Von den „grünen Seiten“ bis zum „Stoff aus dem die Zukunft ist“

Es ist wieder soweit: Die Studierenden des Studiengangs Design der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg stellen ihre Diplomarbeiten der Öffentlichkeit vor. Die Kommunikations- und Mediendesigner zeigen, was sie im Studium an der Fakultät Design gelernt haben. Beginn der Ausstellung ist am Freitag, 5. Februar 2010, um 19.00 Uhr im Foyer der Fakultät Design in der Wassertorstraße 10.

DIPLOMPLAKAT

Die kreativen Werke sind wieder sehr vielfältig. Auf der sehr gefälligen Webseite des Jahrgangs findet sich ein kleiner Vorgeschmack, der Lust auf die Ausstellung macht.

Die Ausstellung wird um 19 Uhr in der Galerie eröffnet. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. Im Anschluss an die Eröffnung steigt im Cafe Castello in der Liebigstraße 3 die Party. Hin da!

Site of the Week: Case-Mate

Das wir auf individualisierte und kreativ gestaltete Produkte stehem – liebe Grüße an unsere Freunde von DeinDesign! – ist kein Geheimnis. Ganz im Gegenteil, es ist eine Passion von uns, die wir auch gern mit unserer Community und unseren Kunden teilen. So auch aktuell im ROCK ON! Design-Contest für CROW´n´CROW, zu dem wir Dich aufgerufen haben, einen Sitzsack mit deiner Kreativität zu individualisieren.

Und genau so was tun auch die Jungs und Mädels von Case-Mate. Sie bieten Dir an, Dein eigenes Case zu gestalten und dabei kannst Du auf Gestaltungselemente großartiger Artists wie Nigel Dennis, Anthony Yankovic, Ray Frenden, Joshua Davis oder Chuck Anderson zurück greifen. Der Konfigurator und die gesamte Webseite dazu sind exzellent und bei uns die Site of the Week. Na dann: Make your Case!

make my case

Das Leben ist kein Heimspiel

Der zweite Film, der mich auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis sehr begeistert hat und dem ich hier mehr Raum geben möchte, ist wieder eine Dokumentation: Hoffenheim – Das Leben ist kein Heimspiel. Dass die jüngste Geschichte des ehemaligen Badener Regionalligaklubs, der innerhalb kürzester Zeit auf der Überholspur in die 1. Bundesliga gebraust ist, für enormes Aufsehen in der hiesigen Medienlandschaft gesorgt hat, ist allseits bekannt. Nun ist auch der Dokumentarfilm von Rouven Rech und Frank Pfeiffer am Start, der die Geschichte mal in aller Ruhe von innen erzählt. Im Fokus des Films stehen zwei Männer: Der Geschäftsführer des Clubs Jochen A. Rothaus und der Hoffenheimer Torsten Hartl (Torro), Fan der ersten Stunde (Zwinger-Club). Es ist schön mit anzusehen, wie beide Männer in ihren jeweiligen Bereichen, im Management und an der Basis, mit den vielfältigen Veränderungen umgehen und teilweise auch kämpfen müssen, die der Durchmarsch Hoffheims in die erste Liga mit sich brachte. Der eine treibt die Veränderungen voran, der andere muss sich darin einfinden. Besonders rückt der Film die Problematik der Tradition contra Modernisierung ins Licht der Leinwand – von Dorfverein zu rentablem Fußballunternehmen, von Fanchören zu Marketingstrategien, von Baden zu Würtemberg. Bei aller Kontroverse schafft es der Film nicht wertend zu werden, sondern persönlich und ganz nah am Geschehen vor Ort zu verweilen. Die Aufgabe der Distanz und die wirklich außergewöhnlichen Charaktere, die hier so authentisch wie es geht vom Blick der Kamera eingefangen werden, verleihen der Geschichte auch ihre Kraft, Dynamik und immensen Charme.

