Kategorie: Open Innovation

  • Flake & Flames – Support für das Kustom Kulture Abenteuer

    Matias Roskos
    17. August 2011, 07:12 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Open Innovation

    “Kustom Kulture”? Noch nie gehört? Ich vorher auch nicht.

    Kustom Kulture ist ein Oberbegriff unter anderem für Kunst, Fahrzeuge, Frisuren, Musik- und Kleidungsstile und von Angehörigen der Customizing-Szene, die Autos und Motorräder umbauen und veredeln. Aus den Anfängen des Hot Rodding in den USA der 1950er-Jahre haben sich teilweise voneinander unabhängig verschiedene Stile entwickelt. Diese Stile gehen inzwischen in vielen Bereichen wie beispielsweise Tattoos, Custom Cars, Motorräder, Musik (Surfrock, Punk, Rockabilly, usw.), Mode und Kunst fließend ineinander über und prägen auch heute noch viele Szenen und Stile stark. Namen wie Von Dutch (DER legendäre Pinstriper), „Big Daddy“ Ed Roth (Rat Fink-Erfinder und Customizer), George Barris (Customizer der z.B. die Batman und „The Munsters“ Autos entwickelte) hat vermutlich jeder mindestens einmal gehört, der sich auch nur grob mit den oben genannten Szenen auseinandergesetzt hat. Gepaart mit Anlehnungen an Cartoons, Trash- und Monsterfilme aus den 1950er- bis 1970er-Jahren hat dies die Kustom Kulture zu der komplexen Subkultur gemacht, die sie heute ist. Durch die extreme Artenvielfalt hat auch fast jeder eine ganz eigene Definition, was für ihn selbst Kustom Kulture ausmacht.

    Nachzulesen (und anzuschauen) auf Flake & Flames. Dahinter stecken Jesper Bram (Pinstriper und Designer aus Dänemark) und Dirk Behlau (Designer und Fotograf aus Köln). Zwei verdammt gute Leute! Die sich nun für Flake & Flames zusammengetan haben und über Crowdfunding dieses geniale Projekte finanzieren wollen. Ich bin dabei.

    Flake & Flames – Behind the Scenes in California from Flake & Flames Film on Vimeo.

    Wer mit dabei sein will – auf der Crowdfunding-Plattform IndieGoGo werden 18.000 $ eingesammelt. Stand heute: 10.800. Das schaut gut aus. Noch bis Ende August 2011 läuft das Funding.

    Und was hat man als Klein-Investor vom Engagement? Dazu schreibt Mehr

  • Ein neuer Kreativ-Contest und 3.000 Euro Prämien-Gesamtwert: Bag to the future

    Matias Roskos
    28. Juni 2011, 09:32 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Open Innovation

    Die Tragetasche, jeder kennt sie, jeder hat sie, jeder nutzt sie. Sie ist ein unverzichtbarer Gebrauchsgegenstand und gleichzeitig ein hervorragendes Werbemedium. Selbst in der Welt des Designs und der Kunst hat sie ihren Platz gefunden.

    Dieser Kreativ-Wettbewerb unter dem Slogan “Bag to the Future soll dazu dienen, das kreative Potenzial für das Design und die Gestaltung einer neuen Tragetaschengeneration zu wecken. Wir suchen Motive für eine Tragetasche, die durch ihr besonderes Design auffallen und die aktuellen Verbrauchertrends berücksichtigen. Im Vordergrund stehen gestalterische und kreative Aspekte.

    Mit der Prämierung von Tragetaschen sollen hervorragende Designleistungen ausgezeichnet werden. Die Prämierung will zudem Impulse für die Produktkategorie der Tragetasche geben. Und diese Prämierung kann sich sehen lassen: es werden Prämien im Gesamtwert von 3.000 € an die Gewinner ausgeschüttet.

    Der Hauptgewinner erhält eine dreitägige Reise für 1 Person nach Schweden einschl. einer Besichtigung einer Papierfabrik der Fa. Billerud. Die Reise umfasst zwei Übernachtungen, davon eine in der skandinavischen Designhauptstadt Stockholm, sowie ein Taschengeld in Höhe von € 600 €. Platz 2 erhält 600 €, Platz 3 erhält 400 €, die Plätze 4 – 6 erhalten jeweils 100 €. Die drei Erstplatzierten des User-Voting erhalten jeweils 50 €. Zusätzlich werden die vier besten Ideen zum Produktdesign der Tragetaschen mit einer Sonderprämie von jeweils 50 € prämiert.

