Fotocollage als Wandbild

Viele Menschen bringen von Ihren Reisen die schönsten Fotos mit. Die Aufnahmen werden dann von der digitalen Speicherkarte oder direkt von der Kamera auf die Festplatte kopiert und vielleicht nie mehr angesehen. Das ist sehr schade. Denn mit den modernen digitalen Kameras wurden meist sehr gute Fotos gemacht. Man muss sich beim Fotografieren nicht mehr auf die Einstellungen von Zeit und Blende konzentrieren. So mancher würde aber gerne immer an einen wunderschönen Urlaub oder an eine tolle Städtereise erinnert werden. Da bietet sich eine Fotocollage an.

Wie erstellt man eine gute Fotocollage?

Zu einer guten Fotocollage gehören eigentlich drei Dinge:
Eine Grundidee für den Bildaufbau, gute Fotos und ein gutes Bildbearbeitungsprogramm. Es gibt verschiedene Arten von Fotocollagen. Viele Online-Druckdienstleister bieten eine solche Funktion an. Man kann dann eine Auswahl an Fotos hochladen, diese anordnen und letztendlich drucken lassen. Dazu benötigt man eigentlich kein Bildbearbeitungsprogramm. Helligkeit, Zuschnitt und Kontrast kann man meist auch mit dem Online-Programm des Druckdienstleisters anpassen. Und nach ein paar Tagen wird die persönliche Fotocollage geliefert. Aber das Ergebnis ist meist nur eine Anordnung der viereckigen Fotos auf einer vorgegebenen Fläche. Genauso hat man es früher gemacht, indem man mit Kleber seine Fotos auf einen Pappkarton geklebt hat und das Ganze in einen Glasrahmen gesteckt hat. Fertig.
Aber das ist nicht die Art an Fotocollage, an der man lange Freude hat.

Die professionell erstellte Fotocollage

Bei der Anfertigung einer Fotocollage ist ein professioneller Bildbearbeiter oder Fotokünstler sehr hilfreich. Er hat die richtige technische Ausstattung und Erfahrung in der Erstellung des Kunstwerkes. Kunstwerk ist der richtige Begriff, da die Erstellung nicht nur ein technischer Vorgang ist. Vielmehr soll die Fotocollage den Betrachter in seinen Bann ziehen. Dazu ist die Gesamt-Komposition sehr wichtig. Dafür sollte man sich zusammen mit dem Fotokünstler etwas Zeit nehmen. Außerdem sollte man von den Motiven, die man gerne auf der Collage hätte, mehrere Fotos zur Verfügung stellen können. Das bedeutet an der Foto-Location vor Ort, dass man lieber etwas mehr als zu wenig fotografiert. Löschen kann man die Bilder immer noch. Die Fotocollage wirkt bei geschickter Erstellung wie eine neue Landschaft, die es so in der Realität nicht gibt. Aber sie vereint Eindrücke, die an mehreren Orten zu unterschiedlichen Zeiten aufgenommen wurden zu einem Gesamt-Kunstwerk, das den Betrachter begeistert.

Das Druckmaterial für die Foto-Collage

Einen Großteil des Endpreises machen die Druckkosten aus. Sie werden bestimmt durch die Größe und das Material. Ein Leinwanddruck ist meist preisgünstiger zu bekommen als ein Druck auf Fotopapier hinter Acrylglas. Eine Fotocollage wirkt allerdings auf einer Leinwand nicht so gut wie auf Fotopapier. Eine Leinwand hat eine grobe Struktur, welche die Feinheiten und die Farben nicht so gut abbildet, wie es die gute Fotocollage verdient hätte. Allerdings ist die Leinwand reflexionsfrei. Dies ist ihr unschlagbarer Vorteil. Eine gute und hochwertige Alternative zur reflexionsfreien Leinwand ist ein Druck auf einem Textilmaterial, das in einen Aluminium-Spannrahmen eingespannt wird. Dies bieten die herkömmlichen und bekannten Druckdienstleister nicht an. Darüber hinaus gibt fast unüberschaubar viele Materialien, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Der erfahrene Bildbearbeitungskünstler berät auch in dieser Sache sehr professionell, weil er Erfahrung aus vielen Projekten und eigenen Kunst-Ausstellungen hat.