Stichwort: Kino

  • interfilm Berlin präsentiert: Night of the Terrifying Shorts

    Timo Maier
    07. März 2010, 16:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein, Film, Termine

    Es ist wieder soweit – interfilm präsentiert: Night of the Terrifying Shorts. Nervenkitzel vom Feinsten!

    Shorts Attack! startet mit einem nervenzerreißenden Abend in den Frühling! Neun Kurzversionen von Wahnsinn, Grauen und Schauer bieten ein unheimliches Vergnügen.

    Eröffnet wird das Programm mit einer Parodie des Horror-Klassikers schlechthin, nämlich Kubricks “The Shining”, gefolgt von einem weiteren Meister des Unheimlichen, Edgar Allan Poe. Eine drastischere, sozialkritische Sicht auf das Genre liefert der preisgekrönte Zombie-Film “I Love Sarah Jane”. Von dem Verschwinden der Grenzen zwischen Realität und Fiktion berichten außerdem: surreale Geschehnisse, Familienporträts mit Monstern, nächtliche Gräuel, Hommagen an den Film Noir, Reflexionen über die Faszination des Bösen und Geschichten von Horrorfans, denen das Leben eine tragische Lektion erteilt.

    Wann: Freitag, den 19. März 2010 um 20:00 Uhr

    Wo: Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz

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  • Film “Boxhagener Platz” – Tickets zu gewinnen

    Matias Roskos
    18. Februar 2010, 08:29 Uhr, 10 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Am 04.03.2010 kommt “Boxhagener Platz” von Matti Geschnonneck in die Kinos. Und wir haben 2×2 Tickets für euch! Ihr müsst nichts weiter tun, wie einen Kommentar hinterlassen, dass ihr gern 2 Tickets hättet. Unter allen Kommentatoren verlosen wir dann die beiden bundesweit gültigen Kinogutscheine. Solange wir in den Kommentaren nicht “Stopp” sagen, dürft ihr euer Glück versuchen!

    Zum Film ist zu sagen:

    1968 in Ostberlin: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner BOXHAGENER PLATZ erleben Oma Otti (Gudrun Ritter) und ihr zwölfjähriger Enkel Holger (Samuel Schneider) ihre ganz eigenen Abenteuer. Otti hat schon fünf Ehemänner ins Grab gebracht und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut, als sie Avancen von Altnazi Fisch-Winkler (Horst Krause) und dem ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner (Michael Gwisdek) erhält. Otti verliebt sich in Karl und plötzlich ist Fisch-Winkler tot. Holger avanciert zum Hobbydetektiv und lernt dabei einiges über die Liebe, die 68er Revolte und wie man mit “revolutionären“ Geheimnissen Frauen rumkriegt. Bis Holger einen Fehler begeht, der ausgerechnet Karl in Gefahr bringt…

    Und hier der Trailer. Zum Appetit bekommen. Mit dabei unter anderem Jürgen Vogel, Meret Becker, Michael Gwisdek und Horst Krause. Ich liebe den Weihnachtsbaum ganz am Ende!

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  • Auf der anderen Seite der Leinwand

    Timo Maier
    22. Januar 2010, 21:12 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Film, Kultur

    Der erste Film, den ich im Zuge des Filmfestival Max Ophüls Preis 2010 sah, war eine Doku über ein Kino: Das Moviemento in Berlin/Kreuzberg. Da das kleine Programmkino zu einem meiner Lieblingskinos gehört, und ich zudem noch in der unmittelbaren Nachbarschaft wohne, habe ich mich auf Auf der anderen Seite der Leinwand ganz besonders gefreut. Und die Vorfreude wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil, der Low- bis Nobudget Film ist äußerst gelungen. Der cineastische Raum wird hier selbst zum Protagonisten erhoben, dessen Biographie zweifelsohne nicht nur abwechslungsreich, spannend und vielschichtig ist, sondern auch kaum bekannt. Hier arbeiteten einflussreiche deutsche Künstler und Filmschaffende wie Tom Tykwer, Wieland Speck, Blixa Bargeld und Dani Levy (das meint auch den Kartenabriss über die Vorführung bis hin zum Kloputzen), hier kam die Rocky Horror Picture Show zu ihrem Recht, hier wurde das Fundament für Regiekarrieren gelegt sowie für X-Films, geboren aus den zufälligen Begegnungen oben genannter Menschen. Zusammengenommen ist dies alles ein wichtiges Kleinod deutscher Kinogeschichte, welches Regisseur Bernd Sobolla zusammen mit seinem Cutter Udo Röben geborgen und inszeniert hat. Die Erzählenden tragen die Geschichte schwung- und liebevoll durch den Film, der zudem noch hervorragend geschnitten ist (lässt man die etwas eigenwilligen Brücken zur Trennung der verschiedenen ‘Lebensabschnitte’ des Kinos mal weg).

