Stichwort: Fußball

  • WM-Kalender 2.0

    Timo Maier
    03. Juni 2010, 23:34 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Alle Achtung, das ist ein WM-Kalender in 2.0 Zeiten. Kein umblättern, kein Stift – einfach nur großartig funktional!

  • Ohne Ballack zur WM – Kommentare zum Ballack-Aus

    Matias Roskos
    28. Mai 2010, 10:24 Uhr, 1 Reaktion

    Und hier eine zweite Illustration zum Thema “Ohne Ballack zur WM”.

    Vielen Dank, Sascha! Mehr in der Freistunde.

  • Ohne Ballack zur WM

    Matias Roskos
    21. Mai 2010, 07:43 Uhr, 3 Reaktionen

    Ja, so ist es: Wir fahren ohne Ballack zur WM. Das dürfte ein Sommerhit werden, wenn jemand nen Song draus macht. Hier die passende Illustration dazu von Koma-Pixel. Danke dafür!

  • Visualinks der Woche

    Timo Maier
    26. Februar 2010, 19:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    visulinks_1

    Die interessantesten Links meiner Woche.

    Eigenartige, bizarre und sehr kreative Hüllen für das iPhone. Von handgenäht bis aus purem Gold gegossen ist alles dabei // The Wackiest and Most Creative iPhone Cases

    Der Graffiti-Künstler MadC hat zu Anfang des Jahres damit begonnen, ein hervorragendes Archiv-Projekt für Streetart aufzubauen. Hier findet man Wände, Skizzen, Ausstellungen und noch Vieles mehr, alles hervorragend photographiert und archiviert // +++ MADC.TV +++

    Die Leser des WIRED Magazin haben ihre Lieblingscomics empfohlen. Die Empfehlungen gibt es auf Underwire. // Must-Read Comics, as Picked by Wired.com Readers

    Ach, die guten alten Trash-Monster-Filme. Classic Cinema Online hat diese Woche einen ganz besonders ’schönen’ herausgesucht. // War of the Monsters (1966)

    Andrej Krahne ist Marken- und Werbedesigner, hat ein klasse Portfolio und geht Aufklärung zur Verhütung typographisch an. // Andrej Krahne – Durex

    Rauchen ist auch so ein Thema, bei dem immer wieder Aufklärungsarbeit in emotionalisierender Bildform geleistet wird. // 63 Reasons to Stop Smoking

    Markenlogos sind den zeitlichen Wandlungen der Ästhetik unterworfen – hier eine Sammlung von 45 Re-brandings. // Top 45 Logo Re-branding of 2009

    Caschy hat auf seinem Blog ein paar Beipiele für Werbespots aus der Kategorie Shockvertising gesammelt. Thema der Spots ist die Fahrlässigket der Unternehmen, den Arbeitsplatz für ihre Mitarbeiter ausreichend zu sichern und diese damit vor arbeitsbedingten Unfällen zu schützen. Sehr drastisch, für mich auch eher Trash-Kurzfilme // Schockvideos vs. Botschaft: was zieht mehr?

    Die Fußball-WM nähert sich, die Vorfreude ist bei Vielen groß und die Werbespots lassen nicht auf sich warten – ein Beispiel für eine echt gelungene Umsetzung // The Evolution of Football Visa Advert Commercial

    Und zum Schluss noch eine Anti-Folter-Kampagne von Amnesty International. Die Botschaft wird klar, erlebbar und atmosphärisch äußerst dicht kommuniziert – absolut gelungen. // STOPPEN SIE FOLTER: BRINGEN SIE LICHT INS DUNKEL!

  • Das Leben ist kein Heimspiel

    Timo Maier
    25. Januar 2010, 11:19 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein, Film, Kultur

