Hier mal ein kleiner Erfahrungsbericht zum Thema Car2Go. Die Idee ist ja nun schon so alt wie das Auto (der Smart) selbst, aber nun hat sie sich auch im kleinen Ulm etabliert.
So kann ich also nun durch die Stadt bummeln und mich mit Einkäufen voll packen, verpasse den Bus und steige statt dessen in ein zufällig am Wegrand geparktes Auto, werfe mein Gepäck auf den Beifahrersitz und chauffiere entspannt nach Hause, wo ich dann den Kleinwagen einfach am Straßenrand stehen lassen kann und mich um nichts weiter kümmern muss.
Die Anmeldung ist ungefähr so schwierig wie das Belegen eines Wurstbrotes. Das Interface der Website verdient den Begriff „benutzerfreundlich“ absolut. Lediglich die Sicherheitsabfrage ist aus Typo-Sicht ein Griff ins WC (grosses und kleines „X” einer Arial unterscheiden sich eben eher unwesentlich).
Das Finden freier Autos funktioniert übers Internet oder bekannte Sammel-Standorte, eingestiegen wird mittels Chip am Führerschein, Schlüssel im Handschuhfach und für 19 Cent die Minute kann ’s dann losgehen. Einige Kinderkrankheiten müssten hier noch behoben werden. Manchmal klappt es halt praktisch nicht so wie in der Theorie vorgesehen.
Im Ulm stehen dem willigen Fahrer 200 Autos zur Verfügung, worin eventuell ein Problem des (Versuchs-)Standortes Ulm liegt. Die Innenstadt ist nicht sonderlich groß, und die hier postierten Fahrzeuge schnell vergeben und in die Regionen der Stadt entführt wo Produktion und Wohnen stattfindet. Hier einmal angekommen sind die Wagen weitgehend aus dem Pool entzogen – in Städten wie Berlin ist dies sicherlich kein Problem.
Ansonsten ist eine alte, gute Idee nun in meiner Realität angekommen und scheint auch zu funktionieren. Wobei Ulm wohl nur der Testlauf für größeres sein wird.
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Ekkehard Beck ist alt. Er ist Grafiker. Er ist Häuptling bei Designers-Skulls.de. Er ist Polier bei Kopfblog.de. Er ist Ulmer aus Leidenschaft.






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