Web Designers Calendar 2008 – Webdesign zum anfassen

Bereits seit einigen Tagen kann der Web Designers Calendar für 2008 bestellt werden und ich bin wieder sehr stolz, was ich da gemeinsam mit Thomas Filip, unterstützt von Spreadshirt und dem Norman-Beckmann-Verlag, auf hochwertiges Papier gebracht habe. Die insgesamt 25 Artikel vermitteln Anregungen für den täglichen Umgang mit Ideen, Werkzeugen und Kunden, wollen Fantasie und Kreativität stimulieren und dabei helfen, im Spannungsfeld von neuen Kommunikationsformen und Technologien, von veränderten Nutzererlebnissen und User-Erwartungen, Positionen zu finden und für sich zu besetzten. Illustriert sind die Beiträge wie gehabt mit Referenzen der Autoren, herausragendem Artwork und außergewöhnlichen Webseiten der letzten Zeit.

Mit dabei sind u.a. Adhemas Batista, Rainer Michael, Dieter Rappold, Andreas Gahlert, JvM/Neckar, Scholz und Volkmer, Manuela Hoffmann und viele mehr…

Web Designers Calendar 2008

Auch wenn (oder vielleicht gerade weil?) die Arbeit des Webdesigners fast ausschließlich am Bildschirm stattfindet, ist bei vielen Designern die Liebe zum Papier, zum Gedruckten, zum Fühl- und Anfassbaren ungebrochen. So hoffen wir auch in diesem Jahr, dem Webdesigner einen Begleiter an die Hand zu geben, der gerne eingesteckt, angeschaut, durchgeblättert und beschrieben wird. Webdesign zum anfassen eben.

Jojos illustriertes Barcamp/Podcamp Berlin II.

Nach dem nun nach und nach die Fotos und Filmchen zum genialen Barcamp/Podcamp Berlin II. auftauchen, sind wir sehr froh, euch auch noch ein paar besonders kreative Momentaufnahmen der Veranstaltung präsentieren zu können. Wir hatten im Vorfeld einige unserer favorisierten Zeichner und Illustratoren persönlich zum Barcamp eingeladen und angefragt, ob sie nicht im Stile der bekannten „Gerichtsmaler“ mit Skizzenblog und Bleistift vor Ort ein paar Impressionen festhalten möchten.

Und siehe da:

Jojos illustrierter Blog

Johannes Kretzschmar ist dieser Bitte gern nachgekommen. Was mich besonders freut, da ich ein großer Fan seines Blogs bin und froh darüber war, den sympathischen Jenenser nun auch mal persönlich zu treffen.

Und auch der geniale Alcis Szabo-Reiss war im Camp. Seine Eindrücke präsentieren wir euch dann alsbald.

Webcuts.07: And the winner is ….

Nach dem im September in Hamburg und Barcelona das diesjährigen bitfilm-Festival über die Bildschirme ging, wurden nun in Berlin die Webcuts.07 verliehen. Beide Veranstaltungen supporten und prämieren den digitalen Film auf hohem Niveau, wobei der Schwerpunkt der Webcuts auf Filmen liegt, die speziell fürs Web produziert werden.
Diese Internetkurzfilme aus aller Welt begeisterten nun also das Berliner Kinopublikum und die internationalen Besucher in Second Life, wo die Show erstmals parallel gezeigt wurde. Von über 200 eingereichten Filmen boten 23 ausgewählte Beiträge junger Regisseure aus Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien, Israel, Kanada, Schottland, Schweiz, Serbien, Spanien und den USA einen spannenden Wettbewerb.

Die Jury von ausgewiesenen Medienexperten hatte es nicht leicht bei der Prämierung der gestalterisch hervorragenden Movies, die gleichermaßen von Design- und Filmstudios, aber auch als freie Arbeiten von jungen Autoren und Hochschulstudenten eingereicht wurden. Kinopublikum und die Avatare der Kinovorführung in Second Life wählten ebenso ihren Favoriten.

