Stichwort: Internet-TV

  • Webcuts.07: And the winner is ….

    Frank Feldmann
    17. Oktober 2007, 09:46 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur, Lifestyle, Termine

    Nach dem im September in Hamburg und Barcelona das diesjährigen bitfilm-Festival über die Bildschirme ging, wurden nun in Berlin die Webcuts.07 verliehen. Beide Veranstaltungen supporten und prämieren den digitalen Film auf hohem Niveau, wobei der Schwerpunkt der Webcuts auf Filmen liegt, die speziell fürs Web produziert werden.
    Diese Internetkurzfilme aus aller Welt begeisterten nun also das Berliner Kinopublikum und die internationalen Besucher in Second Life, wo die Show erstmals parallel gezeigt wurde. Von über 200 eingereichten Filmen boten 23 ausgewählte Beiträge junger Regisseure aus Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien, Israel, Kanada, Schottland, Schweiz, Serbien, Spanien und den USA einen spannenden Wettbewerb.

    Die Jury von ausgewiesenen Medienexperten hatte es nicht leicht bei der Prämierung der gestalterisch hervorragenden Movies, die gleichermaßen von Design- und Filmstudios, aber auch als freie Arbeiten von jungen Autoren und Hochschulstudenten eingereicht wurden. Kinopublikum und die Avatare der Kinovorführung in Second Life wählten ebenso ihren Favoriten.

    Der Hauptpreis in der Kategorie; „Best Film“ ging an „I lived on the Moon” von Yannick Puig (Frankreich/Spanien)

    Von der ersten Sekunde an zieht „I Lived On The Moon“ durch seine außergewöhnliche Gestaltung der Charaktere, die visuelle Sprache und Symbolik in seinen Bann. Nicht zuletzt das Tempo, das einhergeht mit der Musik, machen diesen Film zu einem herausragenden Werk. Erst sehen wir die Welt nur als Puppentheater, eine Vorführung aus Papier und Pappe, beeinflusst von tibetanischer und nepalesischer Kunst und Farbwelt. Dann beginnt die Reise steil in die Höhe und wir fliegen stetig gemeinsam mit dem Jungen gen Mond. Hier zeigt 3D-Animation – jenseits des Photorealismus – seine ganze Stärke und Wirkung. Atmosphäre und Schwerkraft von Lebewesen, die man aus der Unterwasserwelt kennt, aber hier im Himmel schweben, erzeugen eine melancholische Traumwelt. Die Flucht vor den Menschen – symbolisch als Kämpfer der Sonne in bedrohlichem Rot gekleidet – gelingt nur knapp.” So das Urteil der Jury.

    Der beliebte Publikumspreis ging an Filmemacher Sheldon Lieberman aus Australien und seinen Beitrag „Global Warming“.

    Alle Filme der Preisträger und Informationen rund um die Webcuts.07 könnt ihr euch natürlich auf der Webseite ansehen. Es lohnt sich!

  • Fachkonferenz über Video-Werbung in interaktiven Medien

    Frank Feldmann
    27. August 2007, 09:33 Uhr, 2 Reaktionen
    Kategorie: Lifestyle, Web 2.0

    Video-Contet gewinnt an allen Ecken und Enden im Web zunehmend an Bedeutung und sind als Werbeform aus dem Netz nicht mehr wegzudenken. Bitfilm und McCann Erickson veranstalten am kommenden Freitag eine Fachkonferenz über Video-Werbung in interaktiven Medien in Hamburg:

    - Freitag, 31.8.2007 von 14 bis 18 Uhr im Schmidt Theater auf der Reeperbahn
    - Fallbeispiele und Erfolgsstories für neue Werbeformen im Netz
    - Referenten aus New York, London, Köln, Wiesbaden und Hamburg

    Bereits zum vierten Mal findet die Medien-Fachkonfrerenz Bitfilm-Forum im Rahmen des Bitfilm-Festivals des digitalen Films in Hamburg statt. In diesem Jahr widmet es sich dem Thema Videowerbung in interaktiven Medien – durch YouTube und Konsorten zur Zeit ein Thema, das die Werbewelt bewegt. Experten aus Werbung und Medien präsentieren Fallstudien und Erfolgsgeschichten: von der Videoplattform Sevenload und dem neuen Internet-TV-Sender von Mercedes Benz bis hin zu millionenfach per E-Mail verschickten “Viral Movies”. Die Konferenzsprache ist Englisch. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.

