Werbeartikel verschenken will gelernt sein

Um möglichst schnell und effizient viele Neukunden zu gewinnen, ist natürlich Werbung gefragt. Flyer, Plakate oder Radiowerbung sind nicht allzu kostenintensiv, sorgen aber für Aufmerksamkeit. Um die interessierten Personen emotional und persönlich zu binden, sind auch Geschenke sehr hilfreich. Give-Aways können langweilig und bekannt oder auch neu und überraschend sein. Wer hatte noch nie ein gutes Gefühl bei einem überraschend neuen Werbegeschenk, beispielsweise auf einer Messe oder einem Kongress?

Werbeartikel zur WM in Brasilien

Zwei Fakten zum Thema sind sehr wichtig: Zunächst sind beim Erwerb und der Weitergabe steuerliche Vorgaben zu beachten. Kostet ein Werbeartikel unter 10 €, ist es ein Streuartikel. Die Ausgaben dafür sind in einfach von der Steuer absetzbar. Wen der Artikel aber mehr als 10 € kostet, muss man genau festhalten, wer den Artikel bekommen hat, denn im Jahr darf eine Person nur Werbeartikel im Wert von 35 € erhalten. Zweitens ist wichtig, dass die Geschenke auch zum Unternehmen passen müssen. Insbesondere bei web-basierten Angeboten oder einer Dienstleistung ist besonders der haptische Effekt hilfreich. So kann man nämlich eine Idee symbolisch auf einen Werbeartikel übertragen und der Kunde kann etwas in seinen Händen halten und im wahrsten Sinne „begreifen“.

Ziel und Sinn ist es also, den Bedarf beim Kunden zu wecken oder die eigene Idee zu erklären. Ein Programmierer kann beispielsweise Legosteine verschenken, wie Google das auf Messen tut, ein Grafiker kann Pinsel oder Farben verteilen. Wer ein gutes Geschenk findet, vermittelt dem Empfänger nicht das Gefühl er wurde mit Werbung beladen sondern hat einen spannenden Gegenstand erhalten, auf dem ein kleines Logo steht und die Idee zur Firma symbolisiert. Es gibt bereits zahlreiche Werbegeschenke auf dem Markt, z.B. hier, wer innovative Goodies anbietet, gewinnt sicher höhere Aufmerksamkeit und positives Feedback.

Warum nicht die altbekannten Kugelschreiber, Feuerzeuge, USB-Sticks, Spardosen, Schüsselanhänger, Tassen und Süßigkeiten weiterentwickeln? Die Kosten variieren natürlich je nach Qualität und Menge. Je mehr bestellt wird, desto geringer ist der Stückkostenpreis. Gut ist es, wenn sich mehrere Besteller zusammenschließen und nur das Logo individualisieren. Wenn sie aus verschiedenen Bereichen kommen, läuft man nicht Gefahr der gleichen Person mehrfach das neue Geschenk zu überreichen. Los geht’s, produziert Werbemittel und verschenkt schöne Spielzeuge!

4 Gedanken zu “Werbeartikel verschenken will gelernt sein

  1. Ein sehr interessanter und hilfreicher Artikel. Ich habe auch schon langer überlegt was ich für Werbeartikel meinen Kunden (meist Privatkunden) schenken kann.

    Liebe Grüße nach Berlin aus Leipzig,
    Lydia

  2. Hallo,
    sehr erfrischender Beitrag zum Thema Werbepräsente. Besonders über die steuerlichen Aspekte war ich mir bisher so noch nicht im Klaren.

  3. Gut geschrieben. Tipp für alle – alle Details immer beachten! Und nicht nur Werbeartikel nutzen, sondern auch online werben. Zum Beispiel verteile ich Werbekugelschreiber mit Logo (http://www.ballograf-werbekugelschreiber.de/ bei Interesse), aber durch die online Kampagne werden immer mehrere Kunden gewonnen. Warum? Einfach – man bekommt Werbegeschenk, geht nach Hause, checkt online für die Firma. Und erst dann setzt sich im Kontakt damit.

  4. Sehr guter Artikel. Wichtig ist also auch das Timing, wann und wo was geschenkt wird. So kann man taktisch schonmal den Bedarf (und vor allem den Bedarf nach mehr) wecken.

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