Stichwort: Musikindustrie

  • Kreative Flashs: CROW’n'CROW präsentierten Grandmaster Flash in Berlin

    Frank Feldmann
    10. Juli 2008, 16:20 Uhr, 4 Reaktionen

    Gestern war es nun endlich so weit: CROW’n'CROW, dass angehende Lifestyleportal für Individualisten, präsentierte einen gut aufgelegten und später noch besser auflegenden Grandmaster Flash im Berliner Week End Club. Der Erfinder von Cutting und Backspinning stellte seine Autobigrafie “The Adventures of Grandmaster Flash – My Life, My Beats” exklusiv vor und plauderte entspannt aus dem Leben einer wahren Legende. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich seinen Worten schon etwas ehrfurchtsvoll lauschte, denn seine “Message” war für mich prägende, frühkindliche Musikerziehung, die mich nie so ganz los gelassen hat. Auch wenn mein heutiger Musikgeschmack abwechslunsgreicher geworden ist. Es gibt ja nicht mehr so viele Gelegenheiten, die Idole seiner Jugend zu treffen (was macht eigentlich Captain Future heute so?) bzw. kann das bisweilen peinlich werden. Nicht so bei GMF. Der mittlerweile auch schon 50jährige Flash hat das Week End so was von gerockt und ein Brett von Set gespielt, dass man nur hoffen kann, dass er die Lust am Auflegen nicht so schnell verliert.

    gmf.gif

    Eine super Party, über den Dächern von Berlin die wir, wie eingangs schon erwähnt, CROW’n'CROW zu verdanken haben. Und mit GMF und CROW’n'CROW haben sich zwei gefunden, die eine ähnliche Philosophie verbindet: Be! your own brand! Setze Trends, erreiche mit geringen Mitteln Großes. Ganz individuell. In nächster Zeit wird es hier immer wieder mal Infos zu CROW’n'CROW geben. Wir freuen uns sehr, dass wir in den Startlöchern für ein gemeinsames Projekt stehen, dass vorraussichtlich am 21. Juli startet und die Open-Beta-Phase des Portal-Launches begleiten wird. Um nichts zu verpassen, schaut immer wieder hier vorbei und tragt euch auch in den CROW’n'CROW Newsletter ein.

    Hey Patrizia und Denise – wie hats euch gefallen?

  • Grimme Online Award 2008 verliehen

    Frank Feldmann
    13. Juni 2008, 09:26 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Kultur

    Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass am Mittwoch die Preisträger des Grimme Online Award 2008 gekürt wurden. Ich halte nicht all zu viel von solchen Preisverleihungen. Aber für Intro und Hobnox freuts mich.

  • “All you can Sing” – Relaunch von Songtexte.com

    Frank Feldmann
    12. Juni 2008, 14:48 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur, Web 2.0

    Das kennt doch jeder: Melodie im Ohr und der Text fällt einem nicht ein. Damit ist jetzt Schluß: nach längerer Funkstille stürmt Songtexte.com nun wieder die Charts. Mit einem rundum gelungenen Relaunch meldet sich die bereits 2001 gestartete Plattform zurück.

    Neuer Look und eine überarbeitete Struktur sollen dem Nutzer mehr Interaktionsmöglichkeiten bieten und ihn stärker in die Kommunikation auf der Plattform einbinden. Jeder Musikfreund kann ein Profil einrichten, über das mit anderen Musikbegeisterten kommuniziert werden kann. Zu jedem Songtext kann das passende Musik-Video gespielt werden. Jeder Artist verfügt über eine eigene Seite mit Beschreibung und Auflistung aller Alben, Fans und vielem mehr. Cool wäre es noch, wenn auch Übersetzungen hinterlegt werden könnten. Nicht jeder weiß immer, was er da gerade so mit singt. Finanziert wird der kostenlose Service über Werbung und Provisionen von Verkaufspartnern wie Amazon und iTunes. Na da kann die nächste Karaoke-Party ja kommen… Ach ja: das Logo gefällt mir ausgesprochen gut!

  • Oomph versuchts mit Crowdsourcing – Was soll das?!

