Hässlichste Seite des Monats: Huffington Post Deutschland Startseite

Die Huffington Post Deutschland ist da. Was ich persönlich erstmal keinen Weltuntergang finde. Aber rein optisch fiel mir die Kinnlade runter, als ich heute vormittag erstmalig die Seite im Browser aufrief. „WTF?“ dachte ich. Ein WENIG mehr Mühe hätte man sich schon machen können mit dem Aufmacher-Bild, oder? Das ist ja Bild.de 1998. Aber okay. Flat ist in. Sagt Apple. Und rot… geht immer? Ein Fragezeichen? Lässt mich doch arg fragend zurück.

Huffington Post Deutschland Start

Dennoch: alles Gute der deutschen Huffington Post. Und vor allem allen befreundeten Blogger-Kollegen viel Spaß dort!

Das kreative Dorf | Berlin Festival Artvillage 2013

Es ist wieder soweit! Frisch geduschte, schick gemachte Menschen pilgern zum Flugfeld Tempelhof. Das Berlin Festival erwartet sie alle am 6. und 7. September zum ausufernden, kollektiven Freudentaumel mit Blur, den Pet Shop Boys, Björk, Casper, Boys Noize, White Lies, Bastille, Dillon, Get Well Soon, My Bloody Valentine und vielen mehr.

Inmitten der Musikveranstaltung erwartet die Besucher in diesem Jahr ein kleines, eigenes, kreatives Dorf. Richtig gelesen, das Art Village wird dieses Mal seinem Namen mehr als gerecht und wird noch bunter, installativer und vielseitiger als die Jahre zuvor. Und es wird vor allem eins: noch mehr Dorf. Und in dem findet man alles, was zu einem Dorf eben gehört: eine Kirche, einen Marktplatz, eine Kneipe, ein Zirkuszelt für die Poeten und sogar ein Freibad mit Sauna. Desweiteren werden die #meltfaces, die beim diesjährigen Melt!-Festival fotografiert wurden dort aushängen.

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Kuratiert wird das Art Village von Jan Kage, auch bekannt als Party-Art-Diktator Yaneq. Er hat zahlreiche Künstler dazu eingeladen, sich im Dorf auszutoben. Neben Skulpturen, Installationen, und Graffitibombing finden Poetry Slams im Dorf-Saloon statt und wer sich traut, geht in den kleinsten Club weit und breit, der in Form einer Hundehütte Platz für maximal 8 Gäste liefert.

Wir würden uns nicht wundern, wenn wir dort auch Björk auf einen Drink treffen…

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Song der Woche – Evelyn

Hello, Sunshine! Diese Woche krönt diesen Platz das neue Video der Band ABBY. Weil es so gut zum Sommer passt, der noch immer auf sich warten lässt.

ABBY spielten bereits Shows in New York, Los Angeles, London, tourten in Frankreich, Österreich, Litauen, Luxemburg und der Schweiz und elektrisierten soon-to-be-Fans beim Iceland Airwaves und auf dem SXSW.
Von einigen dieser Ort brachten sie uns ein paar stimmungsvolle Bilder mit. Aer vor allen das Gefühl, mit Freunden unterwegs zu sein und genau das zu machen, worauf man Lust hat.

„Evelyn“ ist zu hören auf dem Debütalbum „Frien“, das am 05.07.2013 veröffentlicht wird. Oder live:

14.06.2013 Lingen, Abifestival
29.06.2013 Oswiecim (PL), Life Festival
12.07.2013 Bremen, Breminale
13.07.2013 Bochum, Bochum Total
18.07.2013 Gräfenhainichen, Melt! Festival
20.07.2013 Ingoldstadt, Taktraum Festival
26.07.2013 Saarbrücken, Nauwieser Viertel Fest
27.07.2013 Grossefehn, Omas Teich Festival
02.08.2013 Bad Oeynhausen, Parklichter
03.08.2013 Horb am Neckar,Mini Rock Festival
07.08.2013 Anröchte, Open Flair
08.08.2013 Oxfordshire, Wilderness Festival
10.08.2013 Oberhausen, Olgas Rock
30.08.2013 Plauen, Rampa Zampa Festival
27.- 29.09.2013 Hamburg, Reeperbahn Festival

Gewinner | Webcuts.13

Vergangene Woche wurden die Webcuts Filmfestival Awards standesgemäß in cooler Location in Berlin gekürt und gern präsentieren wir euch die Gewinner. Mit dabei auch mein Favorit „R’ha“ von Kaleb Lechowski.

