Harley & Boss – Andrea Kang and Nathan Jurevicius working on her gallery wall in 4010

Die Gallery Wall von Andrea Kang und Nathan Jurevicius im 4010-Shop is ready. Vernissage ist heute Abend ab 19 Uhr. Ich war Samstag dabei bei der Entstehung der Wand. Und ich habe ein paar Fotos mitgebracht. Viel Spaß damit.

Und Danke an Andrea und Nathan für ein herrliches Wochenende Samstag im 4010 und gestern dann als Kontrastprogramm in Sanssouci. Love these days.

Aller guten Dinge sind drei: webinale, RailsWayCon & Int. PHP Conference

Ab morgen findet ihr Matias und mich auf der webinale. Das Programm aus über 110 Spreakern und 150 Sessions des Konferenzpakets webinale, RailsWayCon und International PHP Conference verspricht spannende Einblicke in die Zukunft des Business-Schauplatzes und Technologie-Parks World Wide Web. Erwartet werden an den vier Konferenztagen an die 1000 Konferenzbesucher, Anmeldungen können noch vorgenommen werden. Einmal mehr scheint Berlin eine intensive Woche lang zum Kristallisationspunkt für kreative Innovationsträger zu werden.

Wähernd wir euch die webinale an sich ja schon ausführlich vorgestellt haben, möchten wir auch noch auf die parallel stattfindenen Veranstaltungen hinweisen: RailsWayCon 2010 und International PHP Conference!

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Der Zukunft des Webs auf der Spur: die webinale 2010

In wenigen Tagen ist es soweit: am 31. Mai 2010 öffnen sich zum vierten Mal die Pforten der webinale, der „Holistic Web Conference“ in Berlin, die sich die Vermittlung eines ganzheitlichen Blicks auf das World Wide Web auf die Fahnen geschrieben hat.

Drei Tage lang wird sich alles um die drei grundlegenden Pfeiler für den Erfolg im Web drehen: Business, Design und Technologie. Das Gesamtpaket aus webinale und den zeitgleich im Maritim proArte, Friedrichsstraße stattfindenden Konferenzen RailsWayCon und International PHP Conference bietet in seiner Dichte ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges Informationsangebot für alle, die sich über die Zukunft des Webs auf dem Laufenden halten möchten. Natülich sind wir auch am Start und freuen uns darauf, viele gute Bekannte zu treffen.

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Die 4 Enden der Stadt

Der Film Die 4 Enden der Stadt verknüpft die persönliche Biografie Sven Boecks mit dem urbanen Raum der Vorstädte Berlins. Titelgebend orientiert sich die Struktur des filmischen Werks an den vier Himmelsrichtungen, womit zugleich ein weiterer, diesmal sinnhafter Raum einer Reise aufgemacht wird. Das Wandeln im Raum ist hier jedoch nicht physisch zu verstehen, sondern als Gang durch die Geschichte selbst, die Individualgeschichte des Autors, die im weiteren Kontext des historischen Geschehens aufgeht. Boeck, der sich für Buch, Regie und Kamera verantwortlich zeichnet, wirft den Zuschauer in eine dichterische Auseinandersetzung mit der eigenen, erinnerten Vergangenheit (und Gegenwart), die von Zeit zu Zeit ins Lyrische gleitet. Und so verwischen die Grenzen zwischen Dokumentarischem und Prosaischem, zwischen Einzel- und Massenschicksalen, zwischen Leben und Erlebtem.

Die Bilder zeigen Stillleben im Wortsinn – stilles Leben. Und bewegen auf diese Weise umso mehr.

Oft besitzen sie einen dystopischer Nachklang, exponieren eine verlassene Welt, einzig beseelt von der Intensität der Auslassung. Denn der Film ist visuell erfüllt von Menschenleere. Auf tonaler Ebene sind wir dem Leben jedoch nahe, einerseits durch die kongeniale Musik, die den Bildern erst zu ihrer vollen Wirkung verhilft, andererseits durch die begleitende Stimme aus dem Off, die uns behutsam den Führer mimt. Durch diese formalen Aspekte, der visuellen Verweigerung körperlicher Exposition und der gleichsam tonalen Nähe, fühlen wir uns in der Loslösung allem Menschlichen eng verbunden. Auch birgt der Film existenzialistische Anklänge: Wenn in der Ferne die Gestalt eines unerkennbaren Fremden die Szenerie betritt, jene Baumkulisse streift, die vor, während und nach den Grausamkeiten der Diktatur dem Menschenschicksal unbeteiligt gegenüberstand und noch steht, fühlte ich mich an die Supertotalen Kubrick’s erinnert, der ebenfalls den Menschen verloren im Raum der Welt stilisierte. Die Orte selbst sind zwar sehr leise berichtende, doch keineswegs stumme Zeugen der Vergangenheit. Man muss sie nur zu lesen wissen, ihre Sprache verstehen lernen – Symbole dichterischer Vieldeutigkeit.

