
EYE’EM ist eine Plattform für Fotografen, die mobil und ohne teure Technik ihre Bilder schießen.
EYE’EM begreift ‘Mobile Fotografie’ als völlig neue, flexible und interaktive Kunstform. Fotografen sind nicht mehr daran gebunden, welche Kameras oder Methoden sie beim Fotografieren benutzen. Dabei entscheidet nicht etwa das neuste Handymodell über eine gelungene Aufnahme, sondern der Sinn für Komposition, Licht und das Gespür für den entscheidenden Augenblick. Der EYE’EM Award will ein Gesamtbild einer jungen kreativen Szene einfangen mit dem Ziel ‘Mobile Fotografie’ als eigenständige Kunstform zu etablieren!
Die Plattform ist weltweit für jede/n offen und kostenlos. Die Sieger des Awards werden am 22. Juni im Rahmen der Eröffnung der EYE’EM Ausstellung in der Gallerie Schlechtriem Brothers in Berlin-Mitte bekannt gegeben, die dann noch bis zum 25. Juni andauert. Einen Fotoband wird es natürlich auch geben, der das Projekt in traditioneller Form abrundet.

Manchen mag die kompositorische Qualität der Bilder erstaunen. Doch ist dies eigentlich wenig verwundernd, da kein noch so teueres und technisch hochwertiges Equipment das Auge und das Gespür des Fotgrafen ersetzen kann. Womit das Projekt beweist, dass die Fähigkeit des Schöpfenden stehts im Mittelpunkt steht und die ansonsten mir so überflüssig erscheinenden Multifunktionen an einem Mobiltelefon doch zu etwas anderem Nutze sind, als dass Menschen fortwährend schlechte Bilder von uninteressanten Begebenheiten wie ihrem Mittagessen machen.
Angefangen hat übrigens alles, als einem der Projektverantwortlichen seine Kamera geklaut wurde, und er nur noch mit seinem iPhone ablichten konnte. Da alle Mitglieder der Gruppe um das Projekt sehr fotografiebegeistert und oft unterwegs sind und darüber hinaus noch über das technologische Wissen verfügen ein solches Projekt umzusetzen, wurde aus der Not einfach eine Tugend gemacht. Und die Ergebnisse können sich, wie schon gesagt, sehen lassen.
Ich wünsche EYE’EM alles Gute und hoffe auf weitere Ausstellungen, da ich die Erste leider verpassen werde.