Gewinner in der Kategorie „Animation“
Titel: Understand Music
Filmemacher: Florian Geyer, Mainz – GERMANY

Understand Music from finally. on Vimeo.

In der Vergangenheit hatten wir bei Webcuts die Kategorie „Infotainment“. In diesem Jahr haben wir zugunsten anderer Kategorien darauf verzichtet – um so mehr freut es mich, dass die Jury den 2-minutigen Infotainment-Kurzfilm „Understand Music“ als beste Animation auszeichnet. Dabei steht nicht eine opulente 3D-Animation im Vordergrund, sondern vielmehr eine wunderschön visuell minimalistische Reise durch die Welt der Musik und ihrer Grundkonzepte. Wir lernen die Musik in ihrer Komplexität kennen – jede Seite des
Buches faszinierend umgesetzt – um schließlich doch zu erkennen, dass wir Musik nie vollends begreifen oder gar erklären können. Ein Scheitern scheint vorprogrammiert und dennoch begegnen Florian Geyer und sein Team diesem Unterfangen mit Mut und Demut und schließen uns als Betrachter in die Erkenntnis ein: Musik muss man nicht verstehen, um sie zu lieben.

Gewinner in der Kategorie „Collaborative Projects“
Titel: To This Day Project
Filmemacher: Shane Koyczan Publishing Inc, Vancouver – CANADA

To This Day from To This Day on Vimeo.

„To this day Project“ ist ein tolles Animationsprojekt verschiedener Künstler, die jeweils 20 Sekunden des Gedichtes von Shane Koyczan visualisiert haben. Es entstand ein Mosaik visuell bewegender Interpretationen von Shane’s Erzählung. Insgesamt wurde durch die Kollaboration zwischen Poet und Filmemachern eine Kunstform erschaffen, die kraftvoll, lehrreich, sehr ergreifend und gleichzeitig inspirierend ist. Dabei schöpft es die Möglichkeiten des Internets voll aus – in diesem Fall Filmemacher aus der ganzen Welt zusammen zu bringen, um einen eindringlichen Film zum Thema Mobbing in der Schule zu gestalten. Und um zu zeigen, welche Nachwirkungen Mobbing für die Betroffenen haben kann.

Gewinner in der Kategorie „Berlin Award“
Titel: R’ha
Filmemacher: Kaleb Lechowski, Berlin – GERMANY

R´ha [short movie] from Kaleb Lechowski on Vimeo.

Der computeranimierte Kurzfilm „R’ha“ benannt nach dem altägyptischen Sonnengott Ra (auch Re) ist im wahrsten Sinne des Wortes ein beeindruckender Lichtblick. Als Semester-Projekt im 2. Semester an der Mediadesign Hochschule Berlin entstanden, hat Kaleb Lechowski eine detailreiche und komplexe Einzelarbeit vorgelegt, die Seinesgleichen sucht. Üblicherweise bedarf es eines gut eingespielten Experten-Teams, um einen ausdrucksstarken 3D-Animationskurzfilm im Science Fiction Genre überhaupt authentisch in Szene setzen zu können. Webcuts.13 und das Jury-Team freuen sich besonders, dass wir als Berliner Filmfestival eines der ersten sein können, die den Berliner Nachwuchskünstler Kaleb Lechowski für seine hervorragende
Arbeit würdigen und mit dem Berlin-Award auszeichnen dürfen. Für seine weitere Laufbahn wünschen wir ihm viel Erfolg und freuen uns auf Fortsetzungen!

Gewinner des Publikumspreises
Titel: “Fist of Jesus”
Filmmacher: David Muñoz & Adrián Cardona, Barcelona – SPAIN

Das Online-Publikum hat seine Stimme abgegeben: Der Jesus Splatter-Movie “Fist of Jesus“ hat die meisten Stimmen auf sich vereint. Mit 1531 von insgesamt über 4000 Stimmen der Internet-User ist der spanische Film zum Publikumsliebling avanciert.

