Briefmarken: Grafisch extrem gelungen – die Lituanica aus Litauen aus dem Jahr 1934

Ich liebe Briefmarken. Es gibt so unendlich viele Briefmarken, die grafisch extrem gut gemacht sind. Lauter kleine, kreative Wunderwerke. Dieses hier ist eine Marke aus Litauen aus dem Jahr 1934 zum Tode der abgestürzten Ozeanflieger Darius und Girenas. Sie zeigt die „Lituanica“, ihr Flugzeug, über der Erdkugel mit der Sonne im Hintergrund.

Briefmarke Litauen 1934 Lituanica

 

Vom Wert her ist sie nicht „mega-wertvoll“, aber auch keine Cent-Marke. Gerade auch nicht in der abgebildeten Qualität. Sie würde also jede Litauen-Sammlung bestens schmücken.

Ich liebe den Stil der Briefmarken: Grafisch extrem gelungen – die Lituanica aus Litauen aus dem Jahr 1934 weiterlesen

Grafisch gelungene Buchcover

Ich liebe Bücher. Ich liebe es zu lesen. Es gibt so viele wunderbare Geschichten, die Menschen erzählen. Das ist nicht nur beeindruckend. Es macht mir auch Angst. Weil ich befürchte, nein: weil ich weiß, dass ich viele einzigartige Geschichten verpasse. Ich kann nicht ALLES lesen. Und auf vieles werde ich ja noch nicht einmal aufmerksam. Was auch ein wenig damit zu tun hat, welche Bücher in der Buchhandlung meines Vertrauens gerade zentral ausliegen. Wenn ich mich mal nicht nach einer Empfehlung aus der ZEIT richte.

Bei der Auswahl spielt, wenn nicht die Empfehlung anderer, unterbewusst auch das Buchcover eine Rolle. Auch wenn das jetzt niemand zugeben mag. Aber intuitiv greifen wir zu Büchern, die uns neugierig gemacht haben. Über den Titel, aber vor allem auch über das Cover. Wenn das Buch denn so präsentiert wird, dass das Cover auch zu sehen ist. Vieles in unserem Leben entscheidet das Unterbewusstsein. Und dabei spielen grafische Reize und positive visuelle Signale eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Ich habe mal ein wenig in meinem recht reichhaltigen Bücherregal gestöbert und nach Covern gesucht, die „gut sind“. Grafische Werke, bei denen ich hängen bleibe, wo ich zweimal hinschaue. Die neugierig machen. Die nicht „0815“ sind. Das Erstaunlichste bei dieser Suche war, dass schätzungsweise 90% der Bücher ein komplett langweiliges, ja banales Cover haben. Kaum jemand scheint sich wirklich Mühe zu geben bei der Gestaltung der Einbände. Zumindest nicht bei Romanen.

Ich war schockiert. Vieles macht dabei den Eindruck, als hätte man das erstbeste Bild, was möglichst wenig kostete, raufgepappt. Da gefallen mir die Bücher sogar noch besser, die ganz ohne grafische Elemente auskommen und einfach den Titel des Buches sprechen lassen.

Aber es gibt auch Ausnahmen. Hier mal fünf Beispiele von Covern, die ich gelungen finde. Die die Neugier wecken und die einen innehalten lassen. Bevor man das Buch aufschlägt und anfängt zu lesen…

Buchcover-Eine-Taube-aus-dem-Osten
„Eine Taube aus dem Osten“ – Mark Helprin – Fischer Taschenbuch Verlag 1990
Buchcover-Er-ist-wieder-da
„Er ist wieder da“ – Timur Vermes – Bastei Lübbe 2012
Buchcover-Lolita
„Lolita“ – Vladimir Nabokov – Rowohlt Taschenbuch Verlag 1999
Buchcover-Mark-Twains-tolle-Geschichten
„Mark Twains tolle Geschichten“ – Magnus Verlag Wien
Buchcover-New-York-Trilogie
„Die New York-Trilogie“ Paul Auster – Rowohlt Taschenbuch Verlag 2002

Welches sind Deine Lieblingscover in Deinem Bücherregal? Hast Du ein Buch, welches Du mir empfehlen möchtest? Immer her damit! Ich freue mich.

