Kleine, feine Webpräsenz der Stuttgarter Medienagentur “MARIA“, die u.a. für die geniale “Simpleshow” und das Online-Marketing des großartigen Florian Ostertag verantwortlich zeichnen.
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Ich war bei Marcell D’Avis von 1&1
Es gibt ihn! Ja, es gibt ihn wirklich, diesen Marcell D’Avis aus der 1&1-Fernsehwerbung. Und: nein – er ist kein Schauspieler. Jede Zweifel an seiner Echtheit sind hiermit beseitigt. Er ist seit 1993 bei 1&1 und kommt aus der Kundenbetreuung. Und nun ist er „Leiter Kundenzufriedenheit“. Ein neuer Posten im Hause 1&1 und soweit ich weiß, in der gesamten deutschen Telekommunikationsbranche.
Aber gecastet wurde er dennoch. Durch Jung von Matt aus Hamburg, die verantwortlich sind für die Kundenzufriedenheits-Kampagne. Innerhalb von 1&1 castete man die passende Person. Und die Wahl fiel auf Marcell D’Avis.
Ich hatte letzten Freitag in Karlsruhe die Möglichkeit ihn und das neu gegründete Social Media Team von 1&1 kennen zu lernen. In einem längeren Beitrag auf Socialnetworkstrategien.de bin ich bereits auf die Hintergründe dieser Kampagne eingegangen und habe auch kritische Kommentare in Social Networks zu 1&1 nicht außen vor gelassen. Wer möchte, bitte gern dort weiter lesen.
Marcell D’Avis betonte, dass er sich nicht als Marketing-Aushängeschild sieht, sondern Mitarbeiter bei 1&1 ist. Und es ist ihm wichtig dort etwas zu bewegen. Intern. Seit über einem Jahr bereits schiebt er diverse Prozesse an, um die Mitarbeiter auf Qualitätsverbesserung in allen Bereichen zu trimmen. Die am 25. Dezember gestartete TV-Kampagne ist dabei extrem hilfreich. Denn die Mitarbeiter spüren nun noch deutlicher worum es geht und wie wichtig dies 1&1 ist.
Er arbeitet also weniger als Repräsentant nach außen hin, sondern kümmert sich um einen Wandel in der internen Kommunikationskultur. Kundenzufriedenheit gehört mittlerweile zu einem der drei Top-Kennzahlen für das Management von 1&1. „Und glauben sie mir, Herr Dommermuth, Gründer von 1&1 und Marketingvorstand steht zu 100% hinter diesem Projekt.“ sagte mir Marcell D’Avis im Gespräch.
Die in den TV-Spots genannte Email-Adresse erreichen täglich 3.000 bis 5.000 Emails. Diese werden – nein, nicht von Herrn D’Avis – von 30 Mitarbeitern des Teams bearbeitet. Dass es da noch nicht so ganz rund läuft, kann man in meinem Artikel auf Socialnetworkstrategien.de nachlesen.
Ich konnte es mir nicht verkneifen, ihn auf die zahlreichen Parodien auf Youtube anzusprechen. Er kennt nicht alle, hat irgendwann aufgehört alles zu schauen. Aber er nimmt es mit Humor: „Es ist doch ein positives Zeichen wenn wir wahrgenommen werden. Da muss ich halt durch.“
Marcell D’Avis betonte immer wieder, wie wichtig es ihm ist innerhalb des Unternehmens etwas zu bewegen. Nur ein Unternehmen, dass die Kundenzufriedenheit in der Zukunft ernst nimmt, hat im Bereich Service-Provider eine langfristige Chance. Dem extremen Wachstum der vergangenen Jahre muss nun eine Verbesserung der Qualität folgen. Und man glaubt es ihm, wenn man spürt, mit welchem Engagement und Emotionalität er dies vorträgt und Fragen beantwortet. Der Mann ist authentisch. Und oft genug konnte ich in der Vergangenheit nur den Kopfschütteln, wenn mir Marketing-Junkies das Goldene vom Himmel lamentierten. Bei Marcell D’Avis kommt das anders rüber.
