Lesenswerter Artikel in der Netzzeitung

    Matias Roskos
    31. Mai 2008, 08:12 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Web 2.0

    Zoomer ist nun ein paar Monate alt. Malte Welding hat sich in der Netzzeitung dem Newsportal aus dem Hause Holtzbrinck auf eine sehr lesenswerte Art gewidmet. Viel Spaß und Danke für den guten Artikel. Er hat zu 100% recht:

    Wahrscheinlich sollte auch «Zoomer» irgendwann, als es noch eine Idee war, ein Nachrichtenportal für Studenten werden, ein redaktionell betreutes Digg, ein Youtube mit Hirn. Dann wollte es jemand frecher haben. Dann jemand bunter. Und dann hat man Fiona Erdmann gebeten, ihre Meinung zu sagen.

    Etwas mehr Mut zur gedeckten Farbe, Meinung nicht behaupten, sondern haben, dann noch jemanden einstellen, der das Ganze etwas übersichtlicher gestaltet – und am Ende könnte «Zoomer» doch noch etwas werden. Denn schließlich ist die dahinterstehende Idee die richtige und Alexander von Humboldt wusste schon: «Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.»

    Hier alles lesen.

    Ich hatte neulich schon darüber gebloggt, das ich positiv überrascht war von Zoomer. Das könnte tatsächlich was werden…

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  • Yigg gibt einen Teil der Einnahmen weiter

    Matias Roskos
    30. Mai 2008, 08:40 Uhr, 2 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0

    Gute Sache das: Yigg gibt einen kleinen Teil seiner über Google Adsense erzielten Einnahmen an die Community weiter. Zwar “nur” ein Anzeigenbereich von drei, aber immerhin. Ich mag Webprojekte die bereit sind ihrer Community, die sie groß gemacht hat (egal, wie man groß im Zusammenhang mit Yigg oder anderen deutschen Webstartups definieren mag), etwas von den Einnahmen abzugeben. Das hat einen sozialen Touch, der mir das Projekt ein Stück weit sympathischer macht. Weiter so, Leute!!!

    Zur Diskussion am besten hier entlang!

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  • Zoomer schockt mich

    Matias Roskos
    10. März 2008, 10:11 Uhr, 3 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0

    Montag morgen. Zeit im Netz mal die aktuellsten Nachrichten zu orten. Neben Rivva, Bloglines, Spiegel Online schaue ich dafür auch immer mal wieder auf Zoomer.

    Nachdem man sich bei Zoomer mit der Berichterstattung über MeinVZ nicht gerade mit Ruhm bekleckert und viel an Reputation verloren hatte, konnte man mich gerade eben total schocken! Der Hessen-Stress bei der SPD ist dort bei den Top2-Themen mit einem Voting von 8,5 ganz oben aufgeführt. Das finde ich schonmal sehr angenehm. Und als ich dann auf den Link klickte direkt rein in den Artikel: der Schock! Ein ausführlicher, detaillierter und sehr guter Artikel. Und dann die Spalte rechts daneben, die sich “Alles zum Thema” nennt: voll mit Zusatzinformationen und weiterführenden Berichten und Interviews. Wow. Ihr habt mich positiv überrascht! So viel an guter Information hätte ich nicht erwartet. Man kann sich auf Zoomer über eine Stunde mit diesem brandaktuellen, politischen Thema beschäftigen. Das gefällt, genau SO stelle ich mir ein modernes Nachrichtenportal vor. Ein ehrliches Kompliment an die dafür verantwortliche Redakteurin Diana Maier.

    Ja – Zoomer hat mich heute morgen geschockt. Positiv! Ich werd wiederkommen. Danke für die gute und informative Lektüre.

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  • Ist Web 2.0 tatsächlich so neu? – Mein Artikel auf Tagesblick

    Matias Roskos
    05. März 2008, 10:25 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0

    Über den Start von Tagesblick hatte ich ja schon ausführlich berichtet. Ich selbst habe selbstverständlich auch zwei Artikel zum Start beigesteuert. Ich werde jeden Freitag eine eigene Kolumne veröffentlichen. Diese Woche wird es um eine Geschichte aus dem echten Leben gehen. Eine junge Frau bewirbt sich bei einem neuen Arbeitnehmer. Und bevor sie dort anfängt, kennen ihre neuen Kollegen bereits ihre Lieblingsdisco, ihren Lieblingscocktail und ihre Körbchengröße. Mehr dazu dann Freitag auf Tagesblick.de.

