Berlin Fucking City ist „die erste und einzige interaktive Late Night Webshow“ (aus Kreuzberg!). Sie ist auf die Hauptstadt zentriert und folgt dem Trend der Zeit und diesem ins Web 2.0.
In jeder Show wird ein junges, aufstrebendes Talent gefeatured. Egal ob Rapper, Schauspieler, Musiker, DJ, Sportler, Filmemacher oder Designer… oder auch einfach nur jemand mit einer interessanten Geschichte, einem noblen Zweck, einer Idee oder mit einem Problem: jeder ist bei BFC willkommen. Wir wollen Gesichter zeigen, die nicht in VIP Blogs gezeigt werden.
Ich finde die Show tatsächlich ganz gelungen, eben weil man hier auch Nachwuchsförderung betreibt (und sich mittels dieser selbst fördert), die Kreativen brauchen eine Plattform, die Plattform braucht etwas, das sie ausstellen kann, beide Seiten gewinnen und das Ganze unter kostengünstigen Produktions- und Veröffentlichungsbedingungen – klasse, einfach mal gemacht! Die Gespräche sind locker und aus dem Bauch raus, die Präsentierten recht interessant, eben keine VIPs mit hohlen Hirnen, straffen Hintern und der üblichen Perlweißfresse, ebenso wie Produzent und Moderator Willy Kramer, dem man seinen etwas übertriebenen, kalkuliert aufgesetzten Streetstyle, der zeitweise auch mal ins (un)freiwillig Komische abgleitet (da wo ich herkomme sagt man spakig / Ey, hast du Spast zu mir gesagt!? – Nein, nein, spakig Alter, beruhig dich mal…), getrost verzeihen kann.
Fazit: Ist cool, ist unabhängig, ist zeitgemäß – sollte es mehr von geben!
@Matias: Wie wär’s, kleiner Late-Night-Barcast, abwechselnd in Friedrichshain und Kreuzberg/Neukölln, direkt aus der Kneipe, immer angetrunken, „Wir gegen die Kreativität“ oder so, jede Woche mit ‘nem Gast, der sich dann auf den Tisch zwischen uns setzen kann und von uns beschimpft wird (auf Latein)? Gute Idee? Ist voll krass? Hab die Kamera schon am Start, Alta, yo yo yo!







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