  • Bitfilm auf allen Kanälen

    Frank Feldmann
    21. Juni 2007, 15:53 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur, Lifestyle

    Heute startet auf unserer Lieblings Bilder- und Video-Plattform sevenload der neue Kanal Bitfilm TV, in dem sich alles um die digitale Filmkultur dreht. Dahinter steckt die Firma Bitfilm Networks, die auch das jährliche Bitfilm-Festival des digitalen Films und den Bitfilm-Club für Filmkreative betreibt.

    Unter dem Titel ‘Inside’ wird Bitfilm TV regelmäßig Specials zu aktuellen Hollywood-Produktionen senden, die auf Computeranimation und digitale Effekte setzen. Zum Start gibt es ein Special über den 3D-Film Shrek der Dritte von Dreamworks Animation. Neben Filmausschnitten gibt es Interviews mit den Regisseuren und Animationsspezialisten zu sehen.

    Jeden Donnerstag läuft bei Bitfilm TV unter ‘Masterminds’ ein neues Portrait eines ausgewählten Digitalfilm-Künstlers. Das können herausragende 3D-Animatoren oder Videoclip-Regisseure sein, aber auch bisher noch unbekannte Gamer, die mit ihren Computerspielen Filme drehen – so genannte Machinima Movies. In der ersten Ausgabe wird der französische Flash-Künstler David Berlioz vorgestellt.

    Zu der Meldung passt auch noch der Hinweis, das der Einsendeschluss zum 8. Internationale Bitfilm-Festival für digitalen Film auf den 1. Juli 2007 verlängert wurde. In sechs Kategorien können 3D-Computer-Animationen, Filme in digitaler Mischtechnik, Flash-Trickfilme, mit Games erstellte Machinima-Movies und für Handys produzierte Kurzclips eingereicht werden. Ab dem 9. August werden die nominierten Filme im Internet weltweit zur Abstimmung gestellt.

  • Premiere spinnt

    Matias Roskos
    11. April 2007, 21:49 Uhr, Kommentare deaktiviert
    Kategorie: Lifestyle

    Da freue ich mich schon auf das Champions-League-Spiel Bayern gegen AC Mailand. Und was sehe ich dann bei Premiere Online? Die wollen 15 Euro von mir für dieses einzige Spiel. Jetzt drehen sie komplett durch. Das ist aus meiner Sicht eine absolute Frechheit. Man kann den Bogen auch überspannen. Und das hat Premiere damit getan. Ich bin mir sicher, dass viele andere es genauso sehen und dankend auf das Angebot von Premiere Online verzichten, wenn sie nicht zu moderaten Preisen für ein Spiel zurückkehren. Kurzfristig mag so ja gut Geld in der Kasse klingeln. Längerfristig aber verliert man damit definitiv viele User, die gerade dabei sind Gefallen zu finden am Online-TV via Premiere.

  • Überblick Internet-TV

    Matias Roskos
    08. März 2007, 18:39 Uhr, 2 Reaktionen
    Kategorie: Lifestyle

    Television is big business. No, let’s not understate it: television is very big business. The global broadcast and cable television industry generates billions of dollars worldwide annually from subscription, equipment, advertising, and service fees…” beginnt Josh Catone seinen Blogbeitrag auf Read/Write Web zum Thema “Internet killed the television star”.

    Aktuell schießen IPTV-Startups in den USA aus dem Boden. Mal sehen, wann da auch in Deutschland die Post abgeht? Oder ist der Markt zu klein? Oder kümmern sich Myvideo und Sevenload darum?