    Kreativ-Contest - Bag to the FutureMitmachen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist! Einfach Eure Illustration auf eine der Taschen basteln und hochladen. That’s it. Die Verwendung der Vorlagen ist nicht zwingend notwendig! Jeder Kreative darf mit bis zu 7 Einsendungen am Contest teilnehmen. Die letztendlich prämierten Verpackungen werden über die Presse einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Vorgesehen ist auch, die prämierten Beiträge möglichst in der Praxis zu realisieren.

    Wenn ihr zusätzlich eine besonders witzige, ausgefallene und / oder interessante Idee habt, wie man die Tragetasche vom Produktdesign her gestalten könnte (Bsp. Griffgestaltung, Form, Verschließbarkeit), könnt ihr diese gerne mit einreichen! Hierfür wird eine Sonderprämie vergeben. Ihr müsst also nicht zwingend die Vorlagen verwenden. Diese dienen nur zur Orientierung.

    Der Initiator dieses Bag-Contests in Zusammenarbeit mit VOdA ist der Industrieverband Papier- und Folienverpackung e.V. (IPV) mit Sitz in Frankfurt (Main). Dies ist ein Branchenverband der Hersteller von flexiblen Verpackungen/Serviceverpackungen. Flexible Verpackungen sind Folien, Tragetaschen und Beutel aus Papier, Kunststoff und Materialkombinationen. Mittelständische Unternehmen prägen die Struktur des Verbandes. Mehr Informationen zum Verband auf der IPV-Homepage: www.ipv-verpackung.de.

    Wir bedanken uns für die sehr angenehme und konstruktive Zusammenarbeit mit dem IPV bisher und freuen uns auf einen hoffentlich erfolgreichen und abwechslungsreichen Kreativ-Contest! Und nun seid Ihr dran. Alles Weitere erfahrt Ihr auf der Contest-Seite zu “Bag to the Future.

  • Hammer-Seite für die neue Rainbow Warrior von Greenpeace

    Matias Roskos
    21. Mai 2011, 08:32 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Open Innovation

    Was für ein gigantisches Crowdfunding-Projekt! Was für eine hammer Flash-Seite. Einfach saugut. Alles. Die Idee, die Konzeption, die Webseite. Greenpeace sowieso. I love it!

    Crowdfunding - the new Rainbow Warrior

    Schauts Euch an. Und wer kann: sei mit dabei. Schon mit kleinen Beträgen kann man helfen, dass die neue Rainbow Warrior noch 2011 wieder vom Stapel geht. Eine Duschkabinen-Tür kostet zum Beispiel 100 €, eine Toilette 250 €. Man findet aber auch viele andere Teile, die man ganz direkt kaufen kann für das Schiff. So ist man 100% direkt involviert und weiß, was mit seinem Geld geschieht.

    Es macht aber auch ohne Unterstützer-Absicht Lust sich durch die Seite und das Schiff zu klicken. Spannend und gut gemacht zugleich. Und für Flash-Fans eh ein absolutes Muss diese Seite! Viel Spaß dort.

    The New Rainbow Warrior Mehr

  • beyond tellerrand | 11. FFK am 6. und 7. April in Köln

    Frank Feldmann
    05. März 2011, 17:23 Uhr, 0 Reaktionen

    Und noch ein Veranstaltungstipp, der unbedingt in eure Kalender gehört: die elfte FFK findet am 6. und 7. April in Köln statt. Eingerahmt ist sie von je einem Workshop-Tag am 5. und am 8. April. Die Veranstalter erwarten wie im Vorjahr wieder 500 Gleichgesinnte und interessierte Teilnehmer, die einen Blick über den Tellerrand wagen.

    Das Motto „beyond tellerrand“ ist Programm: Barrierefreiheit, Natural User Interfaces, 3D- und Realtime-Effekte, Kinect-Experimente, Multi-Plattform Videolösungen und bessere Texte für das Web zählen zu den mehr als 20 Themen. Zahlreiche Early-Adopter und Web-Professionals zieht es dank kompetenter Referenten, inspirierender Inhalte und der familiären Atmosphäre jedes Jahr erneut zur FFK. Wer sich rund um Rich Applications austauschen und auf den neuesten Stand bringen möchte, ist hier – egal ob Entscheider, Manager, Entwickler, Designer oder Künstler – genau richtig. Hin da!

  • Impressionen von der Eröffnung der transmediale

    Timo Maier
    02. Februar 2011, 19:42 Uhr, 4 Reaktionen

    Gestern abend war ich bei der Eröffnungsveranstaltung der transmediale und habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht.