    Sobolla selbst versteht den Film zwar als Hommage an alte Zeiten, möchte aber zuvorderst keine Nostalgie wecken. Der Blick zurück dient ihm als Inspiration, um ein Arthouse-Kino vom Morgen zu schaffen. Im Gespräch mit ihm betonte er vor mir noch mal sein Anliegen, ein Bewusstsein zu bilden für das Kino als Raum der Begegnung für Filmemacher und Interessierte, die sich dort direkt austauschen und gegenseitig befruchten können. Ein Anliegen, dass ich nur unterstützen kann.

    Aufgrund persönlicher Befindlichkeiten zwischen Besitzern und Regisseur wird der Film leider nicht im Moviemento selbst spielen, kommt aber im Rahmen der Berlinale für zumindest eine Aufführung (zurück) nach Kreuzberg. Persönlich würde ich mich über eine Weiterverwertung auf DVD samt Bonusmaterial freuen, da wohl noch eine ganze Materialfülle an Geschichten und Anekdoten vorhanden ist, die nicht im Film vorkommen, da sie dessen Rahmen wohl gesprengt hätten. Das (gemeinsame) Sehen auf DVD entzieht sich zwar dem Ideal der Kinovorführung, schafft aber ebenfalls kleine Räume, in denen Diskurs und Inspiration gedeihen können.

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  • Meine Meinung zu Avatar – Scheiß auf die Story

    Matias Roskos
    06. Januar 2010, 09:06 Uhr, 6 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Ich habe ihn nun auch gesehen. Wie Millionen andere weltweit ebenso. Angeblich soll er bereits eine Milliarde Dollar eingespielt haben und wird damit als einer der erfolgreichsten Kinofilme aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen. Da allerorten verdammt viel geschrieben wird und auch Timo in seinem Blog schon ausführlich über Avatar geschrieben hat, hier ganz kurz meine Stichpunkte zu diesem Film. Es muss einfach sein. Weil:

    1. Schon lange nicht mehr so oft “Wow!”, “Großartig!” oder “Fantastisch !” gedacht bei einem Film. Das gilt aber ausschließlich für die 3D-Version!

    2. Scheiß auf die Story.
    Ja – es findet sich vieles wieder, was man bei “Der mit dem Wolf tanzt” schon gesehen hat. Dazu ne Prise “Starwars”, gemixt mit “Herr der Ringe”, “Titanic” und viel zeitgeistnahe Ökologie-Themen. Was solls? Es stört ausnahmsweise nicht. So sind die Amis nun mal.

    3. Ich hab die Zukunft des Kinos gesehen! 3D-Kino ist SOWAS von Welten besser als alles bisherige, dass es einen absolut flasht. Glaubt mir.

    4. Diesen Film muss man gesehen haben!
    Im Gegensatz zu Titanic, Independence Day und Starwars I-III und so vielem traurigen Schrott mehr. Avatar ist Filmgeschichte. Ganz ohne Frage. Technisch und optisch ein Meilenstein. Die 3D-Bilder atemberaubend schön. Dazu auch noch Schauspieler, die erstaunlich gut sind. Wenn die Story nur nicht so platt und die Ballereien so endlos wären.

    5. Bitte bitte keine Fortsetzung!
    Es wäre so schade, denn es kann nur schlechter werden. Und das dämliche Geballer nach der Pause war so schon nervig ohne Ende. Davon braucht kein Mensch noch mehr.

