Stichwort: Ausstellung

  • Faszination der Bühne – eine tolle Ausstellung endet am Wochenende

    Matias Roskos
    28. Oktober 2010, 08:11 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Hingehen. Unbedingt hingehen. Was für eine tolle, kleine Ausstellung. “Faszination der Bühne“. Ich bin ehrlich begeistert. Über 16 Jahre hinweg haben Schüler in Bayreuth gesammelt, gebastelt, geforscht, probiert, andere Barock-Bühnen in Europa bereist. Herausgekommen sind zig Modelle, mehrere funktionierende “Effektmaschinen” und eine originalgetreue Barockbühne. Wenn Schule so ist, dann ist Schule genial. Ich verbeuge mich vor dem verantwortlichen Lehrer und jedem einzelnen involvierten Schüler. Toll.

    Hier das Video dazu. Viel Spaß. Ich hoffe, ein wenig wird die tolle Atmosphäre der Ausstellung in Berlin mit transportiert. Leider endet die Ausstellung bereits am Sonntag. Also: hingehen!

  • 48 Stunden Integration – Die Ausstellung im Kottbusser Tor

    Timo Maier
    24. Oktober 2010, 20:13 Uhr, 6 Reaktionen

    Gerade fand die Ausstellung von 48 Stunden Integration in den U-Bahngängen des Kottbusser Tors in Berlin / Kreuzberg statt. Am Vorabend wurden im Späti in der Skarlitzer Straße 66 ca. 300 vorbeilaufende Menschen fotografiert. Alle die Lust hatten, hielten einen Zettel mit ihrer individuellen Botschaft vor sich und wurden von dem Fotografen Masakatsu Yuasa abgelichtet. Der Abend hat einen riesen Spaß gemacht, es wurde spontan gefeiert, man unterhielt sich auf vielen Sprachen mit völlig Fremden.

    Heute wurden die dort entstandenen Bilder eben in den Gängen der U-Bahn ausgestellt, den Passanten wurde ein wenig Hässlichkeit genommen und Entschleunigung geschenkt. Spontan fanden sich noch andere Künstler zusammen, die Gedichte, Bilder, Botschaften und Fotoarbeiten ausstellten. Die Gänge wurden einfach wild und bunt zugehangen. Eine rundum gelungene Aktion für alle und jeden, in der man einander begegnen konnte, jenseits der trockenen, stilisierten und überintellektualisierten Museumsatmosphäre: Streetart halt.

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  • 48 Stunden Integration – Fotografie im Späti

    Timo Maier
    19. Oktober 2010, 01:43 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Fotografie, Kultur

    48 Stunden Integration ist eine Aktion des Fotografen Masakatsu Yuasa am kommenden Wochenende in Berlin / Kreuzberg. Er möchte 400 Menschen fotografieren.

    Wann? Am 23. Oktober von 20:00 bis 00:00.

    Wo?  Im Spätkauf Skalitzer Straße 66.

    (Klick zum Vergrößern)

    Wer wird fotografiert?

    Alle, die vorbeikommen und sich an der Aktion beteiligen wollen. Die Auswahl ist rein zufällig, jeder kann sich vor das Objektiv setzen, jeder kann Teil der Aktion werden. Rein zufällig sollen die Menschen für kurze Zeit zusammen kommen, sich ablichten lassen und wieder ihrer Wege gehen. Eine Momentaufnahme im Kontext des Lebens, alle sind recht herzlich eingeladen dem Ruf zu folgen.

    Am Tag darauf, dem 24. Oktober, werden die Bilder in den Gängen der U-Bahnstation Kottbusser Tor ausgestellt. Nicht umsonst nennt der Künstler die Ausstellung eine “mit anderen Menschen”: Andere lassen sich zufällig fotografieren, wieder andere besuchen zufällig die Ausstellung – eine Aktion, die dem Moment geschuldet ist, die nichts verspricht und nichts hält außer dem Moment. Menschen sehen Menschen, schauen in fremde Gesichter, nur einen Augenblick, gehen weiter, jeder ist sich selbst der Nächstfremde, jeder ist nur einer unter Vielen. Es geht um nichts, als die Energie des Augenblicks, einen Blick zu riskieren, sich vielleicht einmal umzuschauen und im besten Fall in sich selbst zu sehen.