Der Hauptpreis in der Kategorie; „Best Film“ ging an „I lived on the Moon” von Yannick Puig (Frankreich/Spanien)

Von der ersten Sekunde an zieht „I Lived On The Moon“ durch seine außergewöhnliche Gestaltung der Charaktere, die visuelle Sprache und Symbolik in seinen Bann. Nicht zuletzt das Tempo, das einhergeht mit der Musik, machen diesen Film zu einem herausragenden Werk. Erst sehen wir die Welt nur als Puppentheater, eine Vorführung aus Papier und Pappe, beeinflusst von tibetanischer und nepalesischer Kunst und Farbwelt. Dann beginnt die Reise steil in die Höhe und wir fliegen stetig gemeinsam mit dem Jungen gen Mond. Hier zeigt 3D-Animation – jenseits des Photorealismus – seine ganze Stärke und Wirkung. Atmosphäre und Schwerkraft von Lebewesen, die man aus der Unterwasserwelt kennt, aber hier im Himmel schweben, erzeugen eine melancholische Traumwelt. Die Flucht vor den Menschen – symbolisch als Kämpfer der Sonne in bedrohlichem Rot gekleidet – gelingt nur knapp.“ So das Urteil der Jury.

Der beliebte Publikumspreis ging an Filmemacher Sheldon Lieberman aus Australien und seinen Beitrag „Global Warming“.

Alle Filme der Preisträger und Informationen rund um die Webcuts.07 könnt ihr euch natürlich auf der Webseite ansehen. Es lohnt sich!

Webcuts.07

Am 11. Oktober 07 werden die besten Internet-Kurzfilme hautnah dem Berliner Publikum im Kino CineStar/ Sonycenter am Potsdamer Platz präsentiert und weltweit für das internationale Publikum in einem Kino in Second Life. Mit ausgewählten internationalen Beiträgen aus Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien, Israel, Kanada, Schottland, Schweiz, Serbien, Spanien und den USA verspricht der Wettbewerb einen spannenden und unterhaltsamen Abend. Webcuts, 2001 als Szeneevent gegründet, übernimmt mittlerweile eine Vorreiterrolle im Reigen der Festivals, die sich mit innovativen und anspruchsvollen Filmen aus dem Internet auseinandersetzten.

Besonders gefällt mir auch, dass das keine elitäre Veranstaltung hinter verschlossenen Türen ist, sondern dass jeder dabei sein kann. Die Verleihung steigt nämlich öffentlich und die Tickets für den Webcuts.07-Award kosten moderate 7,50 €, ermäßigt 5,- € und berechtigen gleich noch zum Eintritt auf die anschließende Party. Alles natürlich nur, so lange der Vorrat reicht.

Schade finde ich wieder, dass die Veranstaltung mit einer anderen kollidiert. Wie schon im letzten Jahr – da wars es zeitgleich mit der Pictoplasma – läuft auch in diesem Jahr mit der Xtopia eine Konferenz mit ähnlicher Zielgruppe. Schön für Berlin, schade für einen wie mich, den beide Veranstaltungen interessieren. Da wünsche ich mir doch zukünftig eine bessere Abstimmung im Veranstaltungskalender.

Wie cool – Peecol – Designer Toys von eboy

Als ich die Jungs von eboy vor gut einem Jahr für den Web Designers Calendar – dessen 2008er Ausgabe übrigens in ein paar Tagen erscheinen wird – interviewt habe, fragt ich auch nach ihren Plänen für die Zukunft. Und als Fan von Designer Toys hat es mich da besonders gefreut, dass sie mir davon erzählten, bald ihre eigenen Toys an den Start bringen zu wollen. Nun ist es endlich so weit und ich bin wirklich begeistert. In Kooperation mit kidrobotund dem 3D-Artist Douglas Lassance erblicken die PEECOL’s nach und nach das Licht der Plastikwelt und lassen Sammlern wir mir das Herz höher schlagen. Die Vorlagen der Pixelkünstler aus Berlin wurden exzellent umgesetzt. Muss ich haben!

