Stichwort: AVATAR

  • 10 witzigsten Avatar Videos

    Timo Maier
    10. Mai 2010, 02:17 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Film

    Da seit kurzem Avatar auf DVD in den Videotheken erhältlich ist, scheint es mir passend nun eine Zusammenstellung meiner liebsten Videoverspottungen des Films zu posten. Eines muss man diesem ja lassen, er zog eine gewaltige Rezeption nach sich. Auch wenn ich den Film nach wie vor für absolut nicht sehenswert halte, sind folgende  persiflierende Videos vielleicht die einzigen Gründe dieses Machwerk doch einmal zu schauen. Viel Vergnügen für alle Fans und Nichtfans!

    “James Cameron’s AVATAR was probably the worst blue movie I have ever seen.” Der ungekrönte König exzentrischer, bösartiger und urkomischer Filmbesprechungen in Videoformat: RedLetterMedia

    Ich bin immer noch nicht sicher, ob das Folgende ernst gemeint ist oder einfach nur verdammt überzeugend geschauspielt. So oder so genial, die Truppe hat meinen größten Respekt: Avatar als Live-Rollenspiel der Na’vi People of Hometree Wisconsin.

    Nicht minder großartig ist der Fake-Trailer zu Avatar 2: MY BIG FAT PANDORA VERSUS THE DEATHLY HALLOWS STRINKING BACK AT MURIEL’S LETHAL WEAPON: RELOADED

    Dieser Clip zeigt nun, wie es wirklich war hinter dem schönen Schein des erfolgreichsten Films aller Ewigkeit. Herrlich, wie James Cameron auf Entzug sich aufgrund seiner Spezialeffektesucht an einer dunklen Straßenecke prostituieren muss und Michael Bay sich den teuersten Blowjob der Geschichte gönnt.

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  • Visuell hervorragende Filme – Once Upon a Time in America von Sergio Leone

    Timo Maier
    29. Dezember 2009, 00:02 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Allgemein

    Obwohl es nahe liegen würde, empfehle ich diese Woche nicht AVATAR, sondern ein echtes Meisterwerk: Once Upon a Time in America von Sergio Leone (1984).

    Um das Mafia-Epos des italienischen Ausnahmeregisseurs kreisen eine Unzahl an Geschichten, Anekdoten und Mythen. Zum Beispiel wurde der Film auf Geheiß des verantwortlichen Produzenten um satte 90 Min. gekürzt und die komplexe, nicht lineare und auf Rückblicken basierende Erzählstruktur kurzerhand umgeschnitten, so dass am Ende eine vollkommen entstellte Version dem Publikum zur Uraufführung dargeboten wurde. Selbst die geniale Filmmusik von Ennio Morricone soll gefehlt haben. Mittlerweile liegt das Original (229 Min.) in einer Special Edition auf zwei DVDs vor – und jede Minute lohnt sich. Es ist nicht nur die fesselnde Geschichte, die phantastischen Schauspieler oder die brillante Photographie (nebst meisterhafter Montage im Original), die diesen Film zu einem Meisterwerk machen. Es ist besonders Leones Liebe, man könnte auch von Fanatismus sprechen, zum Detail. So hatte sich der Regisseur eine der Schlüsselszenen in einem Regenschauer ausgemalt. Nur war die damalige Technik nicht soweit, dass man der Szene aufgrund ihrer Weite einen künstlichen (nicht CGI) Regen hätte hinzufügen können. Obwohl man Leone dezent darauf hinwies, dass seine Vorstellung zu inszenieren völlig ausgeschlossen sei, gab sich dieser nicht damit zufrieden und begann die Wolken zu studieren. Natürlich hätte man die Szene einfach während eines Schauers drehen können, doch das war nicht in Leones Sinn. Denn der Regen hatte punktgenau in einer langen Szene selbst einzusetzen. So wartete man eine für die Produktionskosten nicht unerhebliche Zeit. Eines Tages schließlich, als die Wolken Leone günstig erschienen, begann der Dreh auf sein Zeichen hin und siehe da, es begann sich exakt zu dem Zeitpunkt ein milder Schauer über das Set zu ergießen, den der Regisseur im Drehbuch auch vorgesehen hatte.

    James Woods erzählt diese Geschichte im üppigen Bonusmaterial der Doppel-DVD-Edition und fügt noch voller Bewunderung hinzu: Es war als wartete Gott nur darauf, dass Sergio ‘Action’ rief, um es genau dann regnen zu lassen, wann Sergio es wollte.