Stichwort: Ausstellung

  • Die Anime! Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn

    Matias Roskos
    29. November 2011, 07:49 Uhr, 0 Reaktionen

    Noch bis 8. Januar 2012 läuft in der Bundeskunsthalle in Bonn die Ausstellung “Anime! High Art – Pop Culture”. Genial, dass dieses Genre nun auch in solch einem Haus gezeigt wird.

    Leider konnte ich im Netz kaum Bilder finden. Das Fotografieren scheint verboten zu sein. Wär ja auch unclever, wenn man Visuelle Dinge fotografieren dürfte, um sie anderen zu zeigen. Dann könnten die ja Lust bekommen dort auch hinein zu gehen. Was solls. Hier das (ein wenig dröge) Video zur Ausstellung und noch ein paar Bilder, die ich finden konnte. Mein Aufruf an Euch: Wer Fotos von der “Anime! High Art – Pop Culture” findet bzw. selbst welche gemacht hat – her damit! Wir wollen sehen, was es zu sehen gibt. Für all die, die nicht nach Bonn fahren können. Gibt ja genau Manga- und Anime-Fans hierzulande.

    Gefunden auf Flickr:

    Feuervogel

    Anime in Bonn

    Und im Razyboard-Forum noch Mehr

  • Eindrücke von der STROKE.ARTFAIR 2011 in Berlin

    Timo Maier
    16. Oktober 2011, 16:49 Uhr, 4 Reaktionen
    Kategorie: Streetart

    Zwei Etagen des neuen Berliner Postbahnhofs sind mit den Kunstwerken der Ausstellenden auf der STROKE.ARTFAIR geschmückt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Streetart bzw. urbane Kunst wirtschaftlich zu verarbeiten. Die Perspektive scheint mir eindeutig: Vermarktung. Die Künstler präsentieren sich und ihr Schaffen an weißen Trennwänden, einige gestalten ihre Bereiche detailverliebt, kreieren echte Räumlichkeit, gestalterische Mikroatmosphären. Modisch gekleidete Damen und Herren schwirren durch die Halle, in Stöckelschuhen und schwarzen Strumpfhosen schlürft die Damenwelt Cocktails und wirkt hier und da verloren zwischen dem zeitgenössischen Ausdruck von Gesellschaftskritik samt Auflagenangabe und Preisschild, Sponsorenständen und der Bar. Kunstsammler versuchen Wertsteigerungen zu berechnen, ein Bild zeigt ein kleines Mädchen, das sich aus einem Maschinengewehr formt, darunter steht “Wir wissen nichts außer der Lüge” – 680 Euro bitte!

    Streetart mutiert hier zu einer Mischung aus Lifestyle Event und Kunstmarkt. Dem trägt auch die Untertiteländerung Rechnung: Kunst für das 21. Jahrhundert. Urbane Kunst war gestern, die Ästhetik wird beibehalten, die Seele trägt nun Preisschilder. Ich schaue mir die Kunst des 21. Jahrhunderts lieber auf der Straße an, dort, wo sie meiner Meinung nach hingehört.

    Weitere Bilder nach dem Sprung

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  • Fotoausstellung LOCAL: HERO

    Frank Feldmann
    02. September 2011, 09:12 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Fotografie

    Fotografie, Berlin und Heldentum. Zum fünften Geburtstag präsentiert die Bildagentur
    Shotshop in der heute beginnenden Ausstellung “LOCAL: HERO” unkonventionelle Fotografien und subjektive Welten von “Helden” aus Ihrem Portfolio. Alle Bilder sind Teil der WANTED Kollektion und exklusiv bei Shotshop.com. Lokale Helden brauchen weder Superkräfte noch ein Kostüm und sind dennoch stets im richtigen Augenblick zur Stelle. Bewaffnet nur mit Kamera, gutem Gespür und Auge für die Situation haben sich die Fotografen der Ausstellung “LOCAL: HERO” den uninszenierten Momenten verschrieben. Im Kampf gegen die Hochglanzwelt entwerfen sie eine ästhetische Gegenwelt – antiwerblich, spontan, persönlich.

    Viele der 24 ausgestellten Fotografen sind interdisziplinäre Grenzgänger zwischen Fotografie
    und Gestaltung. Als Designer haben Sie mitunter einen eigenen Blick auf die Welt, entdecken Spannendes im vermeintlich Banalen, enthüllen narrative Elemente im Zufälligen. Ihre Fotografien erzählen kleine Geschichten, handeln von den kleinen, stillen, manchmal auch lauten Helden des Alltags. Auch die Ausstellung selber ist wie eine Geschichte gegliedert. Herausgekommen ist ein assoziativ gruppierter Zyklus. 11 Stationen in 9 Räumen stehen thematisch für archetypische Stationen einer klassischen Heldenreise: Calm, Call, Refusal, Departure, Crossing, Conflict, Contest, Reward, Returning, Resurrection, Transformation. Auf 2 Etagen und knapp 300 qm Ausstellungsfläche begeben sich die Ausstellungsbesucher auf eine spannende Reise und folgen diesem dramaturgischen Grundmuster beim Durchschreiten der Räume.