    Matias Roskos
    03. Juni 2008, 09:40 Uhr, 3 Reaktionen
    Kategorie: Kultur, Open Innovation

    Bisher fand ich Oomph doch recht sympathisch. So wunderbar unangepasst. Dazu guter Sound, nicht die Sucht nach dem Mainstream. Und nun wollen sie es im Internet auch noch mit Crowdsourcing probieren. Coole Sache, dacht ich mir. Entdeckt hatte ich es eher zufällig auf MyspaceTV. Da steht “Oomph! Designe das Albumcover!”

    Ich klicke drauf und bin gespannt, vor allem über die Rahmenbedingungen. Was gibts zu gewinnen?! Wie sehen die Incentives aus?

    Hmmm… Nix. Da steht nicht wirklich was. Wo sind die Teilnahmebedingungen? Wo sind die Spielregeln? Wo ist eine Galerie? Wo kann ich was hochladen? Oh man – ist das ärmlich aufgesetzt. Mühselig entdecke ich einen Blogeintrag. Dort ist dann zu lesen:

    *** Werdet Teil des “Monster”!
    Mit “Monster” veröffentlichen Oomph! nun bereits das zehnte Studioalbum ihrer Bandgeschichte und um das gebührend zu feiern, suchen Oomph! in Kooperation mit MySpace ihren neuen Coverdesigner.
    Ihr habt jetzt die Riesenchance Teil des neuen Oomph! Albums “Monster” zu werden. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich werden Oomph! selbst dann zu gegebener Zeit das Gewinnercover auswählen. Ein bisschen Beeilung ist aber geboten, denn Einsendeschluss für Eure Cover ist der 27.06. Und das Allerbeste an der Sache ist, dass das Album dann mit Eurem Cover im Spätsommer in den Läden stehen wird. Wir sind gespannt, was Ihr Euch einfallen lasst.
    Jetzt lasst Eurer Kreativität freien Lauf. Das fertige Cover könnt Ihr dann HIER hochladen.

    Ich werde auf die normale Oomph-Myspace-Seite geführt. Auch das Video, das man auf Myspace platziert hat führt einfach nur auf die Oomph-Seite. So langweilig wie das Video ist, ist auch das Ganze. Will man die Leute verarschen?
    Einsendeschluss ist der 27. Juni. Soso. 2009? 2010?

    Was kann ich gewinnen? Was bekommt der Sieger? Was bietet man seinen Fans?!??! Offensichtlich vor allem: NICHTS.

    Sorry, Leute. Ich fühle mich verarscht. Das kann doch nicht euer Ernst sein. Traurig traurig. Genau durch SOLCHE Aktionen bekommt Crowdsourcing immer wieder einen schlechten Ruf. Ich höre sie schon wieder schreiben: Abzocke, Billigstarbeit, Verarsche der Kreativszene. Und in Fällen wie diesen haben die, die das schreiben leider wohl auch recht. Oder hab ich was super Kleingedrucktes irgendwo überlesen? Gibt es etwa irgendwo doch Teilnahmebedingungen? Ich kann keine finden.

  • AIOIA sagt Danke – Sellaband macht Laune!

    Matias Roskos
    22. Mai 2008, 08:31 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Neulich habe ich ein paar Dollar auf Sellaband in AIOIA investiert. Wer will: AIOIA anhören. Und haut auch 10 Dollar in den Topf!

    Sellaband macht immer mehr Laune! Heute fand ich in meinem Sellaband-Postfach folgende Nachricht von AIOIA:

    Hi Matias!
    Thanks a lot for your believing in AIOIA. We’re honoured by your interest in our music and very pleased to see that this kind of productive sharing can help artists explore new musical fields. So, feel free to download our full first album, UMMO UXA, in its mp3 version at the following address (you must log in first, to be allowed to download): URL
    if eventually this download doesn’t work, please let us know at this mail: (gelöscht)
    so that we can send this record to your e-mail address.
    I hope you’ll enjoy your listening to these tracks.
    Warm regards, Alex

    Das nenn ich mal ne coole Aktion. Das gefällt, das macht Spaß, das bindet.
    Good Job, AIOIA! Ihr werdet mir immer sympathischer.

  • DSDS: Thomas Godoj hat gewonnen. Zum Glück. Aber der Song ist bullshit

    Matias Roskos
    19. Mai 2008, 15:22 Uhr, 2 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Ach – endlich mal einer der wirklich singen kann. Der ne Stimme hat, die man wieder erkennt. Und die nicht so glattgeschmiert ist.