Deepart.io im Test

Auf Deepart.io kann man sich aus einem Foto ein Artwork im Stil von beispielsweise van Gogh  machen lassen. Auch eigene Styles scheinen möglich zu sein. Ich weiß – in Photoshop gibt es etliche Filter, die Ähnliches oder gar das Gleiche tun. Dennoch: eine spannende Spielerei mit zum Teil erstaunlichen Effekten.

Hier ein Portrait von mir. Netter Effekt, nicht wahr?

Und hier ein Foto der Golden Gate Bridge in San Francisco, mit drei verschiedenen Styles verfremdet. Die Basis war Deepart.io im Test weiterlesen

Wie gern wär ich in New York – Pictoplasma Conference am 7./8. November 2018

Sophie Koko Gate, Mike Perry, Alex Norris, Paul Budnitz usw. – die Liste der Kreativen ist, mal wieder, lang, beeindruckend und inspirierend. Sie macht Lust auf einen kleine New-York-Trip im November. Wer ist mit dabei? Lasst uns zwei Tage eintauchen in die Welt der sogenannten zeitgenössischen Kunst.

Wie gern wär ich in New York – Pictoplasma Conference am 7./8. November 2018 weiterlesen

Die VO-Pixeltown is back

Ich hab’s getan. Seit etwa drei Jahren hatte ich das schon vor. Jetzt habe ich Urlaub. Und mir einige Stunden Zeit genommen und in den tiefen unseres Servers gegraben, bis ich sie gefunden habe – die VO-Pixeltown! Sie ist wieder da. Zumindest die grafische Oberfläche. Die Verlinkungen von damals, die für zirka zwei Jahre ein stabiles Geschäftsmodell waren, sind entfernt.

Die VO-Pixeltown

Für all die, die mich erst in den letzten zehn Jahren kennengelernt haben, sei die Geschichte der Pixeltown kurz erklärt. Diese virtuelle Stadt war Die VO-Pixeltown is back weiterlesen

Re-Visit: Wo versteckt sich Kreativität im Internet

Vor etwas über einem Jahrzehnt schrieb ich hier im VisualBlog einen Beitrag unter der Überschrift „Wo versteckt sich Kreativität im Internet„, der für viel Traffic in den folgenden Monaten und Jahren sucht. Jetzt bin ich wieder über diesen Artikel von damals gestolpert und dachte mir: Hey, gibt es die damals verlinkten Seiten noch? Viele davon habe ich – leider – über die Jahre komplett aus dem Blick verloren.

Also – wie schaut’s aus? Gibt es die Seiten noch?

Blogs

folgende Weblogs beschäftigten sich seinerzeit mit kreativen Themen (Software, Tutorials, Ausstellungen, Contests) und den Kreativen an sich:

  • Smashing Magazine
    Jo. Schaut gut aus. Weiterhin da und offensichtlich voll am Laufen. Sollte ich öfter mal wieder reinschauen?
  • Pixelgangster
    Das Projekt von Robert Weymann ist offline. Schade.
  • Nerdcore
    Nerdcore gibt es wie eh und je. Offensichtlich unverwüstlich. Respekt!
  • Beetlebum
    Dieses Blog von Johannes Kretzschmar aka. Beetlebum ist noch da. Wunderbar!
  • Create or die
    Create or die ist den Weg ins Netz-Nirvana gegangen und ist in Re-Visit: Wo versteckt sich Kreativität im Internet weiterlesen

Jan Meininghaus – Ich oute mich als Fan

Fan von Jan Meininghaus bin ich nun schon seit… ja seit wieviel Jahren eigentlich? Gefühlt sind es bald schon 20. Aber vermutlich sind es „nur“ 12 oder 15 oder so. Auf jeden Fall sind seine Arbeiten nicht einfach nur „speziell“, sondern vor allem verdammt gut. Ein Genuss fürs Auge, eine Inspiration für die kreative Seele. Danke Jan für so viele Jahre großartige, visuelle Inspiration!

Jan Meininghaus – Ich oute mich als Fan weiterlesen