    Der Blick in die Pressemappe verspricht eine großartige Ausstellung, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet!

    DATEN UND FAKTEN:
    LOCAL: HERO – Fotoausstellung
    03. bis 11. September 2011

    Veranstaltungsort:
    Esmod Haus, Görlitzer Straße 51, 10997 Berlin-Kreuzberg

    Öffnungszeiten:
    03.-04. September 2011, 16-22 Uhr
    09.-11. September 2011, 16-22 Uhr

    Eintritt frei!

  • Rural City by Evol – daily awesome impression

    Timo Maier
    08. August 2011, 09:54 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Zu sehen auf dem MS Dockville Festival in Hamburg vom 12. – 14. August in Hamburg. (via)

  • Ausstellung ROA in Skalitzers Contemporary Art

    Timo Maier
    07. August 2011, 20:30 Uhr, 3 Reaktionen
    Kategorie: Fotografie, Streetart

    Durch Zufall bin ich in eine Ausstellung des Künstlers ROA geraten. Der Urban Artist ist bekannt für seine riesigen, naturalistisch anmutenden Graffitis in schwarzweiß. Das Thema ist durchgängig von Tiermotiven bestimmt, Kreaturen, die der menschlichen Zivilisation zum Opfer gefallen sind. So muten seine Werke zuweilen sehr morbide an. Die bemalten Oberflächen bestehen aus einer Vielzahl zusammen gesetzter Türen und Klappen aller Art, die, wenn man sie wendet, die Eingeweide der Tiere zeigen. Oft sehen wir auf der Vorderseite ein in Draht gefangenes Geschöpf noch in seinem Todeskampf, auf der Rückseite schon dessen Skelett. Die Arbeiten ROA’s machen immer wieder großen Eindruck auf mich, zeigen sie doch die Kehrseite menschlich-zivilisatorischen Dranges.

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  • Ausstellung Alec Soth: Broken Manual – daily awesome impression

    Timo Maier
    19. Juli 2011, 08:35 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Fotografie, Termine

    Die Loock Galerie freut sich, ab dem 10. Juni 2011 die neue Serie Broken Manual von Alec Soth zu präsentieren. Für Broken Manual reist Soth tief in die versteckten Ecken amerikanischer Gesellschaft, um Männer zu portraitieren, die geflohen sind, sich verstecken oder den unterdrückenden Routinen des Lebens, der Zivilisation, Klassen und Verpflichtungen der Gesellschaft entkommen sind. (via)

  • Olly Moss Art Show in der Gallery 1988 – daily awesome impression

    Timo Maier
    03. Juli 2011, 09:20 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein

    Olly Moss Art Show @ Gallery 1988 from Threadless.com on Vimeo.

    Olly Moss, mein Lieblingsminimalist in Sachen Illustration, hatte gerade eine Ausstellung mit Scherenschnitten von Popkulturcharakteren.

    Blog Olly Moss: http://www.moss.fm/

    Gallerie 1988: http://nineteeneightyeight.com

  • Jan Meininghaus Ausstellung: Autobahn & The Speed Queen

    Matias Roskos
    29. Mai 2011, 08:24 Uhr, 0 Reaktionen

    Über Jan Meininghaus berichten wir immer mal wieder sehr gern hier im VisualBlog. Und es freut mich jedesmal, wenn es wieder etwas Neues zu erzählen gibt. Denn seine Sachen sind einfach nur großartig.

    Am 3. Juni 2011 startet nun eine Ausstellung mit Arbeiten von ihm in der Galerie chrom: „A U T O B A H N & T H E S P E E D Q U E E N“.

    Der Düsseldorfer Jan Meininghaus hat sich dem Pop-Surrealismus verschrieben, einer stark sub-kulturell geprägten Kunstform, die ihre Inspiration häufig in amerikanischen Medienphänomenen findet. Seine Bilder sind bevölkert von Killer-Amazonen, Muscle Cars, Pin Ups und Hot Rods, wobei die überzeichneten Protagonisten detailverliebt und handwerklich ausgefeilt in Mischtechniken aus Acryl, Collage oder Illustration dargestellt werden. Der Betrachter entdeckt in den energiegeladenen – mitunter sehr großformatigen – freien Arbeiten Einflüsse aus vielen Feldern jüngerer Populär-Kultur – von Pop-Art und Comics über B-Movies, Pulp-Literatur und Kustom-Culture. Moderne Mythen und cineastische Ikonographien, die nicht nur von der Tarantino-Generation dechiffriert werden können.