    Zum Start dieses neuen Nachrichtenportals habe ich einen Artikel unter dem Titel “Ist Web 2.0 tatsächlich so neu?” veröffentlicht. Hier ein paar Thesen aus diesem Artikel:

    Das Web 2.0 ist ein Mitmach-Web, eine par- tizipatorische Angelegenheit. In der Anfangs- zeit des Internets waren wir es gewohnt Informationen anzusurfen. Heute gehen wir immer mehr dazu über nicht einfach nur zu konsumieren, sondern uns selbst auch einzubringen.

    Es sind also drei entscheidende Eckpfeiler, die das sogenannte Web 2.0, das neue Internet, ausmachen und nicht einfach nur die Technik: ausgefeilte und leistungsfähige Internet-Software, schnelle, bezahlbare Breit- bandanschlüsse und, was noch viel wichtiger aber oft außer Acht gelassen wird: die soziale Komponente.
    Das Internet gehört für viele Menschen mittlerweile zum täglichen Lebensumfeld. So wie das Autoradio, der Fernseher, die Kaffee- maschine, das Handy, der Kühlschrank, der Bäcker um die Ecke, das Lieblingsrestaurant, das eigene Fahrrad… Das World Wide Web ist für viele Menschen eine tägliche oder zumindest wöchentliche Selbstverständlich- keit und schon längst keine Revolution mehr. Das Internet ist angekommen bei den Menschen! Im Berufsalltag genauso wie in der Freizeit.

    Dieser soziale Aspekt wird bei so vielen Experten immer wieder außer Acht gelassen. Oder bestenfalls als fünftes Rad am Wagen irgendwo in einem Nebensatz mit erwähnt. Aber die Menschen, die jetzt lernen das Netz zu erobern – SIE sind die wahre Revolution. Sie machen das Netz zum Web 2.0. Und das ist gut so.

    Die Menschen rücken in den Mittelpunkt und werden zu den Gestaltern des Netzes. Web 2.0 ist also nicht allein eine Technik, keine klar definierte Software. Man kann sagen – Web 2.0 ist ein Lebensgefühl, ein digitales Lebensgefühl! Und diesem Sinne ist es richtig zu sagen: Ja, Web 2.0 ist eine neue Entwicklung. Eine Entwicklung die bereits vor etlichen Jahren eingeleitet wurde, deren Kraft sich aber erst in den letzten zwei Jahren voll entfaltet hat und die nicht mehr aufzuhalten ist. Die Firmen der Old Economy müssen erst lernen mit diesen Ent- wicklungen umzugehen. Sie müssen und sie werden lernen in der Zukunft durch die “Kundenbrille” zu sehen.

    Denn der Kunde ist nun wahrhaftig König. Und hat mit dem Internet ein Medium gefunden, in dem er sich äußern und mit anderen austauschen kann. Wer als Unternehmen dies nicht begreift und nicht lernt diesen Weg mit zu gehen, wird zwangsläufig auf der Strecke bleiben. Sieger sind in der Zukunft allein die Menschen, die das Internet für sich zu nutzen gelernt haben und es weiter erobern werden.

    Das “neue” Internet birgt also viele positive Möglichkeiten, die wir lernen müssen zu ntuzen. Ja – es birgt auch Gefahren. Auf eine dieser Gefahren werde ich dann Freitag in meiner Tagesblick-Kolumne eingehen.

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  • 1. März 2008 – Tagesblick.de geht an den Start

    Matias Roskos
    01. März 2008, 09:29 Uhr, 7 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0

    TagesblickEndlich ist es soweit – mit Tagesblick.de geht ein neues, deutschsprachiges Nachrichtenportal im Internet an den Start.

    Tagesblick ist nicht, wie eigentlich alle hierzulande bisher existierenden Nachrichtenportale, das Internetprodukt eines großen Verlages. Tagesblick.de ist komplett unabhängig. Und alle für Tagesblick schreibenden Journalisten tun dies nicht gegen ein festes Honorar, sondern kostenlos! Sie bekommen dafür die Möglichkeit endlich die Artikel zu schreiben, die sie schon lange schreiben wollten. Ohne das ihnen ein Chefredakteur Passagen wegredigiert oder ihnen gesagt wird, über was sie gefälligst zu schreiben haben. Freiheit ist ein Grundbestandteil von Tagesblick.de. Dafür werden alle Autoren finanziell am Erfolg von Tagesblick.de beteiligt.

    Isabella PfaffDie Macherin, Initiatorin und auch Motivatorin von Tagesblick.de ist Isabella Pfaff, die ich in den letzten Wochen sehr schätzen gelernt habe und die mich mit ihrer Energie und positiven Ausstrahlung angesteckt hat. Isabella Pfaff war für die ARD als Hörfunk- und Fernsehredakteurin und TV-Moderatorin im In- und Ausland unterwegs, u.a. in China, Niger, Albanien und Nicaragua. Sie hat außerdem für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften gearbeitet und war Pressesprecherin der FDP-Bundestagsfraktion.

