48 Stunden Integration ist eine Aktion des Fotografen Masakatsu Yuasa am kommenden Wochenende in Berlin / Kreuzberg. Er möchte 400 Menschen fotografieren.
Wann? Am 23. Oktober von 20:00 bis 00:00.
Wo? Im Spätkauf Skalitzer Straße 66.
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Wer wird fotografiert?
Alle, die vorbeikommen und sich an der Aktion beteiligen wollen. Die Auswahl ist rein zufällig, jeder kann sich vor das Objektiv setzen, jeder kann Teil der Aktion werden. Rein zufällig sollen die Menschen für kurze Zeit zusammen kommen, sich ablichten lassen und wieder ihrer Wege gehen. Eine Momentaufnahme im Kontext des Lebens, alle sind recht herzlich eingeladen dem Ruf zu folgen.
Am Tag darauf, dem 24. Oktober, werden die Bilder in den Gängen der U-Bahnstation Kottbusser Tor ausgestellt. Nicht umsonst nennt der Künstler die Ausstellung eine “mit anderen Menschen”: Andere lassen sich zufällig fotografieren, wieder andere besuchen zufällig die Ausstellung – eine Aktion, die dem Moment geschuldet ist, die nichts verspricht und nichts hält außer dem Moment. Menschen sehen Menschen, schauen in fremde Gesichter, nur einen Augenblick, gehen weiter, jeder ist sich selbst der Nächstfremde, jeder ist nur einer unter Vielen. Es geht um nichts, als die Energie des Augenblicks, einen Blick zu riskieren, sich vielleicht einmal umzuschauen und im besten Fall in sich selbst zu sehen.
Was ist also zu tun? Vorbeikommen, ein Foto von sich machen lassen und weiter gehen. Vorbeischauen, ein paar Fotos betrachten und weiter gehen. Irgendetwas mitnehmen, einen Ton, eine Zeile, ein nettes Gespräch. Jeder ist herzlich dazu eingeladen teilzuhaben. Ich selbst beteilige mich mit einem Gedicht, was ebenfalls in der U-Bahnstation ausgestellt wird.
Erzählt euren Freunden davon, verteilt es in euren Netzwerken und kommt auf ein Bier im Späti vorbei.
Lasst euch für die Ausstellung 48 Stunden Integration festhalten.