Colour me! Playground

Colour Me! ist eine wunderbare RIA-Anwendung aus dem Hause Pictoplasma, die gemeinsam mit Akinori Oishi ins Netz gebracht wurde. Dabei kann gemeinsam mit anderen Online scrabbeln, zeichnen, visuell rumalbern, kollaborativ zusammenarbeiten. Noch ist es mehr ein Experiment. Doch ich glaube, dass solche Applikationen in der Zukunft immer mehr an Bedeutung zunehmen werden. Schön, wenn solche Kreativprojekte wie Pictoplasma Schritte in diese Richtung gehen. Sehr cool.

Morgen, Freitag ab 20 Uhr könnt ihr auf Colour Me! Aki live treffen und gemeinsam mit ihm zeichnen. Viel Spaß!

Webinale – Danke für eine großartige Konferenz

Noch ist die diesjährige Webinale nicht ganz vorüber. Dennoch möchte ich schon Danke sagen. Denn die Webinale 2009 gehört ohne Frage zu den Konferenz-Highlights des Jahres 2009. Aus diversen Gründen: Viele interessante Keynotes. Viele interessante Speaker, die man nicht schon zig mal irgendwo mit dem gleichen Vortrag gesehen hat. Und eine spannende Mischung aus verschiedenen Themengebieten. Man findet Web 2.0 und Startups genauso wie RIA (Aviary), kreative Themen (Fons Schiedon, Akinori Oishi), mobiles Netz, Zukunftsvisionen. Es macht Laune. Danke dafür! Das Einzige was mich so richtig nervt ist das Catering. Wie oft ich jetzt schon “Gibt noch keine Getränke. Erst in 10 Minuten” hören musste. Was für ein Blödsinn. Das sollte man echt geschickter organisieren. Es ist einfach albern, wenn man sich kein bereits gefülltes Glas nehmen darf. Macht meinetwegen Getränkecoupons.

Die Ausstellung im 4010 von Akinori Oishi ist ein voller Erfolg. Freut mich riesig! Bin ja nicht ganz unschuldig daran. Zwei Wochen harte Arbeit haben sich für Aki und Laure extrem gelohnt. Und nebenbei haben sie in meinem Laden auch noch die Tischplatte schick gemacht. Merci!

Akinori Oishi im 4010

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Webinale, die wieder in Berlin stattfinden wird. Gut so! Vermutlich in einer anderen Location. Ich würde sicherlich ein paar Dinge anders machen. Sechs parallele Slots machen aus meiner Sicht wenig Sinn. Auswahl ist gut, der Frust wenn man was verpasst aber viel zu groß. Macht bitte nicht mehr als 3, besser nur 2. Dazu ein interessantes Workshop-Programm, kostenlos für Studenten die diese Workshops tatkräftig mit organisieren. Insgesamt sollten die Ticketpreise deutlich runter. Das könnte man durch weniger Speaker erreichen. Nicht höher als 250 Euro, besser unter 200 Euro.

Wenn man Angst hat zu wenig zu bieten, dann macht doch einfach 2 Konferenzen im Jahr! Die Webinale-Spring, mit Schwerpunkt Kreativität und die Webinale-Autumn, mit Schwerpunkt Entwickler. Beide Konferenzen ergänzen sich und enthalten auch Bausteine aus den Bereichen Kreativität bzw. Entwicklung. Über diesen Weg wäre man noch präsenter in der Konferenzlandschaft und könnte die Kosten besser verteilen und somit mehr Leuten Zugang zur Konferenz ermöglichen.

Die Webinale 2009 war (und ist aktuell immer noch) cool und macht Laune. Danke dafür ans ganze Team um Felix Schrader. Macht weiter so.

Webinale

Site of the Week: Andreas Lutz

Für unsere “Site of the Week” sind wir immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Webseiten. Wobei sich das Außergewöhnliche auf alles Mögliche beziehen kann. Und in dieser Woche sind wir nicht an der von Andreas Lutz vorbei gekommen.

Andreas Lutz

Andreas hat eine Webseite konzipiert, die ausschließlich durch Sprache und Bewegung audio-visuell navigiert wird. Sehr experimentell und für manche Hardware da draußen sicher auch “too much”. Das Projekt wurde im Rahmen seiner Diplomarbeit bei Scholz & Volkmer in Wiesbaden umgesetzt und ist so außergewöhnlich, dass es unsere Seite der Woche ist.

FWA: 50 Millionen Besucher…

Vor ein paar Tagen hat FWA die 50 Millionen-Besucher-Marke geknackt. Und da sagen wir mal “Herzlichen Glückwunsch!”. Seit Juni 2000 vergeben Rob Ford und sein Team die Favourite Website Awards an herausragende Webseiten und haben sich in all den Jahren selbst zu einer Institution und einer täglichen Inspirationsquelle im Web entwickelt. Ich schaue fast täglich dort vorbei.

FWA

Im Laufe der Jahre wurde das Angebot von FWA kontinuierlich ausgebaut und fit für die Zukunft gemacht. So ergänzen Interviews die Awards, gibt es eine Hall of Fame, das Foto des Tages, einen Kanal auf dem Videos, Commercials und Trailer präsentiert werden, eine facebook-Gruppe und getwittert wird auch. Weiter so!