    Thomas Godoj hat “Deutschland sucht den Superstar” gewonnen. Zum Glück. Ich hatte mich vor zwei Monaten ja schon als Godoj-Fan geoutet. Seitdem habe ich mich aber nur noch sporadisch reingezappt. Ich kann das DSDS-Leid nur selten lange ertragen. Alles zu glautt, zu weichgespült. Und leider ist die erste Single von Thomas Godoj genauso ein Pop-Rotz, wie es zu befürchten war. Und Robert Basic bekommt recht, wenn er die Sendung nie schaut, dann kurz reinhört und dann von “komischem Geplärre” schreibt. Aber wen interessiert schon, was wir Blogger zu Thomas Godoj zu sagen haben. Die kleinen Mädchen werden seine CD haben wollen. Bleibt nur die Frage, ob man als 29jährigen “Rocker” – und das hatte ich ihm bisher abgenommen – Schmalzsongs für Kiddies trällern will. Naja – solange die Kohle stimmt, was?

    Mensch, Junge – mach dein eigenes Ding! Such dir vernünftige Produzenten und Songschreiber. Bitte!

  • Neue Beteiligung via Sellaband: AIOIA

    Matias Roskos
    17. Mai 2008, 12:15 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    SellabandIch habe wieder ein paar Dollar auf Sellaband investiert. Die Band heißt AIOIA. Interessante Musik. Gefällt mir. Hört mal rein. Und helft mit, das sie ihre 50.000 Dollar zusammen bekommen. Sie stehen damit jetzt bei 14.610 Dollar.

    Gefunden habe ich sie übrigens die Webseite von Wyando! Da werde ich jetzt wohl öfter mal vorbeischauen. Solche Pforten hinein die Sellaband-Welt machen absolut Sinn.

  • Sellaband – The next big thing! Ich bin dabei

    Matias Roskos
    09. Mai 2008, 20:40 Uhr, 6 Reaktionen
    Kategorie: Kultur, Web 2.0

    SellabandSellaband ist sicherlich eines der spannendsten Projekte zur Zeit. Worum gehts. Um Musik. Oder besser: um (noch) unbekannte Musiker, die mit Hilfe der Sellaband-Webseite 50.000 US-Dollar versuchen einzusammeln, um mit diesem Geld die erste eigene CD produzieren zu können.

    Crowdfunding nennt man einen solchen Prozess. Eine ganz spezielle Art von Crowdsourcing. Man sammelt Geld von Fans, damit man ein Projekt voranbringen kann. Sehr erfolgreich war mit diesem Modell schon Myfootballclub, die so am Ende einen kompletten englischen Fußball-Verein, und zwar den Fünftligisten Ebbsfleet United, übernehmen konnten. Mehr dazu findet man bei Burkhard Schneider.

    SellabandIch selbst habe auch ein paar Dollar bereits investiert. Angie Arsenault heißt die Kanadierin, bei deren Stimme ich nicht widerstehen konnte. Einen Tag später hatte sie auch die magische 50.000 Dollar-Marke als mittlerweile 21. Künstlerin auf Sellaband erreicht. 21 Künstler, denen man so eine Studioaufnahme ermöglichen konnte. Wow!!! Wie mag erst die Post abgehen mit Sellaband, wenn die erste No.1-Band dort entdeckt und gefeatured wird…

    Die Einnahmen aus Werbung und CD-Verkauf werden zu je einem Drittel aufgeteilt unter Musiker, die Fans, die investiert haben (Believers genannt auf Sellaband) und Sellaband. Das ist ein gutes Geschäft für alle drei beteiligten Gruppen. Das Mindestinvestment beläuft sich übrigens auf 10 US-Dollar, also eine Summe, die niemanden wirklich abschreckt. Allerdings muss man erstmal 50 Dollar auf sein Sellaband-Konto transferieren.

    Außerdem heißt es bei Sellaband:

    All your 5,000 Believers will receive an exclusive Digi-Pack CD with the result of your professional studio-recordings. This limited edition CD will be sent to the homes of your Believers.

    As a Believer you will receive a Limited Edition of the CD at your home address. You earn the right to sell any additional copies of the Limited Edition you own through SellaBand. Play it loud and use it to promote your Artist!

