Ob Mobiltelefone, Leuchten, Notizbücher oder Regalsysteme – die Objekte, die uns umgeben, sind gestaltet. Ihr Design prägt unseren Alltag. Unsere Lebensweisen und Nutzungsgewohnheiten können umgekehrt neue Nachfragen generieren und so neue Produktentwicklungen auf den Weg bringen. Das gestern begonnene DMY International Design Festival zeigt die Manifestationen dieses konstanten Prozesses, dem die Gestaltung von Objekten und den uns alltäglich umgebenden Gegenständen unterliegt, in einer umfangreichen Ausstellung gegenwärtigen Produktdesigns.
In den großflächigen Hangarn des Flughafens Berlin Tempelhof präsentiert das DMY International Design Festival 2010 experimentelle Prototypen und inspirative Objekte von mehr als 400 internationalen Designern. Auf 11.000 Quadratmetern zeigt die Ausstellung sowohl neue Produkte international renommierter Designer, Designstudios und Firmen als auch experimentelle Prototypen aufstrebender Talente. Die Teilnehmer der Ausstellung werden auf Empfehlung einer internationalen Festival-Jury ausgewählt bestehend aus Jerszy Seymour (Jerszy Seymour Design Workshop), Werner Aisslinger (Studio Aisslinger), Jurgen Bey (Studio Makkink&Bey), Hella Jongerius (Jongeriuslab) und Patrick Reymond (Atelier OI). Über die Teilnehmer hinaus bestimmt die Festivaljury die DMY Award-Gewinner und vergibt die Preise auf der DMY Award-Verleihung in Kooperation mit dem Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung. Sowohl die Ausstellungen als auch das Symposium des Festivals fokussieren auf innovative, konzeptuelle und inspirative Designansätze, die Design weniger als dekorative Disziplin verstehen, sondern seine Fähigkeit vermitteln, alltägliche Nutzungs- und Lebensweisen zu reflektieren und zu gestalten.








Am Bauhaus Dessau gibt es seit 10.04 die Internationale Bauausstellung Stadtumbau 2010 mit dem Thema „Weniger ist Zukunft“. Das Motto ist akutes Programm, gibt es doch in der Republik einige Städte die sich in einem starken Schrumpfungsprozess befinden. Wachstum und Schrumpfung sind weder gut noch schlecht, sondern Zustände mit denen wir (bzw. hier der Städtebau) zurecht kommen müssen. Die Ausstellung widmet sich speziell dem demographischen Wandel in 19 Klein- und Mittelstädten in Sachsen-Anhalt. Auf der 

















