Kategorie: Web 2.0

  • Trolle, ihr könnt uns mal

    Matias Roskos
    10. Mai 2013, 19:47 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Allgemein, Fun, Web 2.0

    Es war ein Quantensprung in der Trollforschung. Was da am Mittwoch-Morgen ab 10 Uhr auf der re:publica auf Stage 6 geschah. Und ich war mit dabei. Und musste auf Socialnetworkstrategien.de auch umgehend live darüber bloggen.

    Die Forschungsarbeit von Linus Neumann und Michael Kreil bringt zweifelsohne Blogger, Forenbetreiber und Communitymanager Jahrzehnte voran. Denn mit Hilfe der dort präsentierten Trolldrossel wird den Trollen im Netz nahezu der Garaus gemacht.

    Keine Chance für Trolle. Dank der Trolldrossel. Ein Traum!

    Hier der gesamte Vortrag. Sind dreißig Minuten. Aber es lohnt sich sowas von. Nicht allein wegen der Trolldrossel. Auch alles andere ist extrem unterhaltsam. Und dadurch nicht allein für Foren-Admins und Communitymanager eine große Freude.

  • Das Twitter-Logo – So hätte es auch aussehen können

    Matias Roskos
    24. Januar 2013, 14:27 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0

    Nett zu sehen. Scribbles für das Twitter-Logo. Aus dem letztendlich der blaue Vogel wurde.

    via slate.com.

  • iD-institute für Kreative startete in Deutschland

    Frank Feldmann
    16. Februar 2012, 08:55 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0

    Ein weiteres spannendes Projekt möchte von der Kreativhauptstadt Berlin aus die Welt erobern und Designer verschiedenster Richtungen mit potenziellen Auftraggebern zusammen bringen: Mit dem iD-institute präsentieren die Designunternehmer Regina und Wolfgang Hanke ihre Vision eines International Design Institute. Die neuartige Suche das Design Directory ermöglicht es Unternehmen ohne hohen Aufwand den passenden Designer zu finden. Zum Launch in Hong Kong kann die Privatinitiative 1.145 Designer aus acht Ländern, sowie zahlreiche öffentliche Organisationen und weltbekannte Universitäten präsentieren. Internationale Agenturen und Marketingfachleute unterstützen ebenfalls das Projekt.

    Lokale, kundenspezifische Authentizität gewinnt immer mehr an Bedeutung auf den weltweiten Märkten. Diese Entwicklung stellt Designer und Unternehmen vor neue Herausforderungen und bietet so Chancen. Das iD-institute versteht sich als Informationszentrum in dem Auftraggeber Kreative mit lokalem Marktverständnis finden können, die ihnen so den Einstieg in diese Märkte ermöglichen. Kreativprofis bieten wir die Möglichkeit, ihr professionelles globales Netzwerk auszubauen, KnowHow zu erwerben und einen ersten Schritt zu Sicherung ihrer IP-Rechte zu tätigen“, beschreibt Regina Hanke, CEO des iD-institute, die Idee. Um dies zu erreichen, musste eine einfache, global verständliche Suche programmiert werden. “Die Unterschiede in der Cultural DNA sind gewaltig. Für uns war es eine Herausforderung diese verschiedenen Kommunikationsund Produktverhalten in einer Website zu vereinigen“, erläutert Hanke den Prozess. Schließlich wurde eine simple Nutzerführung gewählt, bei der sich der User zunächst für ein Land entscheidet. Durch den Klick auf das Ländersymbol gelangt dieser in die eigentliche Directory und sieht hier auf einen Blick alle Designer, Institutionen und Universitäten, die bereits eingetragen sind. “Die Previews erscheinen automatisch per Mouse-over. Interessante Designer kann man mit einem Earmark-Icon markieren. In der Vorschau werden immer die gesamten Kontaktdaten des Designers angezeigt, sowie, je nach Größe, eine Übersicht über dessen Auszeichnungen, Publikationen und Referenzen“, erläutert Wolfgang Hanke, Co-Gründer und digitales Mastermind des iD-institute, die Funktionsweise der eigens programmierten Directory.