    So – und nun rein mit euch ins Kino. Aber: nur die 3D-Version ist es wert gesehen zu werden! Dieser Film ist dann jeden einzelnen Cent tatsächlich wert. Endlich mal.

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  • Großartiges Kino: Ganz nah bei dir

    Matias Roskos
    13. November 2009, 08:56 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Kultur

    Das Wichtigste gleich vorneweg: wenn ihr den Film sehen wollt, dann unbedingt heute oder am Wochenende rein ins Kino! Denn länger wird er vermutlich nicht in den Kinos zu sehen sein. Weil der Filmverleih sich nicht traut. Man lässt lieber diese teuren Hightech-Gehirnlos-Baller-Scifi-Streifen in Schleife laufen. Weil man dem Publikum mehr nicht zutraut.

    “Ganz nah bei dir” ist Kino, wie ich es liebe. Still und poetisch. Dann wieder skurril und urkomisch. Man muss sich vorsehen. Denn man bekommt Lachfalten ohne Ende von diesem grandiosen Film. Ich hab mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt im Kino. Danke dafür an die Regisseurin Almut Getto, die bei großartigen Protagonisten Bastian Trost und Katharina Schüttler (Wie kann man nur so bezaubernd eine Blinde spielen?! Ich verneige mich ganz tief.) und dem ganzen Team, dass diesen Film so einzigartig machte.

    Ganz nah bei dir

    Und hier ein paar Worte eines guten Freundes. Treffender kann man es nicht formulieren:

    “Ganz nah bei Dir” fängt den Zuschauer mit den ersten Bildern ein. Der skurrile und doch so ernste Alltag Phillips ist auf eine tragische Weise witzig, die Sympathien einfordert, vielleicht sogar Mitleid – nicht ganz zufällig sieht Phillip abends Buster Keaton im Fernsehen. Der traurige Clown ohne Lachen trifft auf das lebensfrohe Mädchen ohne Sehen. Diese magische Konstellation fängt die Kamera in einer grandiosen Szene ein, wenn Philip seine Pantomime-Nummer vor Lina aufführt.

    „Naja, wenn’s zu gut geht, ist die Gefahr, dass es bald wieder schlechter geht, größer. Deshalb ist zu gut nicht gut.“ – erklärt Philip seinem Therapeuten über seine Beziehungsskepsis und erklärt damit eine ganze Generation. Material aus dem Kult entsteht.

    Dass dabei immer wieder Platz für ein Lachen ist, welches nicht aus Schadenfreude oder Gehässigkeit geboren wird, sondern aus der bezaubernd schrägen Atmosphäre des Films, zeigt die besondere Eleganz, mit der Almut Getto und ihr hervorragendes Ensemble arbeitete. Vielleicht hat die wiedervereinte BRD endlich ihr Paul und Paula gefunden. Trotz Happy End.

    Ein Kultfilm, der sich hoffentlich in die Herzen der Kinogänger zaubern wird.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Und auch Oliver vom Schorleblog sieht es ganz genauso. Das freut mich!

    Los, Leute. Rein mit euch in “Ganz nah bei dir”! Hier gehts zum Trailer.

    ganz nah bei dir

    Und hier gibts ein Making-Off von den Modellfliegern von Toni Clark practical scale. Großartig, Leute!

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  • Ticketverlosung für: Ganz nah bei Dir

    Matias Roskos
    02. November 2009, 08:20 Uhr, 9 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Ich glaube, nein: ich bin mir sicher – “Ganz nah bei Dir” ist wunderbar. Der Trailer jedenfalls ist herrlich. Und ich freu mich schon auf die Premiere.

    Die charmante Singlekomödie ist der zweite Kinospielfilm der Regisseurin Almut Getto. Mit ihrem Erstling, dem poetischen Drama “Fickende Fische”, feierte sie Erfolge bei Publikum und Kritik und wurde 2002 mit dem Filmpreis des Saarländischen Ministerpräsisidenten beim Filmfestival Max Ophüls Preis ausgezeichnet und 2003 mit dem Deutschen Filmpreis in Gold für das beste verfilmte Drehbuch.

    “Ganz nah bei Dir” gewann beim Filmfestival 2009 in Saarbrücken nicht nur den Preis, sondern auch die Herzen des Publikums mit Hilfe von Bastian Trost und Katharina Schüttler in den Hauptrollen.

