Internet Film Fest Webcuts.12 | Call for Submissions

Das von uns sehr geschätzte und gern unterstützte Internet Film Fest „Webcuts“ geht in die nächste und mittlerweile 12. Runde! Filmemacher aus aller Welt werden aufgerufen, ihre Beiträge für die Kategorien

– BESTER INTERNETFILM 2012
Fokus: überraschend, innovativ, State-of-the-Art

– Extra Wettbewerb: BERLIN AWARD
Fokus: Berlin als Sujet und/oder Filmemacher aus Berlin und Brandenburg

bis zum 30.04.12 kostenfrei über die Webseite einzureichen. Akzeptiert werden Filme, die für das Internet produziert worden sind oder hauptsächlich darin veröffentlich wurden, egal ob digital hergestellt oder mit herkömmlicher Schnitttechnik. Die Filme müssen in den letzten 12 Monaten das Licht der Welt erblickt haben. Die Award-Verleihung findet im Rahmen der holistic web conference webinale am 05. Juni 2012 in Berlin statt. Auf die Gewinner warten hochwertige Professional Software-Packages und Preisgeld im Gesamtwert von mehreren tausend Euros.

Webcuts setzt regelmäßig Maßstäbe mit neuen Formaten und aktuellen Trends. Auch dieses Jahr erwarten die Veranstalter einen spannenden Wettbewerb, bei dem absolut herausragende Beiträge, immer State-of-the-Art, präsentiert werden. Eine Jury aus angesehenen Experten aus den Bereichen Neue Medien, Design und Film werden den BESTER INTERNETFILM 2012 auswählen, der Gewinnerfilm für den BERLIN AWARD wird über Onlinevoting ermittelt. Webcuts ist Plattform für den qualitativ hochwertigen, nichtkommerziellen Film aber auch für den weltweiten Dialog zwischen Designern, Filmemachern und Publikum. Über Weblog und in verschiedenen Communities wie Facebook oder Twitter können sich Profis und Einsteiger, Enthusiasten, Interessenten und Neugierige aus aller Welt austauschen. Ziel ist es, gerade den jungen Filmemachern den Zugang zu internationalen Kontakten zu ermöglichen. Nutzt diese Möglichkeit!

Und hier für euch noch der letztjährige Gewinner des BERLIN AWARDS:

ME-APPARATUS from :::A t e l i e r H U R R A::: on Vimeo.

Site of the Week: STAR WARS Visualizer

An der Seite komme ich einfach nicht vorbei. Coole Idee um etwas Ordnung ins Universum der STAR WARS Filme zu bringen und – na klar – gleichzeitig noch die Blue Ray Edition zu bewerben. Aber dem Fan ist das egal. Der erfreut sich an den vielen tollen Szenen und der prächtig visualisierten Aufbereitung in HTML5. Und vergibt Geroge Lucas dann auch weihnachtsmilde mal kurz und bis Januar, dass dieser immer weiter an den Filmen rum schraubt. Vielleicht habt ihr ja Lust in den Kommentaren euren ganz besonderen filmischen STAR WARS Moment zu hinterlassen? Möge die Macht mit uns sein!

Webinale und Webcuts.11: Vorhang auf!

Heute startet in Berlin die Webinale und ich wünsche Teilnehmern wie Veranstaltern ein paar tolle Tage! Zum zweiten Mal werden im Rahmen der „holistic web conference“ dabei auch die Webcuts verliehen: am 31. Mai, also bereits morgen, präsentieren sich die nominierten Internet-Movies auf der großen Leinwand im BABYLON. Einreichungen aus aller Welt und vor allem herausragende Beiträge von in Berlin lebenden internationalen Kreativen, Filmemachern und Webdesignern beeindruckten bereits vorab die Wettbewerbsjury. Sechs der 24 nominierten Beiträge in den Kategorien Infotainment, Collaborative Projects, Webcuts Classics, Web Documentary und Machinima wurden aus Berlin eingereicht und verdeutlichen den kreativen Stellenwert der Stadt in der Filmszene.

Zum 10-jährigen Jubiläum spiegelt sich im Programm von Webcuts.11, was der Metropole Berlin schon lange vorhergesagt wurde: Berlin inspiriert und ist zum Lebensmittelpunkt vieler international tätigen Kreativen geworden,“ so Masoud Kamali, Geschäftsführer Software & Support Media. „Als Award-Sponsor und Mitveranstalter von Webcuts sehen wir hier in Berlin große Zukunfts-Potentiale und schätzen die Stadt als Austragungsort für unserer holistic web conference webinale, die internationalen Designern, Webentwicklern, Managern und Entrepreneuren ein lebendiges Forum für Inspiration, Networking und praktisches Know-how bietet.“