Auch auf die Frage von Tobias Kaufmann nach dem vermaledeiten Passus mit der Vertragslaufzeit (24 Monate) und den Kündigungsfristen (3 Monate) in den AGB ging man ein ohne ablenken zu wollen. Gunter Ebeling, Leiter Kundenmanagement, betonte, dass sie um die Problematik wissen. Er wies darauf hin, dass auch eine Bahncard sich automatisch verlängert, genauso wie ein Jugendherbergsausweis oder der Handy-Vertrag. Womit er nicht ganz Unrecht hat. Die 24 Monate Vertragsdauer und die dreimonatige Kündigungsfrist mit automatischer Verlängerung geben jedem Unternehmen Planungssicherheit. So kann man es auch formulieren. Gleichzeitig sagte er aber auch: “Aber warten sie doch bitte noch ein wenig ab…“ Man sei dran am Thema und sehe die Brisanz. Ich bin gespannt. Aus meiner Sicht wird meine ganz persönliche Kundenzufriedenheit extrem steigen, wenn ich jederzeit zum Monatsende oder wenigstens Quartalsende raus könnte aus meinem Vertrag mit 1&1. Und das bitteschön unkompliziert! Darum: Macht es endlich einfacher den Menüpunkt „Kündigung“ zu finden. Kein Mensch kennt die URL vertrag.1und1.de, wo man kündigen kann. Ich kenne sie nur, weil ich schon so lange bei 1&1 bin und in der Zeit viele Domains auch wieder abgemeldet habe. Aber leicht zu finden ist der Vorgang keineswegs! Wenn man sie versteckt, haben die Leute nunmal den Eindruck, man möchte das Kündigen erschweren.
Insgesamt war es ein spannender Tag bei 1&1. Marcell D’Avis hat mich durch seine offene und ehrliche Art positiv überrascht. Kein Marketing-Geblubber, kein Abwiegeln. Nur die Bitte um ein wenig Geduld. Die sei bewilligt, in einem gewissen Rahmen.
Dem noch viel zu kleinen Social Media Team um Andreas Maurer (siehe Foto mit Andreas Maurer sowie Deborah Overstreet und Sarah Dederichs) wünsche ich viel Erfolg bei ihren Aktivitäten auf Twitter, Facebook und dem eigenen Blog. Die ersten Schritte sind getan. Nun müssen aber weitere folgen.
Mit dabei als Blogger waren neben mir Christian Harms, Pierre Schwab aus Belgien, Jan Bartels und Philipp Rodewald von Webbosaurus sowie Tobias Kaufmann.
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10 iPhone-Apps für die Zugfahrt
Zugfahrten können lang sein. Und irgendwann fängt man an sich zu langweilen. Eine Stunde Buch lesen, halbe Stunde Zeitung, 90 Minuten DVD schauen. Wobei Letzteres schon problematisch werden kann, denn nicht immer und überall gibt es Strom im ICE. Von anderen Zügen mal ganz zu schweigen. Liebe Deutsche Bahn: Es wär ein Traum, wenn es endlich ausreichend Strom für Laptops und andere Geräte gibt in euren Zügen. Wir leben im Jahr 2010.
Seit ich jedoch ein iPhone habe, ist die Chance, das mir langweilig wird auf einer langen Zugfahrt rapide gesunken. Man kann sich mit Hilfe von iPhone-Apps stundenlang beschäftigen. Bis der Akku leer ist. Womit wir wieder beim Stromproblem wären. Egal. Hier mal ein paar Apps, die ich gerade auf Zugfahrten liebe.
1. Facebook-App. Nichts geht über die App zu Facebook . Einfach großartig, was alles möglich ist. Bilder hochladen, kommentieren, suchen. Nur der Zugriff auf Gruppen funktioniert noch nicht. Und beim Bilder hochladen stürzt sie regelmäßig ab. Aber das Bild ist zum Glück immer hochgeladen.

