Jürgen Liechtenecker hat in seinem Blog einen sehr guten Artikel darüber geschrieben, was einen Webdesigner heute ausmachen sollte und was man wohl doch besser Agenturen überlassen kann. Unter anderem schreibt er:
Durch die positive Weiterentwicklung der Webgestaltungsmöglichkeiten und den Mehrnutzen der Webseiten wurde alles etwas feiner. Der Kundendialog wird gesucht, Kundensegmente analysiert und gemeinsam die Ziele definiert. Danach erfolgt die Konzeption der Webseite und im Idealfall ein Storybook. Im nächsten Schritt spielt das Screendesign eine große Rolle, steht dieses fest kann das Frontend angepackt werden. Für eine erhöhte Usability etwas Ajax im Interface kann auch nie schaden. Bitte nicht auf die Barrierefreiheit vergessen! Da alles Web-Zwei-Nullig sein soll, benötigt es eine Datenbank um Interaktion und ein “Mitmachen” zu ermöglichen. Die Autoren und Texter (manchmal der Kunde) wollen ein Content Management System. Ob in PHP oder Java kommt auf die Server-Architektur der Firma an. Steht die Webapplikation muss die Nutzbarkeit feingeschliffen werden. Bitte nie den Kundendialog währenddessen vernachlässigen. Ist die Webseite dann endlich live wird für die Suchmaschinenoptimierung in die Hände gespuckt… All diese Arbeitsschritte habe ich versucht als One-Man-Show unter einen Hut zu packen aber ich kann es heute nicht mehr bewältigen, dabei rennt man der Weiterentwicklung nur mehr auf dem Zahnfleisch hinterher.
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Ich bin ein Verfechter, daß gutes Webdesign ein Handwerk ist. Es muss auch zu einem gewissen Grad eine Berufung vorhanden sein. Denn alles ist nicht erlernbar. Zu einer ansprechenden Webseite gehört nämlich auch eine Portion guter Geschmack, Fingerspitzengefühl und vor allem Erfahrung.
Sehr guter Artikel. Unbedingt lesen. Denn es ist viel Wahres darin.















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