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Graffiti Fötus nach Leonard da Vinci – daily awesome impression
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Eindrücke von der STROKE.ARTFAIR 2011 in Berlin
Zwei Etagen des neuen Berliner Postbahnhofs sind mit den Kunstwerken der Ausstellenden auf der STROKE.ARTFAIR geschmückt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Streetart bzw. urbane Kunst wirtschaftlich zu verarbeiten. Die Perspektive scheint mir eindeutig: Vermarktung. Die Künstler präsentieren sich und ihr Schaffen an weißen Trennwänden, einige gestalten ihre Bereiche detailverliebt, kreieren echte Räumlichkeit, gestalterische Mikroatmosphären. Modisch gekleidete Damen und Herren schwirren durch die Halle, in Stöckelschuhen und schwarzen Strumpfhosen schlürft die Damenwelt Cocktails und wirkt hier und da verloren zwischen dem zeitgenössischen Ausdruck von Gesellschaftskritik samt Auflagenangabe und Preisschild, Sponsorenständen und der Bar. Kunstsammler versuchen Wertsteigerungen zu berechnen, ein Bild zeigt ein kleines Mädchen, das sich aus einem Maschinengewehr formt, darunter steht “Wir wissen nichts außer der Lüge” – 680 Euro bitte!
Streetart mutiert hier zu einer Mischung aus Lifestyle Event und Kunstmarkt. Dem trägt auch die Untertiteländerung Rechnung: Kunst für das 21. Jahrhundert. Urbane Kunst war gestern, die Ästhetik wird beibehalten, die Seele trägt nun Preisschilder. Ich schaue mir die Kunst des 21. Jahrhunderts lieber auf der Straße an, dort, wo sie meiner Meinung nach hingehört.
Weitere Bilder nach dem Sprung
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Die langsame Versteinerung des Lebens – daily awesome impression
Kürzlich habe ich diese beiden Graffitis in meiner unmittelbaren Nachbarschaft gefunden. Für mich implizieren die Bilder eine traurige, an sich selbst krankende Welt, der das Leben langsam, kalt und einsam entweicht, um schließlich ganz zu versteinern. Eine gelungene Allegorie (nicht nur) auf das obdachlose Leben in einer Großstadt.
Falls jemand den Künstler kennt, würde ich mich über eine Info in den Kommentaren sehr freuen.
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Kunst für das 21. Jahrhundert: Stroke.Artfair
„Wir wollen nicht mehr und nicht weniger als den Kunstmarkt revolutionieren!“ (Marco Schwalbe, Creative Director Stroke Art.fair)
Nichts weniger hat man sich auf der diesjährigen Urbanart-Messe in Berlin vorgenommen.
Die Messe präsentiert neue globale Kunstentwicklungen und steht für einen unkonventionellen und erlebnisreichen Umgang mit Kunst. Begleitend findet ein umfangreiches Rahmenprogramm (Workshops, Präsentationen, Live-Paintings und Parties) statt.
Wie auch letztes Jahr, werde ich (hoffentlich) vor Ort sein und mit einem ganzen Bündel Photos für unser Blog zurückkehren.
Die Stroke.Artfair findet vom 14.-16.10.2011 im Berliner Postbahnhof statt.
Link Facebook: http://www.facebook.com/strokeartfair
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Urban Art Festival CityLeaks 01
Das Urban Art Festival CityLeaks 01 startete gestern in Köln! Seit dem 5. September, gestalten nationale und internationale Künstler Wände im öffentlichen Raum, bis es ab dem 16. September in die Indoor-Phase geht. Umrahmt wird das Festival durch ein umfangreiches Festivalprogramm mit Partys, Filmvorführungen, einem Symposium u.v.m..
Im Laufe von CityLeaks werden mehrmals pro Woche Führungen durch das Festivalgelände angeboten. Dier erste Führung ist am Donnerstag, den 08. September und startet um 18:30 Uhr in der Rheinlandhalle. Dauer: 1-1,5 Stunden, Start: Rheinlandhalle, Venloer Str. 389. Weitere Touren sind dann:
AFTERWORK TOUR / Zu Fuß und mit der Bahn
Beginn: 18.30h
Termine: Donnerstage 08.09. / 15.09. / 22.09.WEEKEND TOUR 1 / Mit Fahrrad, bei Regen zu Fuß und mit der Bahn
Beginn: 15h
Termine: Samstage 10.09. / 17.09. / 24.09. und Sonntage 11.09. / 18.09. / 25.09.WEEKEND TOUR 2 / Zu Fuß und mit der Bahn
Beginn: 16h
Termine: Samstage 10.09. / 17.09. / 24.09. und Sonntage 11.09. / 18.09. / 25.09.Die Kosten für eine Führung betragen 5,- Euro pro Person und werden vor Ort gezahlt. Transportkosten (KVB / Preisstufe 1b) sind nicht inklusive.
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Daniel Feral: “Diagram on graffiti and street art” – daily awesome impression
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Die Riesen von Royal de Luxe – daily awesome impression
Video der französischen Künstlertruppe Royal de Luxe, die mich schon 2009 mit ihrem Auftritt in Berlin begeisterte.
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Ausstellung ROA in Skalitzers Contemporary Art
Durch Zufall bin ich in eine Ausstellung des Künstlers ROA geraten. Der Urban Artist ist bekannt für seine riesigen, naturalistisch anmutenden Graffitis in schwarzweiß. Das Thema ist durchgängig von Tiermotiven bestimmt, Kreaturen, die der menschlichen Zivilisation zum Opfer gefallen sind. So muten seine Werke zuweilen sehr morbide an. Die bemalten Oberflächen bestehen aus einer Vielzahl zusammen gesetzter Türen und Klappen aller Art, die, wenn man sie wendet, die Eingeweide der Tiere zeigen. Oft sehen wir auf der Vorderseite ein in Draht gefangenes Geschöpf noch in seinem Todeskampf, auf der Rückseite schon dessen Skelett. Die Arbeiten ROA’s machen immer wieder großen Eindruck auf mich, zeigen sie doch die Kehrseite menschlich-zivilisatorischen Dranges.
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Streetart Spreeliebe – daily awesome impression
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This wall used to have art on it – daily awesome impression




