kidrobot.com/peecol/index.html


5 Jahre Spreadshirt – Wir gratulieren!

Am Samstag war es soweit – Spreadshirt interprätierte seine Geburtsurkunde und feierte seinen 5. Geburtstag in Berlin. Wir waren mit dabei und haben herzlich gratuliert. Geschäftsmodell und Erfolgsgeschichte der Shirt-Drucker aus L.E. sind ja hinlänglich bekannt. Wie auch beeindruckend – das 4.000.000 Shirt-Motiv liegt nun seit einigen Tagen auf den Spreadshirt-Servern zum Druck bereit. Wie kaum ein zweites deutsches Internetunternehmen hat Spreadshirt seinen Fingerabdruck im Web hinterlassen. Und doch ist es nun an der Zeit sich von eben jenem Fingerabdruck, dem aktuellen Logo von Spreadshirt, zu verabschieden und sich für die nächsten 5 Jahre zu positionieren.

Denn Spreadshirt soll zukünftig nicht nur mit Hilfe forensischer Mittel von potenziellen Kunden gefunden und genutzt werden, es gilt den (internationalen) Massenmarkt zu erobern. Und der Masse muss man erst mal vermitteln, was Spreadshirt so ist und was Spreadshirt so kann. Alles wunderbar nachzulesen im Spreadshirt-Blog. Können wir uns, die Spreadshirt schon seit Jahren kennen, kaum vorstellen, ist aber so. Was mit personellen Veränderungen, der Übernahme von „LaFraise“, einem Büro in Berlin und dem Relaunch der Webseite bereits begonnen hat, wird nun mit einem Open Logo Project fortgesetzt. In knapp 3,5 Wochen wurden bereits über 1.000 Vorschläge für ein Logo eingesandt, dass den neuen Slogan der Marke – „(Be) Your own Label“ – zukünftig unterstützen soll. Ich brauche ja wohl nicht extra zu betonen, dass wir solchen Projekten immer sehr aufgeschlossen gegenüber stehen, noch dazu, wenn das Projekt so aufgezogen ist wie bei Spreadshirt, es ordentlich was zu gewinnen gibt und man sich auch offen mit den Kritikpunkten an der Aktion auseinandersetzt. Noch bis zum 14.Oktober habt ihr Gelegenheit, an dem Projekt mitzumachen.

Noch mal kurz zurück zur Party. Hat Spaß gemacht. Das Kiki Bloomfeld passte als Location zu Spreadshirt wie der Print aufs Shirt und es wurden keine Mühen gescheut, den Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Freunden eine lauschige Geburtstagsparty auszurichten. Ich persönlich hätte mir ja gewünscht, dass noch ein wenig mehr Party und weniger Business stattgefunden hätte, aber da sind die Grenzen an so einem Abend halt fließend. Genau wie die Spree vor der Tür. Apropos – absolut gelungen war die Idee, mit einem kleinen Boot die Gäste über die nächtliche Spree zu schippern. Wir hatten das Glück, zusammen mit Rezzo Schlauch an Bord zu sein und konnten mit ihm ein paar spannende und auch sehr persönliche Gedanken austauschen. Wir würden uns freuen, wenn wir diesen Gedankenaustausch an anderer Stelle fortsetzen könnten… Noch mal alles Gute, Spreadshirt! Wir sehen uns in 5 Jahren. Und ganz sicher auch schon eher.

Xtopia in Berlin

Der Veranstaltungskalender verspricht einen heißen Web-Herbst in Berlin. Noch bevor wir uns am 03. und 04. November zum II. Berliner Barcamp/Podcamp treffen (wir hoffen sehr, dass wir in dieser Woche endlich die Location präsentieren können und dann auch rasch mit dem Wiki voran kommen) und dann ab 05. November auf dem Messegelände die „Web2.0 Expo“ steigt, nimmt euch Microsoft mit in die Zukunft und präsentiert auf seiner „Xtopia“ die neuesten Entwicklungen auf den Bereichen der interaktiven Werbung, des Next Generation User Interfaces und auf dem Gebiet von IPTV. Die Xtopia-Konferenz vereint Web- und Interactive Design mit Business und Development: Über drei Tage hinweg halten hochkarätige Gastsprecher vom 10.-12. Oktober im Kosmos Vorträge zur Entwicklung von Rich Interactive Applications mit Silverlight, zum Thema User Experience als strategisches Element, beleuchten neue Geschäftsmöglichkeiten für Designer im Web und auf dem Desktop und erklären effizientere Workflows. Im Business-Track präsentieren Vertreter von Startups und globalen Unternehmen beeindruckende Fallstudien aus den Bereichen IP-TV, Web-Video, Innovation Made in Germany, Web 2.x und Identity Management und mehr… Für jeden Bereich werden eigene aber auch für alle Bereiche übergreifende Vorträge angeboten. Das klingt alles sehr vielversprechend.

