Die NBVD-Nische in meinem Vanpey-Bücherregal bekommt Zuwachs: die neueste Veröffentlichung aus dem Norman Beckmann Verlag, “Kommunikationsdesign als Marke – Ideen zur Selbstvermarktung” von Damian Gerbaulet.
»Designer« – diese Berufsbezeichnung wird vornehmlich mit den Bereichen Mode- und Produktdesign assoziiert. Warum dies so ist, was man als Designer von einem Koch lernen kann, wieso prominente Kommunikationsdesigner rar gesät sind, und welche Wege aus dieser misslichen Lage führen, untersucht »Kommunikationsdesign als Marke«.
Gerbaulet beschäftigt sich mit Selbstvermarktung und Markenentwicklung im Kommunikationsdesign. Nach einer intensiven Untersuchung der Herkunft und des Wesens des Phänomens Marke, wird die Kommunikationsdesign-Branche auf ihre Eigenheiten und Hürden erforscht. Ausgehend von den gewonnenen theoretischen Erkenntnissen wird ein eigens entwickelter zyklischer Prozess vorgestellt, der als Leitfaden und Denkanstoß zur Markenentwicklung im Kommunikationsdesign dient. In darauf folgenden Gesprächen mit renommierten Gestaltern (u. a. Kurt Weidemann und Stefan Sagmeister) wird anhand der jeweiligen persönlichen Werdegänge und Positionen das Verhältnis von Marke und Kommunikationsdesign näher hinterfragt. »Kommunikationsdesign als Marke« gewährt längst fällige Einsichten in eine komplexe Branche, der ein »gesünderes« Maß an Selbstdarstellung gut täte. Wie immer bei Norman Beckmann exzellent illustriert.





