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  • ZDF will Online-Fernsehangebot ausbauen

    Matias Roskos
    04. März 2007, 08:17 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Allgemein, Lifestyle

    Immer mal wieder erzähle ich hier ja, wie ich mir die Zukunft des TV vorstelle. Grenzenlose Freiheit. Wann immer ich will das sehen, was ich sehen möchte. Meinetwegen mit Abo oder Flatrate oder was weiß ich. Hauptsache ich muss nicht pünktlich vor dem Fernseher sitzen um das Champions-League-Spiel zu verpassen. Vielleicht will ich es ja auch einfach zwei Stunden später sehen. Oder immer Freitag Abends eine Stunde NBA – ne Zusammenfassung der Spiele. Oder den Sandmann nicht um 18.50 Uhr sondern erst um 19.10 Uhr. Das muss doch machbar sein. Und es wird so kommen. Ich werde mir mein eigenes Fernsehprogramm mixen. So wie ich heute Blogs via RSS abonniere.

    Und was lese ich da freudestrahlend bei Heise: “Der ZDF-Fernsehrat hat einer Weiterentwicklung der sendereigenen “Online-Videothek” Mediathek zu einem 7-Tage-Abruf-Angebot auf Fernsehgeräten, PC und mobilen Endgeräten zugestimmt. Zur Internationalen Funkausstellung (IFA), die am 31. August anfängt, soll das Angebot der ZDF-Mediathek von derzeit einem Viertel auf etwa die Hälfte des ZDF-Hauptprogramms erweitert werden und offiziell als 7-Tage-Abruf-Fernsehen des ZDF starten, heißt es in einer Mitteilung des Senders. Die Beiträge der Mediathek sollen dann bis eine Woche nach der Fernsehausstrahlung zeitunabhängig und unentgeltlich abrufbereit sein. … Schächter glaubt, dass das Abruf-Fernsehen in einigen Jahren ebenso wie heute der Teletext zum festen Bestandteil der Fernsehnutzung der Zuschauer gehören werde. Die Ergänzung des Echtzeitfernsehens, das an feste Sendezeiten gebunden ist, durch die Möglichkeiten eines zeitsouveränen Fernsehens auf Abruf gehöre zu den wichtigsten Änderungen des künftigen digitalen Fernsehangebotes.” YES kann ich da nur sagen. DAS ist der richtige Weg. Danke ZDF. Ich bin gespannt. Und sehe mich schon als Dauernutzer. Hauptsache, ich muss da bei Sportveranstaltungen keine dämliche Bierwerbung mehr ertragen.

  • Großartiges Video-Bearbeitungstool: myImagefilm

    Matias Roskos
    16. Februar 2007, 08:40 Uhr, 9 Reaktionen

    Das Videoprojekt myImagefilm von Christian Pfeil, Jakob Kwiatkowski und Xaver Schadhauser von der Fachhochschule Darmstadt gehört aktuell für mich zu den heißesten Web 2.0 Anwendungen im deutschsprachigen Raum. Zum einen natürlich, weil Videos eines DER Themen im Netz zur Zeit und auch für die Zukunft sind. Portale wie Youtube oder hierzulande Sevenload zeigen, wohin es geht und hauen immer wieder neue Ideen raus. Ein extrem dynamisches und interessantes Feld.

    Was mich aber selbst bisher immer gestört hat, ist dass ich bisher die Filme “nur” nochladen konnte. Aber verschönern, sie mit Texten versehen, Musik unterlegen und sie vor allem auch interaktiv machen – das ging nicht. Dafür bietet myImagefilm nun die perfekte Plattform.

    Ich habe per Email ein wenig mit Xaver Schadhauser geplaudert und hatte dabei den Eindruck, das es den Jungs verdammt ernst ist und da gut Power hintersteckt. Von dieser Stelle Wünsche ich dem Team auf jeden Fall schonmal viel Erfolg!

    Wir haben die Software bzw. das System als Abschlussarbeit an der FH Darmstadt entwickelt. Ziel war es: Interaktive Filme (wie man Sie von Mercedes, BMW etc. kennt) – einfacher, besser und günstiger zu machen.

