Wenn die Fine Art Studentin Rebecca Cooper durchs Kaleidoskop schaut sieht sie Willys & Tits und noch einiges mehr. Porno? Kunst? Pornografische Kunst? Hhmm… Die Kuratoren der renommierten Saatchi Gallery in London sagen Kunst. Ok.
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YOU LOVE PORNOGRAPHY | Rebecca Cooper
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Erotikwochen auf VisualBlog: Ein Monat Nacktheit, Schönheit und erotische Kunst. Ein Auftakt mit 20 verdammt heißen Wallpapers.
Richtig gehört, ab heute gibt es den ganzen Juni über auf VisualBlog (fast) ausschließlich Content mit erotischem Bezug. Warum? Weil wir finden, dass es an der Zeit ist, dem User zu geben, was er nach Google-Analytics-Daten verlangt: Brüste statt Illustratorinnnen, heiße Videos an Stelle ernster Dramaserien und sexy Fotos anstatt langweiliger Künstler. Natürlich liegt es in der Natur der Sache, dass ein schnell zusammen geworfener Beitrag mit Tittenbildchen öfters angeklickt wird, als ein im Schweiße unseres Angesichts erstellter Artikel mit Reportage vor Ort über ein Illustrationsfestival.
Das stört uns auch gar nicht, wir drehen das Prinzip einfach für einen Monat um, machen aus der Not eine Tugend und werden euch im Juni mit allem versorgen, was die Erotik hergibt, von eben genannten plakativen Busenbildern, über abgedrehte Foto- und Performancekünstler sowie kontroverse Film- und Videokunst hin zu einfach schönen, ansprechenden und von der Natürlichkeit des Körpers und der menschlichen Sexualität kündenden Werken.
Um in Stimmung zu kommen, schreibe ich unter meinem Pseudonym Hermeskind und Frank nennt sich fortan wohlklingend Desire, während Matias sich für diese Zeit ganz zurückzieht und seine Autorenschaft an einen alten Kumpel abgibt, der sich hier noch eingehend selbst einführen wird. Wir wünschen allen einen heißen, körperbetonten Monat und sind wie immer für Vorschläge, Linktipps, künstlerische Umtriebe oder sonstige Anschläge offen.
Oder, um es mit den Worten von Steve Jobs zu sagen: My girlfriend always laughs during sex –no matter what she’s reading. (via)
Los geht es mit 20 von Hand erwählten Wallpapers für die heimische Desktopanheizung. Klick aufs Bild für Originalgröße.
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The Incredible Machine – Der Lauf der Dinge
Als Kind hat mich das Computerspiel The Incredible Machine total begeistert. Im Studium faszinierte mich dann die Idee vom Perpetuum mobile. Diese beiden Voraussetzungen und ein paar irre Wetten, Dass..?-Episoden kulminierten zuletzt in meiner Bewunderung für das Video OK GO – This Too Shall Pass – Rube Goldberg Machine version.
Und gerade heute zeigte mir ein Kollege die Installation vom Schweizer Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss aus dem Jahr 1987. Der Titel Der Lauf der Dinge ist wahrlich Programm. Im Gegensatz zu der OK GO-Installation ist diese allerdings rau, dreckig und präsentiert eine ganze Reihe chemischer Vorgänge, die in das Prinzip der Incredible Machine eingebaut wurden. Folgende Version ist leicht geschnitten und zeitgerafft - Augen auf und Staunen.
Hier könnt ihr euch den Film in voller Länge anschauen: The Way Things Go
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art & agenda – daily awesome impression
Ab April im Buchhandel. (via)
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Impressionen von der Eröffnung der transmediale
Gestern abend war ich bei der Eröffnungsveranstaltung der transmediale und habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht.
