Kategorie: Fotografie

  • Ausstellung ROA in Skalitzers Contemporary Art

    Timo Maier
    07. August 2011, 20:30 Uhr, 3 Reaktionen
    Kategorie: Fotografie, Streetart

    Durch Zufall bin ich in eine Ausstellung des Künstlers ROA geraten. Der Urban Artist ist bekannt für seine riesigen, naturalistisch anmutenden Graffitis in schwarzweiß. Das Thema ist durchgängig von Tiermotiven bestimmt, Kreaturen, die der menschlichen Zivilisation zum Opfer gefallen sind. So muten seine Werke zuweilen sehr morbide an. Die bemalten Oberflächen bestehen aus einer Vielzahl zusammen gesetzter Türen und Klappen aller Art, die, wenn man sie wendet, die Eingeweide der Tiere zeigen. Oft sehen wir auf der Vorderseite ein in Draht gefangenes Geschöpf noch in seinem Todeskampf, auf der Rückseite schon dessen Skelett. Die Arbeiten ROA’s machen immer wieder großen Eindruck auf mich, zeigen sie doch die Kehrseite menschlich-zivilisatorischen Dranges.

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  • Weber/Leifels | interactive images

    Frank Feldmann
    01. Juli 2011, 09:10 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Fotografie

    Ich hab mich ja hier schon mehrfach als Fan der interaktiven Fotos und Fotogeschichten von Weber/Leifels und ihrer Agentur Kubikfoto³ Studios zu erkennen gegeben. Allein auf der Webseite könnte ich beim entdecken der einzelnen Bilderwelten Stunden zubringen und mich verlieren. Für schnell und zwischendurch gibt es nun ein Blog, auf dem ausgewählte interaktive Fotos präsentiert werden. Auf den Screenshots hier können die Effekte natürlich nicht dargestellt werden. Deshalb müsst ihr euch unbedingt selbst durch das Blog klicken. Ich bin begeistert.

  • Berlin 1.Mai Party im Görlitzer Park – daily awesome impression

    Timo Maier
    04. Mai 2011, 13:00 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Fotografie, Kultur

    Es war ein großartiges, friedliches Maifest! Mehr Bilder findet ihr hier.

  • Ausstellung Stattbad Wedding – Wedding Walls

    Timo Maier
    03. Mai 2011, 11:58 Uhr, 4 Reaktionen

    Letztes Wochenende wurden die “Türen für ein Event der besonderen Art” im Stattbad Wedding eröffnet. Unter dem Titel No More Butter By The Fishes feierte das Stattbad Wedding seinen 2. Geburtstag und stellte das neue Projekt WEDDING WALLS vor. Grund genug, mal vorbei zu schauen. Keineswegs war die Ausstellung auf die innen gelegenen Räumlichkeiten beschränkt. Den Besucher erwarteten ganz im Sinne des Titels die hergerichteten Fassaden des Gebäudes, welche flächendeckend mit Graffitis bekannter Streetartisten der Berliner Szene bedeckt waren und eine gelungene Erweiterung der Ausstellung in den öffentlichen Raum bezeichneten. Wo war Anfang, wo war Ende? Beim bemalten Flaschencontainer an der Ecke? An der gegenüberliegenden Wand? An der U-Bahn Haltestelle? Sicherlich war bei mir ein frühzeitiger Endpunkt erreicht, als ich drei Euro für eine kleine Flasche Veltins löhnen musste (im Wedding!), die mir von einem affektiert rumspackenden Typen in Sturmmaske verkauft wurde, der allem Anschein nach der überbordenden Performanz zum Opfer gefallen war. Mit großer Verspätung wurden dann die Pforten zur Vernissage um 20:00 Uhr geöffnet. Die Installation von Anna Rosznowska im Pool des Bades habe ich leider verpasst, wir wurden aber netterweise noch eingelassen, um deren Überreste zu bewundern – punktuelle Scherbenhaufen im weiten Hellblau der Beckenfliesen. Die folgende Vernissage wurde auf engstem Raum präsentiert. Ich durfte die hervorragenden Fotografien von Gert Mittelberg bewundern, sehr gelungen aufbereitet auf Leuchtwänden, die im dunklen, von metallenen Rohren durchzogenen Keller des ehem. Stadtbades eine sehr intensive Eindringlichkeit entfalteten. Auf dem Boden und in einigen Ecken angebrachte Monitore zeigten Bilder von Just, daneben ein Screening des Films Wedding Walls von Tamas Haragay, von dem man leider kein Wort verstehen konnte. Mein absolutes Highlight jedoch war ein Raum weiter hinten, klein, eng, von schwach gelbem Neonlicht erhellt, in dessen Mitte sich ein alter, schmutziger Spiegel horizontal auf Hüfthöhe aufgebahrt fand, der wiederum von drei Fruchtgummis in dessen Zentrum geziert wurde. Wie ferngesteuert bewegte ich mich mit der sinnhungrigen Bohème-Meute auf den Spiegel zu und versuchte in meinem dort erblickten Selbstbild das Wesen der Kunst neu zu entdecken – und scheiterte. Ich wusste einfach nicht, warum gerade drei Fruchtgummis im dreckig-spiegelnden Rechteck. Nach kurzer Beratung mit den Kunstkampfgenossen und Blick aufs Programm erhellte sich mein Geist: Wir waren in einen Abstellraum gelaufen.