    Die Software ist modular aufgebaut, die Inhalte werden dynamisch generiert. Es basiert rein auf Flash, PHP und XML.

    Film mit Informationen verknüpfen, dass war unser Ziel.” sagte mir Xaver Schadhauser.

    Klasse finde ich, das es eine reine Onlineanwendung ist. Also keine Software downloaden und installieren oder so.

    Als Kunden bzw. Geschäftsfeld nennt Xaver Schadhauser “Unternehmen, für die interaktive Filme einfach zu teuer wären. Sowie Produktionsfirmen, die Imagefilme ins Internet stellen und die Vorteile von Interaktivität nutzen möchten.” Wirtschaftlich sicherlich der richtige Ansatz. Auch wir bei VisualOrgasm richten unser Angebot ja auch verstärkt auf Unternehmen aus, um in der Zukunft damit gute Umsätze zu erzielen. Aber man darf aus meiner Sicht nicht den “Normal-User” vergessen. Denn ich kann mir auch vorstellen, dass myImagefilm auch für Leute wie mich durchaus interessant ist, um die eigenen Interviews und Reportagen aufzupeppen. Oder sollte ich mich da irren?

    Aber auch hier hat sich  Xaver Schadhauser bereits Gedanken gemacht. Man könnte myImagefilm auf Portalen wie VisualOrgasm implementieren und somit den Mitgliedern die Möglichkeit geben eigene Videos interaktiv zu machen und als eigenen Showreel auf VisualOrgasm zu hinterlegen. Das ist ein sehr interessanter Ansatz. Die Frage ist, ob man hier mittels eingebetterter Werbung Geld verdienen kann. Denn welcher Kreative lässt Fremdwerbung in seinem Projekt zu? Aber das wäre auf jeden Fall für Portale und ihre Nutzer ein echter Mehrwert. Vielleicht ist das ja sogar für Videoportale interessant. Als Zusatzleistung für die Nutzer. Oder arbeiten die Sevenload-Leute schon an einem eigenen, ähnlichen Tool?
    myImagefilm gefällt mir! Ich bin gespannt, wo die Reise hingeht.

  • Endlich: die Zukunft für Sportfans fängt an – Dank Sportdigital.tv

    Matias Roskos
    12. Januar 2007, 08:20 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Lifestyle

    Auf diese Meldung habe ich gewartet. Denn schließlich habe ich schon vor ein paar Wochen über das Kommen von Longtail-TV via Internet geschrieben.

    Es ist für Sportfans wie mich extrem ärgerlich, dass nicht alles im normalen Fernsehen übertragen wird (und oft noch begleitet mit absolut unpassender Bierwerbung am Sonntag-Vormittag). Mittlerweile kann ich wenigstens die Fußball-Champions-League bei Premiere im Internet sehen und brauche mir kein Abo und keine Box zulegen. Das finde ich ja schon mal total genial.

    Aber seit kurzem gibt es Sportdigital.tv! Dort kann ich mir alle Spiele der Handball-WM in Deutschland live anschauen. Im Abo für 19,99 Euro oder für 2,99 Euro das Spiel.

    Erst einmal überträgt dieser Internet-TV-Sender die Handball-Bundesliga und demnächst auch die Basketball-Bundesliga. Noch nicht berauschend, aber ein guter Anfang. Ich bin ganz ehrlich total begeistert. Darf ich eine Wunschliste aufstellen?! Ich wünsche mir die Tischtennis-Bundesliga der Männer, die brasilianische Beachvolleyball-Liga der Frauen und dazu Baseball aus den USA. Und das absolute Highlight wäre für mich die NBA! Aber wohl noch unbezahlbar. Ich finde diese Entwicklung genial. Und werde davon ganz sicher auch Gebrauch machen. Ich hoffe, das weitere Sportarten und Ligen folgen. Womöglich auf weiteren Longtail-Sport-Sendern. Und dann gründe ich ein Startup und Programmiere ein Plattform bzw. Software, mit der man bestimmte Spiele oder auch Serien-Folgen abonnieren und verwalten kann…