“Kustom Kulture”? Noch nie gehört? Ich vorher auch nicht.
Kustom Kulture ist ein Oberbegriff unter anderem für Kunst, Fahrzeuge, Frisuren, Musik- und Kleidungsstile und von Angehörigen der Customizing-Szene, die Autos und Motorräder umbauen und veredeln. Aus den Anfängen des Hot Rodding in den USA der 1950er-Jahre haben sich teilweise voneinander unabhängig verschiedene Stile entwickelt. Diese Stile gehen inzwischen in vielen Bereichen wie beispielsweise Tattoos, Custom Cars, Motorräder, Musik (Surfrock, Punk, Rockabilly, usw.), Mode und Kunst fließend ineinander über und prägen auch heute noch viele Szenen und Stile stark. Namen wie Von Dutch (DER legendäre Pinstriper), „Big Daddy“ Ed Roth (Rat Fink-Erfinder und Customizer), George Barris (Customizer der z.B. die Batman und „The Munsters“ Autos entwickelte) hat vermutlich jeder mindestens einmal gehört, der sich auch nur grob mit den oben genannten Szenen auseinandergesetzt hat. Gepaart mit Anlehnungen an Cartoons, Trash- und Monsterfilme aus den 1950er- bis 1970er-Jahren hat dies die Kustom Kulture zu der komplexen Subkultur gemacht, die sie heute ist. Durch die extreme Artenvielfalt hat auch fast jeder eine ganz eigene Definition, was für ihn selbst Kustom Kulture ausmacht.
Nachzulesen (und anzuschauen) auf Flake & Flames. Dahinter stecken Jesper Bram (Pinstriper und Designer aus Dänemark) und Dirk Behlau (Designer und Fotograf aus Köln). Zwei verdammt gute Leute! Die sich nun für Flake & Flames zusammengetan haben und über Crowdfunding dieses geniale Projekte finanzieren wollen. Ich bin dabei.
Flake & Flames – Behind the Scenes in California from Flake & Flames Film on Vimeo.
Wer mit dabei sein will – auf der Crowdfunding-Plattform IndieGoGo werden 18.000 $ eingesammelt. Stand heute: 10.800. Das schaut gut aus. Noch bis Ende August 2011 läuft das Funding.
Und was hat man als Klein-Investor vom Engagement? Dazu schreibt Mehr
