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  • Community Camp am 29./30.10.11 in Berlin

    Frank Feldmann
    19. September 2011, 14:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Termine, Web 2.0

    Zum mittlerweile vierten Mal treffen sich Ende Oktober in der Cimdata Medienakademie in Berlin Communitymanagerinnen und Communitymanager aus ganz Deutschland in entspannter Barcamp-Atmosphäre auf dem Community Camp (#ccb11) zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch.

    Gegenstand dieses Themencamps sind alle Fragen rund um das technologisch geprägte, vor allem aber sozial bedeutsame Beziehungsgeflecht, das zwischen Plattformbetreibern und sozialen Netzwerken sowie zwischen den einzelnen Netzwerkmitgliedern untereinander besteht. Im Mittelpunkt des CCB stehen Aspekte wie Besucherbindung, User-Loyalität, Community Affinität, Community Building, Community Metrics, Mitgliederaktivität, Differenzierung nach Zentrum und Peripherie, Binnenhierarchisierung, Identifikationsgrade, Abwanderbereitschaft, Verlustängste, Verteidigungsbereitschaft, Corporate Blogs, Unternehmenskritik, Zensur etc.

    Wir haben das Camp im Jahre 2008 mit initiiert und gehören ununterbochen mit zum Organisationsteam. So auch in diesem Jahr. Gemeinsam mit Partnern wie Tchibo Ideas, MOTOR-TALK, w2on und Intel freue ich mich auf zwei interessante und informative Tage und hoffe wir sehen uns da. Seit heute ist die Anmeldung geöffnet.

  • webinale 2011 | the holistic web conference

    Frank Feldmann
    07. April 2011, 08:42 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Termine, Web 2.0, Webdesign

    Business, Design und Technology sind die drei grundlegenden Pfeiler für Erfolg im World Wide Web. Die webinale hat sich diesen drei Pfeilern seit der ersten Konferenz im Jahr 2007 verschrieben. Seitdem wird das Internet auf der Webkonferenz holistisch, ganzheitlich betrachtet und durchleuchtet. Die webinale konzentriert sich nicht auf einzelne Fragmente, sondern hat stets das große Ganze im Blick.

    Der webinale gelingt damit ein Brückenschlag zwischen Designern, Webentwicklern und Managern wie sonst keiner anderen Veranstaltung. Dabei fokussiert sie sich nicht allein auf das Heute – die webinale greift immer auch die Zukunft vorweg, zeigt Trends auf und liefert heute bereits die Antworten auf die Herausforderungen von morgen. Vom ersten Jahr an unterstützen wir die Konferenz als Medienpartner und freuen uns bereits wieder auf informative und inspirierende Stunden in Berlin.

    Die webinale findet an drei Tagen (30. Mai bis 01. Juni 2011) statt und bietet über 60 Sessions, Workshops und Keynotes. Als Teilnehmer der Konferenz habt ihr die Möglichkeit, euch euer individuelles Programm aus der Fülle der Angebote zusammenzustellen. Zudem könnt ihr auch die parallel veranstaltete RailsWay Conference für die Webentwicklung mit dem Ruby-on-Rails-Framework besuchen – ohne zusätzliche Kosten.

    Bei Anmeldung bis zum 21. April 2011 können sich die frühen Vögel noch den Frühbucherpreis schnappen und bei Buchung von drei Konferenztagen erhaltet ihr ein Notebook gratis! Das Intellibook-Notebook mit 1024 MB RAM, 250 GB Festplatte, 1,6 GHz Taktgeschwindigkeit und 10 Zoll Display.

    Wir sehen uns auf der webinale!