    Tagesblick.de versteht sich als unabhängiges und überparteiliches Nachrichtenportal und ist damit von seiner Philosophie her meiner Meinung nach genau das, was in der deutschsprachigen Internet-Nachrichten-Landschaft noch gefehlt hat. Zielgruppe sind nicht wie beim vor nicht ganz einem Monat gestarteten Zoomer.de die Unter-35jährigen, also die StudiVZ-Generation, sondern Internetnutzer aller Altersgruppen; Menschen, die sich für gut recherchierte Nachrichten und Themen interessieren. Tagesblick.de will und muss natürlich seine Leser tagtäglich mit den wichtigsten Neuigkeiten versorgen. Aber Tagesblick.de will auch Raum geben für Artikel die in die Tiefe gehen und die aus Nischen berichten, die auf anderen Seiten keinen Platz finden. Jeder Autor hat die Möglichkeit über die Themen zu schreiben, die einem selbst am Herzen liegen. Und genau das macht Tagesblick so einzigartig und so spannend – für die Leser genauso wie für die beteiligten Autoren!

    Für Design und Programmierung des Portals zeichnet die Berliner Agentur CTI New Media unter der Leitung von Normann Broschk verantwortlich, deren Entwickler sich die letzten Wochen die Finger wund programmiert haben. Ein solches Portal an den Start zu bekommen, ist eine absolute Meisterleistung. Meine allergrößte Hochachtung dafür. Auf meine Frage, warum er sich auf ein solches Mammutprojekt eingelassen hat, antwortete mir Normann Broschk:

    “Nach einigen Minuten im ersten Konzeptgespräch mit Isabella Pfaff stieg in mir das Gefühl auf, dass ich weniger einem kurzfristigen Profit durch die Entwicklung des Projektes interessiert bin. Vielmehr wuchs in mir das Interesse an dem Projekt direkt beteiligt zu sein. Solch ein Nachrichtenportal im Internet – neu und einzigartig – mit auf die Beine zu stellen, halte ich für eine große Herausforderung.
    Ich bin seit der 1. Stunde des Internet online dabei und verfolge die gesamte Entwicklung. tagesblick.de ist für mich eine geniale Idee und die Vorstellung “nur” Entwickler zu sein und eventuell das Projekt zu irgendeinem Zeitpunkt aus den Händen geben zu müssen, war für mich nicht denkbar. Für Internetbenutzer wird meiner Einschätzung nach eine neue Qualität von Nachrichten geschaffen – das ist es, was mich überzeugt hat. “

    So ist und bleibt Normann Broschk neben Isabella Pfaff Inhaber und gleichzeitig der verantwortliche Mann für Design und die technische Weiterentwicklung von Tagesblick.de.

    Ich selbst werde mich auf Tagesblick.de um den Bereich Internet, Web 2.0 und vor allem um Webtrends, spannende Startups, Zukunftsperspektiven und die deutsche Webszene kümmern. Hierfür wird es eine wöchentliche Kolumne unter dem Titel “Webworld Weekly” geben (vielleicht geben wir dem Ganzen demnächst auch noch einen deutschen Namen… Ich wär dafür.). Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, mindestens einmal im Monat einen längeren Artikel zu Entwicklungen im Internet, zu innovativen Webkonzepten und zu gut gemachten und spannenden Projekten zu schreiben. Der erste widmet sich ganz allgemein dem Thema Web 2.0: “Ist Web 2.0 tatsächlich so neu?”. Ich erkläre darin dem “Normalleser” – ich darf nicht aus den Augen verlieren, das die Zielgruppe keine Internet-Nerds und Web 2.0-Experten, sondern ganz normale Netzleser sind – welche Komponenten das sogenannte Web 2.0 ausmachen und wo die tatsächliche Innovation, das wirklich Neue und Sinnvolle steckt. Wer Themenvorschläge für mich hat – ich bin immer aufgeschlossen für spannende Projekte und innovative Ideen. Mailt mich einfach an unter roskos (at) tagesblick punkt de. Aber ich sag es gleich: auf meinem Schreibtisch liegt schon ein großer Stapel von Projekten und Trends, über die ich schreiben möchte und die mir sehr am Herzen liegen.

