Stichwort: Design

  • Richtig verkehrt: pitch vice versa von NAVARRA

    Timo Maier
    24. August 2010, 21:32 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Design Budget Wettbewerb Pitch

    Die Multimediaagentur NAVARRA hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: pitch vice versa. Anstatt des herrkömmlichen Wettbewerbs zwischen Agenturen um einen Werbeetat hat sie den Spieß einfach umgedreht und lässt euch eure Ideen in den Topf werfen. Egal ob Lokal, Verein, Organisation, Theater, weltverbesserisch, künstlerisch oder humanitär, alle Ideen sind willkommen, je kreativer und abgefahrener, um so besser.

    Bis zum 30.11.2010 könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und ein Konzept einreichen. Und was habt ihr davon? Der Gewinner bekommt ein Designbudget im Wert von 5000 Euro! Hammer, oder? Also, wer von euch schon immer auf einer fetten Idee saß, aber nie wusste, wie er die Kohle für die gestalterische Umsetzung zusammen kratzen soll, der verkehrte Pitch ist die Antwort.

    Klasse Aktion, hoffentlich melden sich ganz viele coole Menschen mit noch cooleren Projekten, die sonst nicht zum Zug kommen.

    ps. Die Pitchwebsite selbst ist schon ein verdammt schönes Stück Designarbeit.

  • Cram it, marketing – daily awesome impression

    Timo Maier
    30. Juli 2010, 08:29 Uhr, 0 Reaktionen
  • SchakalWal and Bobsmade – daily awesome impression

    Timo Maier
    28. Juli 2010, 08:21 Uhr, 0 Reaktionen

    produkt

    Today is the shadow of tomorrow / Shirtdesign by schakalwal and Bobsmade

  • N DESIGN: Bicicleta Sem Freio – daily awesome impression

    Timo Maier
    26. Juli 2010, 08:04 Uhr, 1 Reaktion

    N Design / Illustration by Bicicleta Sem Freio

  • The Imprint: Alex Varanese – daily awesome impression

    Timo Maier
    02. Juli 2010, 09:47 Uhr, 1 Reaktion

    grafik

    Imprint / Grafikdesign by Alex Varanese

  • 40 künstlerische, alternative Filmposter

    Timo Maier
    02. Juli 2010, 01:00 Uhr, 3 Reaktionen

    Ich liebe Filmposter! Und ganz besonders liebe ich abgefahrene, alternative Poster, die von Künstlern weltweit zu verschiedenen Zeiten angefertigt wurden, ohne Auftrag, ganz aus kreativer Passion. Die folgende Liste zeigt handgemalte Poster aus Südamerika, Science Fiction Poster aus Osteuropa, minimalistische bis superminimalistische Werke aus Deutschland, Österreich und Amerika. Hier findet ihr großartige, unglaublich detailreiche  Illustrationen, Filme als Vintagewerbeplakate oder im Propagandastil. Immer wieder werden die Hitchcock-Klassiker in Posterform neu interpretiert, die Star Wars Motive erfreuen sich einer nie enden wollenden Bearbeitung – ein visueller Hochgenuss.

    Viele der hier gezeigten Poster sind Teil einer Serie. Einfach anklicken und zu den jeweiligen Quellen weiterleiten lassen. Viel Spaß!

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  • DMY INTERNATIONAL DESIGN FESTIVAL Berlin, 09.–13. Juni 2010

    Frank Feldmann
    10. Juni 2010, 10:53 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur, Termine

    Ob Mobiltelefone, Leuchten, Notizbücher oder Regalsysteme – die Objekte, die uns umgeben, sind gestaltet. Ihr Design prägt unseren Alltag. Unsere Lebensweisen und Nutzungsgewohnheiten können umgekehrt neue Nachfragen generieren und so neue Produktentwicklungen auf den Weg bringen. Das gestern begonnene DMY International Design Festival zeigt die Manifestationen dieses konstanten Prozesses, dem die Gestaltung von Objekten und den uns alltäglich umgebenden Gegenständen unterliegt, in einer umfangreichen Ausstellung gegenwärtigen Produktdesigns.

    In den großflächigen Hangarn des Flughafens Berlin Tempelhof präsentiert das DMY International Design Festival 2010 experimentelle Prototypen und inspirative Objekte von mehr als 400 internationalen Designern. Auf 11.000 Quadratmetern zeigt die Ausstellung sowohl neue Produkte international renommierter Designer, Designstudios und Firmen als auch experimentelle Prototypen aufstrebender Talente. Die Teilnehmer der Ausstellung werden auf Empfehlung einer internationalen Festival-Jury ausgewählt bestehend aus Jerszy Seymour (Jerszy Seymour Design Workshop), Werner Aisslinger (Studio Aisslinger), Jurgen Bey (Studio Makkink&Bey), Hella Jongerius (Jongeriuslab) und Patrick Reymond (Atelier OI). Über die Teilnehmer hinaus bestimmt die Festivaljury die DMY Award-Gewinner und vergibt die Preise auf der DMY Award-Verleihung in Kooperation mit dem Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung. Sowohl die Ausstellungen als auch das Symposium des Festivals fokussieren auf innovative, konzeptuelle und inspirative Designansätze, die Design weniger als dekorative Disziplin verstehen, sondern seine Fähigkeit vermitteln, alltägliche Nutzungs- und Lebensweisen zu reflektieren und zu gestalten.