Im Anschluss an die Vorführung gaben die Macher und Protagonisten einen lohnenswerten Einblick in die Entstehungsgeschichte des Films selbst. So wurde das Filmprojekt mit dem Erfolg und des Vereins ebenfalls immer größer – der Film wuchs mit dem Verein. Die Regisseure sagten ganz klar, dass auch sie von einer starken Zuneigung zum Objekt ihrer Kunst, also dem TSG 1899 Hoffenheim, während des Drehs ergriffen wurden, was sicherlich besagte Distanzlosigkeit förderte. Für mich hatte es den Anschein, dass der Schwung des Films unmittelbar dem Schwung des Geschehens während der Produktion geschuldet ist. Und mal ganz im Ernst: Ist es nicht wunderschön eine Geschichte zu sehen, die sich ab einem bestimmten Punkt jedweder Planung seitens des Filmteams entzog? Hier liegt für mich auch die große Leistung der Regisseure, sich von der Bewegung des Geschehens einfach mitreißen zu lassen und mit großer Empathie selbige noch einzufangen. Zudem wirkt der Film sehr ehrlich. Das liegt wohl auch daran, dass die Regisseure von keinem Moment an Kompromisse eingegangen sind und sich nicht von dem Verein bezahlen ließen, obwohl sie diesem über die Drehzeit derart nahe gekommen sind. Dies betonte auch noch mal Herr Rotthaus, der ehrlich zugab (Hut ab!), dass man den Beiden Angebote gemacht habe, um sich vielleicht ein oder zwei Szenen ersparen zu können, diese aber unbestechlich blieben. Dass der Geschäftsführer des Vereins persönlich an den Filmvorführungen und abschließenden Diskussionen teilnahm sowie Rede und Antwort stand, empfand ich als sehr sympathisch. Rotthaus selbst ist auch ein eher erdiger und humorvoller Typ (muss er als erfolgreicher Manager auch sein) und nutzte die Gelegenheit natürlich auch für Eigenwerbezwecke (manchmal klammerte er sich für meinen Geschmack ein wenig zu sehr ans Mikro und verlor sich in seinem ‘Marketingsprech’, was ihm aber verziehen sei). Torro war natürlich auch dabei und sorgte mit seiner eher rauen und unerschütterlich Version badischen Charmes für viel Stimmung. Filmteam, Management und Fanurgestein präsentierten sich in familiärer Eintracht, naiv und ungezwungen, eben der nach Außen kommunizierten Vereinsphilosophie.

Auf der anderen Seite muss noch bemerkt werden, dass auch die Hoffenheimer Vereinsführung dem Filmteam unbedingt die Treue hielt. So lehnte diese die Angebote einer Dokumentation über ihren Verein von um einiges größeren Medienmachern wie dem DSF klar ab und verwies darauf, dass sie bereits bestens versorgt seien; auch das verdient viel Anerkennung. Fazit ist also eine rundum gelungene Geschichte im und um den Film, der noch dieses Jahr laut Produzent Jochen Laube eine kleine aber feine Kinoverwertung erfahren soll. Dann folgt noch die Ausstrahlung im ZDF, einem der Hauptförderer des Films und natürlich die DVD-Vermarktung.

Lutat: Reise in die Zukunft

U-Boote, Roboter, Raketen – diese Webseite kann eine Menge und Jules Verne hätte seine wahre Freude daran. So wie ich. Ungewöhnliche, zukunftsweisende Projekte sind in den letzen Jahren zum Schwerpunkt der Ing.-Büro Lutat GmbH geworden: Unterwasser-Tourismus, Tiermedizin, Umwelttechnologie, Weltraumforschung. Und die Website von Filigrafix fängt diese Geschäftsfelder kongenial und stimmungsvoll ein. Großartig!

lutat

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Die “see conference #5″ kommt!

Das “see-Team” von Scholz & Volkmer läd am 17. April 2010 nach Wiesbaden ein!

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Seit nunmehr fünf Jahren bringt die “see conference” die kreativsten Köpfe und spannendsten Ideen zu dem Thema “Informationsvisualisierung” zusammen. Auch für den neuen Event wurden bereits drei erstklassige Sprecher verpflichtet: Joshua Prince-Ramus vom New Yorker Architekturbüro REX, Hannes Koch vom Londoner Art & Design Collective rAndom International und Kent Demaine vom amerikanischen Visual Effects Studio OOOii.

Mehr zu Programm, Sprechern und dem Ticketvorverkauf findet Ihr auf der Webseite.

Obelisk in Kreuzberg

Kurz und knapp, heute wird wild rumgeblogt, und da möchte ich euch auch nicht meinen letzten Spaziergangfund vorenthalten. Auch im Winter sind die Menschen hier kreativ. Ein Zeugnis ihrer Schaffenskraft habe ich vor Umbras Kuriositätenkabinett (ein herrlicher Titel) in Kreuzberg gefunden: Den Bücherobelisken.