Viel Spaß mit den Filmen und wir freuen uns schon auf die Webcuts.14!

Am Mittwoch startet wieder das Comicfestival in München

Comicfestival MünchenEndlich ist es wieder soweit: Comicfestival in München. Vom 29.5 bis zum 2.6.2013 findet die größte deutsche Comicveranstaltung im Herzen von München statt. Comic-Events wie Ausstellungen, Disney- und Simpsons- Zeichenkurse und die mittlerweile wohlbekannte Comicbörse an über 15 Standorten im Münchner Stadtzentrum laden alle Comic-Fans nach Bayern ein. Hauptveranstaltungsorte sind das Künstlerhaus am Karlsplatz/Stachus und das Alte Rathaus am Marienplatz. Dort finden Verlagsmessen und Signieraktionen statt. Sehen wir uns dort?

Auf der Comicfestival-Webseite ist zu lesen, wer alles dabei sein wird:

Wir freuen uns ganz besonders auf den Besuch zahlreicher nationaler und internationaler Künstler wie Baru (Autoroute du Soleil ), Lee Bermejo (Batman, Before Watchmen, Stieg Larssons Verblendung), Federico Bertolucci (Love), Christopher (Love Song), Robert Crumb (Fritz the Cat), Manuele Fior (5000 Kilometer in der Sekunde), R. M. Guéra (Django Unchained, Scalped), Greg Hildebrandt (Star Wars, Der Herr der Ringe), Dieter Kalenbach (Turi & Tolk), Jamiri (Memme Fatal), Philippe Jarbinet (Airborne 44), Daan Jippes (Donald Duck), Nathan Kane (Chefzeichner der Simpsons-Comics), Ralf König (Der bewegte Mann), Milo Manara (Giuseppe Bergman), Werner Maresta (Don Camillo & Peppone), Rags Morales (Identity Crisis, Superman), José-Luis Munuera (Spirou, Fraternity), Helmut Nickel (Winnetou, Peters seltsame Reisen), Luke Pearson (Hilda und der Mitternachtsriese), Mike Perkins (Astonishing X-Men, Stephen Kings The Stand), Giovanni Rigano (Monster Allergy, Daffodil), Lona Rietschel (Abrafaxe), Gerhard Seyfried (Freakadellen und Bulletten), Gilbert Shelton (Freak Brothers), Yoann (Spirou), Tonci Zonjic (Hellboy – Lobster Johnson) und Laura Zuccheri (Die gläsernen Schwerter).Weitere Künstler werden noch folgen.

Hier gibt es das komplette Propramm als PDF.

Welcome to my world! | Depeche Mode Fan-Exhibition

Depeche Mode. Eine Band. Ein Lebensgefühl. Meine Band. Mein Lebensgefühl. Seit über 30 Jahren nun schon. Die Jungs holen mich immer wieder so was von ab und schreiben den Soundtrack meines Lebens. Welcome to my world! Seit dem legendären Konzert in der Werner-Seelenbinder-Halle 1988 hab ich keinen Berlin-Gig von Depeche Mode verpasst und am 09.Juni 2013 sind sie wieder in der Stadt und natürlich bin ich wieder dabei. Soweit mein ganz persönlicher Prolog. Nun zum wesentlichen für euch:

Umrahmt wird das Berliner Konzert von der Depeche Mode Fan Exhibition die vom 7. bis 20. Juni 2013 im leer stehenden ehemaligen Kaufhaus Jandorf statt findet, präsentiert von Electronic Beats. Die Ausstellung basiert auf der Sammlung von Dennis Burmeister („Depeche Mode.MONUMENT“), einer der größten Depeche-Mode-Sammlungen der Welt. Zusätzlich gibt es einen Aufruf im Internet, über den Fans ihre eigenen Exponate einreichen können. So entsteht auf rund 1.000 Quadratmetern mit mehr als 250 Exponaten eine audiovisuelle Dokumentation der Band, die nicht nur für Fans interessant sein dürfte.