    Der zweite Film, der mich auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis sehr begeistert hat und dem ich hier mehr Raum geben möchte, ist wieder eine Dokumentation: Hoffenheim – Das Leben ist kein Heimspiel. Dass die jüngste Geschichte des ehemaligen Badener Regionalligaklubs, der innerhalb kürzester Zeit auf der Überholspur in die 1. Bundesliga gebraust ist, für enormes Aufsehen in der hiesigen Medienlandschaft gesorgt hat, ist allseits bekannt. Nun ist auch der Dokumentarfilm von Rouven Rech und Frank Pfeiffer am Start, der die Geschichte mal in aller Ruhe von innen erzählt. Im Fokus des Films stehen zwei Männer: Der Geschäftsführer des Clubs Jochen A. Rothaus und der Hoffenheimer Torsten Hartl (Torro), Fan der ersten Stunde (Zwinger-Club). Es ist schön mit anzusehen, wie beide Männer in ihren jeweiligen Bereichen, im Management und an der Basis, mit den vielfältigen Veränderungen umgehen und teilweise auch kämpfen müssen, die der Durchmarsch Hoffheims in die erste Liga mit sich brachte. Der eine treibt die Veränderungen voran, der andere muss sich darin einfinden. Besonders rückt der Film die Problematik der Tradition contra Modernisierung ins Licht der Leinwand – von Dorfverein zu rentablem Fußballunternehmen, von Fanchören zu Marketingstrategien, von Baden zu Würtemberg. Bei aller Kontroverse schafft es der Film nicht wertend zu werden, sondern persönlich und ganz nah am Geschehen vor Ort zu verweilen. Die Aufgabe der Distanz und die wirklich außergewöhnlichen Charaktere, die hier so authentisch wie es geht vom Blick der Kamera eingefangen werden, verleihen der Geschichte auch ihre Kraft, Dynamik und immensen Charme.

    Im Anschluss an die Vorführung gaben die Macher und Protagonisten einen lohnenswerten Einblick in die Entstehungsgeschichte des Films selbst. So wurde das Filmprojekt mit dem Erfolg und des Vereins ebenfalls immer größer – der Film wuchs mit dem Verein. Die Regisseure sagten ganz klar, dass auch sie von einer starken Zuneigung zum Objekt ihrer Kunst, also dem TSG 1899 Hoffenheim, während des Drehs ergriffen wurden, was sicherlich besagte Distanzlosigkeit förderte. Für mich hatte es den Anschein, dass der Schwung des Films unmittelbar dem Schwung des Geschehens während der Produktion geschuldet ist. Und mal ganz im Ernst: Ist es nicht wunderschön eine Geschichte zu sehen, die sich ab einem bestimmten Punkt jedweder Planung seitens des Filmteams entzog? Hier liegt für mich auch die große Leistung der Regisseure, sich von der Bewegung des Geschehens einfach mitreißen zu lassen und mit großer Empathie selbige noch einzufangen. Zudem wirkt der Film sehr ehrlich. Das liegt wohl auch daran, dass die Regisseure von keinem Moment an Kompromisse eingegangen sind und sich nicht von dem Verein bezahlen ließen, obwohl sie diesem über die Drehzeit derart nahe gekommen sind. Dies betonte auch noch mal Herr Rotthaus, der ehrlich zugab (Hut ab!), dass man den Beiden Angebote gemacht habe, um sich vielleicht ein oder zwei Szenen ersparen zu können, diese aber unbestechlich blieben. Dass der Geschäftsführer des Vereins persönlich an den Filmvorführungen und abschließenden Diskussionen teilnahm sowie Rede und Antwort stand, empfand ich als sehr sympathisch. Rotthaus selbst ist auch ein eher erdiger und humorvoller Typ (muss er als erfolgreicher Manager auch sein) und nutzte die Gelegenheit natürlich auch für Eigenwerbezwecke (manchmal klammerte er sich für meinen Geschmack ein wenig zu sehr ans Mikro und verlor sich in seinem ‘Marketingsprech’, was ihm aber verziehen sei). Torro war natürlich auch dabei und sorgte mit seiner eher rauen und unerschütterlich Version badischen Charmes für viel Stimmung. Filmteam, Management und Fanurgestein präsentierten sich in familiärer Eintracht, naiv und ungezwungen, eben der nach Außen kommunizierten Vereinsphilosophie.

    Auf der anderen Seite muss noch bemerkt werden, dass auch die Hoffenheimer Vereinsführung dem Filmteam unbedingt die Treue hielt. So lehnte diese die Angebote einer Dokumentation über ihren Verein von um einiges größeren Medienmachern wie dem DSF klar ab und verwies darauf, dass sie bereits bestens versorgt seien; auch das verdient viel Anerkennung. Fazit ist also eine rundum gelungene Geschichte im und um den Film, der noch dieses Jahr laut Produzent Jochen Laube eine kleine aber feine Kinoverwertung erfahren soll. Dann folgt noch die Ausstrahlung im ZDF, einem der Hauptförderer des Films und natürlich die DVD-Vermarktung.