Großartig fand ich den musiklaischen Act Crowd vs the DJ | Christopher Doering & Jay Cousins. Die Künstler haben zu ihrer Performance auf einer Leinwand eine Art digitales Nagelkissen projeziert. Die Besucher konnten sich auf ein Podest zwischen Band und Leinwand stellen und sich rythmisch zur Musik bewegen. Die Bewegungen formten sich dann in Echtzeit auf dem Nagelkissen aus. So wurde der Besucher zum VJ durch seine Bewegungen und interagierte mit der digitalen Erweiterung des Raums. Wer sich nicht vorstellen kann, wie das ausgesehen haben mag (kein Wunder bei meiner Beschreibung), hier ein kurzes Video.
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Künstler des Monats – Performance Art in Counterstrike
Eva und Franco Mattes haben ein sehr intelligentes Performance-Werk im digitalen Raum geschaffen. Als Raum, in dem die Performance stattfinden sollte, wählten sie den Ego-Shooter Counterstrike, in dem online zwei Parteien (Terroristen und Counter-Terroristen) sich solange bekämpfen, sprich gegenseitig töten, bis eine der beiden Parteien, je nach Zielvorgabe der Map, die Partie gewonnen hat. Danach geht die blutige Schießerei von vorne los. In diesem hektischen, auf Reaktion angelegten Spiel, stand die Figur der Künstler einfach in der Gegend rum und wollte die anderen Spieler davon überzeugen, sie nicht zu töten. Immer wieder erklärten die Künstler im spielinternen Chat: “Bitte erschießt mich nicht.” und “Ich bin ein Künstler”. Diese Aussagen führten zu Beleidigungen, hönischem Gelächter und natürlich dazu, dass die Figur fortlaufend getötet wurde.
Hier geht es zur Website der Künstler: 0100101110101101
Nun kann man sich fragen, ob dies überhaupt einen Sinn macht. Ich denke schon, da Performance Kunst gerade die Aufgabe hat, in Räumen zu intervenieren, die von künstlerischen Auseinandersetzungen und Reflektionen weitestgehend befreit sind. Durch das Eindringen der Kunst in solche Räume sollen Fragen aufgeworfen und die den Raum Besetzenden, in diesem Falle also eine Horde junger, männlicher Menschen, mit sich und ihren Handlungen konfrontiert werden. Auf die Frage hin, warum das Blutvergießen hier spielerisch zelebriert wird, antwortet ein Mitspieler: Freiheit. So haben die Künstler dann auch das Video und ihre Performance betitelt: Freedom. Dass die Spielenden hier der eigentliche Gegenstand des künstlerischen Prozesses sind, entgeht diesen völlig.
Persönlich finde ich das Kunstwerk absolut gelungen, da es die Grundbedingungen des Spiels klar durch die Spielenden selbst formuliert: Entweder du tötest oder du hast hier nichts zu suchen. Der Vorgabe einfach nur überleben zu wollen bei gleichzeitigem Verzicht auf Teilnahme an einem gewalttätigen Akt wird hier versagt. Die Ausweitung der Kunst auf den digitalen Raum, was nicht bloß Veröffentlichung sondern konkret die Arbeit mit digitalen Angeboten meint, halte ich für sehr wichtig und selbstverständlich.
Nur um dem Mißverständnis vorzubeugen, möchte ich noch erwähnen, dass ich keinerlei Probleme mit Ego-Shootern und diese selbst über lange Zeit begeistert gespielt habe, was nicht bedeuten soll, dass ich diese nicht gleichzeitig immer für fragwürdig hielt. Von der These, dass diese gewaltförderlich seien, was zumeist der Grund ist, dass selbige bei jeder Gelegenheit als Sündenböcke herhalten müssen, halte ich gar nichts. Die psychologische Struktur der Spielenden hingegen, ihre Motivation und Auseinandersetzung innerhalb eines solchen digitalen Raumes, finde ich hochinteressant. Auf nichts anderes lenkt die obige Performance zunächst den Blick.