  • Doppelvernissage im STATTBAD Wedding

    Frank Feldmann
    25. Januar 2011, 10:41 Uhr, 0 Reaktionen

    Am 28. Januar 2011 feiert das STATTBAD Wedding mit einer großen Doppelvernissage seinen Start ins Neue Jahr. Für “The Sound of No-One” und “This is not America” öffnen sich den Besuchern ab 19 Uhr (Eintritt frei) zusätzlich zu den Lichthof-Galerien auch beide Schwimmhallen und weitere, sonst oft verschlossene Bereiche des Hauses.

    The Sound of No-One” ist der Beitrag des STATTBAD Wedding zum Digital Art & Sound Weekend – präsentiert von der transmediale, ctm/clubtransmediale und Create Berlin. Die teils minimalistischen, teils großformatigen Soundinstallationen von Guido Canziani Jona, Douglas Henderson und Marianthi Papalexandri-Alexandri spielen gekonnt mit den besonderen Räumlichkeiten des STATTBAD und laden das Publikum in das Reich eines Klangs ein, der stets wechselt zwischen dem Schönen und Unheimlichen. Damit lädt “The Sound of No-One” uns ein, unsere Position im digitalen Zeitalter neu zu erkunden.

    Nachdem der Herbst vor allem im Zeichen großer Berlin-Ausstellungen stand, richtet “This is not America” den Blick auf die amerikanische Metropole New York. Bereits zum vierten Mal lud der renommierte amerikanische Fotograf Todd Weinstein (“Darkness into Light: Re-emergence of Jewish Culture in Germany”) im September 2010 die Designstudenten der Berliner Technischen Kunsthochschule (btk) zu einem Workshop nach New York ein. Die Ausstellung erzählt den Mythos der Stadt aus der Perspektive junger Fotografen und Fotografinnen, die ihren Fokus auf das Unscheinbare richten; ruhige, fast schon private Augenblicke beobachten und sie so aus dem hektischen und ewig pulsierenden Treiben der Großstadt herausschälen.

    Beide Ausstellungen können in der Zeit vom 28. Januar – 26. Februar, jeweils Mi. – Sa. 14h – 19h besucht werden.

  • Site of the Week: Rendez-Vous

    Frank Feldmann
    24. Januar 2011, 08:50 Uhr, 0 Reaktionen

    Rendez-Vous, the panoramic story by Lucie & Simon” ist die gelungene Geschichte der Microsite zur Cybershot HX5V von Sony. Sie ist Französin, er ist Deutscher. Sie läuft in Paris los, er in Istanbul. Beide haben besagte Kamera im Gepäck und treffen sich nach gereisten 2000 Km in Budapest. Auf dem Weg dorthin entstehen Panorambilder einer wunderbaren Reise. Tolle Idee, die großartig online umgesetzt wurde.

