Level 37 in Pet Rescue – kein Weiterkommen

Die haben doch einen an der Klatsche, bei King.com, der Schmiede von Candy Crush und Pet Rescue. Level 37 ist unschaffbar. Und reines Glück. Okay – das mit dem Zufall und dem Glück ist halt wie im richtigen Leben. Es kommt und geht. Aber ich möchte wenigstens eine kleine Chance haben, den Erfolg eines Levels zu beeinflussen. Bei Pet Rescue habe ich in Level 37 keine Chance auch nur irgendwas zu lenken. Es ist (nahezu oder komplett?) unmöglich dieses Level zu schaffen.

Pet Rescue auf dem iPad

Und damit steige ich aus. Pet Rescue hat sich damit für mich erledigt. Die Macher haben es übertrieben mit dem Schwierigkeitsgrad und dem Glück. Bye bye Pet Rescue. Schade eigentlich. Der Ansatz war ganz gut. Aber Candy Crush ist um Lichtjahre besser.

Oder hat schon wer von euch Level 37 gepackt? Und gibt es mehr wie reines Glück dabei? Hat man eine reale Chance?

Pet Rescue auf dem iPad

Ende nach Versuch 324 (oder so). Eine Woche ist genug.

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Berlin auf Megapolis – wie genial

Seit gestern gibt es auch sieben Berliner Sehenswürdigkeiten auf Megapolis. Der Reichstag, das Brandenburger Tor, die Siegessäule, das Bodemuseum, das Rote Rathaus, der Berliner Dom und die Zionskirche sehen verdammt gut aus. Musste ich mir gleich sichern. Damit hat mich das Spiel ein wenig zurück geholt, wo es zuletzt doch etwas langweilig geworden war.

Berlin in Megapolis

Was meint ihr? Habt ihr schon eines der Berliner Bauwerke erspielt?

Berlin in Megapolis

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Pong 3D im Browser, ohne Plugin

Weltklasse, was Google da entwickelt hat: Cube Slam.

Cube Slam

Pong lässt sich hier in 3D gegen einen Freund oder einen Bären spielen. In 3D-Optik und nach dem Airhockey-Prinzip. Eine witzige Geschichte.

Das Coole daran ist allerdings, dass Cube Slam komplett ohne ein Plugin auskommt! Google will damit zeigen, was alles möglich ist im Browser. Top! Weiterlesen

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Through a Soldier’s Lens – Europe in the Fifties | Bill Perlmutter

Toll das es Verlage wie seltmann+söhne gibt, die Titel wie “Through a Soldier’s Lens – Bill Perlmutter’s Europe in the Fifties” verlegen.

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Der heute 81-jährige Fotograf Bill Perlmutter war von 1954-1957 als junger US-Soldat in Deutschland und Europa stationiert. Permutters private Aufnahmen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal und Spanien sind eine fotografische und historische Entdeckung und werden nun 60 Jahre später erstmals in einem Buch gezeigt. Im Dezember 1954 bestieg der damals 22-jährige Fotograf das Truppenschiff nach Deutschland um für amerikanische Armee-Magazine zu arbeiten. Schon auf der rauen Nordsee-Überfahrt entstanden die ersten Aufnahmen mit seiner eigenen Rolleiflex. Zuvor hatte er die USA nie verlassen und war zwar über das, was ihn erwartete, ein wenig besorgt, aber “zur gleichen Zeit freute ich mich auf das zu fotografierende Europa und auf das Besuchen all jener wunderbaren Orte, von denen ich gelesen oder sie in Filmen gesehen hatte. (Bill Perlmutter)

