Vom 20.-22. November findet in Düsseldorf erstmalig die beyond tellerrand Konferenz statt. Mit Marc Thiele steht der Macher der FFK, der seit Jahren etablieren Flash-Konferenz in deutschen Landen, auch hinter dieser neuen Konferenz. Von daher war ich doppelt neugierig. Und freue mich über dieses Interview. Here we go:

Hallo Marc,
eine neue Konferenz. Wieso? Was ist dein Anliegen? Warum hast du “beyond tellerrand” aus der Taufe gehoben. Erzähl mal.
Hi Matias,
hui… wo soll ich da Anfangen? So neu ist ja die beyond tellerrand gar nicht mehr. Bereits Anfang des Jahres habe ich einen Event zum Thema “mobile” unter dem Label veranstaltet und auch die diesjährige FFK im April lief schon darunter. Das ursprüngliche Ziel was wir – seinerzeit noch mit Sascha – verfolgten, war es, einen Namen zu schaffen, der unabhängiger ist, als es das Flashforum zwangsläufig sein kann. Nicht, weil ich Flash nicht mehr mag oder es out ist, sondern vielmehr, weil mich schon immer mehr Dinge als nur Flash interessiert haben. Das und der Fakt, dass wir mit der FFK einen Event für und mit wundervollen Leuten geschaffen haben, lies mich zu der Frage kommen “Schafft man es auch in anderen Bereichen einen Event zu veranstalten, der denselben Geist und dieselbe Atmosphäre hat wie die FFK?“. Und ich hoffe ich kann dir diese Frage nach dem 22.11. mit einem “Ja” beantworten.
Mit FFK hast du ja nun schon langjährige Erfahrungen sammeln können. Wird es die FFK nicht mehr geben? Und was nimmst du an Bausteinen mit hinein in “beyond tellerrand”?
Ja die FFK fand dieses Jahr zum elften Mal statt. Und klar wird es Sie weiterhin geben. Eben auch unter dem Dach der “beyond tellerrand” Reihe. Das Konzept bleibt dabei gleich: Ein spannender, inspirierender und lehrreicher Mix aus Vorträgen auf Englisch und Deutsch. Wie ich es auch immer wieder auf der FFK sage, denke ich, dass die Community im deutschsprachigen Raum unübertroffen großartig ist. Es macht so viel Spaß die Leute jedes Jahr zu sehen und ich finde, ich bin diesen Leuten schuldig auch weiterhin so großartige Menschen wie Joa Ebert oder Frank Reitberger auf die Bühne zu holen. Denn ich denke es gibt noch jede Menge unentdeckte Talente. ;)
An bestimmten Bausteinen wird nichts 1:1 übernommen und dennoch steckt natürlich meine Handschrift in der Veranstaltung. Ich möchte eine professionelle Konferenz und Workshops mit hochwertigen Inhalten schaffen, in der zu erkennen ist, dass alle Beteiligten, das heißt die Sprecher und auch ich als Veranstalter, mit Herz bei der Sache sind. Und ich hoffe, dass sich das unter anderem daran erkennen lässt, wenn man das Line-Up im November unter Berücksichtigung der Eintrittspreise sieht.
Der erste Tag ist ausschließlich auf Workshops ausgerichtet. Was erwartet die Teilnehmer dort?
3 extrem geniale Workshops. Simon Collison, Jeremy Keith und Seb Lee-Delisle werden drei total unterschiedliche Themen abdecken, sodass es schon fast schade Mehr