Projekte planen leicht gemacht mit Projectplace

Matias Roskos
01. Oktober 2009, 11:03 Uhr, 0 Reaktionen
Kategorie: Web 2.0

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Immer mehr Teams planen ihre Projekte virtuell. Das hat den Vorteil, dass auf die Daten von überall zugegriffen werden kann und es damit egal ist, in welcher Stadt, in welchem Büro, in welchem Home-Office die Team-Mitglieder sitzen. Auch wir bei VOdA arbeiten zum Teil schon seit zwei Jahren auf diese Art und Weise. Allerdings verlangt dies auch viel Selbstdisziplin der Projektteilnehmer.

Projectplace bezeichnet sich selbst als Europas führenden Online-Service für Projektmanagement mit fast 500 Tsd Anwendern weltweit. Und künftig wird es ein neues Tool geben, das aktuell als Beta Version vorliegt. Es handelt sich um ein Planungstool – den Projectplace Planner. Diesen durfte ich testen hinsichtlich Usability, Funktionalität und Design.

In diesem Video wird beschrieben, was Projectplace alles kann.

projectplace video

Was mir beim Einrichten eines kostenlosen Testaccounts gleich extrem sympathisch war, ist der Fakt, dass ich auf deutsch durch die Einrichtung meines Accounts geleitet werde. Beim Login später habe ich die Wahl zwischen mehreren Sprachen, darunter deutsch, aber auch englisch. Ich kann Projectplace also komplett in deutsch nutzen oder aber auch ins englische umswitchen.

Die Oberfläche schaut angenehm aufgeräumt aus. Mein erster Eindruck: deutlich übersichtlicher als zum Beispiel Zoho.

projectplace

Für mich unabdingbar ist es, dass ich Dokumente online speichern und bearbeiten kann. Projectplace gibt mit tatsächlich diese Möglichkeit. Neben doc-Dateien und Excel-Dateien kann ich auch Powerpoint-Präsentationen erstellen und bearbeiten. Aber ich muss dafür wohl erstmal das Projectplace Plugin installieren. Cool finde ich auch die Option txt-Dateien abzuspeichern. Das ist gut, möchte man die Formatierungen die doc-Dateien beinhalten nicht haben. Zum Beispiel für Blogartikel.

Neben dem Anlegen von Dokumenten kann ich auch Meetings koordinieren, Aufgaben zuweisen, die Team-Mitglieder und Kontakte verwalten sowie ein Diskussionsforum einrichten. Den Kalender findet man ein wenig versteckt unter dem Menüpunkt Meetings.

Ein wichtiger Punkt beim Einsatz einer solchen SaaS-Lösung (Software-as-a-Service) sind die entstehenden Kosten. Hier gibt es diverse Stufen bei Projectplace. Die “Personal Edition” ist noch Beta und zur Zeit kostenlos. Möchte ich jedoch ein Team mit 3 Leuten ein halbes Jahr lang auf ein Projekt zugreifen lassen, kostet das dann 351 €. Mehr Infos dazu gibt es auf dieser Übersichtsseite.

Insgesamt gefällt mir die Usability ausgesprochen gut. Ich finde mich dort bestens zurecht. Alles wunderbar übersichtlich. Die Kosten schrecken mich ein wenig ab. Denn wenn, dann würde ich ein solches Tool gern langfristig für diverste Projekte mit mehreren Teammitgliedern nutzen. Doch das summiert sich sehr schnell.

Aber ich bin fest davon überzeugt, dass SaaS-Produkte eine riesige Zukunft vor sich haben. Und Projectplace scheint da gut positioniert zu sein.



Über den Autor

Matias Roskos
2708 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

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