Site of the Week: Shanghai Berlin

An einem langen heißen Sommertag folgten wir den 166 Km des Mauerwegs in Berlin – der Stadt in der wir leben und arbeiten und die wir lieben. Hier fühlt man den Spirit und die Kraft, Mauern einzureißen und Grenzen zu überwinden. Und die Leidenschaft, frei zu denken und die Welt zu vereinen.

Shanghai-Berlin ist eine Agentur für neue Marken-Kommunikation aus Berlin. Ihre Heimatstadt ist Inspiration und Motivation: Jeden Tag arbeiten sie daran, Mauern einzureißen, Grenzen zu überwinden und verschiedenste Welten zu vereinen. Sowohl das Mauerwegprojekt speziell, als auch die Philosophie der Agentur allgemein holen mich total ab und ich kann mich der Liebeserklärung an meine Geburts- und Heimatstadt Berlin nur anschließen.

Die haptische Suchmaschine – das Web-Adressbuch des m.w. Verlages

Neulich bei meinem Vater im Arbeitszimmer. Ich räumte mal wieder sein Notebook auf, als ich auf einem Stapel Zeitschriften ein Buch entdeckte, dessen Cover mir vertraut vor kam – “Das Web-Adressbuch für Deutschland 2011“. “Tolles Buch!”, meinte mein alter Herr. Er habe schon viele gute Hinweise entdeckt und schmökere immer mal wieder gern darin, wenn er im Internet auf der Suche nach Informationen zu einem bestimmten Thema sei. Er kommt damit schneller klar als mit Google und findet vor allem besser relevante Ergebnisse.

Sieh mal einer an, dachte ich und es fiel mir ein, dass mir der m.w. Verlag vor einiger Zeit ein Rezensionsexemplar eben genau jenes “Webadressbuchs für Deutschland” zugeschickt hatte. Mit der Bitte, es vorzustellen. Obwohl ich Bücher übers Web und vor allem auch Webdesign sammle und mit dem “Web Designers Calendar” und dem “Web Designers Sketchbook” selbst Publikationen zu dem Thema veröffentlichte, fand ich zu diesem Werk seinerzeit keinen rechten Zugang. Zu selbstverständlich war und ist es für mich, bei Recherchen auf die gängigen Online-Tools und Suchmaschinen zurück zu greifen, was ich auch unseren Lesern unterstelle. Doch jetzt hatte ich meinen Aufhänger zum Buch und komme dem Wunsch des m.w.Verlages gern nach. Und nein – wir bekommen kein Geld dafür.
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Site of the Week: Mitoza

Babonn ist Freelancer und macht Dinge mt Flash. Sein letztes Projekt ist “Mitoza“. Was Mitoza ist? Keine Ahnung. Vielleicht die Auseinandersetzung mit der Tatsache, dass die Dinge immer anders kommen als man denkt und das man immer eine Entscheidung hat, ob man rechts oder links klickt. Exzellent gemacht und sehr unterhaltend. Mir gefallen solch surrealen Spielerein und qualifizieren “Mitoza” zu unserer Seite der Woche.

Bastian Preussger | Eindruck in Form von Bildern

Heute Stellen wir euch den Illustrator Bastian Preussger vor, der mich vor einiger Zeit auf sein Portfolio aufmerksam, mich mit seiner Philosophie vertraut machte, in seinen kreativen Gestaltunsgprozess einblicken ließ und dessen Arbeiten ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich finde sie großartig.

Seit je her verarbeite Sebastian jeglichen Eindruck in Form von Bildern. Das war auch der Grund, warum er Kommunikationsdesign in Konstanz studierte. Der Einsatz aller Sinne um etwas verstehen, erkennen, verarbeiten und im Anschluss Lösungen dafür finden zu können, sprach ihn an. Doch bald schon merkte er, dass er sich ausschließlich einer Sache widmen sollte, um authentisch und langfristig glaubhaft zu bleiben. Sein Anspruch, seine Leidenschaft oder seine Persönlichkeit sind es, Beobachtungen und Meinungen durch Zeichnungen eine Haltung zu geben. Die Illustration schafft es, individuellen Dingen Platz und subjektiven Details Raum zu schaffen und nicht lediglich abzubilden. Das ist der Grund, warum er unersättlich neue Wege, Ideen und Herangehensweisen suchte um Dinge kommunizieren zu können. Inspiration kann dabei alles sein, solange man interessiert und in der Position des Beobachters ist und dennoch am Diskurs teilnimmt.

