Fotoausstellung LOCAL: HERO

Fotografie, Berlin und Heldentum. Zum fünften Geburtstag präsentiert die Bildagentur
Shotshop in der heute beginnenden Ausstellung “LOCAL: HERO” unkonventionelle Fotografien und subjektive Welten von “Helden” aus Ihrem Portfolio. Alle Bilder sind Teil der WANTED Kollektion und exklusiv bei Shotshop.com. Lokale Helden brauchen weder Superkräfte noch ein Kostüm und sind dennoch stets im richtigen Augenblick zur Stelle. Bewaffnet nur mit Kamera, gutem Gespür und Auge für die Situation haben sich die Fotografen der Ausstellung “LOCAL: HERO” den uninszenierten Momenten verschrieben. Im Kampf gegen die Hochglanzwelt entwerfen sie eine ästhetische Gegenwelt – antiwerblich, spontan, persönlich.

Viele der 24 ausgestellten Fotografen sind interdisziplinäre Grenzgänger zwischen Fotografie
und Gestaltung. Als Designer haben Sie mitunter einen eigenen Blick auf die Welt, entdecken Spannendes im vermeintlich Banalen, enthüllen narrative Elemente im Zufälligen. Ihre Fotografien erzählen kleine Geschichten, handeln von den kleinen, stillen, manchmal auch lauten Helden des Alltags. Auch die Ausstellung selber ist wie eine Geschichte gegliedert. Herausgekommen ist ein assoziativ gruppierter Zyklus. 11 Stationen in 9 Räumen stehen thematisch für archetypische Stationen einer klassischen Heldenreise: Calm, Call, Refusal, Departure, Crossing, Conflict, Contest, Reward, Returning, Resurrection, Transformation. Auf 2 Etagen und knapp 300 qm Ausstellungsfläche begeben sich die Ausstellungsbesucher auf eine spannende Reise und folgen diesem dramaturgischen Grundmuster beim Durchschreiten der Räume.

Der Blick in die Pressemappe verspricht eine großartige Ausstellung, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet!

DATEN UND FAKTEN:
LOCAL: HERO – Fotoausstellung
03. bis 11. September 2011

Veranstaltungsort:
Esmod Haus, Görlitzer Straße 51, 10997 Berlin-Kreuzberg

Öffnungszeiten:
03.-04. September 2011, 16-22 Uhr
09.-11. September 2011, 16-22 Uhr

Eintritt frei!

Buchverlosung: „Blickfang“– Deutschlands beste Fotografen 2011

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass ich ein Fan der Veröffentlichungen von Norman Beckmann bin. Und so freut es mich, heute den mittlerweile vierten Band seiner „Blickfang“ Reihe vorstellen und ein Exemplar verlosen zu können. Mehr dazu am Ende des Posts.

Das Fotografie-Jahrbuch »Blickfang« ist mit der Ausgabe für 2011 erschienen und präsentiert in diesem Jahr auf 726 Seiten im edlen Halbleineneinband insgesamt 4 Kilogramm exzellente Fotos und erneut den Status-Quo der professionellen Fotografie in Deutschland. Viel zu Schade, um einfach so im Bücherreagl zu verschwinden. Als „Coffee Table Book“ liegt es auf meinem Sideboard und jeder, der bislang darin blätterte teilte meine Begeisterung.

Alphabetisch geordnet zeigt das schwergewichtige Kompendium eine umfangreiche und hochkarätige Auswahl der besten Fotografen Deutschlands (mit unterschiedlichen Schwerpunkten). Auch in dieser Ausgabe ergänzen redaktionelle Beiträge die vielfältigen Fotografen-Vorstellungen. Die Autoren sind: Alex Rank (Fotograf), Ivo von Renner (Fotograf), Peter Rigaud (Fotograf) sowie die Art Buyerin Annette Scholz von Draftfcb. In Interviews stehen zudem folgende Fotografen und Fotografinnen Rede und Antwort: Straulino, Achim Lippoth, Tina Luther, Frank Meyl und Darius Ramazani. Ebenfalls zu Wort kommen die Agentinnen Susanne Bransch und Anja Wiroth sowie die freie Art Buyerin Katja Sluyter.

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Weber/Leifels | interactive images

Ich hab mich ja hier schon mehrfach als Fan der interaktiven Fotos und Fotogeschichten von Weber/Leifels und ihrer Agentur Kubikfoto³ Studios zu erkennen gegeben. Allein auf der Webseite könnte ich beim entdecken der einzelnen Bilderwelten Stunden zubringen und mich verlieren. Für schnell und zwischendurch gibt es nun ein Blog, auf dem ausgewählte interaktive Fotos präsentiert werden. Auf den Screenshots hier können die Effekte natürlich nicht dargestellt werden. Deshalb müsst ihr euch unbedingt selbst durch das Blog klicken. Ich bin begeistert.