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Der Blick des Fotografen auf das Europa der Nachkriegszeit ist unmittelbar und direkt. Nur mit geringen Vorkenntnissen und mit eher filmisch vermittelten (Vor-)Urteilen startete der junge GI seine fotografischen Reportagen. In auffälliger Weise stehen von Beginn an die Menschen im Mittelpunkt seiner Fotografien. Mit offenem Blick und sichtbarem Interesse für seine Zeitgenossen sieht und erlebt er Europa knapp zehn Jahre nach Kriegsende. Rund sechzig Jahre nach ihrem Entstehen zeigen die Aufnahmen das Gespür des Fotografen für den besonderen Moment. So wird jedes einzelne Motiv ein lebendiges Mosaiksteinchen der Erinnerung, das sehr genau über die damalige Zeit, aber auch über sehr persönliche Begegnungen berichtet. Durch diese intuitive Fähigkeit des Fotografen wirken seine Bilder allerdings über den historischen Moment hinaus, lassen sein Werk bis heute als höchst lebendig und sehenswert erscheinen.

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Der Bildband erscheint am 1.Juni 2013 im Verlag seltmann-söhne
170 Seiten, 25 x 25 cm, Hardcover, Halbleinen, 130 s/w Abbildungen 6 x 6 inch
ISBN: 978-3-943831-70-3, VKF € 39,90
Erhältlich im Buchhandel und auf www.seltmannundsoehne.de

Site of the Week: Braunkohle in der Lausitz

Wer das VisualBlog aufmerksam verfolgt weiß, dass ich großer Fan des “Kubikfotos” bin, jener interaktiven, foto- und videobasierten Erlebniswelt, durch die sich der User bewegen und mit denen er interagieren kann. Echte Locations, echte Menschen, echte Produkte. Echt emotional und explorativ.

Vor einigen Tagen ist nun das jüngste Kubikfoto online gegangen und damit die größte fotobasierte, interaktive Umweltkampagne von Greenpeace bislang überhaupt. Dabei geht es um den Klimakiller Braunkohle, etwas genauer, um die Kraftwerke und Kraterlandschaften in der Lausitz.

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Innerhalb der interaktiven Kampagne kann sich der User durch die verschiedenen Gegenden in der Tagebauregion bewegen, mit Personen interagieren, Details und Informationen entdecken und sich einen realen Eindruck der Geschenisse erklicken. Das interaktive Bild mit eingebetteten Video-Sequenzen beschreibt die katastrophalen Folgen des Braunkohleabbaus für die Menschen in der Lausitz in Wort und Bild. Die Betrachter können sich frei in den Fotos und Videos bewegen, sie besuchen verschiedene Orte und lernen betroffene Bürger aus der Lausitz kennen. Menschen, Tiere und Natur werden mit einem Klick zum Sprechen gebracht und zum Leben erweckt.

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Das Greenpeace-Kubikfoto ist eine einzigartige, interaktive 3D-Erlebniswelt mit dröhnenden Kohlebaggern, rauchenden Kraftwerksschloten, stillen Geisterdörfern, verzauberten Urwäldern und betroffenen Menschen, die die Geschichte ihrer drohenden Vertreibung erzählen. Das alles für den Abbau der Braunkohle, die klimaschädlich zu Kohlestrom verfeuert wird – in Zeiten der Energiewende in Deutschland.

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Und hier noch ein paar Zahlen zum Projekt:

-18°C kältester Arbeitsplatz (Grube Nochten)
0 gefühlte Sonnenstunden während der Produktion
10 Produktionstage vor Ort,
7.000 KM mit der CO2-Schleuder durch die Lausitz
24.931.506t Braunkohle wurden seit Produktionsbeginn in der Gegend verfeuert

Im Laufe der Produktion wurden:
271.000 MB Rohmaterial / 12.550 Dateien
verarbeitet zu
264MB und 350 Dateien die jetzt online sind

542 Projektmails (Eingang)
85 Szenen
55 Infotexte
65 gesprochene Texte und Atmos (ebenfalls in Bremen produziert, bei Seven Rays Musik/Marco Nola)
171 Stunden Retusche
244 Stunden Programmierung

145€ Pizzabelege und
16 Dosen RedBull verteilt über die letzten
36 Programmierstunden