Wie einige ja wissen, bin ich großer Sellaband-Fan und habe selbst auch schon in ein paar Musiker investiert. Auch auf der Internet World habe ich in meinem Vortrag die enormen Möglichkeiten der Musikindustrie im Web 2.0 angesprochen. Dies wird noch viel zu wenig genutzt von Bands und den Labels.
Ein gutes Beispiel, wie mit Hilfe des Web 2.0 auch kleine Bands für Aufmerksamkeit sorgen und ihre Fans ganz direkt in die Zukunft involvieren können, kann man aktuell bei meinem Kollegen Hannes Treichl nachlesen. Dort heißt es:
Dass Bands längst keine Plattenfirmen mehr brauchen um ihre Alben zu finanzieren wissen wir spätestens seit Sellaband (» was ist das?). Es gibt inzwischen viele KünstlerInnen, die über Crowdfunding genügend Geld zusammengekratzt haben, um die Kosten für Aufnahme und Vertrieb hereinzuspielen.
Vor 2 Tagen bin ich im Blog der Kölner Band Angelika Express auf folgende Meldung gestoßen, und gratuliere zum beispielhaft erfolgreich umgesetzten Projekt.
…
Angelika Express hatte 500 Fans gesucht, die sich mit je 50 Euro (Gesamt EUR 25.000) an der neuen CD “Goldener Trash” beteiligen. Im Gegenzug erhalten die “Kreditgeber” 80% der Einnahmen vom Verkauf der CDs.
…
Jetzt bin ich gespannt, wie viel Schwung das neue Album beim Verkaufstart aus der bereits großen Mundpropaganda mitnehmen kann. Für den Fan steht in diesem Projekt wohl eher der (nicht zu unterschätzende) ideele bzw. Spaßfaktor im Vordergrund, als die Hoffnung mit seiner Beteiligung groß absahnen zu können.
Genial, wie ich finde. Viel Erfolg!






Dein Kommentar