    Großartig fand ich den musiklaischen Act Crowd vs the DJ | Christopher Doering & Jay Cousins. Die Künstler haben zu ihrer Performance auf einer Leinwand eine Art digitales Nagelkissen projeziert. Die Besucher konnten sich auf ein Podest zwischen Band und Leinwand stellen und sich rythmisch zur Musik bewegen. Die Bewegungen formten sich dann in Echtzeit auf dem Nagelkissen aus. So wurde der Besucher zum VJ durch seine Bewegungen und interagierte mit der digitalen Erweiterung des Raums. Wer sich nicht vorstellen kann, wie das ausgesehen haben mag (kein Wunder bei meiner Beschreibung), hier ein kurzes Video.

    Mehr

  • Der Gewinner von Open Planet Ideas: GreenBook

    Matias Roskos
    28. Januar 2011, 09:31 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Open Innovation

    Über das Crowdsourcing-Projekt Open Planet Ideas hatte ich ja schon ausführlich berichtet. Eine, wie ich finde, coole, sinnvolle Aktion.

    Von der Jury als Gewinner-Konzept wurde GreenBook ausgewählt, eine Software Application, die das Networking im Umweltbereich neu definieren soll. In den nächsten Monaten soll GreenBook mit den Sony-Experten fertig entwickelt werden, um an den Markt gehen zu können – als so genannte “White Label”-Application, die allen interessierten Organisationen gleichermaßen zur Verfügung steht.

    In der Beschreibung des Machers Paul Frigout heißt es:

    GreenBook is an online magazine for green-minded community: a magazine that the reader is the Hero. News is broadcasted to member to inspire their participation to a local project. This news and project are related by tags that the project’s founder attributes. News is distributed to user depending on the area, time and capabilities of the user. Different levels of difficulties in project keep user progressing. He never gets bored by doing the same task over and over again, he has the possibility to develop his skills and generate more benefit for the environment.

    In der Pressemitteilung zur Gewinnerverkündung kann man Folgendes lesen:

    Nach langen Gesprächen mit den Erfindern der drei finalen Ideen traf die Jury die Entscheidung Mehr

  • Die 8 Finalisten bei Open Planet Ideas

    Matias Roskos
    21. Dezember 2010, 10:45 Uhr, 1 Reaktion
    Kategorie: Open Innovation

    Bereits neulich hatte ich von Open Planet Ideas berichtet, einem spannenden Crowdsourcing-Projekt aus dem Hause Sony, berichtet. Nun geht OPI in die nächste, die entscheidende Phase. Die Pressemitteilung verrät:

    Mehr als 400 Konzepte haben die Experten von Sony Europa und dem WWF in einem strengen Auswahlverfahren begutachtet und zu acht Entwürfen zusammengefasst. Bis zum 9. Januar 2011 kann jeder die Ideen der „Open Planet Ideas“ Finalisten kommentieren und Vorschläge ergänzen. Die Gewinner-Idee wird am 11. Januar 2011 bekannt gegeben und mithilfe von Entwicklern von Sony in die Tat umgesetzt.

    Ich habe mich mal ein wenig durch diese acht Final-Projekte geklickt.

    Ich fahre bevorzugt Bahn. Darum hat mich sofort die Idee “Promoting Train trips – edu-tainment-show in a modern way” angesprochen. Der Einreicher, Johan Löfström, möchte die Fenster des Zuges nutzen, um den Reisenden zusätzliche Informationen zu der Landschaft, den Städten, Flüssen, Gebirgen, Bauwerken anzubieten, die am Zugfenster vorbei ziehen. Wer gern reist, wie ich, wird bestätigen, dass man gern aus dem Fenster schaut und wie einen Film Landschaften an sich vorbeiziehen lässt. Und ich zumindest frage mich dann immer wieder, was das gerade für eine Burg, eine Brücke, eine kleine schicke Stadt war. Dann greife ich zu meinem Mehr

  • Crowdsourcing vom Feinsten: The Johnny Cash Project

    Matias Roskos
    08. Dezember 2010, 13:20 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Open Innovation

    Ein Video von den Fans. Bestehend nur aus Artworks der Fans. Wie genial. The Johnny Cash Project.

    Hier das Video. Angezeigt werden die Frames mit den höchsten Ratings.



    Mehr dazu auch auf Socialnetworkstrategien.de.

  • Open Planet Ideas – ein spannendes Crowdsourcing-Projekt

    Matias Roskos
    14. November 2010, 09:41 Uhr, 2 Reaktionen
    Kategorie: Open Innovation

    Wie können uns die Technologien unserer Zeit bei der Bewältigung der Umweltprobleme unterstützen, vor denen wir alle stehen. Unter dieser Fragestellung haben Sony, unterstützt vom WWF, ein spannendes Crowdsourcing-Projekt ins Leben gerufen: Open Planet Ideas.