  • Die haptische Suchmaschine – das Web-Adressbuch des m.w. Verlages

    Frank Feldmann
    24. März 2011, 20:44 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0, Webdesign, Werbung

    Neulich bei meinem Vater im Arbeitszimmer. Ich räumte mal wieder sein Notebook auf, als ich auf einem Stapel Zeitschriften ein Buch entdeckte, dessen Cover mir vertraut vor kam – “Das Web-Adressbuch für Deutschland 2011“. “Tolles Buch!”, meinte mein alter Herr. Er habe schon viele gute Hinweise entdeckt und schmökere immer mal wieder gern darin, wenn er im Internet auf der Suche nach Informationen zu einem bestimmten Thema sei. Er kommt damit schneller klar als mit Google und findet vor allem besser relevante Ergebnisse.

    Sieh mal einer an, dachte ich und es fiel mir ein, dass mir der m.w. Verlag vor einiger Zeit ein Rezensionsexemplar eben genau jenes “Webadressbuchs für Deutschland” zugeschickt hatte. Mit der Bitte, es vorzustellen. Obwohl ich Bücher übers Web und vor allem auch Webdesign sammle und mit dem “Web Designers Calendar” und dem “Web Designers Sketchbook” selbst Publikationen zu dem Thema veröffentlichte, fand ich zu diesem Werk seinerzeit keinen rechten Zugang. Zu selbstverständlich war und ist es für mich, bei Recherchen auf die gängigen Online-Tools und Suchmaschinen zurück zu greifen, was ich auch unseren Lesern unterstelle. Doch jetzt hatte ich meinen Aufhänger zum Buch und komme dem Wunsch des m.w.Verlages gern nach. Und nein – wir bekommen kein Geld dafür.
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  • Flatterball – Podcast für europäische Fußballkultur

    Timo Maier
    24. Februar 2011, 20:59 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Kultur, Web 2.0

    Flatterball, der wohl interessanteste, sympathischste und einfach beste Audio-Podcast zur Fußballkultur Europas (wobei der Akzent auf Kultur liegt), widmet sich mit seiner neuen Folge einem ernsten und schwierigen Thema: Homophobie im Fußball. Wie problematisch das Thema im deutschen Lieblingssport ist und im öffentlichen Diskurs noch längst nicht angekommen, im gesellschaftlichen Sinne also steinzeitlich (mann muss sich hier wirklich mal schämen), führt die Sonderausgabe sensibel und auf der Suche nach Lösungsansätzen gekonnt vor Augen und Ohren.

    Aus Anlass eines besonderen Geburtstages gibt es heute eine ganz besondere Folge. Justin Fashanu, der erste schwule Profifußballer, der sich während seiner aktiven Zeit outete, wäre am vergangenen Samstag 50 Jahre alt geworden.

    Aus diesem Anlass haben wir den ersten offen schwulen deutschen Fußballer zum Gespräch geladen. Mit Marcus Urban sprechen wir nicht nur über die tragische Figur Justin Fashanu, wir finden auch Zeit für Marcus Urbans ganz eigene Biographie: Seine Zeit als Jugendauswahlspieler in der späten DDR, seine aufsehenerregende Buchveröffentlichung “Versteckspieler” von 2008, sein privates und sein öffentliches Coming Out.

  • Impressionen von der Eröffnung der transmediale

    Timo Maier
    02. Februar 2011, 19:42 Uhr, 4 Reaktionen

    Gestern abend war ich bei der Eröffnungsveranstaltung der transmediale und habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht.

    Großartig fand ich den musiklaischen Act Crowd vs the DJ | Christopher Doering & Jay Cousins. Die Künstler haben zu ihrer Performance auf einer Leinwand eine Art digitales Nagelkissen projeziert. Die Besucher konnten sich auf ein Podest zwischen Band und Leinwand stellen und sich rythmisch zur Musik bewegen. Die Bewegungen formten sich dann in Echtzeit auf dem Nagelkissen aus. So wurde der Besucher zum VJ durch seine Bewegungen und interagierte mit der digitalen Erweiterung des Raums.

