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Tumblr Blog: Pornaloid – daily awesome impression
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Blogempfehlung: Planet Pulp – daily awesome impression
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Der Social Media Detektiv
Ein Beitrag in eigener Sache. In meinem anderen Leben bin ich Kommunikationsberater für digitale Medien, was ein weiteres Blog mit sich bringt. Und selbiges möchte ich mal ganz kurz vorstellen: Der Social Media Detektiv. Hier schreibe ich über alles was mit Social Media, digitaler Kommunikation, Crowdsourcing und dem Web zu tun hat. Detektiv einfach deshalb, weil für mich eine spannende Geschichte immer im Vordergrund steht, sei es im Leben, sei es bei Kampagnen, sei es im Web.
Wir sind vorrangig geschichtenerzählende Wesen, wollen uns permanent mitteilen und mitgeteilt werden, eine eigenartige Mischung aus Voyeurismus, Exhibitionismus und Teilhabe, die wohl jeder von sich selbst kennt. Und da das Web den Charakter eines sich ständig ausdehnenden, wandelnden Raumes hat (hier bitte keine Spitzfindigkeiten), in dem jeder Besuch seine Spuren hinterlässt, glaube ich, dass sich nichts definitiv festhalten, jedoch alles ableiten lässt. Auf eine solche Spurensuche begebe ich mich auf meinem neuen Blog, um Spuren des Netzes im Alltag, schlichte Indizien und in manchen Fällen auch Beweise sicherzustellen. Der Detektiv hat sein Büro gerade erst bezogen und freut sich auf euren Besuch. Auf der dazugehörigen Fanpage nehme ich jeden neuen Hinweis dankbar entgegen und wer weiß, vielleicht machen wir uns einmal gemeinsam auf die Spurensuche.
A propos, weil ich gerade beim Thema bin. Ein weiteres, sehr gelungenes Blog, das gerade das Licht des Bildschirms erblickt hat, ist vonInnen – Social Media Andersherum, auf dem der Autor Nils Kersten bewusst mit gängigen Klischees aufräumt, überkommene Vorstellungen über Bord wirft und in schwungvoll kaltschnäuziger Manier die Hypes und Codices der Social Media Welt entlarvt. Oder, um es mit den Worten seines Freundes Hauke F. zu sagen: “vonInnen ist der Eulenspiegel der Social Media Welt, ehrlich”. Ein Besuch lohnt sich, ihr werdet von seiner spitzen, ironischen Feder profitieren.
Eigenwerbung out, bitte weitermachen.
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Urban Observations: Stephanie von Beauvais
Eine neue Folge der Urban Observations von Chris Janosch Delcker, wieder einmal mit den berührenden Tunes von Keychee.
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Urban Observations: Ulli Lust
Die zweite Interviewcollage des Projekts Urban Observations ist online. Diesmal hat Janosch die Comiczeichnerin und Illustratorin Ulli Lust durch Berlin begleitet. Ihre Portraits nähren sich von der Beobachtung. Es sind zeitgenössische Charakterstudien von Menschen, die sie in der Alltäglichkeit antrifft. Je weiter diese vom gängigen Schönheitsideal abweichen, um so besser, so die Künstlerin. Sie selbst fühlt sich bei ihren Recherchen oft wie ein Jäger auf der Pirsch. Eine hochinteressante Selbstdarstellung, die einmal mehr nicht entkoppelt von Berlin als urbanem Raum verstanden werden kann. Die Collage ist wie immer sanft, respektvoll und einfühlsam – ein wenig Ruhe mit einer Prise Magie in der Hektik der Großstadt.
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Urban Observations by Chris Janosch Delcker
Heute stelle ich euch eins meiner persönlichen Lieblingsprojekte vor: Die Interviewcollagen von Chris Janosch Delcker.
Sein Projekt heisst Urban Observations, eine Online-Dokumentar-Serie, die vergangenes Jahr sechs Künstler durch New York begleitet hat: Eine Drag Queen, einen Karikaturist, eine Kuratorin, einen Regisseur, eine Autorin und einen Maler. Sie sprechen über ihr Leben, und was die Stadt für sie bedeutet. Jeder von ihnen hat eine Geschichte zu erzählen. Jeder hat eine eigene Vergangenheit. Jeder hat Träume.
Zusammen formen die sechs Videos ein Mosaik; ein Bild der Stadt New York, in Zeiten der Rezession.
Nun legt Chris seine Reihe neu auf und zwar hier in Berlin. Die künstlerischen Berufe und Berufungen bleiben gleich, die Menschen sind anders und die Stadt erst recht. So wird das Projekt um eine neue Ebene erweitert. Von dem Mikrokosmos der Menschen, die wie Spuren den urbanen Dschungel beschreiben, zum Makrokosmos der Städte, die sich als einzelne Teile in das Gesamtbild der Welt fügen. Natürlich sind es auch persönliche Zeugnisse, die der Cross-Media-Journalist Chris Janosch Delcker hier ablegt. Denn in allem ist auch seine eigene Spur enthalten, von der Auswahl der Künstler über die Photographie bis hin zu Musikauswahl, Schnitt und Veröffentlichung, alles geschieht in Eigenregie, in allem ist er als Charakter selbst spürbar.