Vieles was er beginnt ist ein Experiment, um neue Darstellungsformen und Techniken zu entwickeln. So arbeitete er im letzten Jahr viel mit Kaffee, Rotwein, Asche, Nagellackentferner und diversen Farben zusätzlich zu seinen sehr akzentuiert und detailgenauen Indian Ink Zeichnungen. Die Symbiose aus bewusst detailgenauer Zeichnung und der Willkür von Medien wie beispielsweise Kaffe oder Rotwein (im Bezug auf Struktur, Verlauf und Trocknung), können zu einer Glaubhaften Einheit verschmelzen, wie so vieles das Kraftvoll und dennoch fragil zu gleich ist. Wiedersprüche die längst keine mehr sein müssen, Vergänglichkeit und Hässlichkeit, die zum wahrnehmen des Schönen unausweichlich sind, sprechen Seabastian an und sind demnach oft Thema seiner Arbeiten.

Spannende Premierenwoche für den neuen Range Rover Evoque

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Den Auftakt der Premierenwoche des neuen Range Rover Evoque machte die „Hello Berlin – Hello Evoque“-Party, auf welcher der Range Rover Evoque offiziell erstmals in Deutschland zu sehen war. Ab Spätsommer wird der Evoque als Coupé und als Fünftürer erhältlich sein. Die „Garage Party” im Berliner Szene Restaurant „Alte Münze” war dabei auch der erste offizielle Auftritt der Evoque City Shaper.

Die fünf Evoque Botschafter Jessica Schwarz, Luca Gadjus, Max von Gumppenberg, David Fischer und TadiRock werden den effizientesten und im Stil mutigsten Range Rover aller Zeiten in den nächsten Monaten in ihrem Umfeld präsentieren und repräsentieren.

Gemeinsam mit Peter Modelhart, Geschäftsführer Jaguar und Land Rover Deutschland, und Peter Gress, Brand Director Land Rover Deutschland, luden die fünf City Shaper zum exklusiven Dinner und anschließender Garage Party im Weiterlesen

FRESH Illustration Call 4 Entries

Slanted sucht die besten und interessantesten Illustrationen für die Buchserie FRESH. Bestehend aus drei Büchern, welche sich alle einem bestimmten Thema widmen, soll FRESH zu einer internationalen, umfangreichen Inspirationsbox für zeitgenössische Illustration werden. Dabei geht das Konzept über Illustration in Print und Editorial hinaus – zeigt außerdem eure dreidimensionalen, objektspezifischen Arbeiten und lasst uns an euren Illustrationen im Raum teilhaben.

Newcomer wie bekannte Größen sind gleichermaßen dazu aufgerufen, sich zu registrieren und in einer oder allen Kategorien teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos, der Einsendeschluss ist allerdings schon am 17.03.2011.

Künstler des Monats – Tofa aka Chris Noelle

Unter dem Pseudonym “Tofa” arbeitet der Berliner Designer in einer umfangreichen und höchst interessanten Metamorphose aus analoger und digitaler Welt. Sein Arbeitsfeld setzt sich aus allen erdenklichen Bereichen von Multimedia zusammen und kombiniert dabei Illustration, Film, Motion Graphics, Fotografie, Musik und Urban Art.

Ein besonderer Hingucker sind seine Fotoarbeiten zum Thema “Lightwriting” – dem Malen mit Licht. Seit 2005 arbeitet er am Feinschliff dieser Technik mit erstaunlichen Ergebnissen, die herkömmliche Fotografie mit virtuellem Graffiti und Streetart-Charactern verschmelzen lassen.

Bei seiner Arbeit als Art Director des legendären Berliner Technoclubs “Tresor” schafft er es, ein breites Spektrum aus Urban Art, Videoinstallationen und Grafikdesign in seiner Quintessenz zu bündeln. Aktuell sind diese Ausuferungen in dem fortlaufenden Online-Magazin “Tresor.iginal” zu sehen, das aufgrund eines nicht-endedend-wollenden Archivs aus 20 Jahren Technogeschichte viel redaktionellen Spielraum für Illustrationen, interessante Interviews und fotografische Zeitdokumente läßt.

Tofas´ Liebe zu Musik und Animation sind ebenso feste Bestandteile seines Schaffens. Seit seinem ersten VJ-Set 1999 hat sich daraus ein minimalistischer und spezieller Stil entwickelt, der ihn über die Jahre auch als Beat-Cutter extrem weitergebracht hat. Gross angelegte Video-Mapping-Installationen und freie Arbeiten an audiovisuellen Clips, Dokumentarfilmen und Soundtracks runden das Spektrum zu einem Großen Ganzen ab, man könnte das auch als perfektes Multitasking mit dem gewissen Etwas bezeichnen. Wir sind absolut begeistert von Tofa und präsentieren ihn euch im März als Künstler des Monats.

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