    Was ist also zu tun? Vorbeikommen, ein Foto von sich machen lassen und weiter gehen. Vorbeischauen, ein paar Fotos betrachten und weiter gehen. Irgendetwas mitnehmen, einen Ton, eine Zeile, ein nettes Gespräch. Jeder ist herzlich dazu eingeladen teilzuhaben. Ich selbst beteilige mich mit einem Gedicht, was ebenfalls in der U-Bahnstation ausgestellt wird.

    Erzählt euren Freunden davon, verteilt es in euren Netzwerken und kommt auf ein Bier im Späti vorbei.

    Lasst euch für die Ausstellung 48 Stunden Integration festhalten.

  • Mobile Fotografie als Kunstform

    Timo Maier
    19. Juni 2010, 21:37 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Allgemein

    EYE’EM ist eine Plattform für Fotografen, die mobil und ohne teure Technik ihre Bilder schießen.

    EYE’EM begreift ‘Mobile Fotografie’ als völlig neue, flexible und interaktive Kunstform. Fotografen sind nicht mehr daran gebunden, welche Kameras oder Methoden sie beim Fotografieren benutzen. Dabei entscheidet nicht etwa das neuste Handymodell über eine gelungene Aufnahme, sondern der Sinn für Komposition, Licht und das Gespür für den entscheidenden Augenblick. Der EYE’EM Award will ein Gesamtbild einer jungen kreativen Szene einfangen mit dem Ziel ‘Mobile Fotografie’ als eigenständige Kunstform zu etablieren!

    Die Plattform ist weltweit für jede/n offen und kostenlos. Die Sieger des Awards werden am 22. Juni im Rahmen der Eröffnung der EYE’EM Ausstellung in der Gallerie Schlechtriem Brothers in Berlin-Mitte bekannt gegeben, die dann noch bis zum 25. Juni andauert. Einen Fotoband wird es natürlich auch geben, der das Projekt in traditioneller Form abrundet.

    Manchen mag die kompositorische Qualität der Bilder erstaunen. Doch ist dies eigentlich wenig verwundernd, da kein noch so teueres und technisch hochwertiges Equipment das Auge und das Gespür des Fotgrafen ersetzen kann.  Womit das Projekt beweist, dass die Fähigkeit des Schöpfenden stehts im Mittelpunkt steht und die ansonsten mir so überflüssig erscheinenden Multifunktionen an einem Mobiltelefon doch zu etwas anderem Nutze sind, als dass Menschen fortwährend schlechte Bilder von uninteressanten Begebenheiten wie ihrem Mittagessen machen.

    Angefangen hat übrigens alles, als einem der Projektverantwortlichen seine Kamera geklaut wurde, und er nur noch mit seinem iPhone ablichten konnte. Da alle Mitglieder der Gruppe um das Projekt sehr fotografiebegeistert und oft unterwegs sind und darüber hinaus noch über das technologische Wissen verfügen ein solches Projekt umzusetzen, wurde aus der Not einfach eine Tugend gemacht. Und die Ergebnisse können sich, wie schon gesagt, sehen lassen.

    Ich wünsche EYE’EM alles Gute und hoffe auf weitere Ausstellungen, da ich die Erste leider verpassen werde.

  • Internationale Comicsalon Erlangen

    Timo Maier
    07. Juni 2010, 21:57 Uhr, 1 Reaktion

    Laut dasauge.de war der Internationale Comicsalon Erlangen ein Riesenerfolg. Eine wirklich schöne Entwicklung daran ist, dass Comic als Medium wie als künstlerische Gattung sich auch hierzulande immer breiterer Aufmerksamkeit erfreuen kann, und eine junge, selbstbewusste Künstlerszene in das Licht der Öffentlichkeit gerückt wird. Nächstes Jahr sind wir dann auch selbst vor Ort. Hier ein paar Impressionen von der Facebook Fanpage aus dem Album Ausstellungen:

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  • Harley & Boss – Andrea Kang and Nathan Jurevicius working on her gallery wall in 4010

    Matias Roskos
    31. Mai 2010, 06:36 Uhr, 2 Reaktionen

    Die Gallery Wall von Andrea Kang und Nathan Jurevicius im 4010-Shop is ready. Vernissage ist heute Abend ab 19 Uhr. Ich war Samstag dabei bei der Entstehung der Wand. Und ich habe ein paar Fotos mitgebracht. Viel Spaß damit.

