Vom Schnappschuss zum Fotobuch | Foto.at

Auf der Suche nach einem Onlineanbieter für Dienstleistungen und Produkte rund um die Fotografie schauen wir heute mal über den Zaun beim Nachbarn und nach Österreich. Foto.at ist ein moderner Onlineanbieter der einen zuverlässigen und hochwertigen Service für Digitalfotos und beste Preise für Digitalkameras und Zubehör verspricht.

Immer wieder sind wir für unsere Kunden und Projekte oder auch privat auf der Suche nach Dienstleistern, die schnell und in guter Qualität die verschiedensten Foto-Produkte anbieten. Das reicht vom trivialen Druck normaler foto.at, über spezielle give aways wie Fotokalender, Grußkarten, Schlüsselanhänger etc. bis hin zu großformatige Arbeiten von Postern und Leinwänden. Mittlerweile Standardangebote, die natürlich auch foto.at anbietet. Die Navigation der Webseite führt schnell zur gewünschten Produktkategorie, informiert transparent über Preise und Lieferzeiten. Verfügbar sind allen gängigen Zahlungsarten – Kreditkarte, Paypal und auch auf Rechnung. Letzteres ein Service, der leider nicht mehr selbstverständlich ist und den ich als Option begrüße. Versandt wird mit der österreichischen Post und die annoncierten Lieferzeiten entsprechen meinen Erwartungen. Leider konnte ich nirgends einen Hinweis finden, ob Preise und Zeiten auch für den Versand nach Deutschland gelten. Es empfiehlt sich also, sich diesbezüglich nochmals zu vergewissern, wenn man Foto.at nicht von Österreich aus in Erwägung zieht.
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Ausstellung ROA in Skalitzers Contemporary Art

Durch Zufall bin ich in eine Ausstellung des Künstlers ROA geraten. Der Urban Artist ist bekannt für seine riesigen, naturalistisch anmutenden Graffitis in schwarzweiß. Das Thema ist durchgängig von Tiermotiven bestimmt, Kreaturen, die der menschlichen Zivilisation zum Opfer gefallen sind. So muten seine Werke zuweilen sehr morbide an. Die bemalten Oberflächen bestehen aus einer Vielzahl zusammen gesetzter Türen und Klappen aller Art, die, wenn man sie wendet, die Eingeweide der Tiere zeigen. Oft sehen wir auf der Vorderseite ein in Draht gefangenes Geschöpf noch in seinem Todeskampf, auf der Rückseite schon dessen Skelett. Die Arbeiten ROA’s machen immer wieder großen Eindruck auf mich, zeigen sie doch die Kehrseite menschlich-zivilisatorischen Dranges.

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Reggaefarben im Alltag

raggae foto aktion

Auf seinem Blog housofreggae sammelt Nils Kersten Alltagsfotos, auf denen die drei Farben des Reggae, rot-gelb-grün, zu sehen sind. Wichtig ist dabei, dass es sich nicht um gestellte Bilder handelt, sondern um pure Zufallskompositionen.

Also, wo immer ihr auch auf diese Farbkombination stoßt, ob drinnen oder draußen, in eurem Bad oder im Flugzeug, Foto machen und an nils[at]houseofreggae[dot]de schicken.

Ein wenig kreativer als ein Ampelfoto sollte es dann aber schon sein – Augen auf für Reggaefarben im Alltag!

raggae foto aktion

raggae foto aktion

Fotografie: Kubikfoto überschreitet bewusst Grenzen

Die Genies von Kubikfoto haben ihre Technologie erstmals in einem Musikvideo eingesetzt, vor dem man staunend und Kopf schüttelnd zu gleich sitzt. Und das aus mehreren Gründen. Eins vorne weg: da ich nicht zu denen gehöre, die glauben, dass Filme, Bücher und Computerspiele in denen Gewalt gezeigt wird die Jugend verderben, ich mir gern auch mal einen Horrorfilm ansehe und die FSK für ein undurchschaubares Zensurübel halte, hab ich auch kein Problem damit, dass hier zu posten. Denn klar: das interaktive Horror-Video zum „Haus in Neuruppin“ von K.I.Z. ist nichts für Schöngeister und selbst wenn man sich den Point&Click-Clip versucht aus rein genialistisch-technischen Gesichtspunkten anzusehen, brauchts schon leicht betäubte Geschmacksnerven.

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Ob die Welt den gerappten Tagesablauf und die Wochenendplanung eines Serienkillers und die detaillierte Beschreibung seiner Freizeitaktivitäten in der Mark Brandenburg wirklich braucht, sei hier mal nicht zu Ende gedacht. Theodor Fontane dreht sich beim hören des Textes sicherlich im Grabe um und ich wiederum höre schon den Aufschrei der Jugendschützer, wenn Lied und dazugehöriges Video durch sind. Das Storyboard ist eine Gratwanderung. Man kann es gut finden oder auch nicht (ich für meinen Teil finde die künstlerische Verpackung von K.I.Z. überhaupt einfach nur schlecht), sollte sich aber unbedingt mit den Machern des Videos intensiver beschäftigen. Und wer sich dafür nicht in die zweifelhaften Abgründe Berliner Aggro Rapper begeben möchte, der schaut halt einfach so im Portfolio von Kubikfoto vorbei. Er wird Sensationelles finden.

Als vor gut zwei Jahren die erste Arbeit von Kubikfoto, einem interdisziplinären Team aus Fotografen, Psychologen und Informatikern die sich auf die Entwicklung und Umsetzung interaktiver Multimedia-Anwendungen spezialisiert haben, auftauchte war ich regelrecht sprachlos. Das interaktive Kubikfoto setzt neue Maßstäbe in der Flash-Programmierung und basiert auf neuesten Erkenntnissen aus Wahrnehmungspsychologie und Hirnforschung. „Gelungene Kommunikation ist die Fähigkeit, in den Köpfen der Menschen eine Wirklichkeit zu erzeugen, die in Schwingung versetzt“, erläutert Peter Kruse, Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie an der Universität Bremen und Mitbegründer von Kubikfoto. „Nicht die Intention des Senders einer Botschaft ist entscheidend, sondern der Grad der emotionalen Einbindung des Empfängers“. Kommunikation, so Prof. Kruse, ist ein Phänomen der Resonanzbildung. In der Vielfalt der Informationen, die heute auf den Menschen einstürmen, ist es schon eine Kunst, überhaupt bemerkt zu werden. Einerseits fordern die mediengewohnten Konsumenten Bilder, um einer Sache ihre Aufmerksamkeit zu schenken – ohne Bilder geht es kaum noch. Andererseits begrenzen die Bilder die eigene Phantasie, fördern schnelle Abnutzung und Langeweile. Jeder der die Frustration kennt, den die Verfilmung eines geliebten Buches auslösen kann, weiß wovon hier die Rede ist. Der Königsweg zur Lösung des Widerspruchs ist Interaktivität. Wenn ich selbst ein Teil des Geschehens werden kann, liegt der Reiz im Entdecken und in der Möglichkeit, sich mit eigenen Beiträgen einzubringen. Volle Interaktivität ist im Internet oder auf dem Handy aber schnell eine Frage der Datenmenge, die heruntergeladen werden muss. Diesbezüglich ist das Kubikfoto eine Klasse für sich. Da die virtuellen Welten über echte Fotografien erzeugt werden und der Eindruck der begehbaren Vielfalt erst im Kopf des Betrachters entsteht, erreicht Kubikfoto eine maximale Wirkung auf der Basis minimaler Ladezeiten. Perfekt umgesetzt nun also in einem Musikvideo. Ich bin gespannt, was noch alles kommt…