So setzt Boeck mit seinem Film ein vieldeutiges Zeichen, auch interpretierbar als Verweigerung der hastigen, auf Hochglanzästhetik uniformierten, historischen Blockbuster, die alles auf eine eindeutige Interpretation verengen und diese ist im besten Falle einfach nur hohl, im schlechtesten trügende Propaganda. Die 4 Enden der Stadt hingegen lässt sich Zeit, schenkt dem Zuschauer Leerstellen, um das Gesagte zu reflektieren und unterwirft sich nicht den Regeln der Mainstreamvisualisierung, die ihre Bilder im Staccato aneinanderreiht und in die Hirne tritt.

Er ist nicht anklagend, aber benennend, nicht verzweifelt, aber zweifelnd – und in jeder Hinsicht ein Geschenk!

Die 4 Enden der Stadt – Trailer from KOPPFILM on Vimeo.

Nathan Jurevicius in Berlin

Ich habe es geschafft. Es ist mir gelungen. Und ich freue mich wie ein Kleinkind! Nathan Jurevicius, mein absoluter favourite in Sachen Illustration und Character-Design, ist wieder in Berlin (siehe auch dieses Interview mit ihm aus dem letzten Jahr). Diesmal im Rahmen der Webinale. (Danke, Felix, dass du meinen Vorschlag so wunderbar aufgegriffen hast!)

Nathan wird wie im Vorjahr Akinori Oishi im 4010 ausstellen. Eröffnung ist Montag, 31. Mai 2010 um 19.30 Uhr. Eintritt ist frei, jeder kann rein. Bis das 4010 aus allen Näthen platzt. Ich hoffe, wir sehen uns! Übrigens: Auch Roman Bittner wird vor Ort sein und einen Vortrag halten. Genial!

Montag, 31.05.2010: 19.30 – 22.00 Uhr
“Die Zukunft: Die Welt der Bilder” – Armin Bittner, Apfel Zet
Vernissage von Nathan Jurevicius/Andrea Kang
Telekom Shop in Mitte in der Alten Schönhauser Straße 31

Site of the Week: Grip Limited

Es braucht schon eine besondere Idee, um sich aus der Fülle der Agenturen da draußen abzuheben. Der kanadischen Werbebude “Grip Limited” gelingt dies. Wunderbar, wie der Content über eine außergewöhnliche Navigationsidee präsentiert wird. Der gefällige Magazinstyle, eine gute Typo und ein exzellentes Showreel tun ihr Übriges. Sehr gut.

Site of the Week: Salt Films

Originelle und wunderbar umgesetzte Idee, mit der sich das Filmstudio “Salt” aus Singapur im Web präsentiert. Fast schon europäisch muten die Illustrationen und Animationen an. Spezialisiert auf Commercials und Videos bietet “Salt Films” vor allem auch jungen Filmemachern ein Zuhause. Es macht Spaß sich durch die Webseite zu würzen und man möchte gar nicht aufhören nachzusalzen.

Harley + Boss Owlets Plush von Nathan J. & Andrea Kang

Bald ist Nathan Jurevicius, für mich einer der begnadetsten Illustratoren und Character-Designer überhaupt, im Rahmen der Webinale 2010 in Berlin. Nun gibt es etwas ganz Neues von ihm. Es ist eine Zusammenarbeit mit der Künstlerin Andrea Kang: die “Harley + Boss Owlets”. Als Plüschfiguren könnt ihr sie bei Rotofugi ordern. Sind süß geworden, oder?!

Harley + Boss Owlets Plush von Nathan J. & Andrea Kang

Harley + Boss Owlets Plush von Nathan J. & Andrea Kang