    Und Danke an Andrea und Nathan für ein herrliches Wochenende Samstag im 4010 und gestern dann als Kontrastprogramm in Sanssouci. Love these days.

  • Andrea Kang and Nathan Jurevicius in Berlin

    Matias Roskos
    29. Mai 2010, 08:17 Uhr, 1 Reaktion

    Am Montag ist die Vernissage der Gallery Wall im 4010 im Rahmen der Webinale. Andrea Kang und Nathan Jurevicius sind am Arbeiten das ganze Wochenende über. Und ich hab es gewagt ein paar Bilder zu schießen. Mehr davon am Montag.

    4010 Berlin: Andrea Kang & Nathan Jurevicius

    4010 Berlin: Andrea Kang & Nathan Jurevicius

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  • Illustrative opens Direktorenhaus in Berlin

    Matias Roskos
    25. Mai 2010, 07:49 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur

    Ein wunderbarer Ort um Kunst zu zeigen. Viel Erfolg Jungs und Mädels mit dem Direktorenhaus mitten in Berlin! Dahinter stecken die Macher der Illustrative. Wer kommt zur Eröffnung am 28. Mai 2010?

    Illustrative opens Direktorenhaus in Berlin

    Großartige Illustration aus der Feder von Roman Bittner.

    Das Direktorenhaus is a new art space in Berlin, where a simulation of a temporary Gesamtkunstwerks, the total art work, will be explored. Here traditional art and craft methods will be coupled with analogue technology and digital media, however they will not just be limited to their aesthetic values instead this is an experimental directive with a social resonances. The Exhibitions will play cat and mouse with preconceptions and break down the boundaries between art and design.

  • Tokyo Art Directors Club Award Ausstellung

    Frank Feldmann
    10. Februar 2010, 08:20 Uhr, 0 Reaktionen

    Noch bis zum 14. Februar 2010 kann im Museum für angewandte Kunst Frankfurt am Main die Ausstellung zum Wettbewerb des Japanischen Kommunikationsdesigns besucht werden.

    Mehr als ein Jahrzehnt bevor ein Deutscher ADC 1964 in Düsseldorf gegründet wurde, formierte sich schon 1952 der Tokyo ADC, der von führenden Grafik-Designern in Japan gegründet wurde. Die Gestaltung der visuellen Umwelt spielt in Japan von jeher eine besondere Rolle und daher nimmt der japanische ADC eine ganz besondere
    Stellung innerhalb der visuellen Kommunikation ein. Er wird von nur 78 herausragenden Meistern des Fachs getragen, die streng darauf achten, nur höchste Qualität in ihrem jährlichen Wettbewerb auszuzeichnen.

    Das japanische Grafik-Design nimmt schon seit vielen Jahrzehnten eine führende Rolle ein, ist jedoch außerhalb des Landes immer noch wenig bekannt. Im Gegensatz zu anderen internationalen ADC-Ausstellungen wurde der japanische Beitrag bislang nur ein einziges Mal in den 60er Jahren in Deutschland gezeigt.

    Dem Frankfurter Museum für Angewandte Kunst, das sich seit vielen Jahren immer wieder zur Darstellung der Gestaltungskultur dieses Landes in Deutschland engagiert, ist es gelungen, diesen herausragenden Wettbewerb erneut in Frankfurt zu zeigen. Viel Zeit bleibt nicht mehr, die Schau anzusehen. Hin da!

    tokyo_adc

    tokyo adc

    tokyo adc

  • Tim Burton and the Lurid Beauty of Monsters

    Frank Feldmann
    14. November 2009, 09:05 Uhr, 0 Reaktionen

    Tim Burton gehört für mich zu den Besten. Punkt. Und ich freu mich schon jetzt auf seinen nächsten Streich. Für alle New Yorker und Jene, die vom 22.11.2009 bis 26.04.2010 im Big Apple sind ist ein Besuch im MoMA und der beiden Tim Burton Ausstellungen ein Muss!

    Tim Burton im MoMA