Künstler des Monats – Tofa aka Chris Noelle

Unter dem Pseudonym „Tofa“ arbeitet der Berliner Designer in einer umfangreichen und höchst interessanten Metamorphose aus analoger und digitaler Welt. Sein Arbeitsfeld setzt sich aus allen erdenklichen Bereichen von Multimedia zusammen und kombiniert dabei Illustration, Film, Motion Graphics, Fotografie, Musik und Urban Art.

Ein besonderer Hingucker sind seine Fotoarbeiten zum Thema „Lightwriting“ – dem Malen mit Licht. Seit 2005 arbeitet er am Feinschliff dieser Technik mit erstaunlichen Ergebnissen, die herkömmliche Fotografie mit virtuellem Graffiti und Streetart-Charactern verschmelzen lassen.

Bei seiner Arbeit als Art Director des legendären Berliner Technoclubs „Tresor“ schafft er es, ein breites Spektrum aus Urban Art, Videoinstallationen und Grafikdesign in seiner Quintessenz zu bündeln. Aktuell sind diese Ausuferungen in dem fortlaufenden Online-Magazin „Tresor.iginal“ zu sehen, das aufgrund eines nicht-endedend-wollenden Archivs aus 20 Jahren Technogeschichte viel redaktionellen Spielraum für Illustrationen, interessante Interviews und fotografische Zeitdokumente läßt.

Tofas´ Liebe zu Musik und Animation sind ebenso feste Bestandteile seines Schaffens. Seit seinem ersten VJ-Set 1999 hat sich daraus ein minimalistischer und spezieller Stil entwickelt, der ihn über die Jahre auch als Beat-Cutter extrem weitergebracht hat. Gross angelegte Video-Mapping-Installationen und freie Arbeiten an audiovisuellen Clips, Dokumentarfilmen und Soundtracks runden das Spektrum zu einem Großen Ganzen ab, man könnte das auch als perfektes Multitasking mit dem gewissen Etwas bezeichnen. Wir sind absolut begeistert von Tofa und präsentieren ihn euch im März als Künstler des Monats.

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Doppelvernissage im STATTBAD Wedding

Am 28. Januar 2011 feiert das STATTBAD Wedding mit einer großen Doppelvernissage seinen Start ins Neue Jahr. Für „The Sound of No-One“ und „This is not America“ öffnen sich den Besuchern ab 19 Uhr (Eintritt frei) zusätzlich zu den Lichthof-Galerien auch beide Schwimmhallen und weitere, sonst oft verschlossene Bereiche des Hauses.

The Sound of No-One“ ist der Beitrag des STATTBAD Wedding zum Digital Art & Sound Weekend – präsentiert von der transmediale, ctm/clubtransmediale und Create Berlin. Die teils minimalistischen, teils großformatigen Soundinstallationen von Guido Canziani Jona, Douglas Henderson und Marianthi Papalexandri-Alexandri spielen gekonnt mit den besonderen Räumlichkeiten des STATTBAD und laden das Publikum in das Reich eines Klangs ein, der stets wechselt zwischen dem Schönen und Unheimlichen. Damit lädt „The Sound of No-One“ uns ein, unsere Position im digitalen Zeitalter neu zu erkunden.

Nachdem der Herbst vor allem im Zeichen großer Berlin-Ausstellungen stand, richtet „This is not America“ den Blick auf die amerikanische Metropole New York. Bereits zum vierten Mal lud der renommierte amerikanische Fotograf Todd Weinstein (“Darkness into Light: Re-emergence of Jewish Culture in Germany”) im September 2010 die Designstudenten der Berliner Technischen Kunsthochschule (btk) zu einem Workshop nach New York ein. Die Ausstellung erzählt den Mythos der Stadt aus der Perspektive junger Fotografen und Fotografinnen, die ihren Fokus auf das Unscheinbare richten; ruhige, fast schon private Augenblicke beobachten und sie so aus dem hektischen und ewig pulsierenden Treiben der Großstadt herausschälen.

Beide Ausstellungen können in der Zeit vom 28. Januar – 26. Februar, jeweils Mi. – Sa. 14h – 19h besucht werden.

Site of the Week: Rendez-Vous

Rendez-Vous, the panoramic story by Lucie & Simon“ ist die gelungene Geschichte der Microsite zur Cybershot HX5V von Sony. Sie ist Französin, er ist Deutscher. Sie läuft in Paris los, er in Istanbul. Beide haben besagte Kamera im Gepäck und treffen sich nach gereisten 2000 Km in Budapest. Auf dem Weg dorthin entstehen Panorambilder einer wunderbaren Reise. Tolle Idee, die großartig online umgesetzt wurde.