    Zu sehen sind nicht seine “klassischen” Arbeiten sondern Werke, die “nach Feierabend” entstehen. Dann malt Jan Meininghaus ganz andere Bilder, die “wie in einer wilden Verfolgungsjagd durch fünf Jahrzehnte Pop-Kultur der Plastik-Werbewelt zu entfliehen scheinen”.

    Wir wünschen allen, die sie sich anschauen können, viel Spaß! (So ein Mist, dass Bochum von Berlin so weit weg ist.)

    Jan Meininghaus Ausstellung im Chrom

  • Ausstellung Stattbad Wedding – Wedding Walls

    Timo Maier
    03. Mai 2011, 11:58 Uhr, 4 Reaktionen

    Letztes Wochenende wurden die “Türen für ein Event der besonderen Art” im Stattbad Wedding eröffnet. Unter dem Titel No More Butter By The Fishes feierte das Stattbad Wedding seinen 2. Geburtstag und stellte das neue Projekt WEDDING WALLS vor. Grund genug, mal vorbei zu schauen. Keineswegs war die Ausstellung auf die innen gelegenen Räumlichkeiten beschränkt. Den Besucher erwarteten ganz im Sinne des Titels die hergerichteten Fassaden des Gebäudes, welche flächendeckend mit Graffitis bekannter Streetartisten der Berliner Szene bedeckt waren und eine gelungene Erweiterung der Ausstellung in den öffentlichen Raum bezeichneten. Wo war Anfang, wo war Ende? Beim bemalten Flaschencontainer an der Ecke? An der gegenüberliegenden Wand? An der U-Bahn Haltestelle? Sicherlich war bei mir ein frühzeitiger Endpunkt erreicht, als ich drei Euro für eine kleine Flasche Veltins löhnen musste (im Wedding!), die mir von einem affektiert rumspackenden Typen in Sturmmaske verkauft wurde, der allem Anschein nach der überbordenden Performanz zum Opfer gefallen war. Mit großer Verspätung wurden dann die Pforten zur Vernissage um 20:00 Uhr geöffnet. Die Installation von Anna Rosznowska im Pool des Bades habe ich leider verpasst, wir wurden aber netterweise noch eingelassen, um deren Überreste zu bewundern – punktuelle Scherbenhaufen im weiten Hellblau der Beckenfliesen. Die folgende Vernissage wurde auf engstem Raum präsentiert. Ich durfte die hervorragenden Fotografien von Gert Mittelberg bewundern, sehr gelungen aufbereitet auf Leuchtwänden, die im dunklen, von metallenen Rohren durchzogenen Keller des ehem. Stadtbades eine sehr intensive Eindringlichkeit entfalteten. Auf dem Boden und in einigen Ecken angebrachte Monitore zeigten Bilder von Just, daneben ein Screening des Films Wedding Walls von Tamas Haragay, von dem man leider kein Wort verstehen konnte. Mein absolutes Highlight jedoch war ein Raum weiter hinten, klein, eng, von schwach gelbem Neonlicht erhellt, in dessen Mitte sich ein alter, schmutziger Spiegel horizontal auf Hüfthöhe aufgebahrt fand, der wiederum von drei Fruchtgummis in dessen Zentrum geziert wurde. Wie ferngesteuert bewegte ich mich mit der sinnhungrigen Bohème-Meute auf den Spiegel zu und versuchte in meinem dort erblickten Selbstbild das Wesen der Kunst neu zu entdecken – und scheiterte. Ich wusste einfach nicht, warum gerade drei Fruchtgummis im dreckig-spiegelnden Rechteck. Nach kurzer Beratung mit den Kunstkampfgenossen und Blick aufs Programm erhellte sich mein Geist: Wir waren in einen Abstellraum gelaufen.

  • Herlinde Koelbl Ausstellung in München

    Matias Roskos
    17. Januar 2011, 08:29 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Fotografie, Termine

    Bis zum 10. April 2011 läuft die nur zu empfehlende Ausstellung der deutschen Fotografin Herlinde Koelbl im Münchner Stadtmuseum. Hingehen, schauen, inspirieren lassen. 300 Bilder aus 30 Jahren. Eine großartige Retrospektive. Ein grandioses Innenbild unseres Landes, seiner Menschen. Arm wie reich.



    Wikipedia-Eintrag zu Herlinde Koelbl.