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Zeitgenössische Fotografie: Bildband Photo-wisdom aus dem Feymedia Verlag
Gerade ist bei mir ein herausragender Bildband eingetroffen: Photo-wisdom. Große Fotografen über ihr Werk aus dem Feymedia Verlag, in dem 50 der besten Fotografen unserer Zeit Rede und Antwort stehen.
Die Künstler zeigen die ganze Bandbreite zeitgenössischer Fotografie: Von preisgekrönten Bildjournalisten über unnahbare Künstler bis hin zu Celebrity-Fotografen. Von Klassikern der Fotokunst zu neuen Visionären und Schöpfern unvergänglicher Ikonen. Eine Auswahl ihrer besten Aufnahmen unterstreicht das Gesagte.
Und das ist nicht zu viel versprochen. Die Fotos sind wirklich von berauschender Intensität, die rein haptische Qualität des Bildbandes ist enorm hoch, es ist eine wahre Freude mit den Fingern über die Seiten zu streichen (bibliophile Menschen wissen, wie wichtig das bei Büchern ist). Die Auswahl der Fotografien ist ebenfalls ein wahrer Augenschmaus. Ob stille Landschaftsaufnahmen, Portraits oder situative Momente: Man ist von den hier veröffentlichten Aufnahmen der Künstler, die das Spektrum der kontemporären Fotografie hervorragend spiegeln, gefangen, man nimmt sich Zeit, bei diesen zu verweilen und zu sinnieren. Besonders gut gefallen mir die begleitenden Texte der Fotografen selbst, worin ihre Motivationen bestehen, was ihre Anliegen und Träume sind und besonders, wie sie selbst ihre Kunst, auch als Handwerk, verstehen.
So sehen wir in das schmerzverzerrte Gesicht einer trauernden Muslimin nach einem Massaker an ihrem Dorf, eingefangen von Ami Vitale (Fotojournalistin), deren größte Sorge in der Ethik ihres Berufs besteht. Erwin Olaf lässt den Fotojournalismus und die Auftragsarbeit mehr und mehr hinter sich und konzentriert sich zunehmend auf seine eigenen Arbeiten, mit der Fokussierung auf Film, da hier die emotinale Tiefe besser zu vermitteln sei. Und Phillip Toledano kleidet sein erwachsenes Model schließlich in einen Anzug, der aus nackten Baby-Puppen verschiedener Hautfarbe besteht, um damit auf die Wünsche und Ängste der Amerikaner aufmerksam zu machen. Sein Traum ist ein Flug ins Weltall, natürlich mit seiner Kamera – wessen nicht?
Der Band
ist alles in allem enorm abwechslungsreich, stimmt nachdenklich oder euphorisch, ist subversiv, kommentierend, ironisch und manchmal auch einfach nur schön. Eine unbedingt empfehlenswerte Anschaffung für aller LiebhaberInnen der zeitgenössischen Fotografie.
Phillip Toledano einen erwachsenen Mann in einen Anzug aus Baby-Puppen verschiedenster Hautfarbe und macht damit auf die Wünsche und Ängste der Amerikaner aufmerksam. Sein Wunsch ist ein Flug ins Weltall – mit seiner Kamera
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transmediale – daily awesome impression
Vom 1. – 6. Februar ist wieder die Transmediale in Berlin. Der Trailer sieht schonmal ziemlich geil aus.
transmediale presents and pursues the advancement of artistic positions reflecting on the socio-cultural, political and creative impact of new technologies, network practices and digital innovation.
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Pinkelnde Petra – daily awesome impression
Die Skulptur des Dresdener Kunststudent Marcel Walldorf stieß auf Anerkennung und Ablehnung. Ich finde sie klasse, oder pinkeln Polizistinnen etwa nicht? Hier noch ein wenig Hintergrundgeschichte auf Zeit Online.
(via)
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ich kann keine kunst mehr sehen – daily awesome impression
“Ich kann keine Kunst mehr sehen” von Timm Ulrichs


























