Ich bin mit dem führenden Internet-Radio-Dienst Last.fm bisher nicht so recht warm geworden. Too much. Zu unübersichtlich. Zu kompliziert mir meine eigene Playlist zu befüllen. Ich weiß – es geht. Aber zu viele Klicks, zu umständlich.
Im Web 2.0 gibt es mehrere goldene Grundregeln. Eine ganz Wichtige lautet: “Keep it simple“. EIN Grund, warum StudiVZ hierzulande so erfolgreich wurde. Aber Last.fm ist schon lange nicht mehr simple. Nun gab es einen Relaunch. Und bei Netzwertig.com kann man unter anderem nachlesen:
Das neue Last.fm kommt beträchtlich aufgeräumter, seriöser und übersichtlicher daher als sein Vorgänger. Die alte Farbkombination aus rot und weiß bleibt bestehen und wird um blaue Grafikelemente ergänzt. Bilder von Interpreten und Covern nehmen erheblich mehr Raum ein als bisher, teilweise entsteht ein regelrechtes Magazingefühl. Auch Musikvideos, die es seit einiger Zeit bei Last.fm gibt, werden jetzt zentraler platziert.
Komisch. Ich war gestern erst wieder auf Last.fm um Musik zu hören. Ich habe keinen Unterschied in der Nutzung wahrgenommen. Ich habe nicht gemerkt, das gerelauncht wurde! Gut oder schlecht? Hmmm – auf jeden Fall keine Verbesserung. Wenn ich meine Playlist hören will, gehe ich weiterhin zu Finetune. Dieser Dienst liegt mir persönlich deutlich mehr. Zu Last.fm gehe ich, wenn ich mal bei Freunden in die Playlist reinhören möchte (auf Finetune scheint kaum jemand aus Deutschland zu sein. Warum eigentlich?) oder wenn ich deutsche Acts hören möchte. Hier ist Last.fm deutlich im Vorteil. Egal ob Sportfreunde Stiller, Silbermond, Wir sind Helden, Revolverheld und dergleichen mehr. Auf Finetune finde ich davon leider leider viel zu wenig.

















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