Webcuts.11- Screening + Award-Verleihung beginnen um 19.30 Uhr und für gerade mal 10 Euro Eintritt bekommt ihr dort wirklich jede Menge inspirierende Unterhaltung geboten!
Zur Einstimmung gibts hier noch mal meinen Favoriten aus dem Vorjahr:

The Longest Way 1.0 – one year walk/beard grow time lapse from Christoph Rehage on Vimeo.

webcuts.11 | LAST Call for Submission

Der Call for Submission wurde verlängert: Bis zum 22. April 2011 werden noch Beiträge für Webcuts.11, das Internet Film Fest in Berlin, angenommen. Die Gewinner erhalten hochwertige Professional Software Packages und Preisgeld im Wert von mehreren tausend Euros.

Auf der Webcuts-Award-Verleihung im Rahmen der webinale :: the holistic web conference webinale werden sich die Besten mit den Besten messen. „Die digitale Evolution vereint die Kreativen weltweit, egal ob Filmemacher, Medienkünstler oder Webdesigner. Im Jahre zehn von Webcuts und damit lange vor YouTube und der damit ausgelösten Flut von Internetvideos wird Webcuts.11 mit herausragenden internationalen und nationalen Beiträgen die aktuellen Trends präsentieren,“ erklärt Sven Assmann, Vorsitzender des Multimediaverbandes interface!berlin und Programmverantwortlicher bei Webcuts.

Super Veranstaltung, die wir euch mit dem folgenden Trailer nur wärmstens empfehlen können!

Künstler des Monats – Tofa aka Chris Noelle

Unter dem Pseudonym „Tofa“ arbeitet der Berliner Designer in einer umfangreichen und höchst interessanten Metamorphose aus analoger und digitaler Welt. Sein Arbeitsfeld setzt sich aus allen erdenklichen Bereichen von Multimedia zusammen und kombiniert dabei Illustration, Film, Motion Graphics, Fotografie, Musik und Urban Art.

Ein besonderer Hingucker sind seine Fotoarbeiten zum Thema „Lightwriting“ – dem Malen mit Licht. Seit 2005 arbeitet er am Feinschliff dieser Technik mit erstaunlichen Ergebnissen, die herkömmliche Fotografie mit virtuellem Graffiti und Streetart-Charactern verschmelzen lassen.

Bei seiner Arbeit als Art Director des legendären Berliner Technoclubs „Tresor“ schafft er es, ein breites Spektrum aus Urban Art, Videoinstallationen und Grafikdesign in seiner Quintessenz zu bündeln. Aktuell sind diese Ausuferungen in dem fortlaufenden Online-Magazin „Tresor.iginal“ zu sehen, das aufgrund eines nicht-endedend-wollenden Archivs aus 20 Jahren Technogeschichte viel redaktionellen Spielraum für Illustrationen, interessante Interviews und fotografische Zeitdokumente läßt.

Tofas´ Liebe zu Musik und Animation sind ebenso feste Bestandteile seines Schaffens. Seit seinem ersten VJ-Set 1999 hat sich daraus ein minimalistischer und spezieller Stil entwickelt, der ihn über die Jahre auch als Beat-Cutter extrem weitergebracht hat. Gross angelegte Video-Mapping-Installationen und freie Arbeiten an audiovisuellen Clips, Dokumentarfilmen und Soundtracks runden das Spektrum zu einem Großen Ganzen ab, man könnte das auch als perfektes Multitasking mit dem gewissen Etwas bezeichnen. Wir sind absolut begeistert von Tofa und präsentieren ihn euch im März als Künstler des Monats.

Künstler des Monats – Tofa aka Chris Noelle weiterlesen

DIFFRAKTION // Filminstallationen – Filme – Filmperformances

Vom 15. bis 19. Februar werden unter diesem Titel Filminstallationen im Rahmen einer Ausstellung, sowie Filme und Filmperformances präsentiert. Ein Jahr nach der Eröffnung der neuen Räume im Stattbad Wedding öffnet LaborBerlin die Türen seines Zuhauses und zeigt Arbeiten seiner Mitglieder, von Freunden des Labors und assoziierten Filmlaboren.

DIFFRAKTION (trailer by Arnaud Gerber) from labor berlin on Vimeo.

DIFFRAKTION bezeichnet die Ablenkung von Lichtstrahlen und die Veränderung der Wellenform des Lichts an einem Hindernis. Die technisch-ästhetische Klammer der gezeigten Arbeiten bilden die Verwendung und Bearbeitung von analogem Filmmaterial und daran anschließend Fragen nach der Bedeutung und dem Wert der Materialität, sowie nach den Modi unabhängiger und kollektiver Arbeit mit dem analogen Bild. Film ist, im Gegensatz zu digitalen Bildmedien, immer noch der am längsten haltbare Bildträger, und seine künstlerische Verwendung stellt gewissermaßen eine Antithese zur Arbeit mit Video dar: Das Arbeiten mit Film abseits kommerzieller Strukturen erfordert sowohl eine besondere Ökonomie im Umgang mit dem Material, als auch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und zum Austausch von Wissen.