2. Eurosport. Etliche längere Artikel zum Thema Sport. Dazu Live-Berichterstattung. Großartig! Eine meiner Lieblings-Apps. Leider fehlen einige Sportarten, die mich interessieren

3. Lux DLX. Ich spiele gern mal ne Runde “Risiko“. Verschiedene Karten stehen zur Wahl.

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Site of the Week: LEGO Click
Was tut man in den Februarferien, wenn man nicht gerade bis zu den Knien im Schnee steckt? Genau – man steckt bis zu den Knien in LEGO. Einfach ein geniales Spielzeug, dass Fantasie und Kreativität fördert und immer wieder neue Ideen frei setzt. Kongenial dazu passend: LEGO Click. Eine Plattform auf der LEGO deinen kreativen Ideen via Twitter und flickr Raum gibt. Sei inspirierend, lass dich inspirieren. Wunderbar. Und bei LEGO so naheliegend. Schauen wir mal, wie die Idee von den Millionen LEGO-Enthusiasten aufgenommen wird. Die Webseite und der ins Thema einführende Stop-Motion-Film sind schon mal großartig!
Find your inspiration! -
Neuer 1&1-Kundenservice getestet
Im Fernsehen sagt uns der neue “Leiter Kundenzufriedenheit bei 1&1″ – Marcell D’Avis – ja, wir sollen ihn persönlich kontaktieren, wenn wir Probleme haben (siehe Video ganz am Ende). Wollte ich machen. Denn ich hatte mächtige Probleme letzte Woche. Ich bekam anderthalb Tage keine Emails mehr auf meinen Business-Account. Sehr sehr unpraktisch. Erst dachte ich an einen temporären Serverausfall. Aber alle Domains funktionierten. Und meine Kollegen hatten keinerlei Probleme mit dem Firmen-Email-Account. Das machte mich stutzig.
Ich ging dann aber doch in meinen 1&1-Account und klickte in die dortige Hilfe. Und fand sofort einen direkten Ansprechpartner (siehe Bild). Das fand ich ehrlich gesagt ziemlich cool!
Das machte mir 1&1 gleich noch ein Stück sympathischer. Aber ich bin über die vergangenen Jahre sowieso recht zufrieden mit unserem Business-Account dort. Auch wenn immer wieder andere sagen: “Was, ihr seid bei 1&1?” Ja, sind wir. Weil unsere Seiten in dieser ganzen Zeit nur extrem selten offline waren. Und das ist super wichtig für uns.
Und wie wurde mir nun vom neuen 1&1 Kundenservice geholfen?
Ein kurzes Fazit vorweg. Dann die Details
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Web Designer´s Sketchbook – Gestaltung braucht Freiraum
Gestaltung braucht Freiraum, denken sich Thomas Filip, Felix Schrader und ich und wir möchten diesen Freiraum mit dem WEB DESIGNERS SKETCHBOOK schaffen. Auf 176 Seiten, im praktischen Format und auf hochwertigem Papier findet sich Platz für die Sammlung von Ideen, Scribbles und Notizen rund um die eigenen kreativen Projekte. Der damit einhergehende kreative Prozess wird von 23 thematischen Artikeln unterstützt, die neben dem notwendigen Platz für’s „Sketching“ – inspirierende Überlegungen und Arbeiten von Meinungsmachern, Web-Designern und Künstlern aus verwandten Disziplinen vorstellen und praktisches, Design-bezogenes Know-How vermitteln.
Die Texte geben Anregungen für den täglichen Umgang mit Ideen, Werkzeugen und Kunden, wollen Fantasie und Kreativität stimulieren und dabei helfen, im Spannungsfeld von neuen Kommunikationsformen und Technologien, von veränderten Nutzererlebnissen und User-Erwartungen, Positionen zu finden und für sich zu besetzten.
Dafür konnte eine Reihe erstklassiger Autoren gewonnen werden, die in ihren Artikeln die Vielfalt der Themen vor Augen führen, mit denen man sich heute auseinandersetzen sollte und muss, wenn man für das Web oder mit dem Web arbeitet. Ein Thema das dabei immer wieder kehrt, ist die Frage, woher Inspirationen genommen werden und wie damit verantwortungsvoll und professionell umzugehen ist. Die Artikel regen dazu an, sich mit dem Stand der Dinge im Webdesign und Web2.0 auseinanderzusetzen, eigene Meinungen zu spiegeln und zu diskutieren und in die eigenen Arbeiten einfließen zu lassen.