    Man bekommt als Fan, der investiert hat, also auch was in die Hand!

    Sellaband ist übrigens ein deutsches Projekt. Yippie-Yeah!!! Endlich mal wieder ein wirklich innovatives Webprojekt made in Germany!

    SellabandDie Plattform entwickelt sich immer mehr zu einem komplexen Projekt für Musikfans. Man kann alle möglichen Charts aufrufen, die Bands entsprechend von Musikgenre durchkämmen, reinhören in die verschiedensten Musikstile und sich der Jukebox widmen. Stundenlanger Spaß ist garantiert.

    Man findet natürlich auch allen möglichen Schrott dort. Na und? Das gehört dazu. Ich orientiere mich an den Bands, die schon ein paar Tausend Dollar zusammen haben. Aber auch das Durchforsten der bevorzugten Rubriken macht echt Laune. SellabandMittels des Players kann man sich zu jedem auf Sellaband aktiven Artist drei Songs anhören. Manchmal stellen sich da einem die Nackenhaare zu berge. Manchmal aber auch wird man überrascht und denkt sich: “Hey – coole Mucke. Viel Glück, Jungs!”

    Was mir noch fehlt ist so ein Tool wie es Finetune oder Last.fm haben: ähnliche Musik hören. Also ich gebe meine Lieblingsband ein, zum Beispiel Linkin Park und will dann Bands angezeigt bekommen, die in der gleichen Richtung agieren. Ein gutes Tagging könnte hier auch helfen.

    Auf jeden Fall rockt Sellaband ganz gewaltig! Es macht Spaß. Es funktioniert. Es wird Geld umgesetzt. Nicht wie bei anderen Web 2.0 Projekten, wo man nur auf die Werbe-Schiene setzt.

    Und dass sich der ganze Musikmarkt gewaltig in Bewegung befindet, ist allen Seiten schon länger klar. Hier ist ein Modell, das für alle Seiten Sinn macht: die Fans und die Musiker. Okay – die Majors haben davon wenig. Aber sie könnten lernen. Wenn sie wollen. Und (!!!) – dieses Modell macht sicherlich auch Sinn für Plattformen wie zum Beispiel Hobnox, wo man ja auch junge, talentiere Musiker unter anderem promoten will.

  • I like it: Stefanie Heinzmann “Masterplan”

    Matias Roskos
    08. Mai 2008, 07:55 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Stefanie HeinzmannStefanie Heinzmann ist 18 Jahre jung und Schweizerin. Sie wurde entdeckt von Stefan Raab. Und sie hat eine Stimme wie kaum eine andere. Mir jedenfalls legt sich diese rauchige und dennoch kraftvolle Stimme wie ein herrlicher Sommertag in die Gehörgänge. Ich mag sie einfach. Und die CD “Masterplan” ist gut, verdammt gut. Sie ist kein musikalisches Highlight, aber man kann sie von vorn bis hinten bestens im Auto durchhören ohne sich zu langweilen oder genervt zu werden. Kein Song, den man überspult, nix was die gute Laune vermiest. Rund um gelungen. Mädel mach weiter so! Vielleicht noch ein paar innovativere Songs auf der zweiten CD und ich bin happy.

  • Tracks & Fields will morgen launchen

    Matias Roskos
    30. April 2008, 17:19 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Kultur

    Ich war gerade auf dem Gründerkongress im Kosmos in Berlin. Einen Bericht dazu wirds auf Förderland geben.

    Ich werde das ein oder andere spannende Unternehmen das vor Ort war – die stark an Web 2.0 Blase erinnernden Startups lass ich lieber weg! – hier demnächst aufgreifen und vorstellen. Einige haben es echt verdient.

    Tracks & FieldsAber nur ganz kurz ein Hinweis für alle, die sich mit neuen Musikkonzepten im Netz beschäftigen. Morgen will Tracks & Fields launchen. Sie erzählten zwar was von Firstmover, aber ich konnte den Unterschied zu Hobnox nicht so recht ausmachen. Und mit Sellaband, wo ich neulich meine ersten Dollar in eine kanadische Band investiert habe, gibt es ja auch bereits Plattformen um Bands zu supporten deren Musik man mag. Ich bin gespannt, wie sich Tracks & Fields abheben will von den anderen.