    - Wer mit dem Gebiet von Crowdsourcing noch nichts anfangen, kann, für den habe ich hier einmal versucht knapp und verständlich zu erklären, worum es dabei geht und was beachtet werden sollte: Crowdsourcing – Mehrwerte, Chancen, Definition. -

    Dabei geht es nicht, wie ich anfangs dachte, um neue Produkte für Sony. Nein. Die Idee von Open Planet Ideas ist gar nicht unclever. Die Idee ist es Ideen entwickeln, um durch den neuen Einsatz von bereits existierenden Sony Technologien die knapper werdenden Ressourcen der Erde besser zu nutzen. Spannend, oder?

    Open Planet Ideas von Sony und dem WWF

    Phase 1 liegt bereits hinter uns. Darin ging es ersteinmal um die lose Sammlung von Ideen. Insgesamt gingen 335 Inspirations-Skizzen ein, aus denen dann eine Experten-Jury sechs Themengebiete für die aktuell laufende Phase 2 heraus gearbeitet hat:

    • Mehr mit weniger: Wie können uns Technologien dabei helfen, unsere Ressourcen effizienter einzusetzen?
    • Konzepte anwenden: Wie können Technologien die Lücke zwischen unserem Verhalten und dessen Auswirkungen schließen?
    • Kein Abfall mehr: Wie kann mithilfe von Technologien aus Abfall etwas Nützliches gemacht werden?
    • Umweltfreundlicher durch sauberes Design: Wie können uns Technologien dabei helfen, Produkte, Services und Infrastrukturen zu entwerfen, die weniger Ressourcen verbrauchen?
    • Intelligenter Recyceln: Wie können wir mithilfe von Technologien mehr Abfälle recyceln?
    • Verhaltensmuster aufbrechen: Wie können uns Technologien dabei helfen, den umweltschonenden Weg auch attraktiv zu machen?

    Die Aktion ist nicht allein Mehr

  • Sellaband macht neues Album von Public Enemy möglich

    Matias Roskos
    01. November 2010, 11:41 Uhr, 4 Reaktionen
    Kategorie: Open Innovation

    Ich bin großer Sellaband-Fan. Ich liebe dieses Projekt. Weil es die Kraft des Netzes und die Kraft der Vielen, die sich via Internet zusammenfinden, dazu nutzt um Projekte zu realisieren, die sonst nicht realisierbar wären. Weil durch Sellaband Musik entsteht, die sonst womöglich nie eine Chance hätte entstehen zu dürfen und mehr Menschen zu erreichen wie nur die drei Kumpels aus der Schulzeit. Auch ich selbst hab schon einige Euro in Bands auf Sellaband investiert und habe mehrere Sellaband-CDs im heimischen CD-Regal.

    Public Enemy auf Sellaband

    Ganz aktuell vermeldet die Plattform, die seit Anfang des Jahres unter deutscher Leitung steht, dass es ein neues Public Enemy-Album geben wird, das durch die SellaBand-Believer finanziert wird. Und passend dazu gibt es morgen einen livedome-Stream von ihrem Gig in München auf sellaband.de!

    Auf Sellaband ist dazu zu lesen:

    Heute, am 28. Oktober 2010 um 16:11h investierte der letzte von sage und schreibe 1.178 Believern die finalen Parts in das neue Album-Projekt von Jungs. Scheint so, als müssten unsere HipHop-Urväter mal wieder ran und den Kaminsims entrümpeln, um Platz für den nächsten Award zu schaffen. Denn 75.000 $ über Fans zu funden – Yeeah bwooy, das ist absoluter SellaBand-Rekord!
    „Wir sind der Plattform Ende letzten Jahres beigetreten, um ein einzigartiges Album für unsere Fans zu realisieren. Wir wollten neue Wege gehen und mit einer größeren Anzahl an Gastmusikern arbeiten, als man das sonst vielleicht von uns gewöhnt ist“, so der überwältigte Chuck D. „Das bedurfte natürlich eines größeren Budgets. Letztendlich haben unsere Believer aber an das Projekt geglaubt und uns unfassbar supportet. Daher ein riesig großes Dankeschön an all unsere Fans.“

    Das richten wir doch nur zu gerne aus. In diesem Sinne: Hoch, die Humpen!

    Dem schließe ich mich an. Allen Public Enemy Fans viel Spaß! Bei den Konzerten der Tour und dann dem neuen Public Enemy Album.