Der Monat, in dem ich die daily awesome impressions erstellt habe, geht zu Ende, ab hier übernimmt Frank. Danach Matias und dann beginnt der Zyklus von Neuem. Ich verabschiede mich mit einem Knall, einem Musikgenre, das sich erst seit sehr kurzem seinen Weg in meinen Hörnerv frisst: Nintendocore. Das Ganze ist eine Mischung aus Hardcore, Metalcore und den typischen Nintendosounds, die jeder Mensch aus der Generation Game Boy stammend kennen, lieben und hassen gelernt hat. Irgend jemand behauptete mal (ich glaube es war einer der Autoren von Spreeblick), MGMT sei der Sound unserer (Web 2.0) Generation. So sehr ich MGMT auch mag, ein paar Kids auf Designerdrogen, die auf den Plattengeschmack ihrer Hippieeltern gekommen sind und im Ambiente quietschbunt verzerrter Videos im Super8-Stil Weltverlorenheit vertonen sind nach meiner Auffassung nicht das tonale Äquivalent des Netzes. Da trifft es Nintendocore schon eher, halbtot sabbernd dreht man sich immer und immer wieder um die eigene Mitte, schreit sich in Stasis schwindelig im schwarztapezierten Zimmer der eigenen Redundanzschleife, das Leben wird zum Jumpcut und am Ende bleibt die Hoffnung auf ein wenig balladesken Kitsch auf zwei Quadratmetern.
Der unbestrittene Meister dieser musikalischen Ausdrucksform ist allerdings ein Herr mit Namen GTUK, dessen Werk nach eigener Beschreibung in etwa so klingt, wie die Schlümpfe auf Speed mit Instrumenten. Hier geht es zur Live-Performance.
Viel Spaß auch weiterhin mit unserem kleinen täglichen Eindruck aus der Welt kreativer Unmittelbarkeit.






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