Wer heute Sellaband ansteuern wollte, fand sich immer mal wieder im Nirvana des World Wide Web. Nix ging. Oft war Sellaband offline. Denn heute war Relaunch-Tag. Und jetzt wo man das neue Sellaband sehen erahnen kann, wird deutlich wo die Reise hingehen soll.
Die Leute müssen motiviert werden, sich zum einen die Musik anzuhören. Ein Stück weit also wird und muss Sellaband (ich berichtete bereits mehrmals über dieses geniale Projekt) zu einem Online-Radio und damit zur direkten Konkurrenz von Last.fm und meinem Lieblingsdienst Finetune werden. Soweit das halt machbar ist.
Und die Leute müssen in einem zweiten Schritt motiviert werden sich nicht nur die meist noch total unbekannten Bands anzuhören, sondern auch in sie zu investieren.
Stärker in der Vordergrund werden ganz richtig “Listen”, also Charts in allen möglichen Facetten, gerückt. Sehr gut. Sowas mag ich! Allerdings schaut es dort noch recht unaufgeräumt aus (siehe Bild 2). Das haut designtechnisch noch nicht so recht hin.
Eine coole Idee finde ich auch das “Arenafest” (siehe Bild 3). Man will damit eine Art Festival-Serie fürs Reallife in den USA etablieren. Man darf gespannt sein, ob das gelingt. Aber warum eigentlich nicht. Das Potential ist auf jeden Fall da.
Aber wie schon gesagt: noch ist die Seite wohl nicht fertig, wie man auch an den Screenshots erkennen kann. Ein derartig hoher, fast leerer Header wie auf Bild 2 macht wohl kaum Sinn. Oder soll er beruhigen? Lustig finde ich es auch, dass das Logo links oben (noch) nicht überall anklickbar ist. Wird sicherlich noch geändert.
Insgesamt gefällt mir das neue Sellaband. Ist jedenfalls besser wie der Versuch aus dem Sommer. Zumindest stimmt die Richtung, in die es geht. Es wirkt übersichtlicher und einladender. Aber der große Wurf ist es leider nicht. Aber ein Schritt in die richtige Richtung.









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