Level 37 in Pet Rescue – kein Weiterkommen

Die haben doch einen an der Klatsche, bei King.com, der Schmiede von Candy Crush und Pet Rescue. Level 37 ist unschaffbar. Und reines Glück. Okay – das mit dem Zufall und dem Glück ist halt wie im richtigen Leben. Es kommt und geht. Aber ich möchte wenigstens eine kleine Chance haben, den Erfolg eines Levels zu beeinflussen. Bei Pet Rescue habe ich in Level 37 keine Chance auch nur irgendwas zu lenken. Es ist (nahezu oder komplett?) unmöglich dieses Level zu schaffen.

Pet Rescue auf dem iPad

Und damit steige ich aus. Pet Rescue hat sich damit für mich erledigt. Die Macher haben es übertrieben mit dem Schwierigkeitsgrad und dem Glück. Bye bye Pet Rescue. Schade eigentlich. Der Ansatz war ganz gut. Aber Candy Crush ist um Lichtjahre besser.

Oder hat schon wer von euch Level 37 gepackt? Und gibt es mehr wie reines Glück dabei? Hat man eine reale Chance?

Pet Rescue auf dem iPad

Ende nach Versuch 324 (oder so). Eine Woche ist genug.

Spielspaß ohne Ende zu zweit – an der Wii U

Das macht Laune. So RICHTIG Laune! Ich war extrem skeptisch, das gebe ich zu, als ich die Wii U zugeschickt bekam. Doch nach zehn Minuten hatte ich mich vom Skeptiker zum Fan gewandelt. Weil es verdammt viel Spaß macht, mit der Wii U zu spielen. Und das sofort. Kein langes Reinfummeln, kein ewiges Ausprobieren und Lernen. Es geht sofort. Wenn man das notwendige Software-Update erstmal überstanden hat. Aber auch das ging flüssig und unkompliziert.

Meine Erst-Begeisterung wurde duch die vorinstallierte Youtube-App ausgelöst. Endlich Youtube auch auf dem TV sau-bequem schauen können. Top. (mehr dazu auf Socialnetworkstrategien.de, wo ich ausführlich auf die gute Youtube-App eingegangen bin)

Zu zweit auf der Wii U spielen

Warum ich aber ursprünglich so neugierig war auf die Wii U, ist das Spielen zu zweit mit meinem Sohn. Miteinander und auch gegeneinander. Würde das auf der Wii U Laune machen? Und würde dabei das neue Gamepad tatsächlich Sinn machen?

Antwort: Ja. Und nochmals: Ja! Es macht Spaß. Und es macht Sinn. Das Gamepad mit dem Touchscreen macht als Second Screen wie auch als Steuerelement absolut Sinn. Das Touchpad funktioniert angenehm flüssig und intuitiv. Die Steuerung über die beiden Sticks links und rechts ist aus meiner Sicht angenehmer als die bisherigen Wii-Controller.

Der Akku des Gamepads ist zwar erwartungsgemäß recht schnell runter. Aber es liegt der Wii U ein wunderbar langes Ladekabel bei, sodass die Steuerung an der Steckdose hängen kann, während man spielt. Daumen hoch dafür. Weniger beeindruckt war ich dagegen vom Webbrowser. Der taugt leider nicht wirklich viel. Hier hat Nintendo wie gewohnt nicht unbedingt die Nase vorn. Surfen im Netz macht mit der Wii U nicht wirklich Freude. Aber dafür ist sie ja auch nicht gedacht.

Mein Sohn und ich haben uns auf das mitgelieferte „Nintendoland“ gestürzt. NintendoLand ist eine Art virtueller Freizeitpark, grafisch hervorragend aufgebaut, mit zwölf „Attraktionen“, also 12 ziemlich coolen Spielen. Keine Ahnung, wann wir damit durch sind. Ich würd in Monaten rechnen. Los ging es mit „Jagd auf Mario“.

Mario Chase“ (zu deutsch „Jagd auf Mario“) ist im Prinzip nichts anderes als das gute alte Fangespiel, das jeder aus seiner Kindheit vom Schulhof kennt. Kombiniert mit Verstecken. Und: das macht so richtig Laune an der Wii U. Einer übernimmt die Rolle von Mario und flüchtet vor seinen Verfolgern. Der andere Spieler bekommt zwei Joshis an die Seite gestellt, die wie Spürhunde Mario verfolgen und in einem Labyrinth-Parcours versuchen ihn aufzuspüren. Mit einem Faustschlag stoppen die Joshis Mario und der Fänger kann versuchen Mario zu fangen.

Hört sich einfach an, ist es aber ganz und gar nicht. Weil der Fänger erstmal dran bleiben muss an den Joshis, um zur richtigen Zeit an Ort und Stelle zu sein. Ist er das nicht, kann Mario wieder entwischen und sich neu verstecken. Er hat 2 Minuten Zeit. Findet der andere Spieler ihn bis dahin nicht und schafft es ihn zu fangen, hat Mario gewonnen.

Mario Chase auf der Wii U
Gamepad-Ansicht für Mario Chase auf der Wii U. Rechts die Spielfeld-Übersicht, die der andere Spieler auf dem TV-Screen nicht sieht. Links die eigene Spielfigur: der flitzende Mario.

Und so schaut das Gameplay aus. Ein Blick über die Schulter auf das Gamepad.

Der Fänger spielt über den TV-Screen. Er sieht dabei nicht das, was der andere Spieler mit seinem „Mario“ sieht. Daher kann man sich als Mario-Spieler auch tatsächlich verstecken, obwohl der Gegenspieler nur Centimenter von einem entfernt auf der Couch sitzt. Dem Mario-Spieler steht zusätzlich eine Übersichtskarte des Parcours zur Verfügung, über den er sehen kann, wo die Joshis und der andere Spieler sich aufhält. So kann er sich besser verstecken und immer wieder entwischen. Der Fänger hat keinerlei Übersichtskarte, „nur“ seine beiden Joshis.

Auf diese Weise bekommt das Gamepad als zweiter Monitor einen echten Sinn. Und ich kann sagen: es funktioniert. „Jagd auf Mario“ könnten mein Sohn (9 Jahre) und ich täglich spielen.

Die wunderbaren Pikmins

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