Endlich ist sie wieder da. Dort, wo sie hin gehört. In Berlin. Die Pictoplasma-Konferenz für Contemporary Character Design and Art. Tag 1, mit Vorträgen von Jeremyville, Matt JOnes, Rilla Alexander, Roman Klonek, Juliana Pedemonte, Pic Pic André, mcbess, NOMINT und Christoph Niemann. (Ich selbst konnte leider nur bis Juliana Pedemonte bleiben.)
Es beginnt mit einem ganz Großen der Zunft. Mit einem fantastischen Künstler und Illustrator und seiner Welt: Jeremyville. Würde man sagen, der Typ ist “abgefahren”, träfe das wohl ziemlich gut zu. Ohne dabei hoffentlich despektierlich zu klingen. Denn was Jeremyville da seit Jahren aufs Papier und den Screen zaubert, ist wunderbar. Nicht nur handwerklich, sondern auch mit viel Humor und oft mit einer Message.

In seinem Vortrag, den er gemeinsam mit seiner Projektmanagerin hält, mit der er seit Jahren als Team zusammenarbeitet, zeigt er etliche seiner Entwürfe und wie daraus fertige Arbeiten entstanden. Die beiden sprechen über ihre Heimat Australien und ihr (ehemaliges) Studio am Bonday Beach. Und warum sie 2010 nach New York übergesiedelt sind. Es gilt, “das Business voran zu bringen“. Verständlich, wenn auch ein bisschen Wehmut immer mitklingt. Von der Sonne am Bonday Beach in den Schnee New Yorks.

Großen Raum nimmt dann ihr Community Service Announcement Projekt ein. Jeden Tag auf Facebook eine neue Illustration und eine neue Message. Den Menschen sagen, was wichtig ist im Leben. Das gefällt mir. Spätestens an dem Punkt hat mich Jeremyville gepackt.
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