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Twitteratur von Tiny Tales
Von Twitter hat mittlerweile fast jeder schonmal gehört. (Wer mag, kann mir übrigens gern followern). Hier nunmal Twitteratur:
Die Münze landete auf seinem Handrücken. Zahl. Carl Benz seufzte. Das Automobil also. Er zerknüllte die Skizze mit dem Teleporter.
von Tiny Tales.
Erstaunlich, was in 140 Zeichen geht.
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Ein paar Worte zum Relaunch bei Facebook
Vor ein paar Tagen hat das weltweit größte und erfolgreichste Social Network Facebook einen Relaunch vollzogen, der bei vielen Nutzern erstmal nicht nur positive Resonanz hervor rief. Aus meiner Sicht – ich nutze Facebook sehr viel – sind die Änderungen (nach einer ersten Eingewöhnungszeit) jedoch absolut sinnvoll und ein weiterer Schritt in genau die richtige Richtung.
Zum einen baut man sein Alleinstellungsmerkmal auch gegenüber Twitter wieder weiter aus, in dem man dem Livestream einen “Neuigkeiten-Stream” an die Seite stellt, der verhindert, dass die Nachrichten nur noch so durchrauschen. Man bekommt damit etwas mehr Relevanz.
Außerdem kann man sich nun den Stream seiner Fanpages und Gruppen wie vor allem auch einen Stream für eingerichtete Kontaktlisten anzeigen lassen. Ein super Feature, dass ich schon jetzt sehr liebe.
Und letztendlich wurden die Gruppen extrem aufgewertet. Super!
Mehr Details findet ihr bei Interesse in meinem Artikel auf Socialnetworkstrategien.
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The hottest iPhone-App on Earth
Überall im Netz findet man Listen mit den spannendsten, witzigsten, sinnvollsten oder auch sinnfreiesten Apps fürs iPhone. Dieser Schachzug von Apple, zusätzliche Apps fürs iPhone von Fremdentwicklern entwickeln zu lassen und dann gemeinsam damit Geld zu verdienen, hat sich als genial herausgestellt.
Die Frage nach der heißesten iPhone-Application lässt sich seit wenigen Tagen recht einfach beantworten: Seduce a SuicideGirl.
Suicide Girls ist eines der wohl im Mainstream unbekanntesten und dennoch sagenhaft erfolgreichen Community-Projekte im Netz. Es gibt nur eine Premium-Mitgliedschaft. Free ist dort nix. Aber das ist auch gut so. Denn es gibt dort extrem gut gemachte Fotostrecken von Punk Rock und Gothic-Girls, fast immer gepierct und tätowiert. Alles extrem freizügig, aber nie porno. Immer hart an der Schmerzgrenze. Das aber sehr gekonnt und fototechnisch auf hohem Level. Eine Fun-Community für Mädels, die nicht mit Barbie spielen und sich gern zeigen vor der Kamera. Und für Leute, die auf tätowierte, gepiercte Mädels und gute Fotostrecken stehen.
Und nun gibt es von den Suicide Girls eine der innovativsten Apps, die ich kenne. Nicht einfach nur, weil sie sexy ist. Okay: Sex sells. (Fast) immer. Das coole an dieser App, die übrigens 0,79 Cent kostet, ist, dass sie interaktiv ist! Zumindest in Ansätzen. Man hat immer wieder die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten (siehe Screenshot), wie die Videostory weitergehen soll. Viel mehr ist das (vorerst) nicht. Aber das macht Laune, ist witzig.
So werden mit großer Sicherheit viele Apps in der Zukunft aussehen! Eine witzige, gut produzierte Videostory. Und diese dann interaktiv angereichert. Theoretisch kann man aus solch einer App auch auf Webseiten verlinken oder direkt Dinge aus dem Video heraus bestellen. Alles machbar. Suicide Girls ist hier also nicht allein “hot”, sondern auch noch deutlich innovativer als so viele andere bisher.





























