Warum Pilsner Bier aus der Büchse so extrem lecker ist

Matias Roskos
07. September 2009, 08:03 Uhr, 0 Reaktionen

Büchsenbier ist prollig. Wer Büchsenbier trinkt, trinkt nicht weniger als zehn Stück in ner Stunde. Korrekt? Woher kommt dieses Image? Vermutlich, weil Büchsenbier mal billig war. Und die Büchsen nicht wirklich schick. In Prag wurde mir nun gezeigt, dass Büchsenbier auch unprollig daher kommen kann. Und, ganz ehrlich, irgendwie schmeckte das Bier verdammt lecker. Und das nicht nur, weil es echtes
Pilsner Urquell war (das sowieso zu den leckersten Bieren der Welt gehört), sondern auch weil die Büchse extrem stylisch gestaltet war. Das Ambiente stimmte.

Zum einen wirkt das glänzende Gold der Büchse extrem edel. Und zum anderen war das die erste Büchse, die ich in der Hand hielt, die eine Prägung hatte. Das fühlte sich komplett anders an als die üblichen Bierbüchsen. Es war wertiger. Und irgendwie schmeckte es tatsächlich leckerer. Das Billig-Image einer Bierbüchse war sofort verflogen. Ich weiß – das geschieht allein im Kopf, nicht wirklich in der Kehle. Aber es war so. Das gekonnte Design der Büchse steigerte den Genuss ganz gewaltig. Was gutes Produktdesign alles bewirken kann.

(Übrigens stand das Bier in der Minibar des Hotelzimmers.)

pilsner urquell


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Über den Autor

Matias Roskos
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Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

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