Photos vom Hauptstadtwinter – daily awesome impression

Thomas Sälzle, den ich als Photographen sehr schätze, ist immer mal wieder in seiner deutschen Lieblingsstadt (behaupte ich jetzt mal so) aufgrund der unglaublichen Dichte an visueller Inspiration unterwegs und hat gerade eine hervorragende Photoserie auf seinem sehr zu empfehlenden Blog formfreu veröffentlicht: Hier kommt der Berliner Winter, schön, dreckig und kalt.

(Um die ganze Serie zu sehen, auf das Bild klicken)

Baumaschinen einmal anders: Der „Heavy Equipment“ Kalender 2011

Bagger so schwer wie 3 Exemplare des Superjumbos A380 – zu sehen ab sofort im neuen Baumaschinen Kalender 2011 von Bauforum24. Nach dem großen Erfolg des 2010er Erstlingswerks zeigt „Heavy Equipment 2011“ erneut schwere Maschinen an ganz besonderen Orten. Das Team legte dafür in diesem Jahr rund 75.000 Kilometer zurück. Ergebnis: 12 eindrucksvolle Motive mit einer ganz eigenen Ästhetik.

Dass es nicht immer nackte Tatsachen sein müssen hat der Erfolg des ausverkauften Kalenders in 2010 bewiesen. Mit „Heavy Equipment 2011“ präsentiert Bauforum24, das Online-Portal für die Bau- und Baumaschinenbranche, nun erneut zwölf außergewöhnliche Baumaschinenmotive. Ob der 800 Tonnen Monsterbagger in Australien, der
Radlader 1.000 Meter unter der Erde oder der Muldenkipper in der Wüste Nevadas. Um alle Motive und Hintergründe abzulichten war das Team um André Brockschmidt diesmal auf drei Kontinenten unterwegs, inklusive Roadtrip durch die USA. New York bis Los Angeles in 17 Tagen. Das Team hatte in dieser Zeit seine Wirkungsstätte kurzerhand in ein großzügiges Wohnmobil verlegt. Die Fans des Kalenders hielt man dabei mit Videoblogs von unterwegs auf dem Laufenden (siehe www.baumaschinen-kalender.de). So verwundert es nicht, dass allein auf dem Landweg am Ende der Produktion rund 25.000 Kilometer zurückgelegt wurden.

Ein Grundstein des Erfolgs 2010 war sicherlich die aufwändige Komposition und Retusche der Bilder. So hat man auch dieses Mal mehr als 300 Stunden in die Postproduction investiert. Das Ergebnis der umfangreichen Bildbearbeitungen ist ein Look, der, ähnlich wie beim Vorgänger, den Bogen zwischen der Ästhetik schwerer Maschinen und der Faszination der Landschaften spannt. Wie schon im Vorjahr wurde die gesamte Kalenderproduktion von einem Filmteam von Bauforum24 TV dokumentiert. Neben den „Making of“ Videos, in
denen der Zuschauer Hintergründe und Zusatzinformationen über die Maschinen und ihre Bediener erfährt, wurden erstmals auch Videoblogs während der Produktion gesendet. In ihnen werden Geschichten und Erlebnisse während der Shootings erzählt.

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48 Stunden Integration – Die Ausstellung im Kottbusser Tor

Gerade fand die Ausstellung von 48 Stunden Integration in den U-Bahngängen des Kottbusser Tors in Berlin / Kreuzberg statt. Am Vorabend wurden im Späti in der Skarlitzer Straße 66 ca. 300 vorbeilaufende Menschen fotografiert. Alle die Lust hatten, hielten einen Zettel mit ihrer individuellen Botschaft vor sich und wurden von dem Fotografen Masakatsu Yuasa abgelichtet. Der Abend hat einen riesen Spaß gemacht, es wurde spontan gefeiert, man unterhielt sich auf vielen Sprachen mit völlig Fremden.

Heute wurden die dort entstandenen Bilder eben in den Gängen der U-Bahn ausgestellt, den Passanten wurde ein wenig Hässlichkeit genommen und Entschleunigung geschenkt. Spontan fanden sich noch andere Künstler zusammen, die Gedichte, Bilder, Botschaften und Fotoarbeiten ausstellten. Die Gänge wurden einfach wild und bunt zugehangen. Eine rundum gelungene Aktion für alle und jeden, in der man einander begegnen konnte, jenseits der trockenen, stilisierten und überintellektualisierten Museumsatmosphäre: Streetart halt.

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Site of the Week: Gary Land Photography

Holt mich total ab, wie Gary Land sein Fotofolio online präsentiert. Ich bin immer wieder positiv angetan, auf welch vielfältige Art und Weise uns Navigationsideen und Galeriedarstellungen auf Webseiten von Fotografen präsentiert werden. Gary Land ist ein exzellentes Beispiel dafür!