    Drei Monitore zeigten im Loop die Funktionsweise der Graffiti Analysis / Graffiti Markup Language, ebenfalls ein sehr cooles Projekt, dass außerdem für die Open Web Awards nominiert ist. “Die GML ist eine Software für Graffitikünstler, mit der sie ihre Schreibgesten archivieren, analysieren und weiterverarbeiten können.”

    Mein absolutes Highlight war jedoch eine eher klassische Installation von Reynold Reynolds: Labor Berlin #4: “The Secrets Trilogy”. In mehreren Räumen, die wiederum mit mehreren Leinwänden bestückt waren konnte man einen Experimentalfilm sehen. Die Räume waren komplett schwarz und leer. Im ersten Raum angekommen, wobei man selbst entschließen musste, wo denn der Anfang sei, lief ein Film auf einer Leinwand. Entgegen der Sehrichtung lief der gleiche Film, jedoch ein anderer Erzählstrang, auf einer weiteren Leinwand hinter oder seitlich der Betrachter, so dass man seine Blickrichtung jederzeit wählen musste. Nie liefen alle Leinwände gleichzeitig. In den anderen Räumen spielten andere Teile des Films, die alle in formellem und inhaltlich symbolischem Zusammenhang standen, auch durch die Wiederkehr einer bestimmten Frauenfigur. Man musste sich den Film also räumlich wie auch zeitlich selbst organisieren. Die Bilder waren enorm intensiv, ästhetisch hoch anspruchsvoll. Auf der reinen Formebene wurde ebenfalls über Zeit reflektiert, da die Darstellung sehr langsam gefilmt und anschließend zeitgerafft wurde. Diese Sequenzen wurden wiederum mit Slow-Motion-Aufnahmen kombiniert. Daraus ergibt sich ein sehr spezieller Bilderfluss, der, obwohl flüssig, auch immer abgehackt und unterbrochen wirkt. Man kann sich das wie eine Reihung von Einzelbildern vorstellen, ähnlich einem Stop-Motion-Film, bei gleichzeitig ruhigen und sanften Kamerafahrten und -schwenks. Hier verbrachte ich den Großteil des Abends.

    Ein sehr schönes und inspirierendes Erlebnis. Anders als im typischen Museumstrott, sind die Installationen allesamt auf Partizipation angewiesen, der Besucher wird Teil des Kunstwerks, beeinflusst und verändert es. Ob beim nicht digitalen Flötenschnitzen aus Karotten oder der persönlichen Emotionsschau am Rechner, die dann von einer Ausdruckstänzerin direkt mitverarbeitet wird, alles dreht sich um Teilnahme, Mitbestimmung, Kollektivität – das Kunstwerk für sich allein hat keinen Bestand. Der digitale Ausdruck eines edlen Gedankens.


  • Mundraub – daily awesome impression

    Timo Maier
    14. Oktober 2010, 12:21 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0

    Übersichtliche Google Map zu frei verfügbarem Obst und Gemüse. Zur Partizipation wird ermuntert, zum Mundraub eingeladen. Aber höflich, mit Verantwortung und Verstand.

  • Site of the Week: LEGO Click

    Frank Feldmann
    03. Februar 2010, 17:48 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Web 2.0, Webdesign

    Was tut man in den Februarferien, wenn man nicht gerade bis zu den Knien im Schnee steckt? Genau – man steckt bis zu den Knien in LEGO. Einfach ein geniales Spielzeug, dass Fantasie und Kreativität fördert und immer wieder neue Ideen frei setzt. Kongenial dazu passend: LEGO Click. Eine Plattform auf der LEGO deinen kreativen Ideen via Twitter und flickr Raum gibt. Sei inspirierend, lass dich inspirieren. Wunderbar. Und bei LEGO so naheliegend. Schauen wir mal, wie die Idee von den Millionen LEGO-Enthusiasten aufgenommen wird. Die Webseite und der ins Thema einführende Stop-Motion-Film sind schon mal großartig!
    Find your inspiration!

    LEGO Click