    Noch ist auf Tagesblick.de nicht alles 100% so, wie ich mir selbst und auch das Team es sich wünschen würde. Ich hoffe, RSS steht schnell zur Verfügung! Auch habe ich darauf bestanden, das zumindest meine Kolumne kommentierbar wird! Das kommt auf jeden Fall noch in nächster Zeit. Versprochen. Und so ein Nachrichtenportal ist selbstverständlich ein Projekt, das sich immer weiter entwickelt. Aber oft geht es nur bestimmte Elemente nach und nach zu entwickeln und einzubauen. Suche, Newsletter und Archiv werden ebenfalls im März und April folgen, wie mir Normann Broschk versichert hat.

    Auch das Autorenteam wird sich sicherlich mit der Zeit immer stärker erweitern. Wer Interesse hat für Tagesblick.de zu schreiben, kann sich sicherlich direkt an Isabella Pfaff wenden. Sie ist da absolut aufgeschlossen. Aber es wird Wert gelegt auf fundierte Kenntnisse zum entsprechenden Kernthema.

    Alle Beteiligten an Tagesblick.de sind extrem gespannt, wie sich dieses neue Nachrichtenportal in den kommenden Wochen und Monaten etablieren wird. Ich freue mich auf die Arbeit für Tagesblick.de, kann ich doch hier mein gutes Netzwerk nutzen, um den Lesern die neuesten Tendenzen und Entwicklungen zu erläutern.

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  • Morgen startet Tagesblick.de

    Matias Roskos
    29. Februar 2008, 13:48 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0

    TagesblickMorgen, am 1. März 2008, geht mit Tagesblick.de ein weiteres, neues Nachrichtenportal aus Deutschland an den Start. Ich werde dazu morgen dann einen etwas längeren Artikel hier posten und ein paar Details und Hintergründe von Tagesblick.de erläutern.

    Ich selbst werde als Autor für Themen rund ums Web 2.0 tätig sein und hatte in den vergangenen Wochen schon einen guten Einblick in das Entstehen von Tagesblick. Ich freu mich drauf! Morgen dann mehr.

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  • Zoomer.de ist da

    Matias Roskos
    18. Februar 2008, 11:34 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0

    Es ist soweit: Zoomer.de geht mit ein wenig Verspätung (Grund waren technische Probleme, wie ich erfahren konnte) heute an den Start.

    Zoomer richtet sich an Menschen unter 35, so zu lesen im heutigen Tagesspiegel. Also bin ich schon zu alt für Zoomer. Schade. Ich wünsche den Machern trotzdem viel Erfolg und schaue dann halt weiter lieber auf Spiegel Online und direkt dem Tagesspiegel rein und nicht auf Zoomer. Ist ja nicht für mich gemacht. Auch wenn ich die Idee dahinter an sich spannend finde.

    „Zoomer.de ist das neue Nachrichtenportal für die Generation von heute“, erklärt Mitherausgeber Ulrich Wickert im „Video-Zoom“, in dem der ehemalige „Tagesthemen“-Moderator das Portal und das Redaktionsteam vorstellt. „Hier gibt es Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Wissen, Sport und Unterhaltung. Nachrichten, die Euch wirklich interessieren. Ihr entscheidet, was wichtig ist“, verspricht Wickert.

    So zu lesen im Tagesspiegel heute.

    Mehr Details zum Start im Tagesspiegel oder direkt auf Zoomer.de in einem Trailer vom Chef Ulrich Wickert. Gut dass der Mann nur dezent älter ist als ich. Da ist er eigentlich ja auch nicht mehr Zielgruppe. Aber als Chef muss man ja auch nicht zur Zielgruppe gehören.

    Und im März startet dann Tagesblick.de!

    Nachtrag: Cool, das Spiegel Online dem Thema heute gleich einen Artikel widmet. Sehr bissig, aber mit viel Wahrem dran. Unter anderem heißt es dort:

    Trotzdem ist Zoomer deutlich anders als bisherige Nachrichtenangebote: Es ist bildreich (hier wird offenbar hineingezoomt) und textarm (man kann ja auch auszoomen). Wo immer man Information durch Film ersetzen kann, wird dies konsequent getan. Vor allem scheint die Seite um majestätische Langsamkeit bemüht.

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  • Noch kein Faschings-Gag

    Matias Roskos
    09. Februar 2008, 15:04 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Web 2.0

    Der Schmunzler am Samstag. Danke schon mal dafür an alle Beteiligten und an Lanu fürs Entdecken dieser grandiosen Geschichte. Sorry, das ich dich verlinke Lanu. Nimms mir nicht krumm. Aber manche Sachen sind einfach göttlich, die du auftischst.

    Zum Thema: Nouvelles heißt ein neues Nachrichten-Magazin.