Schade nur, dass die bisherige Website zum Event einem cleanen Re-Design unterzogen wurde und nun ausschaut, wie Seiten zu solchen Konferenzen meist ausschauen. Die vorhergehende war originell, innovativ und hat sich wunderbar von den „0-8-15“ Business-Seiten abgehoben. Aber auch dafür soll die „Xtopia“ ja da sein: Designer, Developer und Businessentscheider sollen ihre teilweise sehr unterschiedlichen Ansätze und Kenntnisse kombinieren und gezielt vertiefen. Auf nach Xtopia!

Streetwear meets DesignSkins

Es wächst zusammen, was zusammen gehört. Wer in nächster Zeit in Sachen gestalterischem Crowdsouring mal fremdgehen möchte, dem sei der gemeinsame Contest von DeinDesign und A Better Tomorrow ans Herz gelegt. Zwei wunderbare, mit viel Herzblut und tollen Ideen geführte Plattformen, die sich nun zu einem gemeinsamen Projekt zusammengetan haben. Das passt und ist prima.

Streetart meets DesignSkins

Wir haben ja selbst vor einiger Zeit ein sehr erfolgreiches Communitysourcing-Projekt mit dem Team von Kyan Noack realisiert und offensichtlich sind die DeinDesigner auf den Geschmack gekommen. So fragt Jochen Krisch direkt mal an, „warum DeinDesign nicht gleich selber zur Crowdsourcing Plattform wird bzw. entsprechende Elemente integriert.“ Naja – in gewisser Weise haben ja beide Anbieter, DeinDesign, wie auch ABT Crowdsourcingelemente in ihre Geschäftsidee eingebaut und zum anderen gibt es halt Dienstleister, die das besser abdecken können. ;) Kooperation auf diese Art und Weise sind die beste Möglichkeit, Communitys miteinander zu vernetzen und deren Mitglieder für sich zu gewinnen. Noch dazu, wenn die Zielgruppen der Partner so ähnlich sind, wie bei ABT und DeinDesign. Davon profitieren beide Partner und auch der Teilnehmer am Projekt, der nicht nur seine 5 Minuten Ruhm im Web hat, sondern für seine Arbeit auch noch einen ansprechenden Preis mit nach Hause nehmen kann.

Ich bin sehr gespannt und freu mich auf die Entwürfe!

Wooooooow! CD-Cover Projekt geht in die nächste Runde.

Wow! Ihr habt mal wieder voll und ganz unsere Erwartungen erfüllt. Ach was sag ich – überboten! Unser CD-Cover Projekt in Zusammenarbeit mit musicpark hat gezeigt, dass sich unsere Community auch von erschwerten Bedingungen (konkrete Vorgabe, enges Zeitfenster) nicht beeindrucken lässt und erstklassige Arbeiten abliefert. Der Jury wird es sehr schwer fallen aus den exzellenten Entwürfen nun die zwei Sieger zu küren.

Natürlich interessiert uns auch, wass ihr von dem Artwork haltet – welches Cover gefällt euch am besten?

Hier gibts einen auf die Kokosnuss…

Auf vielfachen Wunsch aus unserer Community haben wir den Einsendeschluss für unser laufendes „musicpark records CD Cover“ Projekt um ein paar Tage verlängert. Ihr habt nun noch bis zum 02.09.07, 23:59 Uhr, Zeit uns einen auf die Kokosnuss zu geben und euer Artwork einzusenden. Alles weitere dazu findet ihr im Projektblog.