Browsergames sind weiblich und heißen Angelina

Über 24 Mio. Menschen spielen derzeit in Deutschland Online- und Browsergames, fast die Hälfte ist weiblich. Kostenlose Spiele faszinieren die Gamer, denn Spaß und Kommunikation werden hier oft verbunden. Browsergames werden über lange Zeiträume gespielt und durch die abwechslungsreichen Aufgaben und seine eigene Community sind hier die Verknüpfung von Spielspaß und sozialem Miteinander garantiert.

onlinegames

Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung haben sich die Browsergames den herkömmlichen Computerspielen mit Netzwerkoptionen durch optimierte Inhalte und sehr guter Grafik angenähert. Millionen von Mini-Spielen werben über die App-Stores von Apple und Android um die Gunst der Gamer – und öffnen der Branche weiter den Weg in das mobile Zeitalter. Schlussendlich sind immer mehr Spiele-Titel mit integrierten Onlinefunktionen ausgestattet oder nur noch über das Internet spielbar. Vor allem Online- und Browser-Games, die zum Teil in sozialen Netzwerken gespielt werden, sind die Spiele der Stunde. Sie setzen besonders auf das Zusammenwirken mehrerer Nutzer, egal ob diese gemeinsam vor dem Bildschirm sitzen oder sich über die ganze Welt verteilen – geselliges Miteinander beim Spielen ist angesagt.
Heute haben Browsergames auch auf den Smartphones und Tablets ihren Platz gefunden. Zu jeder Zeit und überall kann man in sein Spiel finden.

Auch bei den Browsergames werden unterschiedlichsten Kategorien und Genres angeboten. Neben Action- und Rollenspielen werden gern auch Strategie- und Simulationsspiele gewählt. Ego Shooter, Jump ´n` Run bilden ein weitere Feld. Nicht zu vergessen sind natürlich Sport- und Rennspiele. Durch die kreative Arbeit mit allerneusten Technologien werden von Programmierern ständig neue Games entwickelt und stehen kostenlos zur Verfügung.

Bis dato war die Entwicklung von Spielen, v.a. auch von deren Design eine Kunstform, die nur mit jahrelanger Erfahrung zu herausragenden Ergebnissen führte. Weil aber gute Spieldesigner sehr schwer zu finden sind, hat sich Mike Cook, ein Wissenschaftler an der University of London, eine Alternative überlegt: Die künstliche Intelligenz von Angelina wurde von ihm erstellt. Es kann seine Spielewelt selbstständig gestalten, entwickeln und programmieren. Mike Cook glaubt fest an seine Vision: Schon bald werden Spiele sich selbstständig produzieren können. Da Computer nie müde werden, entstehen immer neue Elemente, die den Spielern laufen aktuell zur Verfügung stehen werden.

Die Idee ist nicht ganz neu, Anfang der 80er Jahre wurden schon Sets, wie z.B. das Adventure Construction Set (ACS) entwickelt. Das ACS führte allerdings nur Plausibilitäts- und Durchspielbarkeits-Checks durch, der iterative Optimierungsprozess von Angelina fehlte damals noch. Heute wurden durch Angelina bereits zahlreiche Spiele bearbeitet und mit der anwachsenden Nachfrage nach Online Games wird sich dieser technologische Trend sicher fortsetzen. Wer Spieleentwickler werden will, sollte sich schon heute darüber klar werden, worin die Überlegenheit vom Menschen liegt. Wie kreativ seid ihr?

2 Gedanken zu “Browsergames sind weiblich und heißen Angelina

  1. Pingback: waidhas | Browsergames sind weiblich und heißen Angelina

  2. achja, ganz interessant mal ein wenig mehr über herkunft und geschichte von diesen games zu erfahren. wundert mich ja nicht, dass so viele leute mal ab und an zocken, ist halt ne nette nebenbeschäftigung. und es gibt einfach so viele seiten, die das heute anbieten.. :)

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