    Jetzt aber der Clou: Bevor der Film am 12.11.2009 in den Kinos startet haben wir für euch 3×2 Tickets für die Preview am Mittwoch, 11. November 2009. Die Preview wird sein im Kino Kulturbrauerei. Einlass ist ab 20.00 Uhr | Beginn der Vorstellung um 20.30 Uhr. Anwesend sind Regisseurin Almut Getto und Hauptdarsteller Bastian Trost.

    Wer ist mit dabei? Einfach einen Kommentar hinterlassen bis zum 7.11.2009. Aus allen die möchten, verlosen wir dann die 3×2 Tickets. Unbedingt Email-Adresse mit angeben, damit wir euch kontaktieren können wohin die Tickets geschickt werden sollen. Viel Spaß!

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  • The Men who stare at Goats

    Matias Roskos
    27. Oktober 2009, 09:01 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Ich würd sagen: den muss man gesehen haben. Fun fun fun.

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  • Die Geister gehen um

    Timo Maier
    24. Oktober 2009, 09:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Der Film Paranormal Activity hat eine Laufzeit von 99 Minuten, kostete $11.000 in der Produktion und entstand binnen sieben Tage. Schon jetzt wird ihm zugesprochen, er sei “the scariest movie of the decade”. Spannend! Ein junges Paar ist davon überzeugt, es werde von Geistern heimgesucht. Daraufhin installieren sie eine Videokamera in ihrem Schlafzimmer und überwachen sich selbst über einen Zeitraum von 20 Nächten. Das war es schon, die ganze Geschichte. Obwohl man beinahe davon ausgehen kann, im Hororrfilm alle Schockeffekte mindestens einmal gesehen zu haben, scheint dieser low-budget-flick tatsächlich mit einem Szenario aufzuwaten, das die schockgewohnten Knochen klappern lässt; so zumindest die Kritik. Der Film ist jedoch keine Indypendent-Produktion, er stammt aus dem Hause Paramount Pictures. Und die haben alle viralen Register gezogen. Man kann den Film auf der dazugehörigen Website in seine eigene Stadt holen und Videos produzieren, die zeigen, wie geschockt man von selbigem ist. Der Konsument entscheidet, ob der Film im lokalen Kino gezeigt wird und die ersten zehn ausverkauften Kinos bekommen noch eine Party oben drauf. Kommuniziert wird selbstverständlich auch über Twitter und Facebook. Der Film hat bereits über $1 Millionen eingespielt, Tendenz steigend. Das nenne ich erfolgreiches Marketing!

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  • Animationsfilm der rockt – Planet51

    Matias Roskos
    17. Oktober 2009, 08:14 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Den muss ich sehen! Planet51. Hab mich bei der Preview im Kino scheckig gelacht (und das passiert selten). Ein neuer genialer Animationsfilm.

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  • 5. Baltic Film Festival Berlin

    Timo Maier
    11. Oktober 2009, 17:29 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Allgemein

    baltic film festival

    Vom 16.10 bis zum 22.10.2009 läuft in Berlin im Kino Babylon das BALTIC FILM FESTIVAL. Im Rahmen des Festivals wird den hiesigen Besuchern erstmals eine Genre übergreifende Schau baltischer Filmkunst geboten. Im Fokus steht das zeitgenössische Kino Estlands, Lettlands und Litauens. Alle 19 preisgekrönten Werke stammen aus den Jahren ‘08 und ‘09 und werden in den vier Kategorien new baltic features, animania, baltic shorts und opposite screens präsentiert. Eine Koproduktion mit Deutschland und Irland, ein russischer und ein polnischer Film sind ebenfalls Teil des Programms. Die Formate wechseln zwischen Kurz- und Langfilmproduktionen, Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme gehen hier Hand in Hand. Persönlich stehe ich dem baltischen Film völlig fremd gegenüber, was dieses Festival für mich umso wertvoller macht, da einem hier die Möglichkeit auf eine erste Konfrontation und Auseinandersetzung mittels gut aufbereiteter, hochaktueller Reihen geboten wird. Film ab!

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