    Die weibliche Perspektive wird das 21. Jahrhundert bestimmen.
    Nouvelles: Eine einzigartige Nachrichtenredaktion geht an den Start.

    Die Nachrichten von Nouvelles werden von einer überwiegend weiblichen Redaktion unter Leitung einer Chefredakteurin recherchiert. Nouvelles fragt Frauen dabei nicht stereotyp, wie sie den Spagat zwischen Karriere und Kindern meistern. Auf www.nouvelles.de wird weder über Babybrei noch um den heißen Brei herum geredet.
    Was eine Frau wirklich über Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu sagen hat, das steht bei Nouvelles gleich in der ersten Zeile. So begegnen sich Frauen und Männer endlich auf Augenhöhe. Das macht Nouvelles zum ersten Nachrichtenmagazin für Frauen UND Männer.

    So stehts in der Pressemitteilung. Mensch – klingt doch toll. Frauen an die Macht. Sowas rockt. Ein Blick ins Impressum, wer denn dahinter steckt:

    Gesellschafter: Arndt Knieper, Marc Schenk, Maximilian Hilber.
    Büro München: Marc Schenk, Arndt Knieper
    Büro Berlin: Maximilian Hilber

    Mensch Mädels – ihr habt ja komische Vornamen. Ist doch nicht euer Ernst. Keine einzige Frau mit im Boot? Naja – die Frauen dürfen vermutlich wenigstens schreiben. Stimmt – darunter kommen dann ein paar Frauen unter “Mitarbeiter/innen”.
    Ich hatte Tränen in den Augen, als ich das alles las. Urkomisch sowas – wenn es nicht gleichzeitig schon wieder traurig wäre. Aber da lob ich mir Tagesblick.de, die Anfang März starten werden und für die ich auch das ein oder andere schreiben werde. Da steckt TATSÄCHLICH ne Frau hinter. Aber das ist nicht wirklich wichtig (sorry Isabella – ist nicht persönlich gemeint. Du machst das gigantisch!). Wichtig ist, das die Qualität stimmt. Und das man nicht mit irgendwelchen Etiketten um sich wirft, die erst Mandarinen versprechen, wo aber dann Hundefutter drin ist.

    Nachtrag: ich hatte ja im Laufe der Woche schon den Faschingsgag von bwl zwei null  “entlarvt” und hielt Cems Idee mit einem Startup-Weekend-Startup direkt an die New Yorker Börse zu gehen ebenfalls für einen Faschingsgag. War aber keiner… Ups. Sorry, Cem. Aber dat ist zu sehr Blase und zu wenig unternehmerisch verantwortlich aus meiner Sicht.

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  • Ulrich Wickert wird Mitherausgeber von Zoomer

    Matias Roskos
    22. Januar 2008, 08:32 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0

    Das die Holtzbrinck-Gruppe ein neues Nachrichten-Portal namens Zoomer an den Start bringt, hatte ich neulich ja schon gebloggt. Nun werden Details Schritt für Schritt der Öffentlichkeit präsentiert. Neben der bewusst gewählten Nähe zu StudiVZ wird man personell eine eher konservative Linie fahren, was ich für eine gute Idee halte. So wird der ehemalige Tagesthemen-Sprecher Ulrich Wickert wird Mitherausgeber von Zoomer. Eine spannende Personalie. In einem Interview im Tagesspiegel, nachzulesen im Handelsblatt äußert er sich dazu. Dabei gibt es leider nicht wirklich Spannendes zu lesen. Was er selbst einbringen wird, formuliert Ulrich Wickert wie folgt:

    Ich nehme schon an der Arbeit in der Redaktion teil, diskutiere mit den Online-Redakteuren. Und später werde ich regelmäßig Videokommentare zu Politik oder auch ganz Alltäglichem einbringen.

    Und auf die Frage nach dem vielen Netz-Müll, der vor allem auch von Bloggern verbreitet wird sagt er:

    Klar, Müll ist ein Problem des Internets. Gerüchte werden als Wahrheit transportiert. Das haben wir ja gerade im Fall Sarkozy erlebt, als behauptet wurde, Carla Bruni sei schwanger. Das war eine Bloggerbehauptung, die eine Zeitung übernommen hat. Bei zoomer.de werden Fakten jedoch gegengecheckt wie in jeder seriösen Zeitung, das ist wichtig. Zwischen dem Blogger und dem Portal muss es einen Filter geben.

    Es entstehen neue, seriöse Nachrichtenportale im Netz. Das ist wohl einer DER Trends für das Jahr 2008. Denn im März wird auch Tagesblick an den Start gehen! Mehr davon die nächsten Tage.
    Gefunden via Webwilderer.de.

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