Und eben dies macht seine Interviewcollagen so besonders, so gehaltvoll. Ich hatte die Gelegenheit, einen Abend mit Chris hier in Kreuzberg in einer Kneipe zu sprechen. Wenn man ihn trifft, fällt sofort die ruhige Aufmerksamkeit seines Wesens auf. Dies und ein reiner Idealismus, sich auf das Schöne und Gute im Leben zu konzentrieren. Er nimmt sich Zeit für seine Collagen, geht mit Ruhe und Bedacht zu Werk und nimmt dem blinden Aktionismus und der allgemein üblichen Medienhektik ihre Rasanz, ersetzt diese durch ein maßvolles Tempo und Empfindsamkeit. Seine Werke sind eine Rückbesinnung auf das Wesentliche, im Fokus steht ganz der Mensch.
VisualBlog wird von heute an jede neue Folge seines Projekts featuren. Wir beginnen mit der ersten aus der Berlinreihe: Die Drag Queen Gina Tonic aus Kreuzberg. Einmal mehr hat Chris hier die Musik von meinem Freund keychee verwendet, was mich sehr freut und großartig zusammen passt. Vorhang auf für einen weltoffenen, unverstellten Blick auf das urbane Menschsein.
Urban Observations: Gina Tonic from Urban Observations on Vimeo.
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The dullest Blog in the world: Dave Walker – daily awesome impression
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StyleSpion Relaunch
Unlängst hat der StyleSpion Kai Müller den Relaunch seines Blogs vollzogen. Das neue Gewand ist minimalistisch, sauber und auf Usability ausgerichtet. Besonders gut gefallen mir die Steuerungselemente an den Seiten (Bedienungspfeile), mit denen man schnell und unkompliziert von Beitrag zu Beitrag switchen kann, wie von Diashows (nur ohne Thumbnails) gewohnt. Das VisualBlog-Team wünscht alles Gute und weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.
Eine persönliche Empfehlung: Die Photoreihe Ísafjörður.
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Vom Bloggen und Schreiben #1
In letzter Zeit mache ich mir immer häufiger Gedanken über das Bloggen selbst. Grundsätzlich sollte sich jeder, der ein Werkzeug benutzt, und ein Blog ist in erster Linie nicht mehr als ein Werkzeug, ein Instrument zur Veröffentlichung von Inhalten eben, über selbiges Gedanken machen, reflektieren, wie es überhaupt sinnvoll genutzt werden kann und was sich damit im (nicht nur) kreativen Prozess herstellen lässt. Die Debatte verläuft sich momentan wieder in Richtung Monetarisierung. Doch zunächst sollte man ein paar Schritte zurück machen und mal überlegen, wie man das eigene Blog überhaupt nutzt, wo man sich positioniert, wie es denn so um die Qualität und Qualitätssicherung der verfassten und noch zu verfassenden Beiträge bestellt ist, ob man überhaupt schreiben kann (!) und es für absolut notwendig hält, seine Gedanken zu teilen und so weiter und sofort. Diese meine Gedankengänge werde ich zu einem anderen Zeitpunkt erschöpfend ausführen und erläutern.
Das hier ist allerdings nur ein Opener, der Prolog, das Vorspiel in der Dramaturgie meiner Blogreflektionen. Und im klassischen Sinne stelle ich zwei Protagonisten vor, die dann jedoch nur Fragment bleiben (im besten postmodernen Sinne) und an keiner Stelle mehr erwähnt werden.
Zwei Blogs, die ich täglich und sehr gerne lese sind Clients from Hell und Unhappy Hipsters. Beide sind monothematisch angelegt, beide bestehen aus sehr kurzen Episoden, beide zeichnen sich durch äußerst spitzen Humor, Ironie und die Kunst einen Gedanken kurz und schmackhaft auf den Punkt zu bringen aus. Außerdem arbeiten sie nicht auf, verteilen nicht weiter, sondern erstellen bzw. fügen eigene Inhalte zu einem bestehenden hinzu, so dass aus der Kombination etwas völlig neues entstehen kann. Beide Blogs sind kohärent und stringent, zwei Qualitätsmerkmale, die ich oft (meistens) bei dem Großteil aller deutschen Blogs die ich lese, vermisse. Hinzu kommt noch, dass beide Blogs über sich selbst hinaus weisen, in dem sie einen kritischen Blick auf die Konstruktion medialer Inhalte freimachen. Und das, wie schon gesagt, mittels Humor. Ihren Inhalt präsentieren die Blogs dann am Besten selbst:

