Site of the Week: Rolando Mendez Acosta

Der brasilianische Werbefilmer Rolando Mendez Acosta hat sich eine wunderbare Webseite bauen lassen.

Rolando Mendez Acosta

Die ist nicht nur exzellent illustriert und geflasht, sondern beherbergt auch ein im wahrsten Sinne des Wortes sehenswertes Portfolio. Unterhaltsam ist die Webseite noch dazu. Es gibt viel zu entdecken und es macht Spaß, durch die fantastische Welt von Acosta zu fliegen.

„BLICKFANG – Deutschlands beste Fotografen“

Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe geht nun der zweite Band des Kompendiums „BLICKFANG – Deutschlands beste Fotografen“ an den Start und präsentiert auf insgesamt 688 Seiten(!) eine hochkarätige Auswahl von mehr als 200 Fotografen aus Deutschland.

Vertreten sind in diesem Jahr u. a. Namen wie z. B. Oliver Mark, Uwe Düttmann, Kai-Uwe Gundlach, Attila Hartwig, Darius Ramazani, Uli Heckmann, Michael Schnabel, Tim Thiel, Ralph Richter, Anke Luckmann, Lado Alexi, Erik Chmil, Anja Frers, Tom Nagy, Mats Cordt, Manu Agah, Anja Boxhammer, Martin Klimas oder Felix Holzer, um nur einige Wenige zu nennen.

Darius Ramazani

Kristian Schuller

Sven Glage

Neben aussagekräftigen Arbeitsbeispielen und Informationen zu den einzelnen Fotografen, kommen in dem schwergewichtigen Jahrbuch auch illustre Persönlichkeiten der Szene mit redaktionellen Beiträgen zu Wort. Zu den Autoren zählen Dietmar Henneka (Fotograf, ADC-Mitglied), Kristian Schuller (Fotograf) sowie Susanne Nagel (Head of Art Buying, Jung von Matt). Spannende Interviews mit Top-Fotografen, Agenten und Art Buyern runden die vielfältigen Fotografenvorstellungen zusätzlich ab.

Die Verzahnung von Wirtschaft und Fotografie wird ebenfalls gefördert: 500 Agenturen aus Werbung und Design sowie 250 werbetreibende Unternehmen und Verlage aus Deutschland bekommen das hochwertig produzierte Nachschlagewerk kostenlos zugestellt.

„BLICKFANG“ bietet sowohl Orientierung als auch Inspiration – für Art Buyer, Art Direktoren, Redakteure, Werbekunden und Fotografiebegeisterte. Ab sofort erhältlich für 34,90 Euro z.B. über Amazon oder direkt beim Verlag.

Akinori Oishi im 4010

Ab heute bemalt Akinori Oishi eine Wand im 4010 in Berlin. Dazu heißt es auf der 4010-Seite:

Highlight der webinale@4010 ist die Gestaltung der Gallery Wall des 4010 durch den japanischen Künstler Akinori Oishi. Oishi ist als Speaker zu Gast bei der webinale und nimmt dies zum Anlass, das 4010 mit einem interaktiven Kunstwerk zu gestalten. Zwei volle Wochen wird der Künstler, der in Berlin bereits bei der Pictopia aktiv war, benötigen, um sein handgezeichnetes Kunstwerk zu vollenden. Ab dem 11. Mai kann man ihm dabei im 4010 über die Schulter schauen. Sein Motiv sind kleine Männchen in Form von Handies, die er mit einem Edding direkt auf die Wand malt. Das Besondere: Akinori Oishi gibt Fans die Möglichkeit, bei seinem Werk mitzuwirken. Um das Ausmalen einiger der Figuren kann sich jeder auf www.4010.com und auf der Facebook-Seite des 4010 bewerben. Die Bewerbungsphase startet am 11. Mai und dauert bis 22. Mai.

Also: macht mit!

Außerdem hat mir Aki am Freitag, als wir uns im 4010 trafen, verraten, dass er in der Zukunft gern regelmäßig in Deutschland arbeiten würde. Wer also Interesse an einer Zusammenarbeit mit Aki hat, ihn am besten jetzt kontaktieren. Er ist bis Anfang Juni in Berlin. Ich stelle den Kontakt auch gern selbst her. Egal ob es um ein zeitlich begrenztes Projekt oder um ein längeres Engagement geht.

4010

Hässlichste Seite des Monats Mai: Kauffeldt-Druck

Und hier mal wieder ein echtes Fundstück an gruseligem Webdesign: Kauffeldt Druck in Hamburg.

Achtung: diese Seite tut den Augen weh und verursacht echte Kopfschmerzen. Aber ich habe mir sagen lassen, dass die Druckerei die dahinter steckt richtig gute Sachen machen soll. Umso trauriger mit so einer Webseite im Netz präsent zu sein. Da wäre es besser, es gäbe gar keine Seite. Und es ist doch heutzutage nicht mehr so schwer auch mit schmalem Budget was Vernünftiges, optisch ansprechendes und zugleich Informatives erstellen zu lassen. Ich tippe mal, dass das Design aus dem Jahr 1998 stammt. Korrekt? Man man man. Traurig.

Wenn dieses Design wie im Impressum angegeben von Loss stammt, würde ich mich bei denen mal ganz herzlich bedanken.

kauffeldt