  • Photos vom Hauptstadtwinter – daily awesome impression

    Timo Maier
    14. Januar 2011, 09:52 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Fotografie

    Thomas Sälzle, den ich als Photographen sehr schätze, ist immer mal wieder in seiner deutschen Lieblingsstadt (behaupte ich jetzt mal so) aufgrund der unglaublichen Dichte an visueller Inspiration unterwegs und hat gerade eine hervorragende Photoserie auf seinem sehr zu empfehlenden Blog formfreu veröffentlicht: Hier kommt der Berliner Winter, schön, dreckig und kalt.

    (Um die ganze Serie zu sehen, auf das Bild klicken)

  • Agentur-Jahrbuch „Selection“ mit Band 5 erschienen

    Frank Feldmann
    21. Dezember 2010, 08:28 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Fotografie, Werbung

    5 Jahre „Selection“. Das Agentur-Jahrbuch „Selection – Germany’s Finest Agencies“ ist mit seiner fünften Ausgabe erschienen und zeigt wieder individuelle Selbstdarstellungen der besten deutschen Agenturen aus Werbung, Design und Internet. Diesmal auf 368 Seiten im goldenen Einband.

    Übersichtlich nach Bundesländern geordnet, präsentiert das Annual vom Norman Beckmann Verlag in Band 5 rund 150 Agenturen. Vorgestellt werden, neben bekannten und großen Namen der Branche, auch kleinere Hot-Spots und vielversprechende Newcomer-Agenturen aus ganz Deutschland.

    Neben spannenden Interviews mit namhaften Vertretern der Branche gibt es in diesem Jahr auch wieder fünf Expertenbeiträge:

    „Früher Rock’n’Roll, heute Techno“ von Helmut Sendlmeier (McCann Erickson)
    „Markeninszenierung multisensuell“ von Prof. Uli Mayer-Johanssen (Meta Design)
    „Es wird nicht leichter“ von Dr. Michael Trautmann (kempertrautmann)
    „Die emotionale Lust am Kaufen“ von Mike John Otto (BlackBeltMonkey)
    „Wer Gräben überwinden will …“ von Ingo Fritz (Nordpol)

    „Selection“ bietet Orientierung und Inspiration – für Werbekunden und Kreative gleichermaßen und ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle, die sich für die aktuelle Agenturlandschaft in Deutschland interessieren.

  • David Löhr | Featured Works

    Frank Feldmann
    19. Dezember 2010, 08:58 Uhr, 0 Reaktionen
    Kategorie: Fotografie, Webdesign

    David Löhr hat eine neue Edition seiner Website online. Die Site basiert auf dem neuen HTML5- and CSS3-Standard und verwendet Webfonts. Alte Projekte wurden neu aufbereitet und aktualisiert. Exzellente Arbeiten.

  • Das GUDBERG Kalenderbuch – “Leben auf Sankt Pauli”

    Frank Feldmann
    04. Dezember 2010, 09:56 Uhr, 0 Reaktionen

    Als absoluter Fan des GUDBERG Verlages und Freund individueller Kalenderideen mache ich gern darauf aurmerksam, dass das GUDBERG Kalenderbuch für 2011 bereits im neunten Jahr erscheint und sich diesmal ganz dem Leben auf Sankt Pauli widmet.

    “Wieso leben wir hier eigentlich so gerne? Wo sind die tollsten Ecken? Wo die besten Cafés? In einem Mix aus Fotografie, Grafik und Text wollten wir das Gefühl des Stadtteils rüberbringen und einen außergewöhnlichen Zeitplaner erstellen, der für Sankt Paulianer ebenso schön zu nutzen sein soll, wie für Leute von außerhalb”, so das GUDBERG Team über ihr diesjähriges Kalenderprojekt.

    Wie jedes Jahr bietet das Kalenderbuch viel Platz für eigene Einträge, läßt Raum für Gedanken und überrascht mit vielen kleinen Details und Nettigkeiten.