Wen’s noch interessiert: bei StudiVZ brennt die Hütte. Nicht nur, das Umsatz und Gewinn in keinem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen – nun gibt es auch Stress mit dem Ex-Gründer und Erfinder des “Radaumarketings” Ehssan Dariani, wie die FTD berichtet (siehe auch die weiteren Berichte bei Rivva dazu).
Holtzbrinck steht bei der Onlinetochter StudiVZ weiteres Ungemach bevor. Mit Ehssan Dariani und Dario Suter erwägen zwei der ehemals größten Anteilseigner, den Verlag wegen nicht gehaltener Abmachungen zu verklagen.
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Der Streit trifft Holtzbrink in einer schwierigen Phase. Dieses Jahr wird StudiVZ voraussichtlich mit rund 13 Mio. Euro Umsatz abschließen. Der Verlust dürfte in ähnlicher Höhe liegen. StudiVZ galt lange als Überflieger der deutschen Webportale.
Dariani und Suter werfen dem neuen Eigner vor, sich nicht an mündliche und schriftliche Vereinbarungen gehalten zu haben, heißt es.
heißt es dort.
Mit Dennis Bemmann und Michael Brehm scheiden zum Jahresende auch die letzten beiden Gründer von StudiVZ aus dem Unternehmen aus. Viel Spaß bei der anstehenden Weltreise, Jungs!
Das Ganze ist für StudiVZ super ärgerlich, denn: wer kauft denn ein Social Network mit solchem Stress im Background? Man kann fast den Eindruck gewinnen, das Ehssan Dariani mittlerweile mit Facebook kooperiert.
Aber was ich noch viel trauriger finde, ist, dass das größte deutsche Social Network weiterhin zu den absoluten Schlafmützen in Sachen Innovation gehört (neben Wer-kennt-wen). Ich kann die Leier “Unsere Nutzer wollen keine neuen Features. Die wären nur verwirrt von Individualisierungsmöglichkeiten, Widgets, Crowdsourcing und dergleichen mehr” einfach nicht mehr hören. Wer indirekt sagt “meine Nutzer sind zu blöd für sowas” muss sich nicht wundern, wenn es bergab geht! Noch wäre Zeit zum Reagieren. Vorschläge gibt es ja einige, so unter anderem auch dieser Artikel von mir: Die künftigen Erlösmodelle für Social Networks – So wird die Zukunft aussehen. Facebook und MySpace rücken nun auch in Deutschland den extrem uninnovativen deutschen Big Playern immer weiter auf die Pelle. Gut so!






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