Depeche_Mode_Fan_Exhibition_01

Die Exponate werden in zwei innovativen Raumkonzepten in Szene gesetzt. Unterteilt in „Studio“ und
„Plattenladen“ wird die Band-Fan-Beziehung thematisch aufgegriffen. Von selbst hergestellten Bannern oder musikinspirierten Malereien bis hin zu raren Demotapes der Band und T-Shirts. Weitere Ausstellungsstücke sind die Masterplatte ihres Releases unter „Amiga“, dem legendären DDR-Plattenlabel, sowie offizielle Dokumente, die Aufschluss über die Überwachung des Depeche Mode Fanclubs in der ehemaligen DDR geben. Bis zum 20. Mai können Fans auf fan4fan.com ihre Depeche-Mode-Stücke für diese von Fans generierte Ausstellung einreichen.

Zeitgleich zu Tour und Ausstellung erscheint am 20. Mai 2013 die Monografie „Depeche Mode. MONUMENT“ bei Blumenbar im Aufbau Verlag. Es ist das erste Buch, das mit einzigartigen und nie gezeigten Fotos, Interviews mit Weggefährten und über 2.000 Bildern die beispiellose Erfolgsgeschichte der Band greifbar und anschaulich auf über 420 Seiten dokumentiert.

(c)BurmeisterLangeDepecheMode.MONUMENT

Song der Woche – Cornetto

Ob man den Sommer nicht einfach herbeisingen kann? Die Tempertur steigt jedenfalls, wenn Marla Blumenblatt die Bühne betritt und ihren Song „Cornetto“ performt. Mit vollem Körpereinsatz und jeder Menge Spass.
Das merkt man schnell: ihr Debüt als Künstlerin ist es freilich nicht, fast zehn Jahre hat sie zuvor schon getanzt. In Wien ist sie als Kind mazedonischer Eltern aufgewachsen, studierte zunächst klassisches Ballett, Mit einem Begabtenstipendium in der Tasche verlässt sie später Wien und geht nach New York. Aber auch dort ist die klassische Form des Tanzes zu eng, das Repertoire zu klein. Im Ballett gibt es nur Mädchenrollen, keine souveränen Frauen. Darum wirft sie irgendwann alles hin und geht nach Paris. Doch Tanzen war nicht genug. So geht sie zurück nach New York und nimmt dort Gesangsunterricht: nach der Method-Acting-Methode, den ganzen Körper benutzend und in Schwingung versetzend, ohne Rücksicht auf Vorbilder oder Dogmen, nur am besten und eigensten Ausdruck orientiert.

Seit letztem Jahr lebt Marla Blumenblatt in Berlin, der Stadt, in der sie ein Team und ein Studio gefunden hat, wo sie fast ein Jahr mit dem Songschreiben und Arrangieren, dem Einspielen und Aufnehmen zubrachte.

Sind wir gespannt auf ihr Debüt, das „Immer die Boys“ heißt und tanzen so lange zu „Cornetto“:

Song der Woche: BRIXTONBOOGIE – Love Ain’t Just A Word

Dass zur Liebe mehr gehört, als der durch Hormone verklärte Blick durch die rosarote Brille und süsse Worte, das wissen wir, der wir der Pupertät entkommen und entwachsen sind.
Dass Liebe auch Schmerz bedeuten kann, Abgründe öffnet und das Schlimmste in einem herrvorrufen kann, auch das haben wir vielleicht schon erlebt.

Jetzt, wo nach der langen Kälte draußen endlich alles wieder zum Leben erwacht und es Armor wieder leichter hat, widmen auch wir unseren „Song der Woche“ der Liebe und präsentieren euch: ein Liebeslied.

Klar. Aber was für eines: Mit klassischem James-Bond- Appeal kommt da ein Song um die Ecke, der eine Kathedrale für das schönste Gefühl auf Erden errichten will, die der Gaudis Sagrada Familia in Barcelona in Nichts nachsteht. Während die Band rast, stolpert und weiter stampft, kämpft Dede Priest dafür, dass Liebe gelebt werden muss. Gemixt wurde der Song von Yoad Nevo, der neben den Sugababes auch schon den Sound für die Petshop Boys oder Dave Gahan veredelt hat.

„Love Ain’t Just A Word“ ist die aktuelle Single aus dem neuen Album „Crossing Border“ von BRIXTONBOOGIE. Das Album erscheint am 26. April 2013.