Kategorie: Locations

  • Doppelvernissage im STATTBAD Wedding

    Frank Feldmann
    25. Januar 2011, 10:41 Uhr, 0 Reaktionen

    Am 28. Januar 2011 feiert das STATTBAD Wedding mit einer großen Doppelvernissage seinen Start ins Neue Jahr. Für “The Sound of No-One” und “This is not America” öffnen sich den Besuchern ab 19 Uhr (Eintritt frei) zusätzlich zu den Lichthof-Galerien auch beide Schwimmhallen und weitere, sonst oft verschlossene Bereiche des Hauses.

    The Sound of No-One” ist der Beitrag des STATTBAD Wedding zum Digital Art & Sound Weekend – präsentiert von der transmediale, ctm/clubtransmediale und Create Berlin. Die teils minimalistischen, teils großformatigen Soundinstallationen von Guido Canziani Jona, Douglas Henderson und Marianthi Papalexandri-Alexandri spielen gekonnt mit den besonderen Räumlichkeiten des STATTBAD und laden das Publikum in das Reich eines Klangs ein, der stets wechselt zwischen dem Schönen und Unheimlichen. Damit lädt “The Sound of No-One” uns ein, unsere Position im digitalen Zeitalter neu zu erkunden.

    Nachdem der Herbst vor allem im Zeichen großer Berlin-Ausstellungen stand, richtet “This is not America” den Blick auf die amerikanische Metropole New York. Bereits zum vierten Mal lud der renommierte amerikanische Fotograf Todd Weinstein (“Darkness into Light: Re-emergence of Jewish Culture in Germany”) im September 2010 die Designstudenten der Berliner Technischen Kunsthochschule (btk) zu einem Workshop nach New York ein. Die Ausstellung erzählt den Mythos der Stadt aus der Perspektive junger Fotografen und Fotografinnen, die ihren Fokus auf das Unscheinbare richten; ruhige, fast schon private Augenblicke beobachten und sie so aus dem hektischen und ewig pulsierenden Treiben der Großstadt herausschälen.

    Beide Ausstellungen können in der Zeit vom 28. Januar – 26. Februar, jeweils Mi. – Sa. 14h – 19h besucht werden.

  • Das GUDBERG Kalenderbuch – “Leben auf Sankt Pauli”

    Frank Feldmann
    04. Dezember 2010, 09:56 Uhr, 0 Reaktionen

    Als absoluter Fan des GUDBERG Verlages und Freund individueller Kalenderideen mache ich gern darauf aurmerksam, dass das GUDBERG Kalenderbuch für 2011 bereits im neunten Jahr erscheint und sich diesmal ganz dem Leben auf Sankt Pauli widmet.

    “Wieso leben wir hier eigentlich so gerne? Wo sind die tollsten Ecken? Wo die besten Cafés? In einem Mix aus Fotografie, Grafik und Text wollten wir das Gefühl des Stadtteils rüberbringen und einen außergewöhnlichen Zeitplaner erstellen, der für Sankt Paulianer ebenso schön zu nutzen sein soll, wie für Leute von außerhalb”, so das GUDBERG Team über ihr diesjähriges Kalenderprojekt.

    Wie jedes Jahr bietet das Kalenderbuch viel Platz für eigene Einträge, läßt Raum für Gedanken und überrascht mit vielen kleinen Details und Nettigkeiten.

  • Leben, Läden, Lokationen – Eigenmuse in Kreuzberg

    Timo Maier
    08. Oktober 2010, 10:46 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Lifestyle, Locations

    Dies ist der erste Artikel einer neuen Reihe hier auf VisualBlog: Leben, Läden, Lokationen. Es geht darum Orte vorzustellen, die mir außerordentlich gut gefallen, die herausstechen und die ich gerne empfehlen möchte. Das können verratzte Bars genauso wie Klamottenläden, Kinos, Ausstellungsräume oder Restaurants sein. Ob drinnen oder draußen, weitflächig oder winzig, hierzulande oder auf Reisen spielt dabei keine Rolle. Natürlich werden es viele Orte in Berlin sein, zwangsläufig, da ich hier nun  mal den Großteil meiner Zeit verbringe.

    Als Auftakt habe ich einen Klamottenladen direkt in meiner Nähe gewählt, mit dem charmanten Namen Eigenmuse in der Boppstraße 2 in Kreuzberg. Ganz besonders gefällt mir hier, dass eine große Auswahl an Berliner Marken angeboten wird. Das Herz des Shirtfans wird in Anbetracht der Waren höher schlagen, da ganz besonderen Wert auf außergewöhnliche Artworks und Illustrationen gelegt wird. Darüber hinaus ist es Geschäftspolitik nur Textilien aufzunehmen, die unter fairen und ökologisch sauberen Bedingungen produziert werden. Ich selbst habe mir dort gerade zwei Shirts von 500 Godz und Alive gekauft. Erstere Marke zum Beispiel verwendet für ihre T’s ausschließlich zertifizierte, organische Baumwolle, komplett frei von jeglichen Pestiziden. Und Letztere spendet einen Teil ihrer Einnahmen von jedem verkauften Produkt an den WWF. Schön zu wissen, dass es Läden gibt, die nicht nur auf Gewinnmaximierung aus sind!

    Wenn ihr also an verantwortungsvollem Konsum interessiert seid und zudem noch auf qualitativ hochwertige Shirts mit klasse Artworks steht, solltet ihr euch die Eigenmuse dringend mal aus der Nähe anschauen.