Ausstellung
15. Februar – 19. Februar
Mi – Sa | 14h – 19h
Vernissage | Dienstag, 15. Februar 2011 | 18h
Eintritt frei
Künstler: Clara Bausch, Guillaume Cailleau, Melissa Dullius & Gustavo Jahn, Juan David Gonzales Monroy, Mark André Pennock, Irène Revolte und Leïla Saadna

Film Screening
Freitag, 18.02. | 20h
Eintritt 2€
Künstler: Nike Arnold, Cedric Gaul-Berrard (L’Abominable / Paris), Vassily Bourikas & Yannis Yaxas (LabA / Athen), Lucile Desamory, Anja Dornieden, Mat Fleming, Constantin Hartenstein, Clemens Kowalski, Karsten Krause, Benjamin Krieg, Sara Lehn, Max Linz, Juan David Gonzales Monroy und Sophie Watzlawick.

Film Performances / Party
Samstag, 19. Februar | 20h
Eintritt 4€
Ab 21:00 audiovisuelle Performances von a_cis & pom piet (Diapositiv & Musik), Nike Arnold, Clara Bausch, Mikko Gaestel, Sara Lehn, Greg McLaren, Linn Löffler (16mm mit Live-Vertonung) und Juan David Gonzales Monroy (16mm & Diapositiv). Special Guest: Sylwester.
Ab 24:00 Party mit DJ Télépathe, Hubertus Bronko und Bill Robin. Visuals von Beatpix und Distruktur.

Impressionen von der Eröffnung der transmediale

Gestern abend war ich bei der Eröffnungsveranstaltung der transmediale und habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht.

Großartig fand ich den musiklaischen Act Crowd vs the DJ | Christopher Doering & Jay Cousins. Die Künstler haben zu ihrer Performance auf einer Leinwand eine Art digitales Nagelkissen projeziert. Die Besucher konnten sich auf ein Podest zwischen Band und Leinwand stellen und sich rythmisch zur Musik bewegen. Die Bewegungen formten sich dann in Echtzeit auf dem Nagelkissen aus. So wurde der Besucher zum VJ durch seine Bewegungen und interagierte mit der digitalen Erweiterung des Raums.

Drei Monitore zeigten im Loop die Funktionsweise der Graffiti Analysis / Graffiti Markup Language, ebenfalls ein sehr cooles Projekt, dass außerdem für die Open Web Awards nominiert ist. „Die GML ist eine Software für Graffitikünstler, mit der sie ihre Schreibgesten archivieren, analysieren und weiterverarbeiten können.“

Mein absolutes Highlight war jedoch eine eher klassische Installation von Reynold Reynolds: Labor Berlin #4: „The Secrets Trilogy“. In mehreren Räumen, die wiederum mit mehreren Leinwänden bestückt waren konnte man einen Experimentalfilm sehen. Die Räume waren komplett schwarz und leer. Im ersten Raum angekommen, wobei man selbst entschließen musste, wo denn der Anfang sei, lief ein Film auf einer Leinwand. Entgegen der Sehrichtung lief der gleiche Film, jedoch ein anderer Erzählstrang, auf einer weiteren Leinwand hinter oder seitlich der Betrachter, so dass man seine Blickrichtung jederzeit wählen musste. Nie liefen alle Leinwände gleichzeitig. In den anderen Räumen spielten andere Teile des Films, die alle in formellem und inhaltlich symbolischem Zusammenhang standen, auch durch die Wiederkehr einer bestimmten Frauenfigur. Man musste sich den Film also räumlich wie auch zeitlich selbst organisieren. Die Bilder waren enorm intensiv, ästhetisch hoch anspruchsvoll. Auf der reinen Formebene wurde ebenfalls über Zeit reflektiert, da die Darstellung sehr langsam gefilmt und anschließend zeitgerafft wurde. Diese Sequenzen wurden wiederum mit Slow-Motion-Aufnahmen kombiniert. Daraus ergibt sich ein sehr spezieller Bilderfluss, der, obwohl flüssig, auch immer abgehackt und unterbrochen wirkt. Man kann sich das wie eine Reihung von Einzelbildern vorstellen, ähnlich einem Stop-Motion-Film, bei gleichzeitig ruhigen und sanften Kamerafahrten und -schwenks. Hier verbrachte ich den Großteil des Abends.

