Ich liebe Berlin. Und die Stadtansichten von Tim Dinter.
-
Stadtansichten | Tim Dinter
-
Song der Woche: The Incredible Herrengedeck – Berlin Stinkt
Mit Klavier, Gitarre und Kontrabass pöbeln sich die drei Berliner durch den Abend und tischen ihrem Publikum Chanson-Punk vom feinsten auf. Sie singen von Sex, Drugs und der leidigen Partyflicht, spielen belanglose Schlager, revolutionäre Arbeiterlieder oder mal eben den „Soundtrack zum Untergang der Welt“. Oft Politisch, manchmal stumpf, meistens ziemlich clever und immer komisch. via
The Incredible Herrengedeck ist Chanson-Punk aus Berlin vom Feinsten. Neben obiger Berlin-Parodie mit den tristesten Aufnahmen vom Kottbusser Tor und einer Parodie auf die Berliner Ureinwohner pöbeln die Herren in ihrem neuen Song in Hip-Hop-Style satirisch gegen die FDP – Ein Fest der gehobenen Klasse!
-
Graffitis an der Volksbühne im Prater Berlin – daily awesome impression
-
Kurzfilme im Kino: shorts attack – Heavy Christmas
Kurzfilme gehören auf die Leinwand! Darum unterstützen wir auch dieses Jahr mit großer Freude unsere Berliner Lieblingskurzfilmreihe shorts attack, die uns stets mit außergewöhnlichen Cineastenfreuden versorgt.
Die Shorts Attack-Weihnachtsgeschichte erzählt von fremd-vertrauten Wesen, von den Kumpels der Religionsgeschichte und deren modernen Inkarnationen.
Wann: Mittwoch, den 14. Dezember um 20:00 Uhr.
Wo: Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz.
und
am 18. Dezember im 19.30 Uhr im Passage-Kino in Neukölln
Hier geht es zum Programm und zu den Spielorten deutschlandweit.
-
kleinstadt prenzlauer berg – daily awesome impression
Gesehen beim Klub DerRepublik
-
VIEGA-Roadshow 2011 – daily awesome impression
Hier zur Ansicht unbedingt Fullscreen aktivieren!
-
Graffiti Fötus nach Leonard da Vinci – daily awesome impression
-
Eindrücke von der STROKE.ARTFAIR 2011 in Berlin
Zwei Etagen des neuen Berliner Postbahnhofs sind mit den Kunstwerken der Ausstellenden auf der STROKE.ARTFAIR geschmückt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Streetart bzw. urbane Kunst wirtschaftlich zu verarbeiten. Die Perspektive scheint mir eindeutig: Vermarktung. Die Künstler präsentieren sich und ihr Schaffen an weißen Trennwänden, einige gestalten ihre Bereiche detailverliebt, kreieren echte Räumlichkeit, gestalterische Mikroatmosphären. Modisch gekleidete Damen und Herren schwirren durch die Halle, in Stöckelschuhen und schwarzen Strumpfhosen schlürft die Damenwelt Cocktails und wirkt hier und da verloren zwischen dem zeitgenössischen Ausdruck von Gesellschaftskritik samt Auflagenangabe und Preisschild, Sponsorenständen und der Bar. Kunstsammler versuchen Wertsteigerungen zu berechnen, ein Bild zeigt ein kleines Mädchen, das sich aus einem Maschinengewehr formt, darunter steht “Wir wissen nichts außer der Lüge” – 680 Euro bitte!
Streetart mutiert hier zu einer Mischung aus Lifestyle Event und Kunstmarkt. Dem trägt auch die Untertiteländerung Rechnung: Kunst für das 21. Jahrhundert. Urbane Kunst war gestern, die Ästhetik wird beibehalten, die Seele trägt nun Preisschilder. Ich schaue mir die Kunst des 21. Jahrhunderts lieber auf der Straße an, dort, wo sie meiner Meinung nach hingehört.
Weitere Bilder nach dem Sprung
-
Spielplan Deutschland – Die einzigartige Bühnensimultanshow 2011
Stellen Sie sich vor, Sie gehen ins Theater und alle Stücke, die an diesem Abend in den Theatern öffentlicher Trägerschaft zwischen Aachen und Zittau zu sehen sind, werden Ihnen gezeigt. Schauspieler und Musiker springen von Genre zu Genre, Stadt zu Stadt, Inszenierung zu Inszenierung. Die ganze prächtige Gemengelage zwischen Klassikern, Uraufführungen, Liederabenden, Bürgerbühnen und Kassenschlagern wird tagesaktuell präsentiert: eine kulturelle Roadmap in schnellen Schnitten, Bruchstücken, Überblendungen – Wahnsinn eben.
Das ist Spielplan Deutschland, die einzigartige Bühnensimultanschau, die seit 2007 im Theaterdiscounter Berlin realisiert wird. Ab Ende Oktober 2011 wird sie erstmalig eine Reise durch die bisher nur abgebildeten Kulturlandschaften antreten:
28. + 29. + 30.10.2011 Theaterdiscounter Berlin
04. + 05.11.2011 Landungsbrücken Frankfurt
17.11.2011 Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
19.11.2011 Volkstheater Rostock
30.11.2011 Schaubühne Lindenfels in Leipzig
01.12.2011 Centraltheater & Skala Leipzig
09. + 10.12.2011 Schauspielhaus Hamburg
16.12.2011 Landestheater Tübingen
19. + 20.12.2011 Theaterdiscounter BerlinUnd hinter den Kulissen: http://www.spielplandeutschland.de
-
Die langsame Versteinerung des Lebens – daily awesome impression
Kürzlich habe ich diese beiden Graffitis in meiner unmittelbaren Nachbarschaft gefunden. Für mich implizieren die Bilder eine traurige, an sich selbst krankende Welt, der das Leben langsam, kalt und einsam entweicht, um schließlich ganz zu versteinern. Eine gelungene Allegorie (nicht nur) auf das obdachlose Leben in einer Großstadt.
Falls jemand den Künstler kennt, würde ich mich über eine Info in den Kommentaren sehr freuen.