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  • Subversive Design-Kampagne von Greenpeace UK

    Timo Maier
    31. Mai 2010, 01:09 Uhr, 1 Reaktion

    Wie hilfreich und wirkungsvoll die Werkzeuge der Social Media gerade für NGO’s, NPO’s und andere Organisationen zur Verbesserung der Lebensumstände auf unserer Welt sind, stellen Greenpeace und Amnesty International fortwährend unter Beweis. In einer neuen Kampagne fordert Greenpeace UK nun zum Redesign des BP-Logos auf.

    A few years ago, BP rebranded themselves as ‘beyond petroleum’. And yet BP wants to invest billions of pounds into the Canadian tar sands – the dirtiest oil there is. They are threatening the Canadian wilderness, indigenous people, and the climate at precisely the time we should be cutting carbon emissions.

    That’s why we want you to rebrand them. Your brief is to create a logo for BP which shows that the company is not ‘beyond petroleum’ – they’re up to their necks in tar sands.

    Das Gewinnerlogo soll im größeren Rahmen einer internationalen Kampagne gegen das Unternehmen verwendet werden. Greenpeace setzt also auf Crowdsourcing und versucht somit ein verstärktes Bewußtsein für ökologische Problematiken zu schaffen jenseits reiner Kontemplation, eben im Sinne einer Auseinandersetzung.

    Die Kampagne ist bestimmt auch für die politisch aktive Fraktion der VisualBlog-Leser interessant. In diesem Sinne, ran an die Skizzenblöcke! Hier sind die bisherig gesammelten Entwürfe zu sehen.

  • Tokyo Art Directors Club Award Ausstellung

    Frank Feldmann
    10. Februar 2010, 08:20 Uhr, 0 Reaktionen

    Noch bis zum 14. Februar 2010 kann im Museum für angewandte Kunst Frankfurt am Main die Ausstellung zum Wettbewerb des Japanischen Kommunikationsdesigns besucht werden.

    Mehr als ein Jahrzehnt bevor ein Deutscher ADC 1964 in Düsseldorf gegründet wurde, formierte sich schon 1952 der Tokyo ADC, der von führenden Grafik-Designern in Japan gegründet wurde. Die Gestaltung der visuellen Umwelt spielt in Japan von jeher eine besondere Rolle und daher nimmt der japanische ADC eine ganz besondere
    Stellung innerhalb der visuellen Kommunikation ein. Er wird von nur 78 herausragenden Meistern des Fachs getragen, die streng darauf achten, nur höchste Qualität in ihrem jährlichen Wettbewerb auszuzeichnen.

    Das japanische Grafik-Design nimmt schon seit vielen Jahrzehnten eine führende Rolle ein, ist jedoch außerhalb des Landes immer noch wenig bekannt. Im Gegensatz zu anderen internationalen ADC-Ausstellungen wurde der japanische Beitrag bislang nur ein einziges Mal in den 60er Jahren in Deutschland gezeigt.

    Dem Frankfurter Museum für Angewandte Kunst, das sich seit vielen Jahren immer wieder zur Darstellung der Gestaltungskultur dieses Landes in Deutschland engagiert, ist es gelungen, diesen herausragenden Wettbewerb erneut in Frankfurt zu zeigen. Viel Zeit bleibt nicht mehr, die Schau anzusehen. Hin da!

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    tokyo adc

    tokyo adc

  • Artist of the Month Januar 2010: EXERGIAN

    Timo Maier
    20. Januar 2010, 12:33 Uhr, 2 Reaktionen

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    Albert Exergian ist freier Art Director, lebt und arbeitet in Wien. Was mich am Stil seiner Bilder so beeindruckt, ist der äußerste 2-D Minimalismus, die Kunst mittels rudimentärer Formen den Kern der Sache zu erfassen. Besonders die Plakatreihen zu US-amerikanischen TV-Serien stechen heraus. Reduktion wird hier groß geschrieben. So ist etwa Monk, durch nicht mehr als einem kleinen gekräuselten Faden auf einem sonst leeren, braunen Grund symbolisiert, ein treffendes Bild für den neurotische Hauptfigur. Für The Sopranos reicht das typisch italienische Tischdeckenrund als Symbol für Tony und seine Crew, die vor der Schlachterei sitzen, in der nicht nur regelmäßig Schweineblut fließt.  Für MacGyver steht die Büroklammer, mit der dieser auch einen drohenden Supergau abwenden könnte. Und die drei roten Balken der Stimmvisualisierung des wohl berühmtesten Pontiac Firebird Trans Am lassen keinen Zweifel offen, dass es sich hier wohl um Michael Knight’s Kumpel K.I.T.T. aus der Serie Knight Rider handelt.

    Die Kinoplakate (The Birds, Rear Window und Blow up) stammen nicht von Exergian, sondern vom britischen Designer Darren Firth, sind allerdings im Stil sehr ähnlich.  So sind die Plakate zwar etwas komplexer, was die verwendeten Formen und die reine Zahl der Bildelemente angeht, aber immer noch herrlich einfach gestaltet. Auf der Website Blanka finden sich nicht nur einige der Arbeiten der beiden hier erwähnten Künstler – das Stöbern lohnt und ist dringend zu empfehlen.

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    http://www.imdb.com/title/tt0047396/