Ein sehr schönes und inspirierendes Erlebnis. Anders als im typischen Museumstrott, sind die Installationen allesamt auf Partizipation angewiesen, der Besucher wird Teil des Kunstwerks, beeinflusst und verändert es. Ob beim nicht digitalen Flötenschnitzen aus Karotten oder der persönlichen Emotionsschau am Rechner, die dann von einer Ausdruckstänzerin direkt mitverarbeitet wird, alles dreht sich um Teilnahme, Mitbestimmung, Kollektivität – das Kunstwerk für sich allein hat keinen Bestand. Der digitale Ausdruck eines edlen Gedankens.


Site of the Week: LEGO Star Wars III

Als Star Wars, LEGO, Wii Fan und Vater eines zehnjährigen Sohnes komme ich am neuen „LEGO Star Wars III: The Clone Wars“ Spiel natürlich nicht vorbei. Es kommt am 24. März 2011 in Deutschland in den Handel und ist schon gekauft. Bis dahin vertreibt uns die kongeniale Website zum Spiel die Zeit, wartet mit allen relevanten Infos sowie einem großartigen real-time Multiplayer Game auf und fetzt einfach.

Webcuts 2011 | Call for Submissions

Der Wettbewerb ist eröffnet: Filmemacher aus aller Welt werden wieder aufgerufen, bis zum 01.04.2011 Beiträge für das Internet Film Fest „Webcuts“ einzureichen. Für die Gewinner werden Preise im Gesamtwert von über 20.000,- € ausgelobt. Auch dieses Jahr erwarten die Veranstalter einen spannenden Wettbewerb, bei dem am Ende mit absoluter Sicherheit wieder herausragende Beiträge präsentiert werden können. Gern erinnere ich mich an die exzellenten Filme des letzten Jahres und die gelungene Preisverleihung, die auch 2011 wieder im Rahmen der „Webinale“ stattfinden wird.

Neben dem qualitativ hochwertigen Animationsfilm, der in der Kategorie „Webcuts Classics“ gezeigt und prämiert wird, werden zusätzlich vier junge, aber bereits international relevante Formate sowie Filme über oder aus Berlin ausgezeichnet:

· WEB DOCUMENTARY / VIDEO REPORT
Fokus: Doku und Reportage
· MACHINIMA
Fokus: Echtzeitanimation aus Gameengine
· INFOTAINMENT
Fokus: Motion-Infographics
· COLLABORATIVE PROJECTS
Fokus: Collaborative Filmteams/Kino
· WEBCUTS CLASSICS
Fokus: Animation / 3-D Animation
· Extra Wettbewerb: BERLIN AWARD

Akzeptiert werden Filme, die in den letzten 12 Monaten für das Internet produziert worden sind oder hauptsächlich darin veröffentlich wurden, egal ob digital hergestellt oder mit herkömmlicher Schnitttechnik.

Webcuts versteht sich als Plattform für den qualitativ hochwertigen, nichtkommerziellen Film aber auch für den weltweiten Dialog zwischen Designern, Filmemachern und Publikum. Ziel ist es, gerade den jungen Filmemachern den Zugang zu internationalen Kontakten zu ermöglichen.

Done In 60 Seconds | Jameson Empire Awards 2011

Jameson gibt euch die Möglichkeit Filmgeschichte (neu) zu schreiben! Bis zum 14. Februar 2011 sucht die irische irische Whiskey-Marke Remakes bekannter Spielfilme, die in 60 Sekunden neu verfilmt werden.

Auf der Webseite zum Contest heißt es dazu: „Bei dem „Done In Sixty Seconds“-Wettbewerb kann jeder, vom „normalen“ Filminteressenten bis hin zum supertalentierten Nachwuchsregisseur, klassische Filme in nicht mehr als einer Minute neu verfilmen. Man nehme ein wenig filmemacherisches Genie (weniger als ein Genie tut’s auch), verwende nur die Essenz davon und stopfe es in ein Zeitfenster, das kürzer ist als die Lebensdauer eines Comedy-Sidekicks in einem Slasher-Film. Schließlich sind 90% mancher Filme sowieso nur Zeitverschwendung. Eine Minute hat ausreichend viele Sekunden, um den Bösewicht zu besiegen, die Traumfrau zu erobern und dem Sonnenuntergang entgegen zu reiten. Um am diesjährigen Wettbewerb teilzunehmen, mit ein wenig Glück einen Empire Award zu gewinnen und im März 2011 bei den starbesetzten und glitzernden Jameson Empire Awards in London dabei zu sein musst Du folgendes tun: Such Dir ein paar Kumpels, besorge Dir eine Kamera und beginn mit dem Dreh. Aber das Ganze darf nicht länger als 60 Sekunden dauern!

Coole Aktion! Ran an die Kamera. Und hier noch der Gewinner aus dem Vorjahr – „Top Gun“!